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Steckbrief-Generator

Kurz erklärt Der Steckbrief-Generator setzt Name, Vergehen, Belohnung und ein Bild von deinem Gerät zu einem Wanted-Poster im Stil der alten Steckbriefe zusammen. Du speicherst ihn als PNG-Bild oder über den Druckdialog als PDF. Er schickt nichts an einen Server und zeigt keine echten Steckbriefe; wie die aussahen, erklärt der Text darunter.

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Dein eigener Steckbrief

Gestalte einen Steckbrief im Stil der alten Wanted-Poster und speichere ihn als Bild oder PDF.

Sprache der Überschriften

Erscheint groß unter dem Bild. Höchstens 40 Zeichen.

Zum Beispiel ein Spitzname. Höchstens 40 Zeichen.

Was hat die Person angestellt? Höchstens 140 Zeichen.

Zum Beispiel eine Summe oder etwas Süßes. Höchstens 30 Zeichen.

Kleine Zeile ganz unten. Höchstens 70 Zeichen.

Bild

Das Bild bleibt in deinem Browser und wird nicht hochgeladen. Nimm nur Fotos von dir selbst oder von Menschen, die damit einverstanden sind.

Papier

Ohne JavaScript bleibt die Vorschau leer.

Eingaben bleiben in diesem Browser und werden nicht übertragen.

Leeres, vergilbtes Blatt Papier, mit Nägeln an eine verwitterte Bretterwand geheftet, daneben ein Cowboyhut aus Filz an einem Haken, schräges Licht am späten Nachmittag
Bild: KI-generiert

So funktioniert der Steckbrief-Generator

Trag Name, Vergehen und Belohnung ein und wähl auf Wunsch ein Bild von deinem Gerät. Die Vorschau zeichnet den Steckbrief nach jeder Eingabe neu; auf großen Bildschirmen steht sie neben den Feldern, auf dem Handy darunter. Solange alle Textfelder leer sind, zeigt sie ein Beispiel. Die Überschriften gibt es auf Deutsch (GESUCHT, BELOHNUNG) oder auf Englisch (WANTED, REWARD), das Papier vergilbt oder weiß.

Mit drei Reglern rückst du dein Bild im Rahmen zurecht: größer ziehen, waagerecht und senkrecht verschieben. Hoch- und Querformat passen beide, der Generator schneidet das Bild auf den Rahmen zu. Das Kästchen "Schwarzweiß" färbt nur das Bild um. "Als Bild speichern" legt eine PNG-Datei im Hochformat ab, die ungefähr auf ein übliches Druckerblatt passt. "Drucken oder als PDF speichern" öffnet den Druckdialog deines Browsers mit dem Steckbrief allein; wählst du dort einen PDF-Drucker, entsteht eine PDF-Datei.

Die Felder des Steckbriefs

Von oben nach unten steht auf dem Bogen:

  • Überschrift GESUCHT oder WANTED in der Schrift Bitter, die diese Website auch für ihre Überschriften nutzt.
  • Bild: dein Foto oder deine Zeichnung im Rahmen. Ohne Bild steht dort ein Cowboyhut als Umriss.
  • Name in Großbuchstaben. Lange Namen setzt der Generator kleiner und verteilt sie auf zwei Zeilen.
  • Beiname, eingeleitet mit "genannt" oder auf Englisch "alias", wenn du einen einträgst.
  • Gesucht wegen: das Vergehen in bis zu drei Zeilen.
  • Belohnung: groß unter der Zeile BELOHNUNG oder REWARD.
  • Hinweise an: eine kleine Zeile ganz unten, zum Beispiel wer den Gesuchten fangen soll.

Wie viele Zeichen in jedes Feld passen, steht unter dem Feld. Leere Felder lässt der Generator weg, sobald du irgendetwas einträgst. Ganz unten steht klein die Adresse wilder-westen.org.

Wie sahen echte Steckbriefe im Wilden Westen aus?

Ein Steckbrief ist nach dem Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache eine öffentliche Anzeige, die einen flüchtigen Verbrecher beschreibt und die Behörden zu seiner Festnahme auffordert.[7] Im Westen der 1870er und 1880er Jahre waren das nach Marshall Trimble, dem offiziellen Historiker des Staates Arizona, meist Handzettel oder Postkarten mit einer gedruckten Beschreibung der Gesuchten, ohne Foto. Sie gingen an Gesetzeshüter; öffentlich ausgehängt wurden sie selten. Eine Ausnahme machten die Behörden nach dem Mord an Präsident Abraham Lincoln bei der Suche nach den Attentätern.[1]

Manche Gesetzeshüter trugen Fotos von Häftlingen bei sich. Auf der Rückseite standen Größe, Gewicht, Haar- und Augenfarbe, Narben und andere Kennzeichen.[1] Auf die Belohnungsanzeigen selbst kamen Fotos nach Trimble erst um 1900, als sich Bilder besser drucken ließen.[1] Die Pinkerton-Detektei verschickte Rundschreiben mit Beschreibungen und Fotos von Mitgliedern der Wild Bunch an Kunden und Gesetzeshüter; Daniel Buck zählt von 1900 bis 1907 neun davon. Das Rundschreiben vom 5. August 1901 aus St. Paul bot 6.500 Dollar für die Räuber, die den Great-Northern-Express bei Wagner in Montana überfallen hatten, und zeigte unter anderem Robert LeRoy Parker, genannt Butch Cassidy, auf seinem Häftlingsfoto von 1894 aus Wyoming.[4]

"Dead or Alive", tot oder lebendig, stand tatsächlich auf manchen Anzeigen. Nach dem Verlagstext zu Robert K. DeArments Buch "Man-Hunters of the Old West" waren sie den mörderischsten Desperados vorbehalten.[6]

Alte eiserne Handpresse in einer Werkstatt mit Dielenboden, daneben ein Stapel leerer Papierbögen im Licht eines Fensters
Handpresse und leere Papierbögen in einer Werkstatt Bild: KI-generiert

Wo echte Steckbriefe heute liegen

Die Library of Congress verwahrt das historische Archiv der Pinkerton-Detektei, das nach einer Fusion des Unternehmens 1999 an die Bibliothek kam. In den Fallakten liegen nach der Bibliothek unter anderem Häftlingsfotos mit Personenbeschreibungen, Steckbriefe und Belohnungsanzeigen, etwa eine Belohnungsanzeige vom 4. Januar 1901 zu Pat Crowe. Selbst die Akten mancher berühmter Fälle bestehen aber vor allem aus Zeitungsausschnitten.[2] Einige Originale zeigt die Bibliothek im Beitrag "The Eye That Never Sleeps" ihrer Handschriftenabteilung, einen Überblick über die Bestände gibt ihr Forschungsführer zu den Pinkerton-Akten.[2, 3]

Das Staatsarchiv von New Mexico führt eine Belohnung für die Festnahme von Billy the Kid vom 3. Dezember 1880 und die Genehmigung von Gouverneur Lew Wallace vom 13. Dezember 1880, 500 Dollar für die Ergreifung von William Bonney auszusetzen.[5] Weitere erhaltene Steckbriefe, Listen und Belohnungsanzeigen mit Datum, Belohnung und Archiv nennt die Tabelle "Echte Steckbriefe in Archiven" auf der Seite Wanted-Poster und Steckbriefe im Wilden Westen.

Woher die Angaben stammen

Der Generator braucht keine Datensätze, er setzt nur, was du einträgst. Die Angaben über echte Steckbriefe auf dieser Seite stammen aus den Quellen unten; die Nummer steht jeweils am Satz. Fehler kannst du über die Seite Kontakt melden.

Was der Generator nicht kann

Der Generator prüft nicht, was du einträgst. Er setzt deine Texte nur als Schrift ins Bild; Links, Formatierungen oder Code führt er nicht aus. Nimm nur Bilder von dir selbst oder von Menschen, die damit einverstanden sind. Einen Steckbrief über jemand anderen gibst du nur weiter oder hängst ihn nur auf, wenn die Person zustimmt.

Echte Steckbriefe, Bilder aus Archiven oder Vorlagen mit Namen historischer Personen gibt es im Generator nicht. Hochladen oder Teilen ist nicht eingebaut, den fertigen Steckbrief speicherst du selbst. Kann dein Browser ein Bildformat nicht öffnen, meldet der Generator das am Feld; versuch es dann mit einem Foto im Format JPG oder PNG.

Deine Eingaben bleiben auf deinem Gerät

Der Generator läuft vollständig in deinem Browser. Was du einträgst, wird weder übertragen noch gespeichert, und nach dem Neuladen der Seite ist alles weg. Dein Bild liest der Browser nur von deinem Gerät, es wird nicht hochgeladen. Mehr dazu steht in der Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen

Wie erstelle ich ein Wanted-Poster selbst?

Trag im Steckbrief-Generator Name, Vergehen und Belohnung ein und wähl auf Wunsch ein Bild von deinem Gerät. Die Vorschau zeichnet den Steckbrief nach jeder Eingabe neu. Fertig speicherst du ihn als PNG-Bild oder druckst ihn, auch als PDF.

Wird mein Foto hochgeladen?

Nein. Dein Browser liest das Bild nur von deinem Gerät und zeichnet es in die Vorschau. Nichts davon geht an einen Server, und nach dem Neuladen der Seite ist alles weg.

Kann ich den Steckbrief als PDF speichern?

Ja. Der Knopf "Drucken oder als PDF speichern" öffnet den Druckdialog deines Browsers mit dem Steckbrief allein, ohne Formular. Wählst du dort einen PDF-Drucker als Ziel, entsteht eine PDF-Datei.

Hatten echte Wanted-Poster im Wilden Westen Fotos?

In den 1870er und 1880er Jahren meist nicht. Nach Marshall Trimble, dem offiziellen Historiker Arizonas, waren das Handzettel oder Postkarten mit gedruckter Beschreibung, die an Gesetzeshüter gingen. Fotos kamen um 1900 auf, etwa auf den Rundschreiben der Pinkerton-Detektei über die Wild Bunch.

Wo finde ich echte Steckbriefe aus dem Wilden Westen?

In Archiven, zum Beispiel in den Akten der Pinkerton-Detektei in der Library of Congress oder im Staatsarchiv von New Mexico, das eine Belohnung von 1880 für die Festnahme von Billy the Kid verwahrt. Eine Tabelle mit erhaltenen Steckbriefen und ihren Archiven steht auf der Seite Wanted-Poster und Steckbriefe.

Quellen

  1. Presse Marshall Trimble: When were photos first put on wanted posters? (Ask the Marshall). True West Magazine. Stand 10.06.2013. abgerufen am 27.10.2026
  2. Archiv The Eye That Never Sleeps: Pinkerton's National Detective Agency Records (Michelle Krowl, Blog Unfolding History). Library of Congress, Manuscript Division. Stand 05.10.2023. abgerufen am 27.10.2026
  3. Archiv Pinkerton's National Detective Agency Records in the Manuscript Division: Introduction (Research Guide). Library of Congress, Manuscript Division. Stand 22.09.2026. abgerufen am 27.10.2026
  4. Presse Daniel Buck: Wild Bunch Circulars Issued by the Pinkerton's National Detective Agency, 1900 bis 1907. Wild West History Association, Blog. Stand 04.10.2022. abgerufen am 27.10.2026
  5. Archiv Billy The Kid (Pathfinder mit Verzeichnis der Primärquellen). New Mexico State Records Center and Archives. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
  6. Fachbuch Robert K. DeArment: Man-Hunters of the Old West (Verlagstext), ISBN 9780806155852. University of Oklahoma Press. Stand 06.04.2017. abgerufen am 27.10.2026
  7. Nachschlagewerk Steckbrief (Bedeutung nach dem eWDG 1976). Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS). Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026

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