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Tiere und Pflanzen des Wilden Westens

Kurz erklärt Typische Tiere des amerikanischen Westens sind Bison, Gabelbock, Präriehund, Wolf, Grizzlybär, Puma und Weißkopfseeadler, typische Pflanzen Saguaro, Beifuß und Joshua Tree. Viele Arten wurden im 19. und frühen 20. Jahrhundert stark dezimiert. Seit dem Endangered Species Act vom 28. Dezember 1973 schützt das Bundesrecht bedrohte Arten, den Grizzly etwa seit 1975.

Kleine Gruppe Gabelböcke zwischen silbergrünen Beifußsträuchern auf einer weiten Hochebene, dahinter flache Hügel unter hohem Himmel im Licht der späten Nachmittagssonne
Bild: KI-generiert

Welche Tiere und Pflanzen prägen den Wilden Westen?

Zwischen den Grasländern der Great Plains, den Rocky Mountains und den Wüsten des Südwestens leben Tiere und Pflanzen, die für diese Landschaften typisch sind. Anfang des 19. Jahrhunderts gab es laut Yellowstone-Nationalpark geschätzt 35 Millionen Gabelböcke; an Zahl übertraf sie nur der Bison.[3] Die größte bekannte Kolonie von Präriehunden lag in Texas und zählte geschätzt 400 Millionen Tiere.[1]

Mit der Westexpansion im 19. Jahrhundert schrumpften diese Bestände. Siedler pflügten Grasland um, Berufsjäger verkauften Fleisch, Viehzüchter sahen in wilden Weidetieren Konkurrenz für ihr Vieh.[3] Wölfe verschwanden durch Feldzüge, bei denen auch Gift ausgelegt wurde, aus dem größten Teil ihres Verbreitungsgebiets.[6] Seit dem 28. Dezember 1973 schützt der Endangered Species Act als Bundesgesetz bedrohte Arten.[15] Das Gesetz nennt zwei Gruppen, endangered species (vom Aussterben bedrohte Arten) und threatened species (bedrohte Arten).[15]

Kurze Erklärungen zu einzelnen Arten stehen auf den Glossarseiten Tiere von A bis Z und Pflanzen von A bis Z.

Tiere der Prärie: Bison, Gabelbock und Präriehund

Der Bison war fast ausgerottet, heute ist der Präriebison laut U.S. Fish and Wildlife Service nicht mehr vom Aussterben bedroht; die Seite der Behörde (ohne Datum) nennt etwa 20.500 Präriebisons in Schutzherden und 420.000 in Nutzherden. Die meisten Herden, wenn nicht alle, tragen in geringem Maß Erbgut von Rindern.[4] Das InterTribal Buffalo Council, ein Zusammenschluss von 86 Nationen in 22 Bundesstaaten, unterstützt nach eigenen Angaben die Haltung von mehr als 20.000 Bisons und will die Herden so zurückbringen, dass sie Kultur, spirituelle Erneuerung, die Natur und die Wirtschaft der Nationen stärken.[30] In Texas drängte Mary Ann Goodnight 1878 ihren Mann Charles, verwaiste Kälber der südlichen Herde einzufangen. Aus ihrer Herde stammt die Texas State Bison Herd, die der Staat 1997 in den Caprock Canyons State Park am Rand des Llano Estacado brachte.[28]

Der Gabelbock (Antilocapra americana) wird oft Antilope genannt.[2] Seine großen Herden schrumpften im 19. Jahrhundert, weil Weideland zu Ackerland wurde, Berufsjäger das Fleisch verkauften und Viehzüchter ihn für einen Futterkonkurrenten hielten. Durch Umsiedlungen und Schutz leben laut Yellowstone-Nationalpark heute wieder fast 500.000 Gabelböcke in den Beifußsteppen, im Gebiet von Yellowstone waren es 2024 nur 500 bis 600. Im Winter fressen sie vor allem Sträucher wie Beifuß.[3]

Der Schwarzschwanz-Präriehund (Cynomys ludovicianus) ist ein Nagetier aus der Familie der Hörnchen. Im September 1804 stieß die Expedition von Lewis und Clark nach ihren Tagebüchern auf ein Dorf der Tiere, die die Franzosen Präriehund nannten.[1] Eine Kolonie hat meist 30 bis 50 Baueingänge je Acre (rund 4.000 Quadratmeter).[1] Laut National Park Service sind Menschen die größte Gefahr für Präriehunde: Ackerbau, Siedlungen, Jagd und Gift dezimierten sie; dazu kommt die Pest, eine von Flöhen übertragene Krankheit. In den verlassenen Bauen wohnen Kaninchen, Kaninchenkäuze und Klapperschlangen.[1] Im Wind Cave National Park in den Black Hills liegen die meisten Präriehundstädte an den Straßen; der Park bittet, sie wegen Klapperschlangen, Schwarzer Witwen und Flöhen nur aus der Ferne anzusehen.[27]

Vom Präriehund hängt der Schwarzfußiltis (Mustela nigripes) ab. Er lebt in ihren Bauen, die er nicht selbst gräbt; Präriehunde machen nach dem U.S. Fish and Wildlife Service etwa zwei Drittel bis drei Viertel seiner Nahrung aus.[5] Ende der 1950er Jahre hielt man ihn für ausgestorben. 1967 kam er auf die Liste der vom Aussterben bedrohten Arten, und 1981 wurde er nahe Meeteetse in Wyoming wiederentdeckt. Alle heute bekannten Bestände gehen laut U.S. Fish and Wildlife Service auf Auswilderungen zurück.[5] Die verwilderten Pferde des Westens behandelt die Seite Mustangs.

Präriehundkolonie auf kurzem, trockenem Gras mit kegelförmigen Erdhügeln, ein Tier steht aufrecht am Bau, dahinter weite Prärie im warmen Licht der späten Nachmittagssonne
Präriehundkolonie auf kurzgrasiger Prärie Bild: KI-generiert

Wolf, Grizzly, Puma und Kojote

Bei der Gründung des Yellowstone-Nationalparks 1872 lebten dort Wölfe. Die frühen Parkverwalter hielten sie für schädliche Raubtiere: Von 1914 bis 1926 wurden im Park mindestens 136 Wölfe getötet, 1926 das letzte Rudel.[6] Am 12. Januar 1995 kamen die ersten acht Wölfe aus Kanada in Gehege im Park. Nach dem National Park Service brachten Biologen 1995 und 1996 insgesamt 31 Wölfe aus dem Westen Kanadas, nach einer anderen Seite des Parks waren es von 1995 bis 1997 zusammen 41 aus Kanada und dem Nordwesten Montanas.[6, 7] Nach der Seite des Parks vom 09.09.2026 schwankt die Zahl der Wölfe im Park seit 2009 zwischen 83 und 123.[7]

Der Grizzlybär hatte laut U.S. Fish and Wildlife Service vor 1800 geschätzt 50.000 Tiere in einem großen zusammenhängenden Gebiet.[9] In den 1920er und 1930er Jahren lebte er nur noch auf weniger als 2 Prozent seines früheren Gebiets in den 48 zusammenhängenden Staaten. 1975 stellte ihn der U.S. Fish and Wildlife Service dort als bedrohte Art (threatened) unter Schutz.[10] Die Seite des U.S. Fish and Wildlife Service (ohne Datum, gestützt auf Arbeiten von 2021) nennt für diese Staaten mindestens 1.923 Grizzlys, davon 727 im Beobachtungsgebiet von Greater Yellowstone.[9]

Pumas wurden Anfang des 20. Jahrhunderts wie Wölfe bei Feldzügen gegen Raubtiere getötet, auch in Nationalparks. Sie überlebten im Westen, weil sie verborgen leben und felsiges, unwegsames Gelände bevorzugen; in Yellowstone siedelten sie sich bis Anfang der 1980er Jahre von selbst wieder an.[12] Auch den Kojoten wollte man Anfang des 20. Jahrhunderts im Westen ausrotten. Weil er sich anpasste, überstand er die Verfolgung und ist heute im ganzen Park häufig.[11] Wie gefährlich diese Tiere für Menschen sind, beschreibt die Seite Klapperschlangen, Kojoten und Pumas.

Weißkopfseeadler und Kalifornischer Kondor

Den Weißkopfseeadler (Haliaeetus leucocephalus) wählten die USA 1782 zu ihrem nationalen Symbol.[13] Am 8. Juni 1940 stellte ihn der Kongress mit dem Gesetz, das heute Bald and Golden Eagle Protection Act heißt, unter Schutz; am 24. Oktober 1962 kam der Steinadler dazu.[14] Trotzdem waren 1963 nur noch 417 Brutpaare bekannt. Als Gründe nennt der U.S. Fish and Wildlife Service den Verlust von Lebensraum, Abschüsse und das Insektengift DDT. Am 28. Juni 2007 gab die Behörde die Erholung der Art bekannt.[13] Nach Daten von 2018 und 2019 leben in den 48 zusammenhängenden Staaten etwa 316.700 Weißkopfseeadler mit 71.467 Brutpaaren.[13] Welche Rechte Angehörige indigener Nationen beim Besitz von Federn haben, erklärt die Seite Adlerfedern: Bedeutung für indigene Völker und Recht.

Der Kalifornische Kondor lebte nach Fossilfunden einst bis in das heutige New York und Florida. Nach dem National Park Service waren 1982 nur noch 22 Kondore in freier Wildbahn übrig; um das Aussterben zu verhindern, kamen die verbliebenen Tiere in Zoos. Der Nationalpark am Grand Canyon berichtet heute über die frei lebenden Kondore, ihre Bruten und die Todesfälle durch Bleivergiftung. Gefährdet sind die Vögel laut National Park Service durch den Verlust von Lebensraum, durch Stromleitungen, vergiftete Kadaver und Blei in Aas.[16]

Weißkopfseeadler sitzt auf dem kahlen Ast einer alten Pappel über einem breiten Fluss, im Hintergrund felsige Uferhänge im goldenen Licht der späten Nachmittagssonne
Weißkopfseeadler auf einer Pappel über einem Fluss Bild: KI-generiert

Pflanzen: Saguaro, Beifuß und Joshua Tree

Der Saguaro (Carnegiea gigantea) gehört nach der Pflanzendatenbank PLANTS des US-Landwirtschaftsministeriums zur Familie der Kakteen und ist in den 48 zusammenhängenden Staaten heimisch.[19] Im Saguaro-Nationalpark bei Tucson stehen laut National Park Service mehr als 2 Millionen Saguaros. Ein Saguaro wird wahrscheinlich 150 bis 175 Jahre alt, manche nach Ansicht von Biologen über 200 Jahre.[17] Der höchste je gemessene war 78 Fuß (rund 24 Meter) hoch und hatte keinen einzigen Arm.[18] Gefährdet ist die Art nicht; im Becken von Tucson verdrängen ihn neue Siedlungen, fremde Pflanzen und Brände.[17]

Für die Tohono O'odham ist der Saguaro bis heute eine Nutzpflanze. Das Große Siegel der Nation zeigt einen Saguaro, eine Opuntie und einen Fasskaktus; von ihnen sammeln die O'odham nach den Angaben der Nation Früchte und nutzen die Pflanzen zum Kochen und als Baumaterial.[29] Laut National Park Service holen die Tohono O'odham die Früchte noch heute mit langen Stangen aus Saguaro-Rippen, kuïpad genannt, herunter und machen daraus Wein für Zeremonien, Gelee und Süßigkeiten.[17]

Der Beifuß, englisch sagebrush, ist mit der Art Artemisia tridentata (big sagebrush) ein Strauch aus der Familie der Korbblütler, der laut PLANTS in den 48 zusammenhängenden Staaten und in Kanada heimisch ist.[20] Auf dem größten Teil der Great-Basin-Wüste bildet er die Hauptvegetation. Sein Laub enthält Öle, die für die Bakterien im Pansen der meisten Wiederkäuer giftig sind. Von den großen Pflanzenfressern frisst laut National Park Service nur der Gabelbock in größerem Umfang davon, vermutlich weil er sich gemeinsam mit dem Beifuß entwickelt hat.[21]

Der Joshua Tree (Yucca brevifolia) ist die Leitpflanze der Mojave-Wüste. Bestäubt wird er nur von einem Insekt, der Yuccamotte: Sie sammelt Pollen, während sie ihre Eier in die Blüte legt, und ihre Larven fressen später einen Teil der Samen. Der Baum kann sich außerdem aus Wurzeln und Ästen neu bilden und erholt sich so schneller nach Überschwemmungen oder Bränden.[22]

Mehrere hohe Saguaro-Kakteen mit aufragenden Armen auf einem steinigen Wüstenhang, dazwischen Palo-Verde-Bäume und Opuntien, im Hintergrund eine Bergkette im warmen Abendlicht
Saguaro-Kakteen in der Sonora-Wüste Bild: KI-generiert

Tiere und Pflanzen der Landschaften im Westen

Beispiele für Tiere und Pflanzen der Landschaften des Westens laut Behörden (Stand der Quellenseiten: 2022 bis 2026, eine ohne Datum; abgerufen am 26.10.2026)
LandschaftArtAngabe der Behörde
Yellowstone-NationalparkGrauwolf1926 das letzte Rudel getötet, seit 1995 wieder im Park; seit 2009 zwischen 83 und 123 Wölfe[6, 7]
Rocky MountainsSäugetiere im Rocky-Mountain-Nationalpark66 einheimische Arten, davon Grizzly, Grauwolf und Bison im Park ausgestorben; mehr als 350 Dickhornschafe[26]
Grand CanyonGrand-Canyon-Klapperschlangeeine Unterart der Westlichen Klapperschlange, die laut National Park Service nirgends sonst lebt[25]
Death ValleyDevils-Hole-Wüstenkärpflingeinzige natürliche Population im Devils Hole, seit 1967 als vom Aussterben bedroht gelistet[24]
Mojave-WüsteWüstenschildkröteseit 1990 als bedroht gelistet; verbringt etwa 95 Prozent ihres Lebens im Bau[23]
Llano EstacadoBisonTexas State Bison Herd aus der Herde der Goodnights, seit 1997 im Caprock Canyons State Park[28]
Black HillsBison und Präriehundmehrere hundert Bisons und Präriehundstädte im Wind Cave National Park[27]

Im Rocky-Mountain-Nationalpark gelten nach dem National Park Service auch Luchs und Vielfraß als äußerst selten und vielleicht verschwunden; den Kanadaluchs führt der Park als bedrohte Art.[26] Das Devils Hole kam 1952 zum damaligen Death Valley National Monument; der Kärpfling ist dort seit 10.000 bis 20.000 Jahren von anderen Beständen getrennt.[24] Die Wüstenschildkröte wird wie ein Mensch mit 14 bis 20 Jahren erwachsen und lebt 60 bis 80 Jahre; 98 Prozent der Eier und Jungtiere sterben, bevor sie erwachsen sind.[23]

Welche Arten sind heute geschützt?

Die Tabelle zeigt den Schutzstatus nach den Seiten der Behörden. Beim Grauwolf änderte ihn zuletzt ein Gerichtsbeschluss vom 10. Februar 2022.[8]

Schutzstatus nach dem Endangered Species Act (Stand der Behördenseiten, abgerufen am 26.10.2026)
ArtWissenschaftlicher NameStatusSeit
GrauwolfCanis lupusvom Aussterben bedroht, in Minnesota bedroht; nicht gelistet ist die Population der nördlichen Rocky Mountains[7, 8]Gerichtsbeschluss vom 10. Februar 2022[8]
GrizzlybärUrsus arctos horribilisbedroht in den 48 zusammenhängenden Staaten[9]1975[10]
SchwarzfußiltisMustela nigripesvom Aussterben bedroht[5]1967[5]
Devils-Hole-WüstenkärpflingCyprinodon diabolisvom Aussterben bedroht[24]1967[24]
WüstenschildkröteGopherus agassiziibedroht[23]1990[23]
WeißkopfseeadlerHaliaeetus leucocephalusnicht mehr gelistet, weiter geschützt durch den Bald and Golden Eagle Protection Act und den Migratory Bird Treaty Act[13]Erholung bekannt gegeben am 28. Juni 2007[13]
PräriebisonBison bison bisonnicht mehr vom Aussterben bedroht[4]keine Angabe der Quelle
SaguaroCarnegiea giganteahäufige Pflanze, keine gefährdete Art[17]nicht gelistet (kein Rechtsstatus im Profil der Pflanzendatenbank PLANTS)[19]

Beim Wolf hat sich der Status mehrmals geändert. In Idaho und Montana kam er laut National Park Service 2011 von der Liste. In Wyoming nahm man ihn am 30. September 2012 von der Liste, nach einer Klage stand er ab dem 23. September 2014 wieder darauf, und nach einem Berufungsurteil wurde er dort am 25. April 2017 erneut gestrichen; in allen drei Staaten darf er nach den Regeln der Staaten gejagt werden.[6, 7] Für die 48 zusammenhängenden Staaten außer der Population der nördlichen Rocky Mountains setzte ein Gericht am 10. Februar 2022 den Schutz wieder in Kraft.[8]

Mythos und Wahrheit

Zeitleiste: Tiere, Pflanzen und Artenschutz im Westen

Zeitleiste: Tiere, Pflanzen und Artenschutz im Westen
  1. 1782Die USA wählen den Weißkopfseeadler zu ihrem nationalen Symbol.[13]
  2. September 1804Die Expedition von Lewis und Clark stößt nach ihren Tagebüchern auf ein Dorf der Tiere, die die Franzosen Präriehund nennen.[1] Lewis-und-Clark-Expedition
  3. 1872Bei der Gründung des Yellowstone-Nationalparks leben dort Wölfe.[6] Yellowstone-Nationalpark
  4. 1878Mary Ann Goodnight drängt ihren Mann Charles, verwaiste Bisonkälber der südlichen Herde einzufangen; daraus entsteht die Goodnight-Herde.[28] Llano Estacado
  5. 1914Von 1914 bis 1926 werden im Yellowstone-Nationalpark mindestens 136 Wölfe getötet.[6] Yellowstone-Nationalpark
  6. 1926Im Yellowstone-Nationalpark wird das letzte Wolfsrudel getötet.[6] Yellowstone-Nationalpark
  7. 08.06.1940Der Kongress stellt den Weißkopfseeadler unter Schutz (heute Bald and Golden Eagle Protection Act).[14]
  8. 24.10.1962Der Schutz des Gesetzes wird auf den Steinadler ausgedehnt.[14]
  9. 1963Nur noch 417 Brutpaare des Weißkopfseeadlers sind bekannt.[13]
  10. 1967Der Schwarzfußiltis kommt auf die Liste der vom Aussterben bedrohten Arten.[5]
  11. 1967Der Devils-Hole-Wüstenkärpfling im Death Valley wird als vom Aussterben bedroht gelistet.[24] Death Valley
  12. 28.12.1973Der Endangered Species Act tritt in Kraft.[15]
  13. 1975Der Grizzlybär wird in den 48 zusammenhängenden Staaten als bedrohte Art gelistet.[10]
  14. 1981Der für ausgestorben gehaltene Schwarzfußiltis wird nahe Meeteetse in Wyoming wiederentdeckt.[5]
  15. 1982Laut National Park Service sind nur noch 22 Kalifornische Kondore in freier Wildbahn übrig; die verbliebenen Tiere kommen in Zoos.[16]
  16. 1990Die Wüstenschildkröte kommt auf die Liste der bedrohten Arten.[23] Mojave-Wüste
  17. 12.01.1995Die ersten acht Wölfe aus Kanada kommen in Gehege im Yellowstone-Nationalpark.[6] Yellowstone-Nationalpark
  18. 1997Texas bringt die Texas State Bison Herd in den Caprock Canyons State Park.[28] Llano Estacado
  19. 28.06.2007Der U.S. Fish and Wildlife Service gibt die Erholung des Weißkopfseeadlers bekannt.[13]
  20. 2011Der Grauwolf kommt in Idaho und Montana von der Liste der geschützten Arten.[7]
  21. 10.02.2022Ein Gericht stellt den Schutz des Grauwolfs in den 48 zusammenhängenden Staaten außer den nördlichen Rocky Mountains wieder her.[8]

Karte der Landschaften

Karte: Landschaften des Westens mit ihren Tieren und Pflanzen125° W120° W115° W110° W105° W100° W95° W90° W25° N30° N35° N40° N45° N50° N1Yellowstone-Nationalpark2Rocky Mountains3Grand Canyon4Death Valley5Mojave-Wüste6Llano Estacado7Black Hills
Karte: Landschaften des Westens mit ihren Tieren und Pflanzen
  1. 1Yellowstone-Nationalpark (Yellowstone, Lage des Vulkansystems laut USGS) 44,62° N, 110,60° W[31]
  2. 2Rocky Mountains (Mount Elbert, höchster Gipfel der Rocky Mountains) 39,12° N, 106,45° W[32]
  3. 3Grand Canyon (Grand Canyon Village am Südrand) 36,05° N, 112,14° W[33]
  4. 4Death Valley (Death Valley, Inyo County, Kalifornien) 36,25° N, 116,82° W[34]
  5. 5Mojave-Wüste (Mojave Desert, Kartenpunkt laut USGS) 35,42° N, 115,58° W[35]
  6. 6Llano Estacado (Llano Estacado, Punkt des USGS-Ortsnamenverzeichnisses an der Grenze von Texas und New Mexico) 33,00° N, 103,00° W[36]
  7. 7Black Hills (Black Elk Peak, höchster Gipfel der Black Hills, South Dakota) 43,87° N, 103,53° W[37]
Umrisse: Natural Earth (gemeinfrei). Eigene Darstellung ohne Kartendienst.

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Häufige Fragen

Welche Tiere lebten im Wilden Westen?

Zu den typischen Tieren gehören Bison, Gabelbock, Präriehund, Wolf, Grizzlybär, Puma, Kojote und Weißkopfseeadler. Vom Gabelbock gab es Anfang des 19. Jahrhunderts laut Yellowstone-Nationalpark geschätzt 35 Millionen Tiere, an Zahl übertraf ihn nur der Bison.

Welche Pflanzen sind typisch für den Wilden Westen?

In der Sonora-Wüste ist es der Saguaro, in der Great-Basin-Wüste der Beifuß (Sagebrush), in der Mojave-Wüste der Joshua Tree. Den Saguaro gibt es nur in der Sonora-Wüste, vor allem von Zentralarizona bis nach Sonora in Mexiko.

Sind Wölfe in den USA geschützt?

Ja, mit einer Ausnahme. Seit einem Gerichtsbeschluss vom 10. Februar 2022 steht der Grauwolf in den 48 zusammenhängenden Staaten wieder unter dem Endangered Species Act, in Minnesota als bedroht und sonst als vom Aussterben bedroht. Ausgenommen ist die Population der nördlichen Rocky Mountains, die in Idaho, Montana und Wyoming bejagt werden darf.

Wann kehrten die Wölfe nach Yellowstone zurück?

Am 12. Januar 1995 kamen die ersten acht Wölfe aus Kanada in Gehege im Park. Bis 1996 brachten Biologen insgesamt 31 Wölfe aus dem Westen Kanadas nach Yellowstone; der Park nennt für 1995 bis 1997 zusammen 41 Tiere aus Kanada und dem Nordwesten Montanas.

Ist der Weißkopfseeadler noch bedroht?

Nein. 1963 waren nur noch 417 Brutpaare bekannt, am 28. Juni 2007 gab der U.S. Fish and Wildlife Service die Erholung bekannt. Nach Daten von 2018 und 2019 leben in den 48 zusammenhängenden Staaten etwa 316.700 Weißkopfseeadler; geschützt bleibt er durch den Bald and Golden Eagle Protection Act.

Ist der Saguaro geschützt oder vom Aussterben bedroht?

Laut National Park Service ist der Saguaro in der Sonora-Wüste eine häufige Pflanze und keine gefährdete Art. Im Becken von Tucson bedrohen ihn vor allem neue Siedlungen, fremde Pflanzenarten und die Brände, die sie begünstigen.

Was bedeutet der Bison für die indigenen Nationen?

Das InterTribal Buffalo Council, ein Zusammenschluss von 86 Nationen in 22 Bundesstaaten, bringt Bisons auf das Land der Nationen zurück und nennt als Ziele unter anderem kulturelle und spirituelle Erneuerung. Mehr dazu steht auf der Seite Der Bison.

Quellen

  1. Amtliche Stelle Black-tailed Prairie Dogs. National Park Service, Scotts Bluff National Monument. Stand 15.01.2021. abgerufen am 26.10.2026
  2. Amtliche Stelle Pronghorn. National Park Service, Theodore Roosevelt National Park. Stand 11.04.2025. abgerufen am 26.10.2026
  3. Amtliche Stelle Pronghorn. National Park Service, Yellowstone National Park. Stand 17.04.2025. abgerufen am 26.10.2026
  4. Amtliche Stelle Plains Bison (Bison bison bison). U.S. Fish and Wildlife Service. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  5. Amtliche Stelle Black-footed Ferret (Mustela nigripes). U.S. Fish and Wildlife Service. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  6. Amtliche Stelle History of Wolf Management. National Park Service, Yellowstone National Park. Stand 09.09.2025. abgerufen am 26.10.2026
  7. Amtliche Stelle Wolf Ecology. National Park Service, Yellowstone National Park. Stand 09.09.2026. abgerufen am 26.10.2026
  8. Amtliche Stelle Gray Wolf Recovery News and Updates. U.S. Fish and Wildlife Service. Stand 21.09.2026. abgerufen am 26.10.2026
  9. Amtliche Stelle Grizzly Bear (Ursus arctos horribilis). U.S. Fish and Wildlife Service. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  10. Amtliche Stelle Forty Years of Grizzly Bear Recovery in the Greater Yellowstone Ecosystem. National Park Service, Yellowstone National Park. Stand 21.12.2015. abgerufen am 26.10.2026
  11. Amtliche Stelle Coyote. National Park Service, Yellowstone National Park. Stand 18.04.2025. abgerufen am 26.10.2026
  12. Amtliche Stelle Cougar. National Park Service, Yellowstone National Park. Stand 18.04.2025. abgerufen am 26.10.2026
  13. Amtliche Stelle Bald Eagle (Haliaeetus leucocephalus). U.S. Fish and Wildlife Service. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  14. Gesetz und Vertrag 16 U.S. Code § 668: Bald and golden eagles (Bald and Golden Eagle Protection Act vom 08.06.1940, mit den Änderungen von 1962 und 1972). Legal Information Institute, Cornell Law School. Stand Gesetzestext, geändert zuletzt 23.10.1972. abgerufen am 26.10.2026
  15. Gesetz und Vertrag 16 U.S. Code § 1531: Congressional findings and declaration of purposes and policy (Endangered Species Act of 1973, Pub. L. 93-205). Legal Information Institute, Cornell Law School. Stand Gesetzestext vom 28.12.1973, geändert zuletzt 1988. abgerufen am 26.10.2026
  16. Amtliche Stelle California Condor. National Park Service, Grand Canyon National Park. Stand 01.08.2017. abgerufen am 26.10.2026
  17. Amtliche Stelle Saguaro. National Park Service, Saguaro National Park. Stand 10.06.2025. abgerufen am 26.10.2026
  18. Amtliche Stelle Saguaro Growth. National Park Service, Saguaro National Park. Stand 19.12.2024. abgerufen am 26.10.2026
  19. Amtliche Stelle Plant Profile: Carnegiea gigantea (Engelm.) Britton und Rose, saguaro (PLANTS Database, Symbol CAGI10). U.S. Department of Agriculture, Natural Resources Conservation Service. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  20. Amtliche Stelle Plant Profile: Artemisia tridentata Nutt., big sagebrush (PLANTS Database, Symbol ARTR2). U.S. Department of Agriculture, Natural Resources Conservation Service. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  21. Amtliche Stelle Great Basin Desert. National Park Service, Bighorn Canyon National Recreation Area. Stand 24.02.2015. abgerufen am 26.10.2026
  22. Amtliche Stelle Joshua Trees. National Park Service, Joshua Tree National Park. Stand 27.08.2025. abgerufen am 26.10.2026
  23. Amtliche Stelle Desert Tortoise (Gopherus agassizii). National Park Service, Mojave National Preserve. Stand 02.04.2026. abgerufen am 26.10.2026
  24. Amtliche Stelle Devils Hole. National Park Service, Death Valley National Park. Stand 25.01.2024. abgerufen am 26.10.2026
  25. Amtliche Stelle Rattlesnakes. National Park Service, Grand Canyon National Park. Stand 26.02.2022. abgerufen am 26.10.2026
  26. Amtliche Stelle Park Statistics. National Park Service, Rocky Mountain National Park. Stand 29.07.2024. abgerufen am 26.10.2026
  27. Amtliche Stelle Watch Wind Cave Wildlife. National Park Service, Wind Cave National Park. Stand 18.08.2024. abgerufen am 26.10.2026
  28. Amtliche Stelle Texas State Bison Herd: The Story of the Bison. Texas Parks and Wildlife Department, Caprock Canyons State Park and Trailway. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  29. Tribal Nation About Tohono O'odham Nation. Tohono O'odham Nation. Stand 04.06.2026. abgerufen am 26.10.2026
  30. Tribal Nation About Us. InterTribal Buffalo Council. Stand 2026. abgerufen am 26.10.2026
  31. Amtliche Stelle Yellowstone (Übersicht mit Kurzdaten und Warnstufe vom 01.10.2026). U.S. Geological Survey, Yellowstone Volcano Observatory. Stand 01.10.2026. abgerufen am 26.10.2026

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