Orte und NaturThema

Klapperschlangen, Kojoten und Pumas

Kurz erklärt Klapperschlangen, Grizzlybären und Pumas können Menschen schwer verletzen; Angriffe von Bären und Pumas nennen die Behörden selten. In den USA werden laut CDC jedes Jahr geschätzt 7.000 bis 8.000 Menschen von Giftschlangen gebissen, etwa 5 sterben, und Kalifornien zählt seit 1890 sechs tödliche Pumaangriffe. Wölfe sind laut National Park Service normalerweise keine Gefahr, von Kojoten sind in Yellowstone nur wenige Angriffe bekannt.

Puma liegt ruhig auf einem Felsvorsprung aus rotem Sandstein über einer Schlucht, dahinter Wacholder und Felswände im warmen Licht der späten Nachmittagssonne
Bild: KI-generiert

Welche Tiere waren im Wilden Westen gefährlich?

Mit der Westexpansion im 19. Jahrhundert kamen Siedler und Herden in den Lebensraum der Wölfe; als deren Beutetiere verschwanden, rissen die Wölfe Vieh. Darauf folgten nach dem National Park Service Feldzüge zur Ausrottung, auch mit Gift, die die Wölfe aus dem größten Teil ihres Verbreitungsgebiets verdrängten.[16] Selbst im Yellowstone-Nationalpark richteten sich Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts Maßnahmen gegen Wölfe, Bären, Pumas und Kojoten, um Vieh und erwünschtes Wild wie Hirsche und Wapitis zu schützen.[16] Kojoten wurden verfolgt, weil sie manchmal Vieh rissen.[5]

Nach dem National Park Service und der Wildbehörde von Kalifornien sind Angriffe von Bären und Pumas auf Menschen heute selten.[8, 10] Im Yellowstone-Nationalpark haben laut National Park Service Bisons mehr Menschen verletzt als jedes andere Tier, und die häufigste Ursache für Verletzungen und Todesfälle dort sind Verkehrsunfälle.[11]

Gefahr für Menschen laut Behörden (Stand: Oktober 2026)
TierEinschätzung der BehördeZahl, Gebiet und Stand
Klapperschlangen und andere Giftschlangenbeißen meist zur Verteidigung; bei etwa 25 Prozent der Klapperschlangenbisse kein Gift[2]USA: geschätzt 7.000 bis 8.000 Bisse durch Giftschlangen im Jahr, etwa 5 Tote (CDC, Stand 23. September 2026)[1]
PumaAngriffe auf Menschen selten[8]Kalifornien: 30 Verletzte und Getötete in der Liste geprüfter Angriffe seit Juni 1890, sechs tödliche Angriffe (Stand August 2025)[8, 9]
GrizzlybärAngriffe selten, die meisten Begegnungen enden ohne Verletzung[10]Yellowstone: letzter Todesfall durch einen Bären 2015[12]
Kojotemehrere Fälle von Aggression gegen Menschen in Yellowstone, darunter einige Angriffe[5]keine Zahl in der Quelle
Wolfnormalerweise keine Gefahr für Menschen[15]Yellowstone: kein Angriff eines Wolfs auf einen Menschen[15]

Wie gefährlich sind Klapperschlangen?

Klapperschlangen sind Grubenottern: Mit wärmeempfindlichen Gruben an den Seiten des Kopfes spüren sie ihre Beute auf.[3] Im Saguaro-Nationalpark bei Tucson leben sechs Arten; die Westliche Diamant-Klapperschlange ist dort recht häufig und nach dem Park die größte Klapperschlange im Westen der USA.[2] In der weiteren Umgebung des Grand Canyon kommen neun Arten vor. Die oft als rosa beschriebene Grand-Canyon-Klapperschlange (Crotalus oreganus abyssus), eine Unterart der Westlichen Klapperschlange, lebt laut National Park Service nirgends sonst auf der Welt.[3]

Klapperschlangen sind nach dem Grand-Canyon-Nationalpark meist harmlos, solange man sie in Ruhe lässt. Fühlen sie sich bedroht, versuchen sie zuerst zu fliehen oder sich zu verstecken; beißen sie, dann zur Verteidigung.[3] Nach dem Arizona Poison Control Center, das der Saguaro-Nationalpark zitiert, beißen die Schlangen Menschen meist, weil sie sich von deren Verhalten bedroht fühlten. Bei etwa 25 Prozent der Bisse spritzen sie kein Gift.[2] Weniger als 1 Prozent der Bisse endet laut Arizona Poison and Drug Information Center tödlich, wie der Grand-Canyon-Nationalpark angibt.[3]

Für die ganzen USA schätzt das Arbeitsschutzinstitut NIOSH der Centers for Disease Control and Prevention (CDC), dass jedes Jahr 7.000 bis 8.000 Menschen von Giftschlangen gebissen werden; etwa 5 von ihnen sterben. Außer Klapperschlangen zählen dazu Kupferköpfe, Wassermokassinottern und Korallenottern. Von den Menschen, die eine Klapperschlange gebissen hat, behalten laut CDC 10 bis 44 Prozent bleibende Schäden.[1] Nach einem Biss rät der Saguaro-Nationalpark, sofort den Notruf 911 zu wählen und nicht zu versuchen, den Biss selbst zu behandeln.[2]

Die ungiftige Gophernatter zischt bei Gefahr, macht ihren Kopf dreieckig und schüttelt den Schwanz wie eine Klapperschlange. Menschen halten sie deshalb oft für eine und töten sie.[2]

Zusammengerollte Klapperschlange ruht im Schatten eines Beifußstrauchs auf hellem Sandboden zwischen Steinen, die Rassel liegt locker auf dem Boden, weiches Licht der späten Nachmittagssonne
Klapperschlange im Schatten eines Strauchs Bild: KI-generiert

Greifen Kojoten Menschen an?

Der Kojote (Canis latrans) ist etwa ein Drittel so groß wie der Wolf. Er lebt in ganz Nord- und Mittelamerika, in Großstädten ebenso wie in der Wildnis.[5] Er frisst vor allem Wühlmäuse, Mäuse, Kaninchen, andere kleine Tiere und Aas, im Frühjahr auch sehr junge Wapitikälber.[5] Dass Kojoten den Versuchen Anfang des 20. Jahrhunderts widerstanden, sie im Westen auszurotten, erklärt der National Park Service mit ihrer Anpassungsfähigkeit; Pumas und Wölfe verschwanden dagegen aus Yellowstone.[5]

Kojoten gewöhnen sich schnell an die Fütterung am Straßenrand. Das kann laut National Park Service zu aggressivem Verhalten gegenüber Menschen führen; außerdem steigt das Risiko, dass sie überfahren werden. In Yellowstone gab es mehrere Fälle von Aggression gegen Menschen, darunter einige Angriffe. Die Parkmitarbeiter vertreiben Kojoten deshalb aus den Besucherbereichen, etwa mit Knallpatronen oder Bärenspray; Tiere, die weiter eine Gefahr für Menschen oder Eigentum sind, werden getötet.[5] Seit die Wölfe 1995 zurückkamen, ging der Bestand der Kojoten im Norden des Parks um bis zu 50 Prozent zurück, weil Wölfe ihnen Futter und Reviere streitig machten und sie töteten. Neuere Trends im Lamar Valley zeigen laut dem Park dagegen wieder mehr Kojoten.[5]

Wie gefährlich sind Pumas?

Der Puma (Puma concolor), auch Berglöwe oder Cougar genannt, zählt zu den größten Katzen Nordamerikas.[6] Er lebt allein, außer in der Paarungszeit und wenn ein Weibchen Junge hat, und jagt vor allem Hirsche. Gesehen wird er laut National Park Service selten, meist aus der Ferne und in der Morgen- oder Abenddämmerung.[7] Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Pumas wie Wölfe bei Feldzügen gegen Raubtiere in den 48 zusammenhängenden Staaten getötet, auch in Nationalparks. In Yellowstone verschwanden sie fast ganz und siedelten sich erst bis Anfang der 1980er Jahre von selbst wieder an.[6]

Die kalifornische Wildbehörde California Department of Fish and Wildlife (CDFW) zählt als Angriff nur Vorfälle, bei denen ein Puma einen Menschen berührt und verletzt oder getötet hat und ein Arzt, die Polizei oder die Behörde das bestätigt hat.[9] Ihre Liste beginnt im Juni 1890 mit einem tödlichen Angriff auf einen siebenjährigen Jungen im Quartz Valley im Siskiyou County und führt bis August 2025 30 Verletzte und Getötete auf. Sechs Angriffe endeten tödlich, zuletzt im März 2024 im El Dorado County.[9] Nach historischen Berichten gab es um 1900 außerdem vier tödliche Vorfälle mit sechs Opfern, die die Liste nicht als geprüft führt.[9]

1972 setzte Kalifornien die Jagd auf Pumas aus, weil die Bestände zurückgingen. Mit dem California Wildlife Protection Act (Proposition 117) wurde der Puma 1990 eine besonders geschützte Art; Ausnahmen gibt es zum Schutz von Menschen, Eigentum, Vieh und bedrohten Dickhornschafen (Stand der Behördenseite: Oktober 2026).[8] In Yellowstone sind laut National Park Service nur sehr wenige Begegnungen zwischen Pumas und Menschen dokumentiert.[6]

Grizzlybären: von Hugh Glass bis heute

Kaum eine Geschichte aus dem Pelzhandel hat sich laut Encyclopedia of the Great Plains so lange gehalten wie die von Hugh Glass.[17] Im August 1823 war der Trapper laut Britannica nahe dem heutigen Lemmon in South Dakota als Späher unterwegs, als ihn ein Bär angriff.[18] Die Encyclopedia of the Great Plains schreibt von einer Grizzlybärin mit Jungen; Glass gehörte zu einer Gruppe um Andrew Henry, die zum Yellowstone River zog.[17] Er überlebte schwer verletzt; die zwei Männer, die bei ihm bleiben sollten, ließen ihn zurück.[17, 18] Wie weit er sich danach bis Fort Kiowa durchschlug, geben die Quellen verschieden an: mehr als 100 Meilen (rund 160 Kilometer) laut Encyclopedia of the Great Plains, 200 bis 300 Meilen (322 bis 483 Kilometer) in zwei Monaten laut Britannica.[17, 18] Die Encyclopedia schreibt, die Geschichte scheine wahr zu sein. Britannica schreibt, die Einzelheiten seien später zur Legende geworden, sodass sich Wahrheit und Dichtung schwer trennen ließen.[17, 18]

Vor 1800 lebten laut U.S. Fish and Wildlife Service geschätzt 50.000 Grizzlybären in einem großen zusammenhängenden Gebiet.[13] Wahlloses Töten und der Verlust von Lebensraum setzten ihnen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts schwer zu; in den 1920er und 1930er Jahren lebten sie in den 48 zusammenhängenden Staaten nur noch auf weniger als 2 Prozent ihres früheren Gebiets.[14] In den 1970er Jahren schätzten Biologen den Bestand dort laut National Park Service auf nur noch 600 bis 800 Tiere, der U.S. Fish and Wildlife Service nennt für 1975 700 bis 800.[13, 14] 1975 wurde der Grizzly in diesen Staaten als bedrohte Art unter Schutz gestellt.[14] Nach der Artenseite des U.S. Fish and Wildlife Service (ohne Datum, abgerufen am 26. Oktober 2026) leben dort mindestens 1.923 Grizzlys; der Bär gilt in diesen Staaten als bedroht (threatened).[13]

Angriffe auf Menschen sind laut National Park Service selten, die meisten Begegnungen mit Bären enden ohne Verletzung. Bären verteidigen meist ihr Futter, ihre Jungen oder ihren Raum.[10] Von den Menschen, die seit 1970 in Yellowstone von Bären verletzt wurden, waren 91 Prozent allein oder zu zweit unterwegs, nur 9 Prozent in Gruppen ab drei Personen.[11] Am 4. Mai 2026 verletzte eine Grizzlybärin mit Jungen nahe Old Faithful zwei Wanderer. Nach dem Park war es der erste solche Fall des Jahres, der letzte davor geschah im September 2025; zuletzt starb 2015 im Gebiet von Lake Village ein Mensch durch einen Bären.[12]

Grizzlybär sucht in einer weiten Bergwiese mit gelbem Herbstgras nach Nahrung, aus großer Entfernung gesehen, dahinter bewaldete Hänge und Gipfel mit Schnee im Abendlicht
Grizzlybär auf einer Bergwiese, aus großer Entfernung gesehen Bild: KI-generiert

Sind Wölfe gefährlich für Menschen?

Bei der Gründung des Yellowstone-Nationalparks 1872 lebten dort Wölfe. Die frühen Parkverwalter hielten sie für schädliche Raubtiere: Von 1914 bis 1926 wurden im Park mindestens 136 Wölfe getötet, 1926 das letzte Rudel.[16] Am 12. Januar 1995 kamen die ersten acht Wölfe aus Kanada in Eingewöhnungsgehege im Park. Nach der Geschichtsseite des Parks waren es 1995 und 1996 zusammen 31 Tiere aus dem Westen Kanadas; die Seite zur Ökologie des Wolfs nennt für 1995 bis 1997 41 Wölfe aus Kanada und dem Nordwesten Montanas.[15, 16]

Wölfe sind laut National Park Service normalerweise keine Gefahr für Menschen, solange Menschen sie nicht durch Füttern an sich gewöhnen. In Yellowstone hat noch kein Wolf einen Menschen angegriffen, anderswo gab es einige Angriffe. 2009 und 2011 wurden zwei Wölfe getötet, deren Verhalten sich durch Abschreckung nicht ändern ließ; beide waren vermutlich von Menschen gefüttert worden.[15] In den 48 zusammenhängenden Staaten steht der Grauwolf seit einem Gerichtsbeschluss vom 10. Februar 2022 wieder unter dem Endangered Species Act, außer in den nördlichen Rocky Mountains (Stand der Behördenseite: 21. September 2026).[19] Dort darf er in Idaho, Montana und Wyoming nach den Regeln der Staaten gejagt werden (Stand der Parkseite: 9. September 2026).[15]

Was raten die Parks bei einer Begegnung?

Die folgenden Hinweise stammen vom National Park Service und von der CDC. Die Empfehlungen unterscheiden sich je nach Park und dem Verhalten der Tiere dort, deshalb gelten vor Ort die Hinweise des jeweiligen Parks.[10]

Hinweise der Behörden zu Begegnungen mit Wildtieren
TierAbstand in YellowstoneWas die Behörde rätStand
Bärmindestens 100 Yards (91 Meter)[11]ruhig bleiben und leise sprechen, nicht rennen, langsam seitwärts zurückweichen, einer Bärin mit Jungen nie nahe kommen; in Gruppen ab drei Personen wandern und Bärenspray griffbereit tragen[10, 11]08.09.2025 und 28.07.2026
Pumamindestens 100 Yards (91 Meter)[11]nicht rennen, sich nicht bücken, groß machen, Kinder hochnehmen, laut und bestimmt sprechen; wird man angegriffen, sich wehren[7]27.03.2020 und 28.07.2026
Wolfmindestens 100 Yards (91 Meter)[11]stehen bleiben und sich aufrichten; kommt er näher, mit den Armen winken, rufen, etwas werfen oder Bärenspray nutzen[11]28.07.2026
Kojote, Bison, Wapiti und andere Tieremindestens 25 Yards (23 Meter)[11]nie füttern, Abstand halten, sich zurückziehen, wenn das Tier näher kommt[11]28.07.2026
Giftschlangekeine Angabekeine Schlange anfassen, hohes Gras, Laubhaufen, Felsen und Holzstapel meiden, Stiefel und lange Hosen tragen[1]23.09.2026

Greift ein Grizzly an, rät der National Park Service (Stand: 8. September 2025), den Rucksack anzulassen, sich flach auf den Bauch zu legen, die Hände im Nacken zu verschränken und still zu bleiben, bis der Bär fort ist. Hält der Angriff an, soll man sich wehren. Bei einem Schwarzbären rät der Park Service, sich in ein Auto oder Gebäude zu retten und sich sonst zu wehren; das gilt auch bei jedem Bären, der einen Menschen im Zelt angreift oder sich anschleicht und dann angreift.[10]

Zeitleiste: Raubtiere und Menschen im Westen

Zeitleiste: Raubtiere und Menschen im Westen
  1. August 1823Ein Bär greift den Trapper Hugh Glass nahe dem heutigen Lemmon in South Dakota an; Glass überlebt und erreicht Fort Kiowa.[18] Hugh Glass
  2. 1872Bei der Gründung des Yellowstone-Nationalparks leben dort Wölfe.[16] Yellowstone-Nationalpark
  3. Juni 1890Erster Eintrag der kalifornischen Liste geprüfter Pumaangriffe: ein tödlicher Angriff auf einen Jungen im Quartz Valley im Siskiyou County.[9]
  4. 1914Von 1914 bis 1926 werden im Yellowstone-Nationalpark mindestens 136 Wölfe getötet.[16] Yellowstone-Nationalpark
  5. 1926Im Yellowstone-Nationalpark wird das letzte Wolfsrudel getötet.[16] Yellowstone-Nationalpark
  6. 1972Kalifornien setzt die Jagd auf Pumas aus, weil die Bestände zurückgehen.[8]
  7. 1975Der Grizzlybär wird in den 48 zusammenhängenden Staaten als bedrohte Art gelistet.[14]
  8. 1990Mit Proposition 117 wird der Puma in Kalifornien eine besonders geschützte Art.[8]
  9. 12.01.1995Die ersten acht Wölfe aus Kanada kommen in Gehege im Yellowstone-Nationalpark.[16] Yellowstone-Nationalpark
  10. 2015Im Gebiet von Lake Village stirbt der bislang letzte Mensch im Yellowstone-Nationalpark durch einen Bären.[12] Yellowstone-Nationalpark
  11. 10.02.2022Ein Gericht stellt den Schutz des Grauwolfs in den 48 zusammenhängenden Staaten außer den nördlichen Rocky Mountains wieder her.[19]

Mehr zu den Tieren des Westens

Häufige Fragen

Wie gefährlich sind Klapperschlangen?

Klapperschlangen beißen meist nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Nach dem Arizona Poison Control Center, das der Saguaro-Nationalpark zitiert, spritzen sie bei etwa 25 Prozent der Bisse kein Gift; weniger als 1 Prozent der Bisse endet laut Grand-Canyon-Nationalpark tödlich. Laut CDC behalten aber 10 bis 44 Prozent der Gebissenen bleibende Schäden.

Wie viele Menschen sterben in den USA an Schlangenbissen?

Die CDC schätzt, dass in den USA jedes Jahr 7.000 bis 8.000 Menschen von Giftschlangen gebissen werden und etwa 5 von ihnen sterben (Stand: 23. September 2026). Dazu zählen außer Klapperschlangen auch Kupferköpfe, Wassermokassinottern und Korallenottern.

Greifen Pumas Menschen an?

Selten. Die Wildbehörde von Kalifornien führt seit Juni 1890 eine Liste geprüfter Angriffe; ihre Liste führt bis August 2025 30 Verletzte und Getötete auf, sechs Angriffe endeten tödlich. Im Yellowstone-Nationalpark sind nur sehr wenige Begegnungen zwischen Pumas und Menschen dokumentiert.

Sind Kojoten gefährlich für Menschen?

Laut National Park Service kann es zu aggressivem Verhalten führen, wenn sich Kojoten an die Fütterung am Straßenrand gewöhnen. In Yellowstone gab es mehrere Fälle von Aggression gegen Menschen, darunter einige Angriffe. Kojoten fressen vor allem Mäuse, Kaninchen und Aas.

Was tun, wenn man einem Bären begegnet?

Der National Park Service rät, ruhig zu bleiben, nicht zu rennen und sich langsam seitwärts zu entfernen. In Yellowstone gilt ein Mindestabstand von 100 Yards (91 Meter) zu Bären, Wölfen und Pumas; der Park empfiehlt Wandern in Gruppen ab drei Personen und Bärenspray. Stand der Hinweise: 8. September 2025 und 28. Juli 2026; die Hinweise des jeweiligen Parks gehen vor.

Greifen Wölfe Menschen an?

Laut National Park Service sind Wölfe normalerweise keine Gefahr für Menschen, solange Menschen sie nicht durch Füttern an sich gewöhnen. Im Yellowstone-Nationalpark hat noch kein Wolf einen Menschen angegriffen, anderswo gab es einige Angriffe.

Hat Hugh Glass den Bärenangriff wirklich überlebt?

Ja, so berichten es die Quellen. Nach Britannica griff ihn im August 1823 nahe dem heutigen Lemmon in South Dakota ein Bär an, und er erreichte danach Fort Kiowa; die Einzelheiten seien später zur Legende geworden. Die Encyclopedia of the Great Plains schreibt, die Geschichte scheine wahr zu sein. Mehr dazu auf der Seite Hugh Glass.

Quellen

  1. Amtliche Stelle Venomous Snakes at Work. Centers for Disease Control and Prevention, National Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH). Stand 23.09.2026. abgerufen am 26.10.2026
  2. Amtliche Stelle Snakes. National Park Service, Saguaro National Park. Stand 06.05.2025. abgerufen am 26.10.2026
  3. Amtliche Stelle Rattlesnakes. National Park Service, Grand Canyon National Park. Stand 26.02.2022. abgerufen am 26.10.2026
  4. Amtliche Stelle Great Basin Desert. National Park Service, Bighorn Canyon National Recreation Area. Stand 24.02.2015. abgerufen am 26.10.2026
  5. Amtliche Stelle Coyote. National Park Service, Yellowstone National Park. Stand 18.04.2025. abgerufen am 26.10.2026
  6. Amtliche Stelle Cougar. National Park Service, Yellowstone National Park. Stand 18.04.2025. abgerufen am 26.10.2026
  7. Amtliche Stelle Mountain Lion Safety. National Park Service. Stand 27.03.2020. abgerufen am 26.10.2026
  8. Amtliche Stelle Mountain Lions in California. California Department of Fish and Wildlife. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  9. Amtliche Stelle Verified Mountain Lion-Human Attacks. California Department of Fish and Wildlife, Wildlife Health Lab. Stand August 2025. abgerufen am 26.10.2026
  10. Amtliche Stelle Staying Safe Around Bears. National Park Service. Stand 08.09.2025. abgerufen am 26.10.2026
  11. Amtliche Stelle Safety. National Park Service, Yellowstone National Park. Stand 28.07.2026. abgerufen am 26.10.2026
  12. Amtliche Stelle Grizzly Bear (Ursus arctos horribilis). U.S. Fish and Wildlife Service. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  13. Amtliche Stelle Forty Years of Grizzly Bear Recovery in the Greater Yellowstone Ecosystem. National Park Service, Yellowstone National Park. Stand 21.12.2015. abgerufen am 26.10.2026
  14. Amtliche Stelle Wolf Ecology. National Park Service, Yellowstone National Park. Stand 09.09.2026. abgerufen am 26.10.2026
  15. Amtliche Stelle History of Wolf Management. National Park Service, Yellowstone National Park. Stand 09.09.2025. abgerufen am 26.10.2026
  16. Nachschlagewerk David J. Wishart: Fur Trade Lore (Encyclopedia of the Great Plains). University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 26.10.2026
  17. Nachschlagewerk Amy Tikkanen: Hugh Glass (American frontiersman). Encyclopaedia Britannica. Stand 26.02.2026. abgerufen am 26.10.2026
  18. Amtliche Stelle Gray Wolf Recovery News and Updates. U.S. Fish and Wildlife Service. Stand 21.09.2026. abgerufen am 26.10.2026

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