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Rocky Mountains

Kurz erklärt Die Rocky Mountains sind das große Gebirgssystem im Westen Nordamerikas und reichen laut National Park Service von Kanada bis ins mittlere New Mexico, nach Britannica rund 4.800 Kilometer weit. Höchster Gipfel ist der Mount Elbert in Colorado mit 14.433 Fuß (rund 4.399 Meter). Über die Kämme läuft die kontinentale Wasserscheide, und Nationalparks wie Rocky Mountain, Glacier, Yellowstone und Banff schützen heute große Teile.

Hohe, teils verschneite Bergkette über einem weiten Hochtal mit Gras, Nadelwald und einem gewundenen Bach im Licht der späten Nachmittagssonne
Bild: KI-generiert

Wo liegen die Rocky Mountains?

Die Rocky Mountains sind laut National Park Service mächtige Gebirgsketten, die sich von Kanada bis ins mittlere New Mexico ziehen.[1] Wie lang das ist, hängt davon ab, wo man das Gebirge enden lässt. Britannica nennt rund 3.000 Meilen (4.800 Kilometer) vom Norden Albertas und British Columbias bis New Mexico und schreibt, die Grenzen seien meist willkürlich gezogen, besonders im äußersten Nordwesten.[3] Ein Fachkapitel von Richard F. Madole und anderen, das der U.S. Geological Survey (USGS) führt, zählt mehr als 100 einzeln benannte Ketten und rechnet das Gebirge von der Gegend um Santa Fe bis zur Beringsee. So kommt es auf etwas mehr als 5.000 Kilometer.[2]

Auch die Breite schwankt stark: Nach dem USGS-Kapitel sind es in den kanadischen Rocky Mountains weniger als 100 Kilometer, in den Middle Rockies von Wyoming und dem Nordosten Utahs fast 600 Kilometer.[2] Im Osten grenzen die Berge an die Great Plains, im Westen an Hochebenen wie das Columbia-Plateau und an die Basin-and-Range-Provinz.[3]

Der National Park Service teilt den amerikanischen Teil in vier geologische Landschaftsräume. Die Northern Rockies liegen vor allem im Westen Montanas und im Norden Idahos. Die Middle Rockies haben ihren Schwerpunkt in Wyoming, mit Ausläufern nach Montana, Colorado, Utah und Idaho. Den Yellowstone-Nationalpark führt der Dienst bei beiden Räumen auf. Zwischen den Middle und den Southern Rockies liegt das Wyoming Basin, eine hoch gelegene Senke, und im Süden folgen die Southern Rockies mit Gipfeln über 14.000 Fuß (4.267 Meter).[1] Die kanadischen Rocky Mountains umfassen nach Britannica die Mackenzie und Selwyn Mountains im Yukon und in den Northwest Territories sowie die Ketten im Westen Albertas und im Osten British Columbias.[3]

Wie hoch sind die Rocky Mountains?

Der höchste Gipfel ist der Mount Elbert in der Sawatch Range in Colorado. Die Gipfelliste des USGS gibt ihn nach dem National Geodetic Survey mit 14.433 Fuß an, Britannica rechnet das in 4.399 Meter um.[4, 3] Colorado hat nach Britannica 53 Gipfel über 14.000 Fuß.[3] Die Gipfel der einzelnen Ketten erreichen nach dem USGS-Kapitel 1.800 bis 4.400 Meter über dem Meer und ragen 1.500 bis 2.100 Meter über das Land an ihrem Fuß. Die größte Fläche niedriger Berge liegt in den Northern Rockies von Idaho und Montana, wo viele Gipfel nur 2.100 bis 2.400 Meter hoch sind.[2]

In Kanada ist der Mount Robson in British Columbia mit 3.954 Metern der höchste Berg der Rocky Mountains, auch wenn er laut BC Parks nicht der höchste Berg Kanadas ist. Die Texqa'kallt Nation nannte ihn Yuh-hai-has-kun, die Secwépemc nennen ihn Tsyécelcten; beide Namen bedeuten nach BC Parks ungefähr "Berg der Spiralstraße" und beziehen sich auf das geschichtete Aussehen des Berges.[5]

Hohe Gipfel der Rocky Mountains (Auswahl)
GipfelLageHöhe laut Quelle
Mount ElbertSawatch Range, Colorado14.433 Fuß (rund 4.399 Meter)[4, 3]
Mount MassiveColorado14.421 Fuß (rund 4.396 Meter)[4]
Longs PeakRocky-Mountain-Nationalpark, Colorado14.255 Fuß (USGS-Liste), 14.256 Fuß (NPS Geodiversity Atlas), 14.259 Fuß (NPS Park Statistics)[4, 7, 6]
Pikes PeakColorado14.110 Fuß (rund 4.301 Meter)[4]
Mount RobsonBritish Columbia, Kanada3.954 Meter[5]

Wie sind die Rocky Mountains entstanden?

Der National Park Service beschreibt drei große Phasen der Gebirgsbildung im Westen der USA zwischen etwa 170 und 40 Millionen Jahren vor heute. Die letzte, die Laramische Gebirgsbildung (Laramide orogeny), hob die Rocky Mountains, die heute zu sehen sind.[1] Für den Rocky-Mountain-Nationalpark datiert der Dienst diese Hebung auf etwa 70 Millionen Jahre, Britannica gibt für die Laramische Phase 65 bis 35 Millionen Jahre an.[7, 3] Laut National Park Service ist bis heute nicht ganz geklärt, warum das Gebirge Hunderte Meilen von der nächsten Plattengrenze entfernt entstand; am wahrscheinlichsten erklärt es eine Erdplatte, die in sehr flachem Winkel unter den Kontinent abtauchte.[1]

Die Gesteine selbst sind oft viel älter als die Berge. Der Granit des Longs Peak ist rund 1,4 Milliarden Jahre alt.[7] In den kanadischen und den Northern Rockies schoben sich nach Britannica dicke Kalksteinplatten über jüngere Schichten, manche um 20 bis 30 Meilen (32 bis 48 Kilometer). Die Teton Range erreichte ihre Höhe erst in den letzten 10 Millionen Jahren. Eiszeiten vertieften danach die Täler und hinterließen Moränen; in den Southern Rockies endete die letzte Vergletscherung vor etwa 7.500 Jahren.[3]

Die kontinentale Wasserscheide

Über die Rocky Mountains läuft auf weiten Strecken die kontinentale Wasserscheide (Continental Divide). Regen, der östlich von ihr fällt, fließt laut National Park Service zum Atlantik, Regen auf der Westseite zum Pazifik.[9] Im Glacier-Nationalpark in Montana gibt es sogar eine dreifache Wasserscheide: Vom Triple Divide Peak fließt Wasser über Missouri und Mississippi in den Golf von Mexiko, über den Columbia in den Pazifik und über den Saskatchewan River in die Hudson Bay.[8, 9] Durch den Rocky-Mountain-Nationalpark zieht sich die Wasserscheide auf 42 Meilen (rund 68 Kilometer) und kreuzt die Trail Ridge Road am Milner Pass in 10.758 Fuß Höhe.[6] In Kanada liegt das Columbia-Eisfeld auf der Wasserscheide.[3]

Am 12. August 1805 überschritt Meriwether Lewis mit drei Begleitern am Lemhi Pass zwischen dem heutigen Montana und Idaho die Wasserscheide und verließ damit nach dem National Park Service das Einzugsgebiet des Missouri und das Gebiet, das die USA kontrollierten (mehr auf der Seite über die Lewis-und-Clark-Expedition).[13]

Breiter, flacher Bergsattel mit Salbei und Gras, dahinter das schneebedeckte Südende einer Bergkette und ein Schneeschauer über der Ebene
Hochebene am Südende einer Bergkette der Rocky Mountains, wie am South Pass in Wyoming Bild: KI-generiert

Geschichte der Rocky Mountains

Die Nationen der Rocky Mountains

Menschen leben nach Britannica seit 10.000 bis 8.000 vor unserer Zeitrechnung in den Rocky Mountains.[3] Im heutigen Rocky-Mountain-Nationalpark kamen nach der Zeittafel des National Park Service die ersten Jäger um 10.000 vor unserer Zeitrechnung, als die Gletscher zurückgingen.[11] Um 1200 bis 1300 kamen laut der Zeittafel die Ute in die Gegend, um 1500 waren Apachen im Hochland, und vermutlich um 1800 erschienen die Arapaho.[11] Die Southern Ute Indian Tribe sieht das anders: Es gebe keine Wanderungsgeschichte, die Ute seien in diese Berge gesetzt worden und immer hier gewesen.[21] Ganzjährig lebten die Ute dort nach dem National Park Service nicht, doch sie nutzten die Täler, Hochwiesen und Seen und beherrschten das Gebiet bis ins späte 18. Jahrhundert.[10] Auf einer Reise im Jahr 1914 nannten Arapaho 30 Namen für Berge und andere Landmarken im späteren Park.[11]

In den nördlichen Ketten leben laut Britannica bis heute unter anderem Secwépemc (Shuswap) und Kutenai in British Columbia, Coeur d'Alene und Nez Perce in Idaho und Salish in Montana. Das angestammte Land der Shoshone in Idaho und Wyoming und das der Ute in Utah und Colorado reichte in die mittleren Ketten hinein.[3] Die Verträge der Crow und ihr Land am Yellowstone beschreibt die Seite der Crow. Im Gebiet des heutigen Glacier-Nationalparks hielten die Blackfeet nach dem National Park Service die Prärien im Osten, während Salish, Pend d'Oreille und Kootenai im bewaldeten Westen lebten. Als die Ressourcen knapp wurden, unterzeichneten diese Nationen Verträge, die sie nach und nach in Reservate drängten.[12]

Trapper, Mountain Men und der South Pass

Nach der Rückkehr von Lewis und Clark gingen zwei Männer der Expedition, John Colter und George Drouillard, als Angestellte des Händlers Manuel Lisa zurück in den Westen. 1807 entstand an der Mündung des Bighorn in den Yellowstone ein Handelsposten.[14] 1812 fand eine kleine Gruppe von John Jacob Astors Pacific Fur Company um Robert Stuart auf dem Rückweg nach Osten den South Pass in Wyoming, der später zum großen Durchgang nach Westen wurde.[14] Im Februar 1824 erfuhr eine Gruppe um Jedediah Smith von den Crow von diesem Pass, überquerte ihn und stieß am Green River auf Gewässer voller Biber.[14]

1825 legte William Ashley am Green River Vorräte ab und bestellte seine Trapper dorthin. Das war das erste Rendezvous in den Rocky Mountains, ein Markt im Sommer, der bis 1840 jedes Jahr stattfand, meist in Wyoming.[14] Hutmacher kauften laut National Park Service in den 1820er und 1830er Jahren 100.000 Biberfelle im Jahr; die Trapper bekamen 6 bis 9 Dollar je Fell, die Händler schlugen auf ihre Waren oft 200 bis 1.000 Prozent auf.[15] Bis 1840 war der Biber in den Rocky Mountains fast ausgerottet, und die Mode wechselte vom Filz- zum Seidenhut. Das letzte Rendezvous fand 1840 statt (mehr auf den Seiten Pelzhandel und Entdecker, Trapper und Scouts).[14, 15]

Die Wege der Trapper nutzten bald andere. 1832 brachte Benjamin Bonneville nach WyoHistory zum ersten Mal Wagen über den South Pass, 1836 folgten die Missionare Marcus und Narcissa Whitman. Aus dem Pfad über den Pass wurde der gemeinsame Weg von Oregon Trail, California Trail und Mormon Trail.[14]

Forscher, Goldsucher und Maler

Major Stephen Long zog 1820 mit seiner Expedition über die Plains. Nach der Zeittafel des National Park Service sahen seine Männer als erste Nicht-Indigene den Longs Peak, der nach ihm benannt ist; das Gebirge selbst mied die Expedition.[11, 10] 1843 schrieb Rufus Sage den ersten Bericht über die Landschaft des späteren Rocky-Mountain-Nationalparks. 1868 stiegen John Wesley Powell, der Zeitungsmann William Byers und andere als Erste auf den Longs Peak.[10, 11] Der Goldrausch am Pikes Peak von 1859 brachte Bergleute ins Gebirge; Orte wie Lulu City im Nordwesten des heutigen Parks verschwanden bald wieder (mehr auf der Seite Goldräusche im Wilden Westen).[10]

Anfang 1859 schloss sich der Maler Albert Bierstadt einer Vermessungsexpedition der Regierung unter Frederick W. Lander an, die im Sommer die Wind River Range in Wyoming erreichte. Das Metropolitan Museum of Art schreibt über sein Gemälde "The Rocky Mountains, Lander's Peak" von 1863, es habe die Landschaft als Grenzland angepriesen, das nach der Lehre des Manifest Destiny weißen Siedlern zustehe. Diese Lehre habe die Anwesenheit indigener Völker wie der Shoshone, die im Vordergrund des Bildes zu sehen sind, systematisch ignoriert.[16]

Zeitleiste

Zeitleiste: Rocky Mountains
  1. 12.08.1805Meriwether Lewis überquert am Lemhi Pass die kontinentale Wasserscheide.[13] Lewis-und-Clark-Expedition
  2. 1807Am Zusammenfluss von Bighorn und Yellowstone entsteht ein Handelsposten des Händlers Manuel Lisa.[14]
  3. 1812Robert Stuart findet mit einer kleinen Gruppe der Pacific Fur Company auf dem Weg nach Osten den South Pass.[14]
  4. 1820Die Expedition von Stephen Long zieht über die Plains; ihre Männer sehen als erste Nicht-Indigene den Longs Peak.[11]
  5. 1824Eine Gruppe um Jedediah Smith erfährt im Februar von den Crow vom South Pass und überquert ihn.[14] Jedediah Smith
  6. 1825Am Green River findet das erste Rendezvous der Trapper in den Rocky Mountains statt.[14]
  7. 1832Benjamin Bonneville bringt zum ersten Mal Wagen über den South Pass.[14] Oregon Trail
  8. 1840Das letzte Rendezvous der Trapper findet statt.[14]
  9. 1859Albert Bierstadt reist mit der Vermessungsexpedition von Frederick W. Lander bis in die Wind River Range.[16] Albert Bierstadt
  10. 1859Der Goldrausch am Pikes Peak bringt Bergleute in das Gebiet des späteren Rocky-Mountain-Nationalparks.[10]
  11. 1868John Wesley Powell, William Byers und andere steigen als Erste auf den Longs Peak.[11]
  12. 01.03.1872Der Yellowstone-Nationalpark entsteht als erster Nationalpark der Welt.[20] Yellowstone-Nationalpark
  13. 1913In British Columbia entsteht der Mount Robson Provincial Park.[5]
  14. 26.01.1915Präsident Woodrow Wilson unterschreibt das Gesetz über den Rocky-Mountain-Nationalpark.[10, 6]
  15. 1929Der Bau der Trail Ridge Road im Rocky-Mountain-Nationalpark beginnt; fertig ist sie 1933.[11]
  16. 1984Die Canadian Rocky Mountain Parks werden UNESCO-Welterbe.[17]

Welche Tiere leben in den Rocky Mountains?

Einen Überblick über die Tierwelt des Westens gibt die Seite Tiere und Pflanzen des Wilden Westens, Bisons und Wölfe in Yellowstone behandelt die Seite über den Yellowstone-Nationalpark. Für den Rocky-Mountain-Nationalpark zählt der National Park Service 66 Säugetierarten, die dort ursprünglich heimisch sind, dazu 280 Vogelarten. Drei Säugetiere sind im Park ausgestorben: Grizzly, Grauwolf und Bison. Luchs und Vielfraß sind sehr selten und vielleicht ebenfalls verschwunden.[6] Zu den Beständen schätzt der Dienst 20 bis 24 Bären, mehr als 350 Dickhornschafe, im Winter 200 bis 300 Wapitis im Park und 400 bis 500 in Estes Park, dazu 40 bis 60 Elche auf der Westseite; Pumas gibt es in kleiner Zahl.[6]

Dickhornschafe mit geschwungenen Hörnern auf einer felsigen Bergwiese oberhalb der Baumgrenze, dahinter Gipfel mit Schneefeldern im warmen Abendlicht
Dickhornschafe auf einer Hochwiese der Rocky Mountains oberhalb der Baumgrenze Bild: KI-generiert

Was ist heute in den Rocky Mountains zu sehen?

Den Rocky-Mountain-Nationalpark in Colorado schuf der Kongress mit einem Gesetz, das Präsident Woodrow Wilson am 26. Januar 1915 unterschrieb; eingeweiht wurde er am 4. September 1915.[10, 11] Er umfasst 415,38 Quadratmeilen (1.075,83 Quadratkilometer), davon sind 94,8 Prozent als Wildnis ausgewiesen, und reicht von 7.600 bis 14.259 Fuß Höhe.[6] Die Trail Ridge Road, gebaut von 1929 bis 1933, erreicht 12.183 Fuß (3.713 Meter); der National Park Service nennt sie die höchste durchgehend asphaltierte Straße der USA.[6, 11]

Schutzgebiete in den Rocky Mountains (Auswahl, Stand: Oktober 2026)
SchutzgebietLageWas es ist
Rocky-Mountain-NationalparkColoradoNationalpark seit 26. Januar 1915, mit Longs Peak und 147 Seen[6]
Glacier-NationalparkMontanaNationalpark an der kontinentalen Wasserscheide; im Osten grenzt die Blackfeet Indian Reservation an[8, 12]
Yellowstone-NationalparkWyoming, Montana, Idahoerster Nationalpark der Welt, gegründet am 1. März 1872; laut National Park Service in den Northern und Middle Rockies[20, 1]
Canadian Rocky Mountain ParksAlberta und British Columbia, KanadaNationalparks Banff, Jasper, Kootenay und Yoho mit drei Provinzparks, seit 1984 UNESCO-Welterbe[17]
Mount Robson Provincial ParkBritish Columbia, Kanadazweitältester Provinzpark von British Columbia, gegründet 1913, seit 1990 Teil des Welterbes[5]

Die Canadian Rocky Mountain Parks sind laut UNESCO zusammen 2.306.884 Hektar groß, rund 400 Kilometer lang und bis zu 100 Kilometer breit; zu ihnen gehört die Fundstätte Burgess Shale mit Fossilien weichkörperiger Meerestiere.[17] Der Rocky-Mountain-Nationalpark ist laut National Park Service an allen Tagen rund um die Uhr geöffnet, soweit das Wetter es zulässt. Die Trail Ridge Road ist von Mitte Oktober bis Ende Mai für den Durchgangsverkehr gesperrt, und in der Hauptsaison kann für die Einfahrt eine Reservierung mit fester Uhrzeit nötig sein (Stand: Oktober 2026). Gebühren und aktuelle Regeln nennt die Seite des Rocky-Mountain-Nationalparks.[18]

Karte

Der Punkt der Karte zeigt den Mount Elbert, den höchsten Gipfel der Rocky Mountains, nach den Koordinaten des Ortsnamenverzeichnisses des USGS.[19]

Karte: Rocky Mountains, Yellowstone und der Lemhi Pass125° W120° W115° W110° W105° W100° W95° W90° W25° N30° N35° N40° N45° N50° N1Rocky Mountains2Yellowstone-Nationalpark3Lewis-und-Clark-Expedition
Karte: Rocky Mountains, Yellowstone und der Lemhi Pass
  1. 1Rocky Mountains (Mount Elbert, höchster Gipfel der Rocky Mountains) 39,12° N, 106,45° W[19]
  2. 2Yellowstone-Nationalpark (Yellowstone, Lage des Vulkansystems laut USGS) 44,62° N, 110,60° W[22]
  3. 3Lewis-und-Clark-Expedition (Lemhi Pass) 44,98° N, 113,45° W[23]
Umrisse: Natural Earth (gemeinfrei). Eigene Darstellung ohne Kartendienst.

Die Rocky Mountains im Film

Im Film

Häufige Fragen

Wo liegen die Rocky Mountains?

Im Westen Nordamerikas. Der National Park Service beschreibt sie als Gebirge von Kanada bis ins mittlere New Mexico. In den USA liegen sie vor allem in Montana, Idaho, Wyoming, Utah, Colorado und New Mexico, im Osten grenzen sie an die Great Plains.

Welcher ist der höchste Berg der Rocky Mountains?

Der Mount Elbert in der Sawatch Range in Colorado. Der U.S. Geological Survey nennt nach Messungen des National Geodetic Survey 14.433 Fuß, Britannica rechnet das in 4.399 Meter um. Höchster Gipfel der kanadischen Rocky Mountains ist der Mount Robson in British Columbia mit 3.954 Metern.

Wie lang sind die Rocky Mountains?

Das hängt davon ab, wo man das Gebirge enden lässt. Britannica nennt rund 3.000 Meilen (4.800 Kilometer) vom Norden Albertas und British Columbias bis New Mexico. Ein Fachkapitel, das der U.S. Geological Survey führt, rechnet das Gebirge bis zur Beringsee und kommt auf etwas mehr als 5.000 Kilometer.

Wie sind die Rocky Mountains entstanden?

Die heutigen Berge hob vor allem die Laramische Gebirgsbildung. Der National Park Service datiert die Hebung im Rocky-Mountain-Nationalpark auf etwa 70 Millionen Jahre, Britannica die Laramische Phase auf 65 bis 35 Millionen Jahre vor heute. Den Kern vieler Berge bilden viel ältere Gesteine; der Granit des Longs Peak ist rund 1,4 Milliarden Jahre alt.

Was ist die kontinentale Wasserscheide?

Die Linie, die die Flusssysteme Nordamerikas trennt: Regen auf der Ostseite fließt zum Atlantik, Regen auf der Westseite zum Pazifik. Sie verläuft weitgehend über die Rocky Mountains, durch den Rocky-Mountain-Nationalpark auf 42 Meilen Länge.

Welche Nationen lebten in den Rocky Mountains?

Menschen leben seit mindestens 10.000 Jahren dort. Britannica nennt unter anderem die Ute in Utah und Colorado, die Shoshone in Idaho und Wyoming und die Nez Perce in Idaho. Im Gebiet des Glacier-Nationalparks lebten laut National Park Service die Blackfeet im Osten und Salish, Pend d'Oreille und Kootenai im Westen.

Kann man den Rocky-Mountain-Nationalpark das ganze Jahr besuchen?

Ja. Der Park ist laut National Park Service an allen Tagen rund um die Uhr geöffnet, soweit das Wetter es zulässt. Die Trail Ridge Road ist aber von Mitte Oktober bis Ende Mai für den Durchgangsverkehr gesperrt (Stand: Oktober 2026).

Quellen

  1. Amtliche Stelle Rocky Mountain System Provinces. National Park Service. Stand 01.05.2018. abgerufen am 26.10.2026
  2. Nachschlagewerk Richard A. Marston: Rocky Mountains. Encyclopaedia Britannica. Stand 04.10.2026. abgerufen am 26.10.2026
  3. Amtliche Stelle Elevations of Named Summits Over 14,000 Feet Above Sea Level. U.S. Geological Survey. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  4. Amtliche Stelle Mount Robson Park. BC Parks, Province of British Columbia. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  5. Amtliche Stelle Park Statistics. National Park Service, Rocky Mountain National Park. Stand 29.07.2024. abgerufen am 26.10.2026
  6. Amtliche Stelle NPS Geodiversity Atlas: Rocky Mountain National Park, Colorado. National Park Service. Stand 16.07.2024. abgerufen am 26.10.2026
  7. Amtliche Stelle Continental Divide. National Park Service, Glacier National Park. Stand 18.02.2025. abgerufen am 26.10.2026
  8. Amtliche Stelle Triple Divide Peak: The Headwaters of Three Watersheds. National Park Service, Glacier National Park. Stand 15.08.2026. abgerufen am 26.10.2026
  9. Amtliche Stelle Brief Park History. National Park Service, Rocky Mountain National Park. Stand 01.12.2015. abgerufen am 26.10.2026
  10. Amtliche Stelle Time Line of Historic Events. National Park Service, Rocky Mountain National Park. Stand 24.02.2015. abgerufen am 26.10.2026
  11. Amtliche Stelle American Indian Tribes. National Park Service, Glacier National Park. Stand 17.12.2020. abgerufen am 26.10.2026
  12. Amtliche Stelle Lemhi Pass. National Park Service, Lewis and Clark National Historic Trail. Stand 27.11.2020. abgerufen am 26.10.2026
  13. Nachschlagewerk Jim Hardee: The Fur Trade in Wyoming (WyoHistory.org). Wyoming State Historical Society. Stand 8. November 2014. abgerufen am 26.10.2026
  14. Amtliche Stelle Mountain Men and Trappers. National Park Service, Gateway Arch National Park. Stand 21. August 2025. abgerufen am 26.10.2026
  15. Museum Albert Bierstadt: The Rocky Mountains, Lander's Peak (1863, Inv. 07.123). The Metropolitan Museum of Art, New York. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  16. Amtliche Stelle Canadian Rocky Mountain Parks (Welterbeliste Nr. 304). UNESCO World Heritage Centre. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  17. Amtliche Stelle Operating Hours and Seasons. National Park Service, Rocky Mountain National Park. Stand 02.01.2025. abgerufen am 26.10.2026
  18. Amtliche Stelle Park Facts. National Park Service, Yellowstone National Park. Stand 18.04.2025. abgerufen am 26.10.2026
  19. Tribal Nation Chronology. Southern Ute Indian Tribe. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  20. Amtliche Stelle Yellowstone (Übersicht mit Kurzdaten und Warnstufe vom 01.10.2026). U.S. Geological Survey, Yellowstone Volcano Observatory. Stand 01.10.2026. abgerufen am 26.10.2026

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