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Great Plains und Prärie
Kurz erklärt Die Great Plains sind ein weites Grasland im Inneren Nordamerikas, von den Rocky Mountains bis zum Missouri und vom Rio Grande bis zu den Wäldern Kanadas. Menschen leben dort seit mehr als 12.000 Jahren. Große Teile der Prärie sind heute Ackerland; Reste stehen unter Schutz, zum Beispiel seit dem 12. November 1996 im Tallgrass Prairie National Preserve in Kansas.

Wo liegen die Great Plains?
Die Great Plains sind ein weites Grasland im Inneren Nordamerikas. Nach der Encyclopedia of the Great Plains der University of Nebraska-Lincoln reichen sie von den Rocky Mountains bis zum Missouri und vom Rio Grande bis zu den Nadelwäldern Kanadas, mehr als 1.800 Meilen (rund 2.900 Kilometer) von Norden nach Süden und mehr als 500 Meilen (rund 800 Kilometer) von Osten nach Westen. Ganz oder zum Teil gehören Texas, New Mexico, Oklahoma, Kansas, Colorado, Nebraska, Wyoming, South Dakota, North Dakota und Montana dazu, in Kanada Alberta, Saskatchewan und Manitoba.[1]
Im Westen enden die Plains an den Rocky Mountains. Die Grenze im Osten ist unscharf; der National Park Service zieht sie dort, wo im Jahr etwa 50 Zentimeter (20 Zoll) Regen fallen und sich Pflanzen und Böden ändern.[4] Viele Forscher nehmen eine gedachte Linie, meist den 98., seltener den 100. Längengrad.[2] Die Encyclopedia rechnet North Dakota, South Dakota, Nebraska und Kansas ganz zur Region und lässt den Osten von Oklahoma und Texas weg, weil er sich historisch und kulturell nach dem Süden richtet.[2] Im Süden reichen die Great Plains bis zum Edwards Plateau in Texas.[3]
Von Osten nach Westen steigt das Land langsam an. Laut National Park Service liegt es am Fuß der Rocky Mountains bis 1.700 Meter (5.500 Fuß) hoch, im Osten bei 610 Metern (2.000 Fuß).[4] Bret Wallach von der University of Oklahoma nennt in der Encyclopedia für den Westrand etwa 2.000 Fuß (rund 610 Meter) in Kanada und mehr als 6.000 Fuß (rund 1.830 Meter) in New Mexico. Im Mittel steigt die Ebene nach ihm um etwa zehn Fuß je Meile, knapp zwei Meter je Kilometer, und das merkt man im Gelände nicht.[5]
Gut zu wissen
Den Namen Great Plains gibt es laut Encyclopedia of the Great Plains mindestens seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Durchgesetzt hat er sich erst in den 1930er Jahren. 1931 beschrieb der Geograf Nevin Fenneman die "Great Plains Province" als eigene Landschaftsregion, im selben Jahr erschien Walter Prescott Webbs Buch "The Great Plains", und im Jahrzehnt des Dust Bowl galt die Region als Problemregion.[2]
Prärie: Kurzgras, Mischgras und Hochgras
Gräser bestimmen die Landschaft der Great Plains mehr als alles andere, schreibt Mary Ann Vinton von der Creighton University. Sie teilt die Region nach den Gräsern in drei Zonen. Im Westen am Fuß der Rocky Mountains wächst Kurzgrasprärie mit Blue Grama und Büffelgras; dort gehört es zu den trockensten Gebieten der Plains, weil die Berge den Regen abhalten. Im Osten bringt feuchte Luft vom Golf von Mexiko mehr Regen, dort liegt die Hochgrasprärie mit Big Bluestem, Switchgrass und Indiangrass. Dazwischen wächst die Mischgrasprärie. Im Norden geht das Grasland in Kanada über einen Gürtel mit Rauem Schwingel (rough fescue) in den Wald über.[7]
Bäume sind selten. Schmale Waldstreifen säumen Flüsse wie Missouri, Platte und Saskatchewan.[2] Die Gräser bilden dichte Wurzelmatten, deshalb konnten Siedler Blöcke aus dem Boden schneiden und daraus Sodenhäuser bauen.[7] Wo Holz fehlte, heizten sie mit Bisondung.[2]

Ganz flach ist die Ebene nicht. Die Nebraska Sandhills sind laut Encyclopedia das größte Dünenfeld der westlichen Hemisphäre; einzelne Dünen, heute mit Gras bewachsen, sind mehr als 300 Fuß (rund 90 Meter) hoch. Im Süden bildet der Llano Estacado in Texas eine flache Hochebene mit Zehntausenden meist trockener Senken, den Playas.[3] Der Artikel der Enzyklopädie zum Llano Estacado spricht von Tausenden Playa-Seen,[21] nach David A. Haukos liegen allein auf dem Llano etwa 21.000.[22] Die Badlands in South Dakota entstanden laut National Park Service dort, wo Ton und Schiefer ohne schützende Pflanzendecke schnell abgetragen werden. Mit bewaldeten Hängen ragen die Black Hills aus der trockenen Ebene.[4] Am North Platte River in Nebraska stehen Scotts Bluff und Chimney Rock, Reste der alten Hochfläche, die Reisenden nach Westen lange als Wegmarken dienten.[3]
Wie ist das Klima in den Great Plains?
Die Great Plains liegen weit entfernt von großen Gewässern, die das Wetter ausgleichen könnten. Deshalb schwanken die Temperaturen über das Jahr stärker als anderswo in Nordamerika, schreibt Daniel J. Leathers von der University of Delaware. Im Januar und Februar liegt das Mittel zwischen 40 Grad Fahrenheit (rund 4 Grad Celsius) im Süden und 10 Grad Fahrenheit (rund minus 12 Grad Celsius) in der kanadischen Prärie. Im Juli und August steigt es auf etwa 80 Grad Fahrenheit (rund 27 Grad Celsius) im Süden und 66 Grad Fahrenheit (rund 19 Grad Celsius) in Kanada.[6]
Der Niederschlag nimmt von Südosten nach Nordwesten ab: nahe dem Golf von Mexiko mehr als 40 Zoll (rund 1.000 Millimeter) im Jahr, im Osten von Montana und in Teilen der kanadischen Prärie weniger als 14 Zoll (rund 360 Millimeter). Der meiste Regen fällt im Sommer. Im Frühjahr trifft kalte, trockene Luft aus Kanada auf feuchte Luft vom Golf, dann entstehen schwere Gewitter mit Starkregen, Hagel und Tornados. Schnee fällt im Süden im Mittel weniger als ein Zoll (2,5 Zentimeter), im Norden mehr als 40 Zoll (rund ein Meter).[6]
Ein wiederkehrendes Problem ist die Dürre.[6] Trockenzeiten von 35 Tagen und mehr sind nach David J. Wishart, dem Herausgeber der Encyclopedia, jedes Jahr zu erwarten, etwa alle zehn Jahre dauern sie 60 bis 70 Tage. Lange Dürren wie in den 1890er, 1930er und 1950er Jahren ließen die Ernten ausfallen und trieben Menschen aus dem Land. Schon zwischen 1439 und 1468 mussten Gruppen der Upper-Republican-Kultur deshalb ihre Dörfer in den zentralen Plains aufgeben.[2]
Geschichte der Great Plains
Die Nationen der Plains und der Bison
Welche Nationen in der Region leben und wie sie lebten, beschreibt ausführlich die Seite Plains: die Völker der Great Plains. Menschen leben seit mehr als 12.000 Jahren in den Great Plains, seit die ersten Jäger dort Mammuts und Bisons erlegten.[1] Den Bison jagten indigene Völker mindestens ebenso lange, einzeln oder als ganze Herden, die sie über Klippen oder in Pferche trieben.[15] Weil das Holz knapp war, mussten Dorfvölker wie die Pawnee und die Omaha ihre Dörfer alle paar Jahre verlegen. Das Pferd, das indigene Nationen im 17. und 18. Jahrhundert übernahmen, half ihnen, die großen Entfernungen zu überwinden.[2]
Den Weg in die Reservate und die Kriege mit der US-Armee beschreibt die Seite Die Indianerkriege. Im 19. Jahrhundert brachen die Bisonherden zusammen. Laut National Park Service fiel ihre Zahl von 30 bis 60 Millionen auf weniger als 1.000 Tiere in den 1890er Jahren; Douglas B. Bamforth von der University of Colorado nennt in der Encyclopedia 30 bis 50 Millionen für das frühe 19. Jahrhundert.[14, 15] Nach dem National Park Service trug die Vernichtung der Herden entscheidend zur Verwüstung der indigenen Gesellschaften bei.[14]
Die Great American Desert
Nach den Expeditionen von Zebulon Pike (1806) und Stephen Long (1820) bekam ein Teil der Region den Namen Great American Desert, Große Amerikanische Wüste.[2] Das Bild prägte laut Martyn J. Bowden von der Clark University vor allem Edwin James, der Chronist von Longs Expedition: die Plains als Land, das für Siedler nicht taugt. Erdkundebücher aus Neuengland verbreiteten es von 1820 bis 1835.[8] Wie viele Amerikaner daran glaubten, ist umstritten. Nach Bowden hielt sich das Bild vor allem in einer gebildeten Minderheit im Nordosten und nach 1855 bei den Mormonen. Erst der Historiker Walter Prescott Webb habe 1931 die These verbreitet, die Wüste habe die Vorstellungen von 1820 bis 1870 beherrscht und die Siedlungsgrenze aufgehalten; ihr folgten viele Schulbücher.[8] Auch Wishart schreibt, die breite Öffentlichkeit habe das Wüstenbild nie übernommen.[2] Britannica dagegen schreibt, viele Jahrzehnte lang hätten die meisten Amerikaner die Great Plains nur als Great American Desert gekannt, als unwirtliches Land mit schlechtem Boden und wenig Wasser.[19]
Mythos und Wahrheit
Mythos
Im 19. Jahrhundert hielten die Amerikaner die Great Plains für eine Wüste, die niemand besiedeln wollte.
Was belegt ist
Nach Martyn J. Bowden glaubten von 1820 bis 1870 praktisch nur eine gebildete Minderheit im Nordosten (vor 1855) und die Mormonen (ab 1855) an eine Wüste westlich des Missouri. Einhellig geglaubt wurde das Bild nur von 1920 bis 1970, und auch dann nur unter Menschen mit höherer Schulbildung.[8, 2]
Trails, Eisenbahn und Weizen
Den Zug der Trecks auf dem Oregon Trail, die Vergabe von Land nach dem Homestead Act und die Folgen für die Nationen beschreibt die Seite Besiedlung des Westens. Schiffbare Flüsse nach Westen fehlten. Dampfboote fuhren ab 1832 den Missouri hinauf bis zur Mündung des Yellowstone, liefen aber oft auf Grund oder sanken; auf dem Wasser kamen nur die ersten Siedler nach Kansas, Nebraska und ins Dakota-Territorium. Erst die Eisenbahnen der 1860er Jahre lösten die Amerikaner vom Missouri, und erst mit der Bahn kam das Bauholz der großen Holzfirmen in die Plains.[2]
Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts warben Eisenbahngesellschaften, Förderer der Region und staatliche Forscher mit der Aussicht auf eine Kornkammer, und in den 1870er Jahren wog diese Hoffnung schwerer als das Wüstenbild, schreibt Peter S. Morris vom Santa Monica College. Angebaut wurde vor allem Weizen, der billig und leicht zu ziehen war, sich gut verschicken ließ und den verschuldeten Farmern rasch Geld brachte.[9]
Der Dust Bowl der 1930er Jahre
In den 1930er Jahren wurde der Süden der Great Plains zum Dust Bowl, zur Staubschüssel: ein Gebiet mit Dürre und schwerer Winderosion im Südwesten von Kansas, im Südosten von Colorado, im Nordosten von New Mexico und in den Panhandles von Oklahoma und Texas, etwa 400 Meilen (rund 640 Kilometer) lang und 300 Meilen (rund 480 Kilometer) breit. Den Namen prägte der Reporter Robert E. Geiger nach einem schweren Staubsturm am 14. April 1935.[10] Ursache war nach R. Douglas Hurt von der Iowa State University, dass sich der Weizenanbau nach dem Ersten Weltkrieg rasch ausbreitete und die Gräser verschwanden, die den Boden festhielten. Nach der Missernte im Herbst 1931 setzten Ende Januar 1932 die Staubstürme ein; 1940 war die Dürre vorbei.[10] Die Bundesregierung kaufte ausgewehtes Land auf und ließ dort wieder Gras wachsen. Daraus entstanden die National Grasslands.[10] Seit dem Bankhead-Jones Farm Tenant Act vom 22. Juli 1937 hatte der Aufkauf ausgelaugten Farmlands eine feste gesetzliche Grundlage; 1960 wies der Landwirtschaftsminister rund 3,8 Millionen Acres davon, überwiegend in den Great Plains, als National Grasslands aus (rund 15.400 Quadratkilometer).[17, 18]

Bekannte Ereignisse und Personen
Die Bisonjäger und ihre Ziele, darunter Bahnstationen wie Dodge City, stellt die Seite Der Bison vor. Die Encyclopedia of the Great Plains zählt zu den Ereignissen der Region den Dust Bowl, das Massaker von Wounded Knee, den Lincoln-County-Krieg, die North-West Rebellion in Kanada und die Gewalt gegen die schwarzen Einwohner von Tulsa (Tulsa race riot).[1]
Weitere Seiten zur Region:
- Plains: die Völker der Great Plains
- Die Indianerkriege: Überblick
- Die Verträge von Fort Laramie 1851 und 1868
- Viehtriebe und Cattle Trails
- Stacheldraht und das Ende der offenen Weide
- Alltag der Siedler
Zeitleiste
- 1806Expedition von Zebulon Pike in die Region.[2]
- 1820Expedition von Stephen Long; ihr Chronist Edwin James prägt das Bild der Great American Desert.[2, 8]
- 1832Ab 1832 können Dampfboote den Missouri hinauf bis zur Mündung des Yellowstone fahren.[2]
- 1931Nevin Fenneman beschreibt die Great Plains Province, Walter Prescott Webb veröffentlicht "The Great Plains".[2, 8]
- Januar 1932Im Süden der Plains beginnen die Staubstürme des Dust Bowl.[10]
- 14.04.1935Nach einem schweren Staubsturm prägt der Reporter Robert E. Geiger den Namen Dust Bowl.[10]
- 22.07.1937Der Bankhead-Jones Farm Tenant Act tritt in Kraft; sein Titel III ermächtigt das Landwirtschaftsministerium, ausgelaugtes Farmland aufzukaufen.[17, 18]
- 1940Die Dürre in den südlichen Great Plains ist vorbei.[10]
- 1960Der Landwirtschaftsminister weist rund 3,8 Millionen Acres des aufgekauften Landes, überwiegend in den Great Plains, als National Grasslands aus.[18]
- 12.11.1996Das Tallgrass Prairie National Preserve in den Flint Hills von Kansas wird eingerichtet.[13]
Was ist heute in den Great Plains zu sehen?
Große Teile des Graslands sind zu Ackerland geworden. In den feuchteren Gebieten östlich des 98. Längengrads stehen heute Mais, Weizen und Hirse (sorghum); mehr als 90 Prozent der Hochgrasprärie sind laut Vinton umgepflügt.[7] Laut National Park Service bedeckte die Hochgrasprärie einst mehr als 170 Millionen Acres (rund 690.000 Quadratkilometer) der USA, von Indiana bis Kansas und von Kanada bis Texas; fast alles davon verschwand unter dem Pflug oder unter Städten.[13] In den 1990er Jahren ernteten die Weizengürtel der Plains, um Kansas und um North Dakota und Saskatchewan, laut Morris zusammen mehr als 60 Millionen Tonnen im Jahr.[9]
Viel Wasser dafür kommt aus der Tiefe. Der Ogallala- oder High-Plains-Aquifer, eine Grundwasserschicht aus Sand und Kies, liegt unter etwa 174.000 Quadratmeilen (rund 450.000 Quadratkilometer) der High Plains. Fast 200.000 Brunnen pumpen daraus Wasser für die Felder, die meisten seit den 1940er Jahren gebohrt; im Süden sank der Wasserspiegel stellenweise um bis zu 200 Fuß (rund 60 Meter).[12]
| Schutzgebiet | Was es ist | Betreiber laut Quelle |
|---|---|---|
| Tallgrass Prairie National Preserve (Kansas) | 10.894 Acres (rund 44 Quadratkilometer) Hochgrasprärie in den Flint Hills, seit dem 12. November 1996; die einzige Einheit des Nationalparksystems für dieses Ökosystem | National Park Service mit The Nature Conservancy[13] |
| National Grasslands | Grasland auf früherem Ackerland, das der Bund in den 1930er Jahren aufkaufte; 1960 als National Grasslands ausgewiesen. Der Forest Service zählte 1997 zwanzig Gebiete mit 3.842.278 Acres (rund 15.500 Quadratkilometer) in 13 Bundesstaaten; die Encyclopedia of the Great Plains nennt 2,64 Millionen Acres (rund 10.700 Quadratkilometer) in den Great Plains | U.S. Forest Service, Landwirtschaftsministerium der USA[10, 11, 18] |
| Badlands National Park (South Dakota) | Erosionslandschaft der White River Badlands mit Fossilien von Wirbeltieren | National Park Service[3, 4] |
| Theodore Roosevelt National Park (North Dakota) | Badlands am Little Missouri | National Park Service[3, 20] |
| Wind Cave National Park und Jewel Cave National Monument (South Dakota) | Höhlen in den Kalksteinschichten der Black Hills | National Park Service[3, 4] |
| Devils Tower National Monument (Wyoming) | Felsturm aus magmatischem Gestein, 260 Meter (850 Fuß) hoch; 1906 das erste National Monument der USA | National Park Service[4] |
Öffnungszeiten und Hinweise für Besucher stehen auf der Seite des Schutzgebiets beim National Park Service. Im Tallgrass Prairie National Preserve führen mehr als 40 Meilen (rund 64 Kilometer) Wanderwege durch die Prärie, auf denen auch Bisons unterwegs sind. Drei Lehrpfade sind laut National Park Service das ganze Jahr rund um die Uhr offen (Stand: März 2022).[13]
Karte
Der Punkt auf der Karte ist der Eintrag "Great Plains" im amtlichen Ortsnamenverzeichnis der USA, dem Geographic Names Information System des U.S. Geological Survey, im Westen von Kansas. Die Region selbst reicht weit darüber hinaus.[16]
- 1Great Plains (Great Plains (GNIS-Eintrag 469028, Kansas)) 39,42° N, 101,29° W[16]
- 2Black Hills (Black Elk Peak, höchster Gipfel der Black Hills, South Dakota) 43,87° N, 103,53° W[23]
- 3Llano Estacado (Llano Estacado, Punkt des USGS-Ortsnamenverzeichnisses an der Grenze von Texas und New Mexico) 33,00° N, 103,00° W[24]
- 4Dodge City (Dodge City, Kansas) 37,76° N, 100,02° W[25]
- 5Fort Laramie (Fort Laramie National Historic Site, Wyoming) 42,20° N, 104,55° W[26]
Die Great Plains im Film
Den Dust Bowl zeigte der Dokumentarfilm "The Plow That Broke the Plains" von Pare Lorentz. Nach Hurt drehte ihn die Resettlement Administration 1935, um für die Umsiedlung der Farmer aus dem ausgewehten Land zu werben, und 1940 ließ der Kongress ihn aus dem Verleih ziehen; Wishart nennt 1936 und die Farm Security Administration.[10, 2]
Häufige Fragen
Wo liegen die Great Plains?
Nach der Encyclopedia of the Great Plains im Inneren Nordamerikas zwischen den Rocky Mountains im Westen und etwa dem Missouri im Osten, vom Rio Grande in Texas bis zu den Nadelwäldern Kanadas. Ganz oder teilweise gehören zehn Bundesstaaten der USA und die kanadischen Provinzen Alberta, Saskatchewan und Manitoba dazu.
Was ist der Unterschied zwischen Great Plains und Prärie?
Great Plains heißt die Landschaftsregion, Prärie das Grasland, das sie bedeckt. In den Great Plains reicht die Prärie vom Kurzgras am Fuß der Rocky Mountains über das Mischgras bis zum Hochgras im feuchteren Osten.
Welche Bundesstaaten gehören zu den Great Plains?
Nach der Encyclopedia of the Great Plains ganz oder zum Teil Texas, New Mexico, Oklahoma, Kansas, Colorado, Nebraska, Wyoming, South Dakota, North Dakota und Montana, dazu in Kanada Alberta, Saskatchewan und Manitoba.
Wie ist das Klima in den Great Plains?
Kontinental, mit kalten Wintern, heißen Sommern und großen Schwankungen von Jahr zu Jahr. Im Südosten fallen mehr als 1.000 Millimeter Regen im Jahr, im Osten von Montana weniger als 360. Dürren, Gewitter mit Hagel, Tornados und Schneestürme gehören dazu.
Welchen Spitznamen haben die Great Plains?
Früher hieß ein Teil der Region Great American Desert, Große Amerikanische Wüste. Heute nennt man sie eher Heartland oder Breadbasket, die Kornkammer der Welt.
Gibt es die Prärie heute noch?
Nur in Resten. Mehr als 90 Prozent der Hochgrasprärie sind umgepflügt. Ein Stück davon schützt das Tallgrass Prairie National Preserve in den Flint Hills von Kansas, dazu kommen National Grasslands und Nationalparks wie die Badlands.
Wer lebte in den Great Plains?
Seit mehr als 12.000 Jahren indigene Völker, die Bisons jagten und an den Flüssen Dörfer mit Feldern anlegten. Welche Nationen dazugehören, beschreibt die Seite Plains: die Völker der Great Plains.
Quellen
- Nachschlagewerk Encyclopedia of the Great Plains, Startseite mit Einführung zur Region (hg. von David J. Wishart). University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk David J. Wishart: The Great Plains Region (Introduction), Encyclopedia of the Great Plains. University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Michael D. Blum: Physiography, Encyclopedia of the Great Plains. University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Great Plains Province. National Park Service. Stand 30.04.2018. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Bret Wallach: Physical Environment, Encyclopedia of the Great Plains. University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Daniel J. Leathers: Climate, Encyclopedia of the Great Plains. University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Mary Ann Vinton: Grasses, Encyclopedia of the Great Plains. University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Martyn J. Bowden: Great American Desert, Encyclopedia of the Great Plains. University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Peter S. Morris: Breadbasket of North America, Encyclopedia of the Great Plains. University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk R. Douglas Hurt: Dust Bowl, Encyclopedia of the Great Plains. University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Rebecca Conard: Prairie Preservation, Encyclopedia of the Great Plains. University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk R. F. Diffendal Jr.: Ogallala Aquifer, Encyclopedia of the Great Plains. University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Nature and Science, Tallgrass Prairie National Preserve. National Park Service. Stand 06.03.2022. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Douglas B. Bamforth: Bison, Encyclopedia of the Great Plains. University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Geographic Names Information System, Eintrag 469028: Great Plains, Plain, Kansas (Abfrage im Kartendienst geonames der National Map). U.S. Geological Survey. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Gesetz und Vertrag The Bankhead-Jones Farm Tenant Act (Chapter 517 of the 75th Congress), Titel III. U.S. Government Publishing Office (govinfo). Stand 22.07.1937 (Fassung bis 19.12.2014). abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle National Grasslands Management: A Primer (Eric Olson). U.S. Department of Agriculture, Office of the General Counsel. Stand November 1997. abgerufen am 25.10.2026
- Nachschlagewerk the West (Region der USA). Encyclopaedia Britannica, Britannica Editors. Stand 23.09.2026. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Theodore Roosevelt National Park. National Park Service. Stand 13.07.2026. abgerufen am 25.10.2026
- Nachschlagewerk Otis W. Templer: Llano Estacado, Encyclopedia of the Great Plains. University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 26.10.2026
- Nachschlagewerk David A. Haukos: Playa Lakes, Encyclopedia of the Great Plains (hg. von David J. Wishart). University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 27.10.2026
- Amtliche Stelle Geographic Names Information System, Eintrag 1261770: Black Elk Peak, Summit, Pennington County, South Dakota (Abfrage im Kartendienst geonames der National Map). U.S. Geological Survey. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle Geographic Names Information System, Eintrag 1377740: Llano Estacado, Plain, Abfrage im Kartendienst geonames der National Map. U.S. Geological Survey. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle 2024 Gazetteer Files, Places, Kansas. U.S. Census Bureau. Stand 2024. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle NPS Land Resources Division Boundary and Tract Data Service, Umrisse der Stätten (Mittelpunkte, Abfrage nach UNIT_CODE). National Park Service, Land Resources Division. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
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Alexander Müller Gründer und Herausgeber von Wilder-Westen.org
Alexander Müller hat Wilder-Westen.org gegründet und gibt es heraus. Er lebt in Bertingen in Sachsen-Anhalt, führt dort SEO NW und verantwortet Redaktion, Technik und Gestaltung.
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