Indigene Völker NordamerikasThema

Darf man noch "Indianer" sagen?

Kurz erklärt Verboten ist das Wort "Indianer" nicht. Der Duden kennzeichnet es aber als diskriminierende Fremdbezeichnung, und eine gemeinsame Selbstbezeichnung aller indigenen Völker Amerikas gibt es nicht. Leitfäden wie die des Smithsonian raten, wann immer möglich den Namen der Nation zu verwenden; das Bureau of Indian Affairs führt in seiner Liste vom 30. Januar 2026 genau 575 anerkannte Nationen.

Rote Sandsteinfelsen und Tafelberge über einem weiten Wüstental im Nachmittagslicht, im Vordergrund vereinzelte Salbeibüsche und trockenes Gras
Bild: KI-generiert

Ist das Wort "Indianer" verboten?

Nein. Ein Verbot verlangt nicht einmal die Native American Association of Germany (NAAoG), ein Verein in Deutschland: Nach eigener Aussage hat sie nie ein Verbot gefordert und setzt auf Bildung und Aufklärung.[1]

Im Sommer 2025 benannte eine Kita in Rostock ihr Sommerfest um. Geplant war das Motto "Indianer", nach Kritik wurde daraus ein Fest mit Ponys und Pferden.[2] Schlagzeilen meldeten danach ein verbotenes "Indianerfest"; laut NAAoG wurde das Fest nur umbenannt.[1]

Die Vorsitzende der NAAoG, Carmen Kwasny, hält das Wort für mit stereotypen Vorstellungen verbunden und rät, es sensibel einzusetzen. Unter Native Americans gebe es keine Einigkeit darüber, welche Bezeichnung sie bevorzugen. Sie habe gehört, dass Pädagogen in einigen Einrichtungen "das böse I-Wort" verbieten, und findet das schwierig, weil ohne Alternative eine neue Sprachlosigkeit entstehe. Bei Besuchen in Kindergärten benutzt sie das Wort nach eigener Aussage bewusst, um zu erfahren, was die Kinder schon wissen.[2]

Woher kommt das Wort "Indianer"?

Das Wort beruht auf einem Irrtum: Christoph Kolumbus glaubte, in Indien gelandet zu sein. Laut Duden geht "Indianer" auf lateinisch Indianus zurück, das eigentlich "indisch" heißt.[3, 4] Planet Wissen (WDR) nennt das Wort deshalb eine geografische Fehlbezeichnung, die es für sich allein aber noch nicht diskriminierend mache.[4]

Die Karl-May-Vereinigung vergleicht "Indianer" in einem Infoblatt mit dem Wort "Europäer": Der Begriff sei eine grobe Verallgemeinerung und aus dem europäischen Wunsch entstanden, den verschiedenen Kulturen Nordamerikas einen Sammelnamen zu geben. Die indigenen Menschen Nordamerikas kannten nach dem Infoblatt ursprünglich keinen gemeinsamen Oberbegriff, ihre Eigenbezeichnungen bedeuteten meist so viel wie "Wir Menschen".[5] Auch der Duden hält fest, dass es eine übergreifende Selbstbezeichnung für die vielfältigen Bevölkerungsgruppen nicht gibt.[3]

Ist "Indianer" diskriminierend?

Der Duden versieht das Wort mit dem Gebrauchshinweis "diskriminierend". In einem besonderen Hinweis schreibt er, "Indianer" und "Indianerin" seien Fremdbezeichnungen für Angehörige der indigenen Bevölkerung und gälten als diskriminierend. Als Alternativen nennt er Formulierungen wie "indigene Bevölkerungsgruppen Nord- und Südamerikas" und die Namen einzelner Gruppen, etwa Cherokee, Navajo, Quechua oder Mapuche.[3]

Planet Wissen gibt keine einfache Antwort. Das Wort wecke Vorstellungen, die stark von Klischees geprägt seien, in Deutschland oft positive, etwa durch Karl Mays Winnetou oder die Zeichentrickserie Yakari. Auch ein positives Stereotyp werde den Menschen und ihrer kulturellen Vielfalt nicht gerecht, und der Begriff stamme aus der Zeit des Kolonialismus und der Völkerschauen. Viele Angehörige indigener Völker empfänden ihn als problematisch oder sogar kränkend.[4]

Die Karl-May-Vereinigung hält das deutsche Wort für weniger problematisch als das englische "Indian", mit dem manche indigene Menschen in den USA und Kanada eigene Erfahrungen von Diskriminierung und Unterdrückung verbinden. Problematisch bleibe die stereotype Aufladung: Viele dächten bei dem Wort an "federgeschmückte wilde Krieger" oder an Pierre Brice als Winnetou.[5] Ein Merkblatt der HAW Hamburg zählt das Wort, dort nur abgekürzt geschrieben, zusammen mit "Stamm" zu den im Kolonialismus geprägten Fremdbezeichnungen und rät, die konkrete Bezeichnung einer Gesellschaft zu verwenden.[6]

Wie wurde in Deutschland über das Wort gestritten?

Im August 2022 kündigte der Verlag Ravensburger an, die Auslieferung von zwei Winnetou-Titeln zu stoppen und sie aus dem Programm zu nehmen. In einem Instagram-Beitrag schrieb die Firma, das Feedback zeige, "dass wir mit den Winnetou-Titeln die Gefühle anderer verletzt haben". Ein Sprecher sagte, die Titel zeichneten angesichts der Unterdrückung der indigenen Bevölkerung ein "romantisierendes Bild mit vielen Klischees". Hunderte Nutzer warfen der Firma laut SRF Zensur vor, andere unterstützten den Schritt.[7, 8]

Am 27. August 2022 meldete der Evangelische Pressedienst (epd), dass die ARD schon seit 2020 keine Winnetou-Filme mehr zeigt. Ihre Senderechte seien 2020 ausgelaufen und von einem Mitbewerber erworben worden; das ZDF wolle seine Karl-May-Filme weiter senden. Gründe für ihre Entscheidungen nannten beide Sender auf Anfrage nicht.[8] Mehr dazu im Magazin unter Die Winnetou-Debatte 2022.

Hügeliges Grasland mit vereinzelten Ponderosa-Kiefern und einem kleinen See in einem Tal der nördlichen Plains im Nachmittagslicht
Grasland mit Ponderosa-Kiefern, wie es der Rosebud Sioux Tribe für sein Reservat in South Dakota beschreibt Bild: KI-generiert

Was sagen indigene Menschen in den USA und Kanada?

In den USA sind "American Indian", "Indian", "Native American" und "Native" nach dem National Museum of the American Indian (NMAI) der Smithsonian Institution akzeptiert und werden oft gleichbedeutend gebraucht. Einzelne haben aber eigene Vorlieben, und das Museum rät, die Person oder Gruppe zu fragen, welchen Begriff sie bevorzugt.[9] Wann immer möglich, werden indigene Menschen nach dem NMAI am liebsten mit dem Namen ihrer eigenen Nation bezeichnet. "Native American" sei bei manchen Gruppen nicht mehr beliebt, viele bevorzugten "American Indian" oder "Indigenous American". Der Name des Museums geht auf die Sammlung von George Gustav Heye und ein Gesetz des Kongresses von 1989 zurück.[10]

Die Native American Journalists Association (NAJA, heute Indigenous Journalists Association)[26] hält "American Indian" und "Native American" für allgemein akzeptiert; "Native American" habe sich in den 1960er Jahren verbreitet. Das Bureau of Indian Affairs nennt dagegen die 1970er Jahre, in denen der Begriff als Alternative zu American Indian in breiten Gebrauch kam.[28] Über einzelne Menschen und Nationen sollen Journalisten aber immer mit deren Zugehörigkeit berichten, in Überschriften also etwa "Santee Sioux Tribe" statt einer allgemeinen Gruppe von Native Americans.[11] Das Native Governance Center, eine indigen geführte Organisation, schreibt in seinem Leitfaden "Native", "Native people" oder "Indigenous". "American Indian" und "Indian" verwendet es nur, wenn eine Person darum bittet, oder im Zitat.[12]

In offiziellen Namen steht "Indian" bis heute. Das Bureau of Indian Affairs (BIA) wurde 1824 gegründet und ist die älteste Behörde des US-Innenministeriums.[13] Seine Liste vom 30. Januar 2026 nennt 575 anerkannte Nationen, darunter die Eastern Band of Cherokee Indians, die Oneida Indian Nation und die Seneca Nation of Indians; neu aufgenommen wurde der Lumbee Tribe of North Carolina.[14] Carmen Kwasny weist darauf hin, dass viele Organisationen und Einrichtungen von Native Americans das Wort weiter im Namen tragen. Sie kenne viele ältere Native Americans, die sich selbst "Indian" nennen; bei Jüngeren sei "indigenous" im Kommen.[2]

In Kanada erkennt die Verfassung drei Gruppen indigener Völker an: First Nations, Inuit und Métis.[15] Den Begriff "First Nation" gibt es nach dem NMAI seit den 1970er Jahren als Ersatz für "Indian". Das Bundesgesetz, das unter anderem die Verwaltung der Reservate regelt, heißt aber weiter Indian Act; es stammt von 1876. Laut NMAI wurde es zuletzt 1985 geändert; die amtliche Gesetzessammlung Kanadas nennt für die geltende Fassung als jüngste Änderung den 15. August 2019.[10, 27] Nach der Karl-May-Vereinigung bestimmt der Begriff "Indian" in Kanada über dieses Gesetz bis heute den rechtlichen Status von Angehörigen der First Nations.[5] Die Inuit, früher "Eskimo" genannt, sind ein indigenes Volk der Arktis.[10]

Wie nennen sich die Nationen selbst?

Der beste Begriff ist nach dem NMAI immer der, mit dem eine Person oder Gemeinschaft sich selbst bezeichnet.[9] Einige Nationen führen neben ihrem offiziellen englischen Namen einen Namen in ihrer eigenen Sprache:

Eigenbezeichnungen einiger Nationen mit Beleg
Gängiger NameEigenbezeichnungBeleg
NavajoDiné; ihr Land heißt Diné BikéyahNavajo Nation[16]
CheyenneTsistsistasOklahoma Historical Society[17]
ComancheNʉmʉnʉʉComanche Nation[29]; die Oklahoma Historical Society schreibt numunuu[18]
ChickasawChikashaChickasaw Nation[19]
Muscogee (Creek)MvskokeMuscogee Nation[20]
Lakota in RosebudSicangu Lakota OyateRosebud Sioux Tribe[21]
IrokesenHaudenosaunee, "Volk des Langhauses"Haudenosaunee Confederacy[22]

Manche gängigen Namen kommen aus anderen Sprachen. Der Name Cheyenne stammt nach der Oklahoma Historical Society von den "Sioux" (so der Wortlaut der Quelle) und bedeutet "Fremdsprachige"; Tsistsistas bevorzugen vor allem Menschen, die Cheyenne sprechen und der traditionellen Kultur folgen.[17] "Comanche" kommt wahrscheinlich von einem Wort der Southern Ute für "Feind" oder allgemeiner "Fremder", die Comanche Nation hat heute ihren Sitz in Lawton in Oklahoma.[18] Die Regierung der Navajo heißt offiziell Navajo Nation, so steht sie auch in der Liste des BIA; den Namen Diné tragen Ämter wie das Office of Diné Youth.[14, 16]

Weite Kurzgrasprärie mit flachen Granithügeln am Horizont, vereinzelten Mesquitebüschen und einem Feldweg im goldenen Nachmittagslicht
Prärie in Oklahoma; die Comanche Nation hat ihren Sitz in Lawton Bild: KI-generiert

Welche Wörter gelten als beleidigend?

Bei einigen Wörtern sind Wörterbücher, Behörden und Leitfäden deutlich:

  • "Rothaut" kennzeichnet der Duden als diskriminierend. Das Wort ist eine Lehnübersetzung des englischen "redskin" und spielt auf rote Körperbemalung an.[23]
  • "Squaw" hat das US-Innenministerium am 19. November 2021 mit der Secretarial Order 3404 offiziell als abwertend eingestuft. Das Wort sei historisch als beleidigende ethnische, rassistische und sexistische Bezeichnung gebraucht worden, besonders für indigene Frauen. Damals trugen nach einer Datenbank des Board on Geographic Names mehr als 650 Bundesflächen das Wort im Namen.[24]
  • Den früheren Namen des Footballteams aus Washington nennt das Native Governance Center eine rassistische Beleidigung.[12]
  • "Häuptling" hat laut Duden neben der Bedeutung Stammesführer eine zweite, ironisch abwertende Bedeutung für den Anführer einer Bande; mehr dazu auf der Seite Häuptling.[25]

Bei Verkleidungen urteilen NMAI und NAAoG ähnlich. Sich als Native American zu verkleiden, sei nie angemessen, schreibt das Museum für Lehrkräfte.[10] Carmen Kwasny berichtet, sehr viele Native Americans hielten solche Kostüme für ein No-Go, weil sie Klischees bündelten und oft heilige Gegenstände wie die Adlerfeder vereinnahmten.[2]

Was sagt man statt "Indianer"?

Ein einzelnes Ersatzwort gibt es nicht. "DIE Alternative gibt es nicht", schreibt die Karl-May-Vereinigung; auch unter indigenen Menschen Nordamerikas gebe es keine einheitliche Antwort.[5] Die Quellen dieser Seite nennen:

  • den Namen der Nation, etwa Cherokee, Lakota oder Navajo, wann immer er bekannt ist;[3, 10, 11]
  • "indigene Völker Nordamerikas" oder "indigene Bevölkerungsgruppen" als Sammelbegriff. "Indigen" funktioniert nach der Karl-May-Vereinigung nur mit dem Zusatz "Nordamerika", weil es indigene Völker auf der ganzen Welt gibt, und Planet Wissen merkt an, dass viele die Formulierung sperrig finden;[3, 4, 5]
  • "Native Americans" oder "American Indians" für die USA, wobei "Native Americans" laut Planet Wissen aus der Verwaltungssprache der US-Behörden stammt und von Teilen der Bevölkerung abgelehnt wird;[4, 9]
  • "First Nations, Inuit und Métis" für Kanada.[15]

Wie schreibt wilder-westen.org?

Diese Website nennt im eigenen Text die konkrete Nation, bei der ersten Nennung mit ihrer Eigenbezeichnung, wenn sie belegt ist. Als Sammelbegriff steht "indigene Völker Nordamerikas". Das Wort "Indianer" erscheint nur im Zitat, in Werktiteln, in festen historischen Begriffen wie Indianerkriege oder Indian Removal Act und dort, wo es als Suchbegriff erklärt wird. Wörter wie "Häuptling" oder "Medizinmann" stehen nur mit Erklärung.

Mythos und Wahrheit

Zeitleiste: Namen und Debatte

Zeitleiste: Darf man "Indianer" sagen? Namen und Debatte
  1. 1824Das Bureau of Indian Affairs wird gegründet; es ist heute die älteste Behörde des US-Innenministeriums.[13]
  2. 1876Kanada beschließt den Indian Act, ein Bundesgesetz, das laut NMAI zuletzt 1985 geändert wurde.[10]
  3. 1960er JahreIn den USA verbreitet sich der Begriff Native American.[11]
  4. 1970er JahreIn Kanada kommt der Begriff First Nation als Ersatz für Indian auf.[10]
  5. 1989Ein Gesetz des Kongresses gründet das National Museum of the American Indian der Smithsonian Institution.[10]
  6. 19.11.2021Das US-Innenministerium stuft das Wort "squaw" mit der Secretarial Order 3404 offiziell als abwertend ein.[24]
  7. August 2022Ravensburger stoppt die Auslieferung von zwei Winnetou-Titeln.[7, 8]
  8. 27.08.2022Der epd meldet, dass die ARD seit 2020 keine Winnetou-Filme mehr zeigt, weil ihre Senderechte ausgelaufen waren.[8]
  9. 2025Eine Kita in Rostock benennt ihr Sommerfest nach Kritik um; Schlagzeilen sprechen von einem Verbot, das es laut NAAoG nicht gab.[1, 2]
  10. 30.01.2026Die Liste des Bureau of Indian Affairs nennt 575 anerkannte Nationen, neu ist der Lumbee Tribe of North Carolina.[14]

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Häufige Fragen

Darf man noch "Indianer" sagen?

Verboten ist das Wort nicht, und auch die Native American Association of Germany fordert nach eigener Aussage kein Verbot. Der Duden kennzeichnet es aber als diskriminierende Fremdbezeichnung. Leitfäden aus den USA raten, wann immer möglich den Namen der Nation zu verwenden, etwa Cherokee oder Lakota.

Warum sagt man nicht mehr "Indianer"?

Das Wort ist eine Fremdbezeichnung, die auf den Irrtum von Kolumbus zurückgeht, und es fasst sehr verschiedene Völker unter einem Namen zusammen. Planet Wissen nennt außerdem die Klischees, die es weckt, und seine Herkunft aus der Zeit des Kolonialismus und der Völkerschauen. Viele Angehörige indigener Völker empfinden es danach als problematisch oder kränkend.

Ist "Indianer" ein Schimpfwort?

Der Duden versieht es mit dem Gebrauchshinweis "diskriminierend". Die Karl-May-Vereinigung hält das deutsche Wort für weniger problematisch als das englische "Indian", aber für stereotyp aufgeladen. Carmen Kwasny von der Native American Association of Germany rät, es sensibel einzusetzen.

Was sagt man statt "Indianer"?

Empfohlen wird vor allem der Name der Nation, etwa Navajo, Cheyenne oder Haudenosaunee. Als Sammelbegriff gibt es "indigene Völker Nordamerikas", für die USA "Native Americans" oder "American Indians", für Kanada "First Nations, Inuit und Métis". Ein Wort, auf das sich alle geeinigt haben, gibt es nicht.

Wie nennen sich "Indianer" selbst?

Einen gemeinsamen Namen für alle gibt es nicht. Nationen führen eigene Namen in ihrer Sprache, etwa Diné (Navajo), Tsistsistas (Cheyenne), Nʉmʉnʉʉ (Comanche), Mvskoke (Muscogee) oder Haudenosaunee, früher Irokesen genannt.

Was ist der Unterschied zwischen Native Americans und First Nations?

"Native American" umfasst nach der Native American Journalists Association die indigenen Menschen der zusammenhängenden USA und einen Teil derer in Alaska. In Kanada erkennt die Verfassung drei Gruppen an: First Nations, Inuit und Métis. "First Nation" kam dort nach dem NMAI in den 1970er Jahren als Ersatz für "Indian" auf.

Ist das englische Wort "Indian" in den USA verpönt?

Nach dem National Museum of the American Indian sind "American Indian" und "Indian" in den USA akzeptiert, viele bevorzugen "American Indian". Das Wort steht auch im Namen des Bureau of Indian Affairs und in offiziellen Namen wie Seneca Nation of Indians. Manche indigene Menschen lehnen "Indian" laut Karl-May-Vereinigung wegen eigener Erfahrungen mit Diskriminierung ab.

Quellen

  1. Fake News made in Germany (Stellungnahme zu angeblichen Verbotsforderungen). Native American Association of Germany e.V. (NAAoG). Stand 25.02.2026. abgerufen am 24.10.2026
  2. Nachschlagewerk Indianer (Bedeutung, Herkunft, besonderer Hinweis zum Gebrauch). Duden online. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  3. Presse Anette Kiefer: Ist die Bezeichnung "Indianer" diskriminierend?. Planet Wissen, WDR. Stand 01.12.2020. abgerufen am 24.10.2026
  4. Indianer? Ein Informationsblatt zu aktuellen Diskursen. Karl-May-Vereinigung in Zusammenarbeit mit der Karl-May-Stiftung Radebeul (Datei auf karl-may-vereinigung.de). Stand 16.05.2023 (Dateiname). abgerufen am 24.10.2026
  5. Fremdbezeichnung (Merkblatt). HAW Hamburg, Gleichstellung. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  6. Presse Ravensburg stoppt Buchverkauf: "Winnetou" und die Debatte um kulturelle Aneignung. SRF Schweizer Radio und Fernsehen. Stand 24.08.2022. abgerufen am 24.10.2026
  7. Presse ARD zeigt seit 2020 keine Winnetou-Filme mehr (epd). Sonntagsblatt, Evangelischer Presseverband für Bayern. Stand 27.08.2022. abgerufen am 24.10.2026
  8. Museum The Impact of Words and Tips for Using Appropriate Terminology (Native Knowledge 360). Smithsonian, National Museum of the American Indian. Stand 20.08.2020. abgerufen am 24.10.2026
  9. Museum Excerpts from Do All Indians Live in Tipis? (Native Knowledge 360). Smithsonian, National Museum of the American Indian. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  10. Reporting and Indigenous Terminology. Native American Journalists Association (NAJA). Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  11. Terminology Style Guide. Native Governance Center. Stand 02.02.2021, geändert 24.10.2024. abgerufen am 24.10.2026
  12. Amtliche Stelle About Us (Indian Affairs). Bureau of Indian Affairs, U.S. Department of the Interior. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  13. Amtliche Stelle Indian Entities Recognized by and Eligible To Receive Services From the United States Bureau of Indian Affairs, 91 FR 4102. Bureau of Indian Affairs, U.S. Department of the Interior (Federal Register). Stand 30.01.2026. abgerufen am 24.10.2026
  14. Amtliche Stelle Indigenous peoples and communities. Crown-Indigenous Relations and Northern Affairs Canada, Regierung Kanadas. Stand 13.06.2024. abgerufen am 24.10.2026
  15. Tribal Nation History. Navajo Nation. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  16. Nachschlagewerk John H. Moore: Cheyenne, Southern (The Encyclopedia of Oklahoma History and Culture, Eintrag CH030). Oklahoma Historical Society. Stand 15.01.2010. abgerufen am 24.10.2026
  17. Nachschlagewerk Thomas W. Kavanagh: Comanche (tribe) (The Encyclopedia of Oklahoma History and Culture, Eintrag CO033). Oklahoma Historical Society. Stand 15.01.2010. abgerufen am 24.10.2026
  18. Tribal Nation Chickasaw Nation (Startseite). The Chickasaw Nation. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  19. Tribal Nation MuscogeeNation.com (Startseite). Muscogee (Creek) Nation. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  20. Tribal Nation History and Culture: Wolakota, Heritage, Lakota Chiefs. Rosebud Sioux Tribe. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  21. Tribal Nation Who We Are. Haudenosaunee Confederacy. Stand 24.06.2021. abgerufen am 24.10.2026
  22. Nachschlagewerk Rothaut. Duden online. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  23. Amtliche Stelle Secretary Haaland Takes Action to Remove Derogatory Names from Federal Lands (Pressemitteilung). U.S. Department of the Interior. Stand 19.11.2021, zuletzt bearbeitet 07.02.2024. abgerufen am 24.10.2026
  24. Nachschlagewerk Häuptling. Duden online. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  25. Mission and History. Indigenous Journalists Association (IJA). Stand 16.05.2023, geändert 04.09.2026. abgerufen am 24.10.2026
  26. Gesetz und Vertrag Indian Act (R.S.C., 1985, c. I-5). Department of Justice Canada, Justice Laws Website. Stand aktuell bis 30.09.2026, zuletzt geändert 15.08.2019. abgerufen am 24.10.2026
  27. Amtliche Stelle Frequently Asked Questions. Bureau of Indian Affairs, U.S. Department of the Interior. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  28. Tribal Nation History. Comanche Nation, Oklahoma. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026

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