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Wanted-Poster und Steckbriefe im Wilden Westen
Kurz erklärt Ein Wanted-Poster ist ein Steckbrief: eine Anzeige, die einen Gesuchten beschreibt und zu seiner Festnahme auffordert. In den 1870er und 1880er Jahren waren das im Westen nach Marshall Trimble meist Handzettel oder Postkarten ohne Foto, die an Gesetzeshüter gingen. Fotos kamen um 1900 auf, etwa auf den Rundschreiben der Pinkerton-Detektei über die Wild Bunch.

Was ist ein Wanted-Poster?
Wanted heißt gesucht, ein Wanted-Poster ist also ein Steckbrief. Das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS) erklärt den Steckbrief als öffentliche Anzeige, die einen flüchtigen Verbrecher beschreibt und die Behörden zu seiner Festnahme auffordert. Das Wort ist seit dem 16. Jahrhundert belegt. Nach dem Etymologischen Wörterbuch von Wolfgang Pfeifer meinte es eigentlich wohl einen Haftbefehl, also die Anweisung, jemanden ins Gefängnis zu stecken.[1]
Nach der Library of Congress können die Akten der Pinkerton-Detektei auch wanted posters und reward notices enthalten, also Belohnungsanzeigen; selbst die Akten bekannter Fälle bestehen aber vor allem aus Zeitungsausschnitten und nicht aus Steckbriefen.[8] Die Detektei selbst verschickte Rundschreiben, englisch circulars, an ihre Kunden und an Gesetzeshüter.[9]
Wie sahen Steckbriefe im Wilden Westen aus?
In der klassischen Zeit des Wilden Westens, den 1870er und 1880er Jahren, waren die meisten Belohnungsanzeigen nach Marshall Trimble, dem offiziellen Historiker des Staates Arizona, einfache Handzettel oder Postkarten. Sie gingen an Gesetzeshüter und beschrieben die Gesuchten in gedruckten Worten, ohne Foto. Eine Ausnahme machten die Behörden nach dem Mord an Präsident Abraham Lincoln bei der Suche nach den Attentätern.[2]
Manche Gesetzeshüter trugen Fotos bei sich, die von Häftlingen im Gefängnis gemacht worden waren. Auf der Rückseite standen Größe, Gewicht, Haar- und Augenfarbe, Narben und andere Kennzeichen. Trimble nennt diese von Hand zusammengestellten Karten mit Originalfotos "saddlebag circulars", Rundschreiben für die Satteltasche.[2] Im Wyoming State Archives liegt im Nachlass eines Gesetzeshüters ein Rundschreiben der Pinkerton-Detektei: Bei den Papieren von Frank A. Hadsell, von 1899 bis 1907 U.S. Marshal für Wyoming, steckt neben Briefen über die Jagd auf die Wild Bunch ein Rundschreiben von 1901 über 6.000 Dollar Belohnung.[12]
Öffentlich aushängen ließen die Behörden Steckbriefe nach Trimble selten. Gelegentlich stand eine Belohnung in der Zeitung, meist aber waren die Anzeigen nicht für die Allgemeinheit gedacht. Führte eine Karte oder ein Brief zur Festnahme, teilte sich der Gesetzeshüter, der den Gesuchten fasste, die Belohnung mit dem, der die Karte verschickt hatte.[2]

Texas: ein Buch mit mehr als 4.000 Gesuchten
Texas setzte 1878 auf eine Liste. Der Adjutant General des Staates gab jedem Texas Ranger ein Buch mit allen bekannten Flüchtigen mit, das wie ein Haftbefehl für alle wirkte. Es verzeichnete mehr als 4.000 Menschen, die in Texas wegen Mordes, Vergewaltigung, schwerer Körperverletzung oder Pferdediebstahls gesucht wurden. Nach Countys geordnet nannte die Liste Name, Tat und Datum der Anklage, manchmal auch eine Beschreibung der Person; die Gesetzeshüter trugen das Buch unterwegs bei sich.[7]
Ein Exemplar gehörte James B. Gillett, der von 1875 bis 1881 bei den Texas Rangers diente. Sein Enkel schenkte es der Texas Ranger Hall of Fame and Museum in Waco, die State House Press gab es als Nachdruck heraus. Mary Ellis besprach den Band 1999 in der Zeitschrift Great Plains Quarterly.[7]
Wer setzte die Belohnungen aus?
Belohnungen kamen aus vielen Kassen. Am Bundesgericht in Fort Smith verdienten Deputy U.S. Marshals nach dem National Park Service selten mehr als 500 Dollar im Jahr, außer sie hatten das Glück, eine Belohnung von einem Staat, einer Gemeinde, von Privatleuten oder von Eisenbahn- und Expressgesellschaften zu kassieren (mehr dazu auf der Seite Kopfgeldjäger im Wilden Westen). Belohnungen der Bundesregierung durften sie nicht annehmen.[13]
Billy the Kid: 500 Dollar vom Gouverneur
Das Staatsarchiv von New Mexico verwahrt eine Belohnung für die Festnahme von Billy the Kid vom 3. Dezember 1880 und die Genehmigung von Gouverneur Lew Wallace vom 13. Dezember 1880, 500 Dollar für die Ergreifung von William Bonney auszusetzen.[4] Wenige Tage später nahm Sheriff Pat Garrett ihn fest.[5] Nach dem Todesurteil im April 1881 entkam Bonney wieder, und Wallace bot erneut 500 Dollar für seine Ergreifung.[5] Nach Bonneys Tod äußerte sich der Attorney General am 21. Juli 1881 in einem Gutachten zu der Belohnung, die Garrett zustand; am 14. Februar 1882 billigte Gouverneur Sheldon die Zahlung an Garrett für den Tod von Billy the Kid.[4, 5]
Jesse James: eine Proklamation des Gouverneurs
Im Juli 1881 erließ Thomas Crittenden, Gouverneur von Missouri, eine Proklamation gegen Frank und Jesse James; eine Tafel der Ausstellung "Divided Loyalties" auf der Plattform Missouri Digital Heritage zeigt sie und nennt 5.000 Dollar Belohnung für die Festnahme. Das Verwaltungsamt des Staates Missouri nennt für Ergreifung und Verurteilung zusammen 10.000 Dollar je Bruder.[15] Am 3. April 1882 ermordete Bob Ford, ein Bekannter von Jesse James, ihn in seinem Haus in St. Joseph. Zwei Wochen später begnadigte der Gouverneur Ford.[6]
Wann kamen Fotos auf die Steckbriefe?
Um 1900, als sich Fotos besser drucken ließen. Als Beispiel nennt Trimble die Steckbriefe der Pinkerton-Detektei über die Mitglieder der Wild Bunch, die Bilder der Gesuchten zeigten.[2] Nach Daniel Buck entstanden von 1900 bis 1907 neun Rundschreiben der Detektei über die Bande, acht in den USA und eines in Argentinien. Sie gingen an Kunden und Gesetzeshüter und nannten die Gesuchten unter einer verwirrenden Zahl von Decknamen und falsch geschriebenen Namen.[9]
Das früheste der neun Rundschreiben erschien laut Buck am 23. Februar 1900 in Denver. Es bot 18.000 Dollar Belohnung für die Männer, die am 2. Juni 1899 bei Wilcox in Wyoming einen Zug der Union Pacific überfallen und den Tresor der Pacific Express Company geplündert hatten, und zeigte ein angebliches Foto von Lonie Logan.[9] Das Rundschreiben vom 5. August 1901 aus St. Paul bot 6.500 Dollar für die Räuber, die am 3. Juli 1901 bei Wagner in Montana den Great-Northern-Express überfallen hatten. Es zeigte Harvey Logan mit Bart und Hut auf einem Foto von 1897 aus Deadwood, Robert LeRoy Parker alias Butch Cassidy auf seinem Häftlingsfoto aus Wyoming von 1894 und O. C. Hanks auf einem undatierten Häftlingsfoto; von Harry Longabaugh gab es kein Bild.[9]
Als erstes bekanntes Rundschreiben zeigte Nr. 2 vom 24. Januar 1902 nach Buck die Köpfe von Parker und Longabaugh aus dem Porträt, das John Swartz im November 1900 in Fort Worth aufgenommen hatte. 1903 war der Pinkerton-Agent Frank Dimaio in Buenos Aires; nach einem Brief, den er 1949 schrieb, gab er dort rund 150 Steckbriefe heraus, die der Polizeichef der Stadt drucken ließ. Kein Exemplar wurde je gefunden. Den Geburtsnamen Robert LeRoy Parker fanden die Pinkertons laut Buck nie heraus; in ihren Rundschreiben hieß Butch Cassidy George Parker.[9]
Die Detektei hatte Allan Pinkerton in den 1850er Jahren gegründet. Nach einer Fusion 1999 kam ihr historisches Archiv an die Library of Congress. Die Fallakten enthalten unter anderem Häftlingsfotos mit Personenbeschreibungen, Steckbriefe und Belohnungsanzeigen, etwa eine Belohnungsanzeige vom 4. Januar 1901 zu Pat Crowe, der im Dezember 1900 in Omaha den Sohn eines Fleischfabrikanten entführt hatte. Selbst die Akten mancher berühmter Fälle bestehen nach der Bibliothek aber vor allem aus Zeitungsausschnitten, nicht aus Ermittlungsberichten oder Steckbriefen.[8]
Echte Steckbriefe in Archiven
Die Tabelle nennt erhaltene Steckbriefe, Listen und Belohnungsanzeigen mit der Fundstelle, die das Archiv oder die Quelle angibt.

| Dokument | Datum | Belohnung | Archiv oder Fundstelle |
|---|---|---|---|
| Liste "Fugitives from Justice" des Adjutant General von Texas, Exemplar von James B. Gillett | 1878 | keine Angabe in der Quelle, Liste von mehr als 4.000 Gesuchten | Texas Ranger Hall of Fame and Museum, Waco[7] |
| Belohnung für die Festnahme von Billy the Kid und Genehmigung durch Gouverneur Lew Wallace | 3. und 13. Dezember 1880 | 500 Dollar | New Mexico State Records Center and Archives[4] |
| Proklamation von Gouverneur Thomas Crittenden gegen Frank und Jesse James | Juli 1881 | 5.000 Dollar laut Tafel, 10.000 Dollar für Ergreifung und Verurteilung laut Verwaltungsamt Missouri | Missouri Digital Heritage, Ausstellung "Divided Loyalties"[6, 15] |
| Rundschreiben der Pinkerton-Detektei mit dem offenen Auge und dem Wahlspruch "We Never Sleep" | um 1887 | keine Angabe | Library of Congress, Manuscript Division, Box 44[8] |
| Pinkerton-Rundschreiben zum Zugüberfall bei Wilcox | 23. Februar 1900 | 18.000 Dollar | Library of Congress, Akten der Pinkerton-Detektei[9] |
| Belohnungsanzeige zu Pat Crowe in den Akten der Pinkerton-Detektei | 4. Januar 1901 | keine Angabe in der Quelle | Library of Congress, Manuscript Division, Box 97[8] |
| Pinkerton-Steckbrief zum Zugüberfall bei Wagner mit Fotos von Logan, Parker und Hanks | 5. August 1901 | 6.500 Dollar | National Archives at College Park, Katalog-ID 26335066[9, 10] |
| Pinkerton-Rundschreiben im Nachlass des U.S. Marshals Frank A. Hadsell | 1901 | 6.000 Dollar | Wyoming State Archives, Sammlung H70-18[12] |
| Pinkerton-Rundschreiben Nr. 3 gegen Parker und Longabaugh | 14. November 1904 | 2.000 Dollar | National Archives at College Park, Katalog-ID 26335056[9, 11] |
Der Steckbrief vom 5. August 1901 nennt im Katalog der National Archives Robert Leroy Parker, auch George Parker und Butch Cassidy, Harry Alonzo Longabaugh, Harvey Alexander Logan und als vierten Gesuchten O. C. Hanks.[9, 10] Ob das Rundschreiben im Nachlass Hadsell dasselbe ist wie eines der Rundschreiben, die Buck aufzählt, geht aus dem Katalog des Archivs nicht hervor; Buck nennt für den 15. Mai 1901 ein Rundschreiben aus Denver über 6.000 Dollar zum Banküberfall in Winnemucca.[9, 12]
Gab es "Dead or Alive" wirklich?
Ja, aber nicht für jeden Gesuchten. Nach dem Verlagstext zu Robert K. DeArments Buch "Man-Hunters of the Old West" wurden Anzeigen mit "Wanted: Dead or Alive" (gesucht, tot oder lebendig) zwar bekanntgemacht, aber nur für die mörderischsten Desperados. Die Menschenjäger der Zeit fassten Gesuchte nach dem Verlagstext viel öfter lebend, als ihr Ruf vermuten lässt.[3] Die Belohnungen dieser Seite galten der Festnahme: Das Staatsarchiv von New Mexico führt eine Belohnung für die Festnahme von Billy the Kid, Crittenden bot nach der Ausstellungstafel 5.000 Dollar für die Festnahme von Frank und Jesse James.[4, 6]
Zeitleiste: Steckbriefe und Belohnungen
- 1878Der Adjutant General von Texas gibt jedem Texas Ranger ein Buch mit mehr als 4.000 gesuchten Flüchtigen mit.[7]
- 03.12.1880In New Mexico wird eine Belohnung für die Festnahme von Billy the Kid ausgeschrieben.[4] Billy the Kid
- 13.12.1880Gouverneur Lew Wallace genehmigt 500 Dollar Belohnung für die Ergreifung von William Bonney.[4] Billy the Kid
- 1881Nach Bonneys Flucht aus der Haft bietet Wallace erneut 500 Dollar für seine Ergreifung.[5] Billy the Kid
- Juli 1881Gouverneur Thomas Crittenden von Missouri setzt laut einer Ausstellungstafel 5.000 Dollar für die Festnahme von Frank und Jesse James aus.[6] Jesse James
- 14.02.1882Gouverneur Sheldon billigt die Zahlung der Belohnung an Pat Garrett für den Tod von Billy the Kid.[4] Pat Garrett
- 03.04.1882Bob Ford ermordet Jesse James in dessen Haus in St. Joseph; zwei Wochen später begnadigt ihn der Gouverneur.[6] Jesse James
- 23.02.1900Die Pinkerton-Detektei bietet in Denver 18.000 Dollar für die Zugräuber von Wilcox in Wyoming, das früheste ihrer Rundschreiben über die Wild Bunch.[9]
- 05.08.1901Ein Pinkerton-Steckbrief aus St. Paul bietet 6.500 Dollar für die Räuber von Wagner in Montana und zeigt Fotos von Harvey Logan, Robert LeRoy Parker und O. C. Hanks.[9, 10] Butch Cassidy und Sundance Kid
- 14.11.1904Das Pinkerton-Rundschreiben Nr. 3 bietet 2.000 Dollar für die Bankräuber von Winnemucca.[9, 11] Butch Cassidy und Sundance Kid
- 14.03.1950Das FBI beginnt seine Liste der "Ten Most Wanted Fugitives".[14]
Mythos und Wahrheit
Gibt es heute noch Wanted-Poster?
Ja, in den USA etwa beim FBI. Es macht besonders gefährliche Flüchtige mit seiner Liste der "Ten Most Wanted Fugitives", der zehn meistgesuchten Flüchtigen, öffentlich bekannt; die Liste gibt es seit dem 14. März 1950. Den Anstoß gab nach dem FBI ein Reporter des International News Service, der nach Namen und Beschreibungen der "härtesten Kerle" fragte, die das FBI fassen wollte. Als Erster kam Thomas James Holden auf die Liste; ihn erkannte ein Bürger auf seinem Foto in einer Zeitung in Oregon.[14]
Bis zum 20. Oktober 2026 standen nach dem FBI 544 Flüchtige auf der Liste. 504 von ihnen wurden gefasst oder gefunden, 164 davon direkt dank Hinweisen aus der Bevölkerung.[14] Im Deutschen hat der Steckbrief längst eine zweite Bedeutung: Das DWDS nennt auch übertragen ein Verzeichnis typischer Kennzeichen und Merkmale einen Steckbrief.[1]
Mehr zu Recht und Ordnung im Wilden Westen
- Kopfgeldjäger im Wilden Westen: wer die Belohnungen kassierte
- Recht und Ordnung im Wilden Westen: Gerichte, Gesetzeshüter und Selbstjustiz
- Die Pinkerton-Detektei und die Texas Rangers
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- Personen: Billy the Kid, Jesse James, Butch Cassidy und Sundance Kid und Pat Garrett
- Zugüberfälle, Banküberfälle und Postkutschenüberfälle
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Häufige Fragen
Was ist ein Wanted-Poster?
Ein Steckbrief. Das DWDS erklärt ihn als öffentliche Anzeige, die einen flüchtigen Verbrecher beschreibt und die Behörden zu seiner Festnahme auffordert. In den 1870er und 1880er Jahren waren das im Westen nach Marshall Trimble meist Handzettel oder Postkarten, die an Gesetzeshüter gingen.
Was heißt Wanted auf Deutsch?
Wanted heißt gesucht. Das deutsche Wort Steckbrief ist seit dem 16. Jahrhundert belegt und meinte nach dem Etymologischen Wörterbuch von Wolfgang Pfeifer eigentlich wohl einen Haftbefehl.
Hatten Steckbriefe im Wilden Westen Fotos?
In den 1870er und 1880er Jahren meist nicht. Nach Marshall Trimble kamen Fotos erst um 1900 auf die Belohnungsanzeigen, als sich Bilder besser drucken ließen. Ein Beispiel ist ein Rundschreiben der Pinkerton-Detektei von 1901 über die Wild Bunch, unter anderem mit dem Häftlingsfoto von Butch Cassidy aus Wyoming.
Wo hingen die Steckbriefe im Wilden Westen?
Nach Marshall Trimble nur selten an öffentlichen Orten. Die meisten Anzeigen waren nicht für die Allgemeinheit bestimmt, sie gingen an Gesetzeshüter; gelegentlich stand eine Belohnung in der Zeitung. Texas gab seinen Rangers 1878 ein ganzes Buch mit mehr als 4.000 Gesuchten mit.
Gab es Steckbriefe mit "Dead or Alive" wirklich?
Ja, aber nicht für jeden Gesuchten. Laut dem Verlagstext zu Robert K. DeArments Buch Man-Hunters of the Old West waren sie den mörderischsten Desperados vorbehalten. Die Belohnungen auf Billy the Kid und Jesse James galten der Festnahme.
Wie hoch war die Belohnung auf Billy the Kid?
Gouverneur Lew Wallace setzte im Dezember 1880 500 Dollar für seine Festnahme aus und bot nach seiner Flucht 1881 noch einmal 500 Dollar. Die Zahlung an Pat Garrett billigte Gouverneur Sheldon am 14. Februar 1882.
Gibt es heute noch Wanted-Poster?
Ja. Das FBI führt seit dem 14. März 1950 die Liste der "Ten Most Wanted Fugitives". Bis zum 20. Oktober 2026 standen 544 Menschen darauf, 164 von ihnen wurden laut FBI dank Hinweisen aus der Bevölkerung gefasst oder gefunden.
Quellen
- Nachschlagewerk Steckbrief (Bedeutung nach dem eWDG 1976; Etymologie nach Wolfgang Pfeifer). Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS). Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Presse Marshall Trimble: When were photos first put on wanted posters? (Ask the Marshall). True West Magazine. Stand 10.06.2013 (Ausgabe Juli 2013). abgerufen am 24.10.2026
- Fachbuch Robert K. DeArment: Man-Hunters of the Old West (Verlagstext), ISBN 9780806155852. University of Oklahoma Press. Stand 2017. abgerufen am 24.10.2026
- Archiv Billy The Kid (Pathfinder mit Verzeichnis der Primärquellen). New Mexico State Records Center and Archives. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Museum William Bonney and Lew Wallace. General Lew Wallace Study and Museum. Stand 05.04.2019. abgerufen am 24.10.2026
- Archiv Divided Loyalties Audio Tour, Panel 32: Vigilante Violence (The End of the James Gang). Missouri Office of the Secretary of State, Missouri State Archives (Missouri Digital Heritage). Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Fachaufsatz Mary Ellis: Review of Fugitives from Justice: The Notebook of Texas Ranger Sergeant James B. Gillett (Great Plains Quarterly, Bd. 19, Nr. 2, S. 141 bis 142). Center for Great Plains Studies, University of Nebraska-Lincoln. Stand Frühjahr 1999. abgerufen am 24.10.2026
- Archiv The Eye That Never Sleeps: Pinkerton's National Detective Agency Records (Michelle Krowl, Blog Unfolding History). Library of Congress, Manuscript Division. Stand 05.10.2023. abgerufen am 24.10.2026
- Presse Daniel Buck: Wild Bunch Circulars Issued by the Pinkerton's National Detective Agency, 1900 bis 1907. Wild West History Association, Blog. Stand 04.10.2022. abgerufen am 24.10.2026
- Archiv Pinkerton's National Detective Agency Wanted Poster (Katalogeintrag 26335066). National Archives at College Park, Textual Reference. Stand 05.08.1901. abgerufen am 24.10.2026
- Archiv Pinkerton's National Detective Agency Circular No. 3 (Katalogeintrag 26335056). National Archives at College Park, Textual Reference. Stand 14.11.1904. abgerufen am 24.10.2026
- Archiv Pinkerton Detective Circular $6000 Reward, 1901 (Guide to the Frank A. Hadsell Collection, H70-18). Wyoming State Archives. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Payment of Deputy Marshals. National Park Service, Fort Smith National Historic Site. Stand 05.12.2024. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Ten Most Wanted Fugitives FAQ. Federal Bureau of Investigation. Stand 20.10.2026. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Thomas Crittenden (D), Hall of Governors. Missouri Office of Administration. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
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