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Unsere kleine Farm

Kurz erklärt Unsere kleine Farm (Little House on the Prairie) ist eine US-Familienserie, die NBC von 1974 bis 1983 in neun Staffeln zeigte. Michael Landon spielt den Farmer Charles Ingalls, Karen Grassle seine Frau Caroline und Melissa Gilbert die Tochter Laura; die Familie lebt in Walnut Grove in Minnesota. Vorlage sind die Little-House-Bücher von Laura Ingalls Wilder, von denen die Serie oft abweicht, und in Deutschland lief sie ab 1976 in der ARD.

Goldenes Weizenfeld mit Pappeln an einem kleinen Bach, dahinter weite Prärie im Licht der späten Nachmittagssonne
Bild: KI-generiert

Worum geht es in Unsere kleine Farm?

Die Serie spielt in Walnut Grove in Minnesota, einem realen Ort, in dem Laura Ingalls laut Britannica in den 1870er Jahren als Kind lebte.[1] Der Farmer Charles Ingalls (Michael Landon) und seine Frau Caroline (Karen Grassle) haben dort eine kleine Farm und zu Beginn drei Töchter: Mary (Melissa Sue Anderson), Laura (Melissa Gilbert) und Carrie, die von den Zwillingen Sidney und Lindsay Greenbush gespielt wird.[1, 2] Wie in den Büchern von Laura Ingalls Wilder wird die Geschichte aus der Sicht von Laura erzählt, der zweiten Tochter.[2]

Laura ist laut Britannica ein wildes Mädchen, das lieber angelt und Baseball spielt, und der Liebling des Vaters, der sie im Original "Half-Pint" nennt. Später kommt Grace als vierte Tochter dazu.[1] Den Laden im Ort führt Nels Oleson (Richard Bull). Seine Frau Harriet (Katherine MacGregor) verbreitet jeden Klatsch, die Kinder Nellie (Alison Arngrim) und Willie (Jonathan Gilbert) sind verwöhnt, und Nellie ist über weite Strecken Lauras Gegenspielerin.[1, 2] Für die komischen Szenen sorgt Isaiah Edwards (Victor French), ein Mountain Man und Freund von Charles.[1]

Jede Folge dreht sich laut Britannica um ein Problem der Familie oder der Gemeinde, das am Ende gelöst ist, oft mit einer Lehre fürs Leben. Immer wieder geht es um Vergebung, Mitgefühl, Respekt und Familienwerte, die Serie griff aber auch Rassismus, sexuelle Gewalt und Sucht auf.[1] Mit den Jahren nehmen die Ingalls den Straßenjungen Albert (Matthew Laborteaux) auf und später die Waisen James (Jason Bateman) und Cassandra (Missy Francis). Laura wird Lehrerin und heiratet Almanzo Wilder (Dean Butler).[1, 2]

Wie endet Unsere kleine Farm?

Achtung, Schluss: Dieser Abschnitt verrät, wie die Geschichte ausgeht.

Charles und Caroline ziehen mit Carrie und Grace nach Iowa und verkaufen ihre Farm an John und Sarah Carter (Stan Ivar, Pamela Roylance). Von der Familie bleiben nur Laura und Almanzo in Walnut Grove, zu ihnen zieht Almanzos Nichte Jenny (Shannen Doherty).[2] In der neunten Staffel übergab Landon laut Britannica die Hauptrolle an Melissa Gilbert. Laura, inzwischen Mutter einer Tochter namens Rose, ist nun die Hauptfigur, und die Serie heißt Little House: A New Beginning. Weil die Quoten fielen, wurde sie abgesetzt.[1]

Den Abschluss bildete der zweistündige Film Little House: The Last Farewell. Darin hat ein reicher Landspekulant Walnut Grove gekauft, und die Bewohner sprengen ihren Ort lieber selbst, als ihn ihm zu überlassen. Für den Film ließ Landon die ganze Kulisse des Ortes in die Luft jagen.[1]

Wie viele Staffeln hat Unsere kleine Farm?

Die Serie lief neun Staffeln lang. Ihr ging am 30. März 1974 ein anderthalbstündiger Pilotfilm voraus, die einstündigen Folgen begannen im September 1974.[1] Das Museum in Walnut Grove nennt für die erste Folge den 11. September 1974.[9] Für die neunte Staffel änderte sich der Titel in den USA, weil Landon nicht mehr dabei war.[1, 2] Das Fernsehlexikon führt die Serie in Deutschland als 212-teilig; Folgen je Staffel nennt es nicht.[2]

Unsere kleine Farm bei NBC laut Britannica und Fernsehlexikon[1, 2]
AbschnittJahreTitel in den USA
Pilotfilm30. März 1974Little House on the Prairie[1]
Staffeln 1 bis 81974 bis 1982Little House on the Prairie[2, 4]
Staffel 91982 bis 1983Little House: A New Beginning[1, 2]
Fernsehfilmebis 1984darunter Little House: The Last Farewell[1, 12]

Wann lief Unsere kleine Farm im deutschen Fernsehen?

Die ARD zeigte laut Fernsehlexikon von 1976 bis 1985 insgesamt 85 Folgen, ausgewählt aus den ersten 175. Weitere 71 Folgen liefen erstmals bei Sat.1 und die übrigen 56 bei ProSieben. Unter den Folgen bei ProSieben war auch die letzte Staffel, die in den USA umbenannt worden war; in Deutschland blieb der Titel Unsere kleine Farm.[2]

Unsere kleine Farm im deutschen Fernsehen laut Fernsehlexikon[2]
SenderJahreFolgen
ARD1976 bis 198585[2]
Sat.11989 bis 199071[2]
ProSieben1994 bis 199556[2]

Wer spielt in Unsere kleine Farm mit?

Darsteller und Rollen laut Britannica und Fernsehlexikon[1, 2]
DarstellerRolle
Michael LandonCharles Ingalls, der Vater[1, 2]
Karen GrassleCaroline Ingalls, die Mutter[1, 2]
Melissa GilbertLaura Ingalls, später Laura Wilder[1, 2]
Melissa Sue AndersonMary Ingalls[1, 2]
Sidney und Lindsay GreenbushCarrie Ingalls[1, 2]
Wendi und Brenda TurnbeaughGrace Ingalls (Britannica schreibt Turnbaugh)[1, 2]
Richard BullNels Oleson[1, 2]
Katherine MacGregorHarriet Oleson[1, 2]
Alison ArngrimNellie Oleson[1, 2]
Victor FrenchIsaiah Edwards[1, 2]
Merlin OlsenJonathan Garvey[2]
Matthew LaborteauxAlbert, Adoptivsohn der Ingalls (Britannica schreibt Labyorteaux)[1, 2]
Dean ButlerAlmanzo Wilder[1, 2]

Zu den weiteren Figuren gehören nach Britannica der Arzt Hiram Baker (Kevin Hagen), Reverend Alden (Dabbs Greer) und die Lehrerin Miss Beadle (Charlotte Stewart); als Gäste traten unter anderen Ernest Borgnine und Johnny Cash auf.[1] Melissa Sue Anderson war 1978 als beste Hauptdarstellerin einer Dramaserie für den Emmy nominiert. Nach Britannica war sie die Einzige aus der Besetzung, die während der Laufzeit in einer Schauspielkategorie nominiert wurde.[1, 3]

Michael Landon (1936 bis 1991) war vorher als Little Joe Cartwright in Bonanza bekannt geworden, wo er auch Folgen schrieb und inszenierte. Nach Unsere kleine Farm spielte er von 1984 bis 1989 in der Serie Highway to Heaven einen Engel.[4]

Wie entstand Unsere kleine Farm?

Entwickelt haben die Serie laut Britannica Blanche Hanalis, die das Drehbuch des Pilotfilms schrieb, und der Produzent Ed Friendly, der die Rechte an sieben der Little-House-Bücher erworben hatte. Michael Landon spielte Charles Ingalls und war zugleich Hauptautor, Regisseur und ausführender Produzent.[1] Der Britannica-Artikel über Landon schreibt ihm die Schöpfung der Serie zu.[4]

Friendly wollte nah an den Büchern bleiben, Landon opferte laut Britannica die historische Genauigkeit für spannendere Geschichten. Über diesen Streit verließ Friendly die Serie, und einem anderen Manager von NBC soll er geklagt haben, den Ingalls fehle nur noch ein Cadillac.[1] Im Archiv der Television Academy Foundation erzählt der Produktionsleiter Kent McCray von der Suche nach Drehorten, den Dreharbeiten zum Pilotfilm und dem Streit zwischen Landon und Friendly.[10] Die Musik schrieb David Rose, der dafür 1979 und 1982 den Emmy gewann.[3]

Wo wurde Unsere kleine Farm gedreht?

Die Außenaufnahmen entstanden laut Britannica auf der Big Sky Movie Ranch in Simi Valley in Kalifornien, weit entfernt vom Schauplatz Minnesota.[1] Warum Simi Valley zum Hauptdrehort wurde, erzählt Kent McCray in einem Interview der Television Academy Foundation.[10] Zum 50. Jahrestag der Serie kamen im März 2024 viele Darsteller auf die Ranch, um Fans zu treffen. Die Häuser von Walnut Grove standen dort wieder an ihren alten Plätzen, als bemalte Kulissenwände, die räumlich wirken. Innen nachgebaut waren das Haus der Ingalls, der Laden der Olesons und die Kirche, die in der Serie zugleich Schule ist.[1]

Das echte Walnut Grove erfuhr nach Angaben seines Museums um 1947 von seiner Verbindung zu Laura Ingalls Wilder. Mit dem Start der Serie wuchs das Interesse an dem Ort, am 10. Oktober 1974 gründete sich das Wilder Committee, und damit begann das Museum. Zum Museum gehören nach seiner Seite sieben Ausstellungsgebäude und die alte Gefängniszelle des Ortes. Es zeigt mehrere Gegenstände aus dem Besitz von Laura Ingalls Wilder und feierte 2024 sein 50-jähriges Bestehen.[9]

Sanfte Hügel mit goldgelbem trockenem Gras und einzelnen ausladenden Eichen, dazwischen ein unbefestigter Fahrweg im warmen Nachmittagslicht
Hügel mit Eichen und trockenem Gras in Südkalifornien Bild: KI-generiert

Wie viel Wahrheit steckt in Unsere kleine Farm?

Die wahre Geschichte dahinter

  • PersonLaura Ingalls Wilder

    Autorin der acht Little-House-Bücher (1932 bis 1943), Romane nach ihrer Kindheit an der Frontier

Die Little-House-Bücher sind Romane nach der Kindheit der Autorin. Zu Lebzeiten bestand Wilder darauf, sie seien ganz wahr, und viele Leser glaubten ihr. Die Forschung der letzten 50 Jahre zeigt laut der Herbert Hoover Presidential Library, wie stark sie ihre Erinnerungen mit Hilfe ihrer Tochter Rose zu Geschichten für Kinder umformte.[7] Britannica nennt die Serie nur lose an die Bücher angelehnt: Um Staffel für Staffel neue Folgen zu drehen, brauchte sie mehr Stoff, als die Bücher hergaben. Marys Ehe mit ihrem Lehrer Adam Kendall (Linwood Boomer), die Adoption von Albert, James und Cassandra, die Familie Carter und Almanzos Nichte Jenny sind dazuerfunden.[1]

Auch der Titel passt nicht zum Schauplatz. Little House on the Prairie heißt das dritte Buch, das von Kansas erzählt, nach der Kansas Historical Society von einer Gegend etwa 15 Meilen südwestlich von Independence.[1, 6] Walnut Grove ist der Schauplatz des vierten Buchs, On the Banks of Plum Creek, in dem die Familie auf eine gute Weizenernte hofft, die dann Heuschrecken fressen.[7, 13] Dort kaufte Charles Ingalls 1874 eine kleine Farm, und die Familie wohnte zuerst in einer Erdhöhle in einem Bachufer, bis er ein Haus gebaut hatte. Die folgenden Jahre der Geldnot und der vielen Umzüge ließ Wilder in ihren Büchern aus.[7] Die Familie zog nach Burr Oak in Iowa und 1879 ins Dakota-Territorium bei De Smet.[6, 7] Die Serie bleibt dagegen fast immer in Walnut Grove, und ihre Ingalls leben so gut, dass sich der Produzent Ed Friendly laut Britannica darüber beklagte.[1, 2]

Homesteader wurde die Familie erst im Dakota-Territorium. Nach dem National Park Service zog sie mehrmals um und ließ sich dann in South Dakota auf 160 Acres Land nach dem Homestead Act nieder. In De Smet erlebte sie, was fast alle Homesteader-Familien erlebten: harte Arbeit, Einsamkeit und Naturkatastrophen. Ein Winter schnitt den Ort durch ständige Schneestürme von der Umgebung ab.[8]

Schmaler Bach mit Weiden und hohem Gras in flacher Prärie im Sommer, am Ufer ein grasbewachsener Hang mit einer eingesunkenen Mulde
Bachufer in der Prärie: Bei Walnut Grove wohnte die Familie Ingalls 1874 zuerst in einer Erdhöhle am Bach Bild: KI-generiert

Wie zeigt Unsere kleine Farm die Osage?

Das Buch Little House on the Prairie erzählt von der Zeit der Familie in Kansas, auf dem Land der Osage (Eigenbezeichnung Wahzhazhe).[7, 14] Charles Ingalls wollte laut der Hoover Library zu den Ersten gehören, die Land der Osage beanspruchten, und baute dort 12 Meilen von Independence eine Hütte. Die Verhandlungen zwischen den Osage und der Bundesregierung zogen sich hin, und er ging, um nicht als unerlaubter Siedler vertrieben zu werden.[7]

Britannica schreibt, die Little-House-Bücher würden für ihre Darstellung von Native Americans und Afroamerikanern kritisiert. Deshalb benannte die Association for Library Service to Children, eine Abteilung der American Library Association, 2018 ihren Laura Ingalls Wilder Award in Children's Literature Legacy Award um. Schon zu Lebzeiten von Laura Ingalls Wilder hatte ihr Verlag Stellen geändert, die als beleidigend für indigene Menschen galten.[5]

In der Serie von 1974 spielten die Osage laut Filmdienst fast nur im Pilotfilm eine Rolle.[11] Die Neuauflage von 2026 gibt ihnen nach dem Filmdienst eine eigene Erzählperspektive. Laura findet die Puppe eines Osage-Mädchens und freundet sich mit ihm an, und die Handlung wechselt in den Haushalt einer Osage-Familie, die am Tisch über die Landaufteilung und den Streit mit den Siedlern spricht.[11] Britannica nennt diese Nachbarn der Ingalls die Mitchells.[1]

Was ist die Netflix-Serie von 2026?

Am 9. Juli 2026 erschien bei Netflix eine neue Serie nach den Büchern, im Original wieder Little House on the Prairie und auf Deutsch wieder Unsere kleine Farm.[11] Laut Britannica ist sie eine Koproduktion von Netflix und CBS, geschaffen von Rebecca Sonnenshine und gedreht bei Winnipeg in der kanadischen Provinz Manitoba.[1] Die erste Staffel hat acht Folgen mit zusammen 394 Minuten, Regie führten laut Filmdienst Kat Candler, Sydney Freeland, Julie Anne Robinson, Sarah Adina Smith und Erica Tremblay. Sie erzählt, wie die Familie in den 1870er Jahren die Wälder von Wisconsin verlässt und nach Kansas aufbricht, angelockt vom Versprechen auf freies Land, wieder aus der Sicht von Laura.[11] Alice Halsey spielt Laura, Skywalker Hughes Mary, Luke Bracey und Crosby Fitzgerald die Eltern Charles und Caroline.[11, 12]

Noch vor dem Start verlängerte Netflix die Serie um eine zweite Staffel. Darin kommt nach Angaben von Netflix Nellie Oleson dazu, gespielt von Willa Dunn. Unter den ausführenden Produzenten ist Trip Friendly, Sohn von Ed Friendly, der die Serie von 1974 produziert hatte.[12] Der Filmdienst nennt die Neuauflage eine behutsame Überarbeitung des Stoffs und eine Wohlfühlgeschichte für das Familienpublikum.[11]

Wie wurde Unsere kleine Farm aufgenommen?

Nach Britannica gehörte die Serie während der ganzen Laufzeit zu den meistgesehenen Sendungen. Seit der Erstausstrahlung lief sie ohne Pause in Wiederholungen und hat weltweit viele Anhänger.[1] Nach Britannica war sie für 17 Emmys nominiert (die Television Academy führt 16) und gewann vier, zwei für die Kamera von Ted Voigtlander und zwei für die Musik von David Rose.[1, 3] Dazu kamen laut Britannica drei Nominierungen für den Golden Globe, zwei People's Choice Awards als beliebteste Dramaserie, 1975 ein Western Heritage Award und 1981 ein Spur Award der Western Writers of America für das beste Fernsehdrehbuch.[1]

Gewonnene Emmys laut Television Academy[3]
JahrKategoriePreisträger
1978Kamera einer SerieTed Voigtlander[3]
1979Kamera einer SerieTed Voigtlander[3]
1979Musik einer SerieDavid Rose[3]
1982Musik einer SerieDavid Rose[3]

Neben bissigen Komödien wie All in the Family mag die Serie laut Britannica kitschig gewirkt haben, sie packte aber auch heikle Themen an. Während der Corona-Lockdowns 2020 wiesen Fans in sozialen Medien auf Ähnlichkeiten mit Folgen wie "Plague" aus der ersten und "Quarantine" aus der dritten Staffel hin.[1] Nach Angaben von Netflix wurde die Serie von 1974 allein im Jahr 2024 zusammen 13,25 Milliarden Minuten lang angesehen.[12]

Zeitleiste: Unsere kleine Farm
  1. 1935Laura Ingalls Wilder veröffentlicht den Roman Little House on the Prairie über die Zeit ihrer Familie in Kansas.[5, 6] Laura Ingalls Wilder
  2. 30.03.1974NBC zeigt den anderthalbstündigen Pilotfilm.[1]
  3. 11.09.1974Die Serie startet bei NBC (Starttag laut Museum Walnut Grove).[1, 9]
  4. 10.10.1974In Walnut Grove gründet sich das Wilder Committee, der Anfang des dortigen Museums.[9]
  5. 1976Die ARD zeigt die ersten Folgen unter dem Titel Unsere kleine Farm.[2]
  6. 1978Ted Voigtlander gewinnt den ersten von zwei Emmys für die Kamera der Serie.[3]
  7. 1982Die neunte Staffel beginnt ohne Michael Landon unter dem Titel Little House: A New Beginning.[1, 2]
  8. 1989Sat.1 beginnt mit der deutschen Erstausstrahlung von 71 weiteren Folgen.[2]
  9. März 2024Zum 50. Jahrestag treffen Darsteller ihre Fans auf der Big Sky Movie Ranch in Simi Valley.[1]
  10. 09.07.2026Bei Netflix erscheint eine neue Serie nach den Little-House-Büchern.[11]

Häufige Fragen

Wie viele Staffeln hat Unsere kleine Farm?

Neun. NBC zeigte die Serie von 1974 bis 1983, vorher lief im März 1974 ein Pilotfilm. Die neunte Staffel hieß in den USA Little House: A New Beginning, Michael Landon spielte darin nicht mehr mit. Das Fernsehlexikon führt die Serie in Deutschland als 212-teilig.

Wer spielt in Unsere kleine Farm mit?

Michael Landon spielt Charles Ingalls, Karen Grassle seine Frau Caroline, Melissa Gilbert die Tochter Laura und Melissa Sue Anderson die älteste Tochter Mary. Richard Bull und Katherine MacGregor sind die Ladenbesitzer Nels und Harriet Oleson, Alison Arngrim ihre Tochter Nellie, Victor French der Freund Isaiah Edwards.

Wo wurde Unsere kleine Farm gedreht?

Die Außenaufnahmen entstanden auf der Big Sky Movie Ranch in Simi Valley in Kalifornien. Dort feierten Darsteller und Fans im März 2024 den 50. Jahrestag der Serie. Das echte Walnut Grove liegt in Minnesota und hat ein Museum über Laura Ingalls Wilder.

Ist Unsere kleine Farm eine wahre Geschichte?

Nur in Grundzügen. Die Familie Ingalls gab es, und sie lebte ab 1874 bei Walnut Grove. Die Bücher von Laura Ingalls Wilder sind aber Romane nach ihren Erinnerungen, und die Serie war nur lose an die Bücher angelehnt. Viele Figuren und Handlungen sind erfunden, etwa die Ehe von Mary mit ihrem Lehrer Adam Kendall.

Warum heißt die Serie Little House on the Prairie, wenn sie in Minnesota spielt?

Der Titel ist der des dritten Buchs, das von der Zeit der Familie in Kansas erzählt. Die Serie spielt dagegen in Walnut Grove, dem Schauplatz des vierten Buchs On the Banks of Plum Creek.

Wann lief Unsere kleine Farm im deutschen Fernsehen?

Die ARD zeigte von 1976 bis 1985 insgesamt 85 Folgen. Weitere 71 Folgen liefen 1989 und 1990 erstmals bei Sat.1, die übrigen 56 in den Jahren 1994 und 1995 bei ProSieben, darunter die letzte Staffel. Der deutsche Titel blieb dabei immer gleich.

Gibt es eine neue Version von Unsere kleine Farm?

Ja. Am 9. Juli 2026 erschien bei Netflix eine neue Serie nach den Büchern, mit Alice Halsey als Laura und Luke Bracey als Charles Ingalls. Die erste Staffel hat acht Folgen und erzählt vom Aufbruch der Familie nach Kansas. Eine zweite Staffel hatte Netflix schon vor dem Start angekündigt.

Quellen

  1. Nachschlagewerk Barbara A. Schreiber: Little House on the Prairie (Series, Cast, Characters, Movies, Netflix, 2026). Encyclopaedia Britannica. Stand 18.06.2024. abgerufen am 27.10.2026
  2. Nachschlagewerk Unsere kleine Farm, in: Michael Reufsteck, Stefan Niggemeier: Fernsehlexikon. fernsehlexikon.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
  3. Little House on the Prairie, Emmy Awards and Nominations. Television Academy. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
  4. Nachschlagewerk Michael Landon. Encyclopaedia Britannica. Stand 23.04.2009. abgerufen am 27.10.2026
  5. Nachschlagewerk Laura Ingalls Wilder. Encyclopaedia Britannica. Stand 10.11.1999, aktualisiert 16.09.2026. abgerufen am 27.10.2026
  6. Amtliche Stelle Laura Ingalls Wilder (Kansapedia). Kansas Historical Society. Stand Juli 2010, geändert Januar 2016. abgerufen am 27.10.2026
  7. Amtliche Stelle Spencer Howard: Searching for the real Laura Ingalls Wilder (Hoover Heads, Blog der Herbert Hoover Presidential Library). National Archives and Records Administration. Stand 10.02.2021. abgerufen am 27.10.2026
  8. Amtliche Stelle Laura Ingalls Wilder. National Park Service, Homestead National Historical Park. Stand 02.08.2021. abgerufen am 27.10.2026
  9. Museum Museum. Laura Ingalls Wilder Museum, Walnut Grove. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
  10. Archiv Little House on the Prairie, Interviews zur Serie. Television Academy Foundation, The Interviews. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
  11. Filmdatenbank Unsere kleine Farm (2026), Lexikon des internationalen Films, Kritik von Chris Schinke. filmdienst.de. Stand Veröffentlicht am 27.07.2026. abgerufen am 27.10.2026
  12. Little House on the Prairie Renewed for Season 2: Cast, News, Release Date. Netflix Tudum. Stand 13.07.2026. abgerufen am 27.10.2026
  13. Museum Travels of A Pioneer Girl. Laura Ingalls Wilder Historic Home and Museum. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
  14. Tribal Nation Osage Nation (Startseite, Wahzhazhe Communications). Osage Nation. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026

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