WesternSerie

Der Mann in den Bergen

Kurz erklärt Der Mann in den Bergen (The Life and Times of Grizzly Adams) ist eine US-Abenteuerserie, die NBC vom 9. Februar 1977 bis zum 26. Juli 1978 zeigte; das Fernsehlexikon zählt 37 Folgen. Dan Haggerty spielt James "Grizzly" Adams, der unschuldig verfolgt in die Berge flieht und den Bären Ben aufzieht. Das Fernsehlexikon nennt als Vorbild das Leben des tatsächlichen Grizzly Adams im 19. Jahrhundert; in Deutschland lief die Serie ab 1979 in der ARD.

Kleine Blockhütte am Rand einer Bergwiese mit Fichten und Espen, davor ein klarer Bach, dahinter Felsgipfel mit Schneeresten im Licht der späten Nachmittagssonne
Bild: KI-generiert

Worum geht es in Der Mann in den Bergen?

Im 19. Jahrhundert wird James "Grizzly" Adams (Dan Haggerty) eines Verbrechens beschuldigt, das er nicht begangen hat. Er flieht in die Berge, um versteckt in der Wildnis zu leben, baut sich eine Hütte und nimmt einen jungen Bären auf, den er Ben nennt und großzieht.[1] Nach der Television Academy flieht die Figur vor Kopfgeldjägern und rettet das Bärenjunge, das zu ihrem Begleiter heranwächst.[2]

Bald merkt Adams laut Fernsehlexikon, dass ihm das ruhige Leben in der Natur besser gefällt als das in der Stadt, und er beschließt, für immer in den Bergen zu bleiben. Er schützt die Natur vor rücksichtslosen Menschen und Menschen vor den Gefahren der Natur, pflegt kranke Tiere gesund und kümmert sich um andere Ausreißer, die es in die Berge verschlagen hat.[1] Seine Freunde sind neben Ben der Trapper Mad Jack (Denver Pyle), der indigene Nakoma (Don Shanks), dessen Nation weder Fernsehlexikon noch AFI nennen, und der junge Robbie Cartman (John Bishop), Sohn eines Bauern aus der Gegend.[1, 3]

Der Kinofilm The Life and Times of Grizzly Adams

Vor der Serie stand der Kinofilm The Life and Times of Grizzly Adams. Gedreht wurde er im Herbst 1974 in Utah, der AFI Catalog datiert den Start auf Januar 1975, in Los Angeles lief er ab dem 7. Januar 1976. Regie führte Richard Friedenberg, das Drehbuch schrieb Lawrence Dobkin, die Musik Thom Pace, und produziert hat ihn Charles E. Sellier Jr.[3] Nach dem AFI beruhte der Film möglicherweise auf einem gleichnamigen Roman von Sellier aus dem Jahr 1972.[3]

Der Film erzählt laut AFI, wie Adams 1853 fälschlich des Mordes beschuldigt wird und seine achtjährige Tochter Peg in Massachusetts zurücklassen muss. Auf dem Weg nach Westen rettet er ein verwaistes Grizzlyjunges von einem Felsvorsprung und nennt es Ben, nach Benjamin Franklin. Er hilft dem indigenen Nakoma, den ein Puma angegriffen hat, und pflegt ihn gesund; Nakoma bringt ihm dafür bei, in der Wildnis zu überleben. Über die Jahre wird Adams ein geübter Jäger und Fallensteller und baut sich in einem Bergtal eine Hütte.[3]

Wie endet der Kinofilm?

Achtung, Schluss: Dieser Abschnitt verrät, wie die Geschichte ausgeht.

Nach Jahren bringt Nakoma die erwachsene Peg zu ihrem Vater. Sie erzählt ihm, dass der wahre Mörder gefasst ist und er heimkehren darf; gefunden hat sie ihn, weil er als Bärenzähmer berühmt geworden ist. Adams bleibt trotzdem in den Bergen. Als Peg abgereist ist, zieht er mit Ben noch tiefer in die Wildnis, weil er fürchtet, dass andere nach ihm suchen werden.[3]

Wie viele Staffeln hat Der Mann in den Bergen?

Nach dem AFI Catalog lief die Serie bei NBC vom 9. Februar 1977 bis zum 26. Juli 1978; die Zahl der Folgen je Staffel nennen weder AFI Catalog noch Fernsehlexikon.[3] Das Fernsehlexikon führt sie als 37-teilige Abenteuerserie; die ARD zeigte sie in zwei Staffeln.[1]

Filme und Serie um Grizzly Adams laut AFI Catalog, Fernsehlexikon und Television Academy[1, 3, 8]
TitelJahrArt
The Life and Times of Grizzly Adams1975 (Kinostart laut AFI)Kinofilm[3]
The Life and Times of Grizzly Adams (Der Mann in den Bergen)1977 bis 1978Serie bei NBC, 37 Folgen[1, 3]
Weihnachten in den Bergen1978Fernsehfilm mit Dan Haggerty[1]
Die Abenteuer des Grizzly Adams1982Fernsehfilm mit Dan Haggerty[1]
The Capture of Grizzly Adams1982 (Emmy-Nominierung)Fernsehfilm bei NBC[8]

Nach dem Ende der Serie entstanden laut Fernsehlexikon mehrere Fernsehfilme über den Mann in den Bergen, die auch in Deutschland liefen. In den beiden ersten spielte Haggerty die Rolle noch einmal, spätere Filme hatten eine andere Besetzung.[1]

Wann lief Der Mann in den Bergen im deutschen Fernsehen?

Die ARD zeigte die Folgen von je 45 Minuten laut Fernsehlexikon von 1979 bis 1981 in zwei Staffeln am Sonntagnachmittag. 13 Folgen ließ sie aus, die ProSieben 1990 erstmals sendete, ebenfalls sonntags. Den eigentlichen Pilotfilm brachte die ARD erst 1981, vor dem Beginn ihrer zweiten Staffel.[1]

Der Titelsong Maybe stammt von Thom Pace und wurde laut Fernsehlexikon ein Welthit.[1] Pace hatte laut AFI Catalog schon die Musik zum Kinofilm geschrieben.[3]

Wer spielt in Der Mann in den Bergen mit?

Darsteller und Rollen laut Fernsehlexikon und AFI Catalog[1, 3]
DarstellerRolle
Dan HaggertyJames "Grizzly" Adams, in Serie und Kinofilm[1, 3]
Denver Pyleder Trapper Mad Jack[1]
Don ShanksNakoma, in Serie und Kinofilm[1, 3]
John BishopRobbie Cartman[1]
Marjorie Harperdie erwachsene Peg, nur im Kinofilm[3]
Lisa Jonesdie junge Peg, nur im Kinofilm[3]

Haggerty, Pyle und Shanks standen laut AFI schon 1975 für Sun Classic Pictures in The Adventures of Frontier Fremont vor der Kamera und spielten dort Figuren, die denen aus dem Grizzly-Adams-Film sehr ähnlich waren. Auch diesen Film inszenierte Richard Friedenberg und produzierte Sellier.[4]

Wie entstand Der Mann in den Bergen?

Charles E. Sellier Jr. schuf laut Television Academy das Buch und die Serie The Life and Times of Grizzly Adams. Er produzierte mehr als 30 Filme und mehr als 200 Fernsehsendungen, oft für Familien und oft mit religiösen Themen, und starb am 31. Januar 2011 in Idaho.[2] Den Kinofilm stellte Sun International Productions her, verliehen hat ihn Sun Classic Pictures.[3]

Die Firma hatte ihren Sitz in Salt Lake City und setzte laut AFI stark auf Computeranalysen, um Stoffe für ein Publikum zu finden, das die großen Studios übersahen.[3, 4] Der Film kostete nach einem Artikel in Daily Variety vom März 1975 360.000 Dollar, davon 235.000 Dollar für eine nie gezeigte frühere Fassung; für Werbung im Fernsehen gab die Firma 5 Millionen Dollar aus. Bis dahin hatte der Film 8,1 Millionen Dollar eingespielt und 3 Millionen Dollar Gewinn gebracht.[3] 1978 verklagte der Filmemacher Dick Robinson die Nachfolgefirma, weil Film und Serie auf einer Figur beruhten, die er erfunden habe; wie der Streit ausging, konnte der AFI nicht klären.[3]

Wo wurde Der Mann in den Bergen gedreht?

Drehorte der Serie nennen weder das Fernsehlexikon noch der AFI Catalog. Den Kinofilm drehte das Team laut AFI Catalog in den Uinta Mountains bei Park City in Utah, so meldete es das Branchenblatt Boxoffice im Oktober 1974. Im Abspann dankt der Film dem Wasatch National Forest, dem Skigebiet Snowbird und den Daughters of the Utah Pioneers.[3] The Adventures of Frontier Fremont entstand ab Juni 1975 in den Wasatch Mountains bei Salt Lake City.[4]

Bewaldetes Hochgebirgstal mit Fichten und einem klaren Bergsee, dahinter kahle Felsgrate unter blauem Himmel im späten Nachmittagslicht
Hochgebirge mit Bergsee und Fichtenwald in Utah Bild: KI-generiert

Wer war der echte Grizzly Adams?

Ob die Serienfigur auf einen realen Menschen zurückgeht, beantworten die Quellen unterschiedlich. Das Fernsehlexikon schreibt, die Serie beruhe auf dem Leben des tatsächlichen Grizzly Adams im 19. Jahrhundert.[1] Die Television Academy nennt Selliers Grizzly Adams dagegen eine erfundene Figur aus Buch und Fernsehen, und der AFI Catalog schreibt, Roman und Film gingen frei mit der Legende um.[2, 3] Einen realen Grizzly Adams gab es. Über sein Leben berichten der Schausteller P. T. Barnum, der mit ihm arbeitete, und spätere Autoren.[3, 5, 6]

Der Historiker Theodore H. Hittell, den Adams in San Francisco kennenlernte, schrieb über ihn das Buch The Adventures of James Capen Adams; Barnum nennt ihn James C. Adams.[3, 6, 7] Nach Richard Dillons Buch The Legend of Grizzly Adams (1966), auf das sich der AFI Catalog stützt, hieß er eigentlich John Adams und nannte sich in Kalifornien William Adams oder James Capen Adams, nach seinem älteren Bruder.[3] Auch JSTOR Daily nennt ihn nach Coleman John Adams.[5] Geboren wurde er in Medway in Massachusetts. JSTOR Daily nennt, gestützt auf den Historiker Jon T. Coleman, das Jahr 1812, House Divided, ein Projekt des Dickinson College, das Jahr 1807.[5, 7]

Laut JSTOR Daily wuchs er in einer Familie von Bauern und Schuhmachern auf. Er fing eine Zeit lang Tiere in Neuengland für Zirkusse und Schaustellungen und kehrte dann zum Schuhmachen zurück.[5] 1849 verlor er sein Geschäft durch ein Feuer und ging im Goldrausch nach Kalifornien. Nach Coleman ließ er seine Frau und zwei Töchter zurück, nach Dillon drei Töchter und einen Sohn.[3, 5] In Kalifornien versuchte er sich drei Jahre lang als Farmer und Rancher und legte Geld in Bergbau und Grundstücken an. 1852 gab er das auf, ging in die Sierra Nevada, ließ sich einen Bart wachsen und kleidete sich in Tierhäute. Ab dem folgenden Jahr fing er wieder wilde Tiere, mit zwei jungen indigenen Helfern und einem weiteren jungen Mann, in Nordkalifornien und zeigte sie in einer Wanderschau.[5]

1856 eröffnete Adams in San Francisco das Mountaineer Museum, in dem er seine Tiere zeigte. Seine Bären fing er nach Dillon mit Fallen, um sie auszustellen. Einmal erschoss er eine Grizzlybärin und zog ihre beiden Jungen auf. Er reiste mit drei Bären durch den Westen. Einer davon hieß Ben, nach Benjamin Franklin; er trug als Packtier Lasten und rettete Adams zweimal vor anderen Bären. Ben starb 1858.[3] Laut JSTOR Daily war die Zähmung brutal: Adams hielt seine Bären mit häufigen Schlägen und mit Belohnungen in Schach, ganz zahm wurden sie nie.[5]

Ich bin nicht mehr der Mann, der ich vor fünf Jahren war.

James C. Adams laut P. T. Barnums Erinnerungen, 1860, Barnum: Struggles and Triumphs, Kapitel XXXIV, Ausgabe 1872 Übersetzung der Redaktion[6]

1860 brachte Adams seine Tiere nach New York. Barnums Erinnerungen, hier in der Ausgabe von 1872, sind seine eigene Darstellung und Jahre nach den Ereignissen aufgeschrieben. Nach seinem Bericht kamen sie in dreieinhalb Monaten auf dem Klipper Golden Fleece um Kap Hoorn, darunter 20 bis 30 große Grizzlybären und der Seelöwe Old Neptune. Barnum hatte die Hälfte der Schau gekauft und wurde Adams' Teilhaber. Zur Eröffnung zog ein Umzug über den Broadway, und Adams ritt auf dem Bären General Fremont, ohne dass das Tier gesichert war.[6] Später zog die Schau durch Neuengland, mit Halt in Hartford, New Bedford und Boston. Barnum zahlte ihm 60 Dollar in der Woche und nach zehn Wochen 500 Dollar extra, die Adams für seine Frau verdienen wollte.[3, 6]

Am 25. Oktober 1860 starb Adams in Neponset bei Boston; begraben ist er in Charlton in Massachusetts.[3, 7] Über die Todesursache gibt es zwei Fassungen. Barnum schreibt, Schläge seiner Bären, zuletzt von General Fremont, hätten ihm den Schädel eingeschlagen. Nach dem AFI Catalog biss ihn ein Affe, den er abrichtete, in den Kopf; House Divided nennt Folgen einer Kopfverletzung beim Abrichten eines Affen.[3, 6, 7] Coleman kommt zu dem Schluss, dass Adams sich die Rolle des bärtigen Wildnismanns erst im letzten Jahrzehnt seines Lebens zugelegt hatte.[5]

Film und Serie gegenüber den Angaben zum realen Adams laut AFI Catalog und JSTOR Daily[3, 5]
ThemaFilm und SerieWas die Quellen zum realen Adams sagen
Grund für den Weg nach WestenFlucht vor einer falschen Anklage[1, 3]kein schriftlicher Beleg für eine Mordanklage; 1849 nach dem Verlust seines Geschäfts in den Goldrausch[3, 5]
Familieim Film eine Tochter, Peg[3]keine Tochter namens Peg; drei Töchter und ein Sohn nach Dillon, Frau und zwei Töchter nach Coleman[3, 5]
Leben in der WildnisEinsiedler, den die Tiere nicht fürchten[3]Freundschaft mit einer indigenen Gruppe, nie ohne mindestens zwei Helfer auf der Jagd, Bären mit Fallen gefangen[3]
Bärenein Bär, Ben[1, 3]drei Bären, darunter Ben, benannt nach Benjamin Franklin[3]
Wo er lebtHütte in einem Bergtal[3]Mountaineer Museum in San Francisco, zuletzt Schau in New York mit Barnum, Tod 1860 in Massachusetts[3, 6]

Im Film fertigt sich Adams mit Nakomas Hilfe Kleidung aus Wildleder an.[3] Ähnlich beschreibt der National Park Service die Mountain Men des Pelzhandels: Diese Trapper fingen vor allem in den 1820er und 1830er Jahren Biber für die Hutmacher, trugen Lederkleidung, manche schulterlanges Haar und struppige Bärte, und lebten einsam unter harten Bedingungen; um 1840 war die Mode zu Seidenhüten gewechselt.[9] Adams kam erst mit dem Goldrausch in den Westen und fing Tiere lebend für Schaustellungen.[3, 5] Barnum nannte ihn trotzdem einen Jäger und Trapper der Rocky Mountains und der Sierra Nevada.[6]

Steiler Hang in der Sierra Nevada mit hohen Kiefern und hellen Granitfelsen, im Vordergrund ein umgestürzter Baumstamm und Bärenspuren im feuchten Boden, weiches Abendlicht
Kiefernwald und Granitfelsen in der Sierra Nevada Bild: KI-generiert

Wie wurde Der Mann in den Bergen aufgenommen?

In den USA hielt sich die Serie laut Fernsehlexikon nicht lange, in Deutschland wurde sie ein großer Erfolg.[1] Die Television Academy führt für den Fernsehfilm The Capture of Grizzly Adams 1982 eine Nominierung für den Tonschnitt.[8] Wer heute etwas über Grizzly Adams weiß, kennt ihn nach JSTOR Daily meist aus Film und Serie der 1970er Jahre, die ihn als rauen Waldläufer mit enger Bindung an die Tiere des Westens zeigen.[5]

Zeitleiste: Der Mann in den Bergen
  1. 1856Der reale Grizzly Adams eröffnet in San Francisco das Mountaineer Museum mit seinen Tieren.[3]
  2. 1860Adams zeigt seine California Menagerie mit P. T. Barnum in New York.[3, 6]
  3. 25.10.1860Der reale Grizzly Adams stirbt in Neponset in Massachusetts.[3, 7]
  4. 1974Im Herbst entsteht in Utah der Kinofilm The Life and Times of Grizzly Adams.[3]
  5. Januar 1975Der Kinofilm kommt laut AFI Catalog heraus.[3]
  6. 09.02.1977Die Serie startet bei NBC.[3]
  7. 26.07.1978Die letzte Folge läuft bei NBC.[3]
  8. 1979Die ARD zeigt die Serie als Der Mann in den Bergen am Sonntagnachmittag.[1]
  9. 1982Der NBC-Fernsehfilm The Capture of Grizzly Adams wird für einen Emmy für den Tonschnitt nominiert.[8]
  10. 1990ProSieben zeigt 13 Folgen, die die ARD ausgelassen hatte, zum ersten Mal in Deutschland.[1]

Häufige Fragen

Gab es Grizzly Adams wirklich?

Ja, es gab einen Mann mit diesem Spitznamen: einen Schuhmacher aus Medway in Massachusetts, der im Goldrausch nach Kalifornien ging, wilde Tiere fing und sie ausstellte. 1860 zog er mit P. T. Barnum durch New York und Neuengland und starb im selben Jahr in Massachusetts. Ob die Serie auf ihm beruht, sehen die Quellen unterschiedlich: Das Fernsehlexikon bejaht es, die Television Academy nennt Selliers Figur erfunden.

Wie hieß der echte Grizzly Adams?

Der Historiker Theodore H. Hittell nannte ihn in seinem Buch James Capen Adams, Barnum schrieb James C. Adams. Nach Richard Dillon, auf den sich der AFI Catalog stützt, hieß er eigentlich John Adams und benutzte in Kalifornien den Namen seines älteren Bruders; JSTOR Daily nennt ihn nach Jon T. Coleman ebenfalls John Adams.

Von wem stammt das Titellied von Der Mann in den Bergen?

Das Lied Maybe stammt von Thom Pace. Das Fernsehlexikon nennt es einen Welthit; Pace schrieb laut AFI Catalog schon die Musik zum Kinofilm, aus dem die Serie hervorging.

Wie heißt der Bär in Der Mann in den Bergen?

Ben. Grizzly Adams rettet ihn in der Serie als Jungtier und zieht ihn auf. Auch der reale Adams hatte einen zahmen Bären namens Ben, benannt nach Benjamin Franklin, den er laut AFI Catalog als Packtier nutzte.

Wer spielt in Der Mann in den Bergen mit?

Dan Haggerty spielt Grizzly Adams, Denver Pyle den Trapper Mad Jack und Don Shanks seinen indigenen Freund Nakoma. Dazu kommt John Bishop als Robbie Cartman, der Sohn eines Bauern aus der Gegend.

Wie viele Folgen hat Der Mann in den Bergen?

Das Fernsehlexikon zählt 37 Folgen von je 45 Minuten. Die ARD zeigte sie in zwei Staffeln von 1979 bis 1981, ließ aber 13 Folgen aus, die ProSieben 1990 erstmals sendete.

Wo wurde Der Mann in den Bergen gedreht?

Für den Kinofilm, aus dem die Serie hervorging, nennt der AFI Catalog die Uinta Mountains bei Park City in Utah. Drehorte der Serie nennen weder das Fernsehlexikon noch der AFI Catalog.

Quellen

  1. Nachschlagewerk Der Mann in den Bergen, in: Michael Reufsteck, Stefan Niggemeier: Fernsehlexikon. fernsehlexikon.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
  2. Presse Charles Sellier, Creator of Grizzly Adams, Dies at 67. Television Academy. Stand 08.03.2011. abgerufen am 27.10.2026
  3. Filmdatenbank The Life and Times of Grizzly Adams (1975), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
  4. Filmdatenbank The Adventures of Frontier Fremont (1975), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
  5. The Capture of Grizzly Adams, Emmy Awards and Nominations. Television Academy. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
  6. Amtliche Stelle Mountain Men and Trappers. National Park Service, Gateway Arch National Park. Stand 21.08.2025. abgerufen am 27.10.2026

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