PersonenPerson
Junípero Serra
Kurz erklärt Junípero Serra (1713 bis 1784) war ein Franziskaner aus Mallorca, der ab 1769 das spanische Missionssystem in Kalifornien aufbaute und neun der 21 Missionen selbst gründete. Papst Franziskus sprach ihn am 23. September 2015 in Washington heilig. Indigene Nationen wie die Amah Mutsun lehnten das ab, weil sie ihn für das Leid ihrer Vorfahren in den Missionen verantwortlich machen.

Wer war Junípero Serra?
Junípero Serra war ein spanischer Franziskaner, der ab 1769 das Missionssystem in Alta California aufbaute, dem heutigen US-Staat Kalifornien. Er kam am 24. November 1713 in Petra auf Mallorca zur Welt, trat 1730 in den Orden der Franziskaner ein und wurde 1738 zum Priester geweiht.[1] Der Architect of the Capitol nennt ihn auch Miguel José Serra und beschreibt ihn als beredten Prediger, der mit 16 Jahren in den Orden ging.[2] An der Lullianischen Universität in Palma lehrte er nach Britannica Philosophie, nach dem Architect of the Capitol Theologie.[1, 2]
1749 kam Serra nach Amerika, 1750 traf er in Mexiko-Stadt ein.[1, 11] Von 1750 bis 1758 arbeitete er in den Missionen der Sierra Gorda, danach bis 1767 im südlichen Zentralmexiko.[1] Seine Arbeit unter den indigenen Menschen brachte ihm nach Britannica den Titel "Apostle of California" ein, Apostel Kaliforniens, und er wird als Schutzpatron Kaliforniens verehrt. Wie er die indigenen Menschen behandelte, ist nach Britannica umstritten.[1]
Wie gründete Serra die Missionen in Kalifornien?
Als Spanien Alta California besetzte, schloss sich Serra dem Befehlshaber der Expedition an, Gaspar de Portolá.[1] Nach der Native American Heritage Commission, einer Behörde des Staates Kalifornien, organisierten Serra und die Militärs unter Portolá den Zug nach San Diego, um dort die erste von 21 Missionen an der Küste zu gründen.[4] Am 16. Juli 1769 gründete Serra die Mission San Diego, die erste im heutigen Kalifornien; von 1770 bis 1782 folgten acht weitere.[1] Seinen Hauptsitz hatte er in der Mission San Carlos Borromeo in Carmel bei Monterey.[1] Die übrigen der 21 Missionen gründete er nicht selbst, die letzte entstand 1823 in Sonoma.[4, 16] Mehr dazu auf der Seite Die spanischen Missionen in Kalifornien.
| Mission | Gründung |
|---|---|
| San Diego | 16. Juli 1769[1] |
| San Carlos Borromeo (Carmel), Hauptsitz Serras | 1770[1, 5] |
| San Antonio | 1771[1] |
| San Gabriel bei Los Angeles | 1771[1] |
| San Luis Obispo | 1772[1] |
| San Francisco (Mission Dolores) | 1776[1] |
| San Juan Capistrano | 1776[1] |
| Santa Clara | 1777[1] |
| San Buenaventura | 1782[1] |
Nach Britannica festigten Serras Missionen die spanische Herrschaft über Alta California.[1] Als Vorsteher der Franziskanermissionen baute er das System auf und besuchte, obwohl ihn bis zu seinem Tod ein Geschwür am Bein plagte, immer wieder die neuen Stationen; der National Park Service nennt ihn deshalb einen Mann, der ging und ging, und schreibt ihm die Einführung von Ackerbau und Bewässerung zu.[3] Der Architect of the Capitol beschreibt die Missionen als Betriebe, die sich selbst versorgen sollten: Ihre Bewohner bauten Häuser, spannen Wolle und arbeiteten als Maurer, Zimmerleute, Schmiede und Müller, dazu kamen Getreidevorräte und Herden von Rindern, Schafen, Pferden und Schweinen.[2]

Was bedeuteten Serras Missionen für die indigenen Menschen?
Die Native American Heritage Commission beschreibt die kalifornischen Missionen trotz ihres romantischen Bildes als Lager für Religion und Zwangsarbeit, die vor allem den Kolonisten nützten. Bewaffnete spanische Soldaten begleiteten die Franziskaner stets und schüchterten die Menschen ein. Nach dem Plan der Krone sollten die Missionen die Menschen in zehn Jahren bekehren und dann Vieh, Felder, Obstgärten und Gebäude an sie übergeben, doch dazu kam es nie.[4] Die Kommission nennt Arbeit ohne Ende, die Trennung der Kinder von ihren Eltern und ständigen Zwang; etwa 100.000 Menschen, fast ein Drittel der ursprünglichen Bevölkerung Kaliforniens, seien als direkte Folge der Missionen gestorben.[4]
Die Amah Mutsun Tribal Band, deren Mitglieder von den Menschen der Missionen San Juan Bautista und Santa Cruz abstammen, erzählt diese Zeit aus der Sicht ihrer Vorfahren. Spanische Soldaten holten die Menschen mit Gewalt aus ihren Dörfern in die Mission und trennten Kinder von den Eltern. Nach der Taufe galten sie als Eigentum der Mission und durften nicht in ihr Land zurück; die Sprache Mutsun, die eigenen Zeremonien und die eigenen Namen waren verboten. Wer floh, wurde von Soldaten zurückgeholt.[5] Während der Missionszeit starben nach den Amah Mutsun etwa 150.000 Menschen in Kalifornien.[5] Mehr über die Nationen Kaliforniens steht auf der Seite Indigene Völker Kaliforniens.
Serra und die Strafen in den Missionen
Seine Anhänger halten ihn nach Britannica für einen entschiedenen Verteidiger der indigenen Menschen, der Rinder, Schafe, Getreide und Obst aus Mexiko in ihr Land brachte; seine Gegner sehen ihn als Mittäter bei der Kolonisierung und der Versklavung indigener Völker.[1] Valentin Lopez, der Vorsitzende der Amah Mutsun, zitiert in einem offenen Brief an Papst Franziskus vom 24. Februar 2015 aus zwei Briefen Serras. Am 31. Juli 1775 habe Serra den Gouverneur Fernando de Rivera y Moncada gebeten, vier Indigene zu bestrafen, die aus der Mission in Carmel fliehen wollten, mit Verbannung und zwei oder drei Auspeitschungen an verschiedenen Tagen; Fußfesseln könne er aus der Mission schicken. Am 7. Juli 1780 habe er Gouverneur Felipe de Neve geschrieben, dass geistliche Väter ihre Söhne, die Indigenen, mit Schlägen bestraften, scheine so alt zu sein wie die Eroberung dieser Reiche.[7]
Der Aufstand von San Diego 1775
In der Nacht zum 5. November 1775 griffen nach dem Historiker Richard Carrico Männer aus mindestens 15 Dörfern die Mission San Diego an, brannten sie nieder und töteten Padre Luis Jayme, den Schmied José Arroyo und den Zimmermann Urselino.[10] Die Native American Heritage Commission schreibt, die Kumeyaay hätten damit wiederholte sexuelle Übergriffe beenden wollen.[4] Nach Carrico wollte Juan Bautista Anza die beteiligten Dörfer angreifen und bestrafen, Hauptmann Rivera y Moncada lehnte das ab, und Serra wetterte dagegen. Serra und der Franziskaner Fermín Lasuén bemühten sich um Begnadigung oder mildere Strafen für die Aufständischen.[10] Erst im Sommer 1777 kehrte Serra nach San Diego zurück, um die Mission auf den verkohlten Mauern neu aufzubauen.[10] Mehr zu Anza steht auf der Seite Die spanischen Expeditionen am Old Spanish Trail.
Nachdem der Missionar getötet worden ist, was ist mit Feldzügen noch zu gewinnen?
Wie starb Junípero Serra?
Das Geschwür an Serras Bein griff nach dem Architect of the Capitol später auf die Brust über. Nach dem Architect of the Capitol war er 71 Jahre alt, als er merkte, dass es ihm schlechter ging, und ein letztes Mal seine Missionen besuchte; Britannica gibt sein Alter beim Tod mit 70 Jahren an.[1, 2] Er starb am 28. August 1784 in Carmel; der Architect of the Capitol nennt als Sterbeort das benachbarte Monterey.[1, 2] Seine Missionen bestanden nach seinem Tod noch etwa 50 Jahre weiter.[2] Bis 1836 nahm die Republik Mexiko den Padres nach der Native American Heritage Commission das Recht, Arbeit zu erzwingen, und die Missionen zerfielen rasch.[4]
Zeitleiste
- 24.11.1713Junípero Serra kommt in Petra auf Mallorca zur Welt.[1]
- 1730Er tritt in den Orden der Franziskaner ein.[1]
- 1750Serra erreicht Mexiko-Stadt und arbeitet bis 1758 in den Missionen der Sierra Gorda.[1]
- 16.07.1769Serra gründet die Mission San Diego, die erste im heutigen Kalifornien.[1]
- 1770Gründung der Mission San Carlos Borromeo in Carmel, seines Hauptsitzes.[1]
- November 1775Nach Richard Carrico zerstören Männer aus mindestens 15 Dörfern die Mission San Diego; Serra spricht sich gegen Strafzüge aus.[10]
- 1776Serra gründet die Missionen San Francisco (Mission Dolores) und San Juan Capistrano.[1]
- 1782Mit San Buenaventura gründet er seine neunte und letzte Mission.[1]
- 28.08.1784Serra stirbt in Carmel.[1]
- 1931Kalifornien stiftet eine Bronzestatue Serras für die National Statuary Hall Collection in Washington.[2]
- 25.09.1988Serra wird seliggesprochen.[1]
- 23.09.2015Papst Franziskus spricht Serra in Washington heilig; die Amah Mutsun und andere indigene Stimmen widersprechen.[1, 6]
- 19.06.2020Protestierende stürzen eine Serra-Statue im Golden Gate Park in San Francisco.[12]
- 24.09.2021Das Gesetz AB 338 streicht das Serra-Denkmal am Kapitol in Sacramento aus dem Recht Kaliforniens.[14]
Heiligsprechung 2015
Serra wurde am 25. September 1988 seliggesprochen. Am 23. September 2015 sprach ihn Papst Franziskus in einer Messe in Washington heilig, nach Britannica die erste Heiligsprechung, die je in den USA stattfand. Sein Gedenktag ist der 28. August, in den USA der 1. Juli.[1] In seiner Predigt am National Shrine of the Immaculate Conception sagte Franziskus, Serra habe die Würde der indigenen Gemeinschaft verteidigen und sie vor denen schützen wollen, die sie misshandelt und missbraucht hätten; diese Misshandlungen und dieses Unrecht bedrückten bis heute. Als Leitspruch Serras nannte er "siempre adelante", immer vorwärts.[9]
Warum widersprechen indigene Nationen der Heiligsprechung?
Die Amah Mutsun Tribal Band sammelt auf ihrer Website Briefe und Presseberichte gegen die Heiligsprechung.[6] In seinem offenen Brief vom 24. Februar 2015 schrieb Valentin Lopez dem Papst, die Amah Mutsun seien fassungslos. Es sei unbegreiflich, einen Mann heiligzusprechen, den die Amah Mutsun letztlich für den Tod von etwa 100.000 kalifornischen Indigenen und das völlige Verschwinden vieler indigener Gemeinschaften, Kulturen und Sprachen verantwortlich halten.[7] Lopez beschreibt die Folgen bis heute als historisches Trauma, als seelische Verletzung über Generationen, und nennt Armut, Suizid, Depression und Sucht bei den Amah Mutsun. Für den Fall der Heiligsprechung zog er die Bitte um eine Messe der Versöhnung zurück und forderte den Papst auf, die Bullen aus dem 15. Jahrhundert zurückzunehmen, auf die sich die Eroberung berief.[7] Eine Entschuldigung, die Bischof Richard Garcia von Monterey im Dezember 2012 in San Juan Bautista ausgesprochen hatte, nahm der Rat der Amah Mutsun nach dem Brief nur zur Kenntnis und nicht an, weil ihr Taten folgen müssten.[7]
Auch andere indigene Stimmen widersprachen. Die California Association of Tribal Governments, ein Zusammenschluss von Regierungen indigener Nationen mit Sitz in Alpine bei San Diego, schrieb am 19. August 2015 an Bischof Garcia, die Heiligsprechung sei mit der Heilung ihrer Völker vom historischen Trauma nicht vereinbar. Serra habe direkt oder indirekt den Tod von mehr als 100.000 kalifornischen Indigenen verursacht; der Verband bat, Papst Franziskus möge die Bullen zurücknehmen, die als Entdeckungsdoktrin bekannt sind.[8] Nach der Übersicht der Amah Mutsun schrieb im August 2015 außerdem die Tribal Chairmen's Association, ein Verband von Vorsitzenden indigener Nationen, der Papst kenne offenbar die tödliche Bilanz des Missionssystems für ihre Nationen nicht.[6] Vor der Heiligsprechung protestierten Indigene an den Missionen; die Amah Mutsun nennen einen Gebetstag an der Mission San Juan Bautista am 11. Juli 2015 mit mehreren Hundert Teilnehmern, den die Amah Mutsun ausrichteten.[6]
Am 30. März 2023 erklärten zwei Behörden des Vatikans, die Entdeckungsdoktrin sei nicht Teil der katholischen Lehre, und die Kirche weise sie zurück. Auf das Thema sei die Kirche im Gespräch mit indigenen Völkern aufmerksam geworden. Mehr dazu auf der Seite Christoph Kolumbus.[15]

Denkmäler und der Streit um sie seit 2020
Seit 1931 steht eine Bronzestatue Serras von Ettore Cadorin in der National Statuary Hall Collection im Kapitol in Washington, ein Geschenk Kaliforniens.[2] Nach dem National Park Service ist Serra der einzige Spanier mit einer Statue in dieser Sammlung.[3]
Im Sommer 2020, während der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt, wurden in Kalifornien mehrere Serra-Statuen gestürzt.[12] Am 19. Juni 2020 rissen Protestierende eine Statue im Golden Gate Park in San Francisco vom Sockel, am 20. Juni fiel eine weitere in der Innenstadt von Los Angeles.[11, 12] In Ventura kündigten der Bürgermeister, der Pfarrer der Mission San Buenaventura und Julie Tumamait Stenslie, die Vorsitzende der Barbareño/Ventureño Band of Mission Indians (Chumash), an, eine Serra-Statue beim Rathaus ohne Gewalt an einen nicht öffentlichen Ort zu bringen.[11] Die Bischofskonferenz California Catholic Conference verurteilte das Stürzen am 22. Juni; die Protestierenden hätten bei der Prüfung, was eine Person der Geschichte für die Rechte der Ausgegrenzten getan habe, versagt. Die Diözese Monterey brachte eine Serra-Statue an der Mission San Luis Obispo zum Schutz vor Beschädigung in Sicherheit.[12]
Am 4. Juli 2020, bei Demonstrationen nach der Ermordung von George Floyd, stürzten Protestierende die Serra-Statue vor dem Kapitol in Sacramento, die dort seit April 1967 gestanden hatte.[13] Assemblymember James C. Ramos, nach eigener Angabe der erste kalifornische Native American im Parlament des Staates, legte im Januar 2021 das Gesetz AB 338 vor, getragen von sechs Nationen der Region: Wilton Rancheria, Buena Vista Rancheria of Me-Wuk Indians, Chicken Ranch Rancheria of Me-Wuk Indians, Ione Band of Miwok Indians, Shingle Springs Band of Miwok Indians und Tuolumne Band of Me-Wuk Indians.[13] Jesus Tarango, der Vorsitzende der Wilton Rancheria, nannte eine Serra-Statue vor dem Kapitol eine doppelte Verletzung: Die Miwok und Nisenan lebten seit unvordenklicher Zeit in der Region, und die Statue stehe für die Missionszeit, eine noch frühere Zeit von Völkermord und Sklaverei.[13]
Am 24. September 2021 wurde das Gesetz als Kapitel 280 in die Gesetzessammlung von 2021 aufgenommen. Es strich die Vorschrift für ein Serra-Denkmal am Kapitol und erlaubt den Nationen der Region Sacramento, dort auf eigene Kosten ein Denkmal für die indigenen Menschen der Region zu errichten.[14] In seinen Feststellungen schreibt das Parlament, die Geschichte der Missionszeit und die Rolle Serras seien oft mit Lücken und falschen Mythen erzählt worden. Versklavung von Erwachsenen und Kindern, Verstümmelung, Völkermord und Gewalt gegen Frauen hätten zur Missionszeit gehört, die Serra begonnen und beaufsichtigt habe.[14]

Was ist Legende, was ist belegt?
Valentin Lopez, der Vorsitzende der Amah Mutsun, widersprach im Gespräch mit Al Jazeera der Ansicht, die Menschen seien freiwillig in die Missionen gekommen: Deshalb seien Soldaten dabei gewesen, um die Menschen einzufangen.[6]
Mythos und Wahrheit
Mythos und Wahrheit
Häufige Fragen
Wer war Junípero Serra?
Ein spanischer Franziskaner, geboren am 24. November 1713 in Petra auf Mallorca. Ab 1769 baute er als Vorsteher das Missionssystem in Alta California auf, dem heutigen Kalifornien, und gründete neun Missionen selbst. Er starb am 28. August 1784.
Welche Missionen gründete Junípero Serra?
Nach Britannica San Diego (1769), Carmel (1770), San Antonio und San Gabriel (1771), San Luis Obispo (1772), San Francisco und San Juan Capistrano (1776), Santa Clara (1777) und San Buenaventura (1782). Die übrigen der 21 Missionen gründete er nicht selbst.
Wann wurde Junípero Serra heiliggesprochen?
Am 23. September 2015. Papst Franziskus sprach ihn in einer Messe am National Shrine of the Immaculate Conception in Washington heilig, nach Britannica die erste Heiligsprechung auf dem Boden der USA. Seliggesprochen war Serra seit dem 25. September 1988.
Warum ist Junípero Serra umstritten?
Seine Anhänger sehen in ihm einen Verteidiger der indigenen Menschen. Indigene Nationen wie die Amah Mutsun machen ihn für ein Missionssystem verantwortlich, in dem ihre Vorfahren mit Gewalt festgehalten, bestraft und ihrer Sprache und Religion beraubt wurden, und widersprachen 2015 der Heiligsprechung.
Wie viele Indigene starben durch die Missionen?
Genaue Zahlen gibt es nicht. Die Native American Heritage Commission Kaliforniens schätzt etwa 100.000 Tote als direkte Folge der Missionen, die Amah Mutsun nennen etwa 150.000 Tote in Kalifornien während der Missionszeit.
Wo starb Junípero Serra?
Nach Britannica starb er am 28. August 1784 in Carmel, wo die Mission San Carlos Borromeo sein Hauptsitz war. Der Architect of the Capitol nennt als Sterbeort das benachbarte Monterey.
Welche Serra-Statuen wurden 2020 gestürzt?
Am 19. Juni 2020 stürzten Protestierende eine Serra-Statue im Golden Gate Park in San Francisco, am 20. Juni eine in der Innenstadt von Los Angeles. Am 4. Juli 2020 fiel die Statue vor dem Kapitol in Sacramento; ein Gesetz von 2021 erlaubt dort ein Denkmal der indigenen Nationen der Region.
Quellen
- Nachschlagewerk St. Junípero Serra. Encyclopaedia Britannica, überarbeitet von René Ostberg. Stand 24.08.2026. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Father Junipero Serra (Statue, National Statuary Hall Collection). Architect of the Capitol. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Spanish Missions in the United States: Cultural and Historical Significance (Spanish Colonial Missions of the Southwest Travel Itinerary, übersetzt von Joseph P. Sánchez). National Park Service. Stand 15.04.2016. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle California Indian History. California Native American Heritage Commission. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Tribal Nation History (Pre-Contact, Missions Santa Cruz and San Juan Bautista, Mexican Period). Amah Mutsun Tribal Band. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Tribal Nation Opposition to Serra Sainthood. Amah Mutsun Tribal Band. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Tribal Nation Open Letter to Pope Francis (Valentin Lopez, Chairman). Amah Mutsun Tribal Band. Stand 24.02.2015. abgerufen am 25.10.2026
- Tribal Nation Brief an Bischof Richard J. Garcia, Diözese Monterey: Canonization of Friar Junipero Serra. California Association of Tribal Governments (CATG), veröffentlicht von der Amah Mutsun Tribal Band. Stand 19.08.2015. abgerufen am 25.10.2026
- Primärquelle Papst Franziskus: Predigt bei der Heiligen Messe und Heiligsprechung von Junípero Serra, National Shrine of the Immaculate Conception, Washington. Heiliger Stuhl, vatican.va. Stand 23.09.2015. abgerufen am 25.10.2026
- Fachaufsatz Sociopolitical Aspects of the 1775 Revolt at Mission San Diego de Alcala (Richard L. Carrico, The Journal of San Diego History, Band 43, Heft 3). San Diego Historical Society (Onlineausgabe: San Diego History Center). Stand Sommer 1997. abgerufen am 25.10.2026
- Presse Who is Junipero Serra and why are California protesters toppling statues of this saint? (Alejandra Molina). Religion News Service. Stand 20.06.2020. abgerufen am 25.10.2026
- Presse California bishops say protesters 'failed the test' of history in toppling Junipero Serra statues (Alejandra Molina). Religion News Service. Stand 23.06.2020. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Ramos introduces bill to replace toppled Serra statue at Capitol (Pressemitteilung). California State Assembly, Assemblymember James C. Ramos. Stand 28.01.2021. abgerufen am 25.10.2026
- Gesetz und Vertrag AB-338 State Capitol grounds (Chapter 280, Statutes of 2021). California Legislative Information, Legislature of the State of California. Stand 24.09.2021. abgerufen am 25.10.2026
- Primärquelle Joint Statement of the Dicasteries for Culture and Education and for Promoting Integral Human Development on the "Doctrine of Discovery". Heiliger Stuhl, Presseamt (Holy See Press Office). Stand 30.03.2023. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Sonoma Mission 200: Time to Re-examine Our Story. California State Parks, Bay Area District. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
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Alexander Müller Gründer und Herausgeber von Wilder-Westen.org
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