WesternFilm

Ulzana (1974)

Kurz erklärt Ulzana ist ein DEFA-Indianerfilm von Gottfried Kolditz, der mit Gojko Mitić auch das Buch schrieb; Mitić spielt Ulzana, den Anführer der Mimbreño-Apachen. Der Film setzt Apachen (1973) fort und hatte am 16. Mai 1974 in Berlin Uraufführung. Im Mittelpunkt steht ein Streit um eine Bewässerungsanlage; der historische Ulzana führte dagegen 1885 einen Überfallzug durch Arizona und New Mexico.

Bewässerungsgraben mit klarem Wasser zwischen kleinen Maisfeldern in einem trockenen Wüstental, dahinter kahle Berge im Licht der späten Nachmittagssonne
Bild: KI-generiert

Worum geht es in Ulzana?

Der Film spielt laut DEFA-Stiftung um die Mitte des 19. Jahrhunderts, der Filmdienst nennt das Jahr 1848 und Arizona als Schauplatz.[1, 3] Die Mimbreño-Apachen haben sich auf Ackerbau umgestellt und ihre Reservation mit einer Bewässerungsanlage fruchtbar gemacht. Sie feiern ein Erntefest und handeln mit dem, was die Ernte übrig lässt.[1, 2] Damit sind sie laut Filmdienst nicht mehr auf die Hilfslieferungen der Regierung angewiesen.[3]

Das gefällt den Geschäftsleuten der Stadt Tucson nicht. Sie fürchten um ihre Gewinne, vor allem jene, die den Mimbreños die Lieferungen der Regierung vorenthalten und ihnen dafür verdorbene Lebensmittel geben. Sie lassen die Bewässerungsanlage sprengen.[1] Beim Kampf zwischen den Mimbreños und den Leuten aus Tucson wird Ulzana schwer verwundet, und die Weißen halten ihn für tot. Captain Burton, der an den Geschäften beteiligt ist, nutzt die Lage und schiebt die Mimbreños in die fast pflanzenlose Reservation San Carlos ab.[1]

Ein mexikanischer Arzt rettet Ulzana, und er flieht mit seinen Leuten in die Sierra Madre in Mexiko. Burtons Soldaten haben aber Ulzanas Frau Leona gefangen und halten sie in Fort Craig fest.[1] Zu den weißen Figuren gehören neben Burton der Bürgermeister von Tucson, ein Bankdirektor, der Eigentümer der Zeitung "Tucson Evening Star" und ein Herr aus Washington, dazu General Crook; außerdem tritt eine Figur namens Nana auf.[1, 2]

Wie endet Ulzana?

Achtung, Schluss: Dieser Abschnitt verrät, wie die Geschichte ausgeht.

Als Ulzana seine Frau befreien will, tötet Burton seine Gefangene Leona und flieht. Ulzana verfolgt ihn in die Berge und rächt ihren Tod.[1]

Wer spielt in Ulzana mit?

Ulzana spielt Gojko Mitić, wie schon im ersten Teil Apachen.[3, 4] In der deutschen Fassung spricht ihn Thomas Kästner.[1, 2] Renate Blume spielt Leona, Rolf Hoppe den Captain Burton, eine Rolle, die er auch in Apachen hatte.[1, 4]

Darsteller und Rollen laut DEFA-Stiftung[1]
DarstellerRolle
Gojko MitićUlzana
Renate BlumeLeona
Rolf HoppeCaptain Burton
Colea RautuNana
Amza PelleaGeneral Crook
Fred DelmareBob Tribolett, Kellner im Saloon
Alfred StruweAldrigton, Bürgermeister von Tucson
Dorel JacobescuHackii
Dan SandulescuArmeescout Buuly
Hannjo HasseWilson, Herr aus Washington
Werner DisselArzt (filmportal.de: Mexikanischer Arzt)
Holger EckertCayrol, Bankdirektor

Wie entstand Ulzana?

Ulzana ist die Fortsetzung von Apachen. Der erste Teil kam laut Filmdienst am 6. Juli 1973 in die Kinos der DDR. Er erzählt vom Schicksal der Mimbreño-Apachen und ihres Anführers Ulzana, nachdem 1840 in Mexiko große Silbervorkommen entdeckt worden sind; als Grundlage nennt der Filmdienst Tagebücher europäischer Siedler aus Tucson.[4] Für den zweiten Teil lautete der Arbeitstitel Apachen II.[1, 2]

Beide Filme entstanden bei der DEFA in der Gruppe "Roter Kreis", Ulzana laut filmportal.de im DEFA-Studio für Spielfilme in Potsdam-Babelsberg.[2, 4] Die DEFA-Stiftung datiert Ulzana auf 1973, filmportal.de auf 1973/1974.[1, 2] Regie führte Gottfried Kolditz. Das Buch schrieb er laut filmportal.de und Filmdienst mit Gojko Mitić; die DEFA-Stiftung führt Kolditz für das Drehbuch und beide für das Szenarium.[1, 2, 3] Die Kamera führte Helmut Bergmann, die Musik schrieb Karl-Ernst Sasse, die Bauten entwarf Heinz Röske, die Produktionsleitung hatte Dorothea Hildebrandt.[1, 2] Gedreht wurde auf 35-mm-Film im Format 1:2,35 in Orwocolor; die Kopie ist 2.589 Meter lang.[2]

Für Apachen II kaufte die DEFA im Westen von einem Privatmann eine englische Postkutsche aus dem Jahr 1880 für 11.000 D-Mark. Andrea Dittgen berichtete 2003 im Filmdienst aus den Dokumenten einer Ausstellung im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main: Laut der Verlustmeldung stürzte die Kutsche für eine Szene in eine tiefe Schlucht. Der Requisiteur Georg Wüstenberg schrieb 1973, ein Rücktransport habe sich nicht gelohnt.[6]

Wo wurde Ulzana gedreht?

Die Filmdatenbanken der DEFA-Stiftung, von filmportal.de und des Filmdienstes nennen für Ulzana keine Drehorte.[1, 2, 3] Laut dem Programmtext des Filmfestivals KRRR in Krnov entstand der Film in Rumänien und Usbekistan, als Koproduktion der DDR mit Rumänien und der Sowjetunion.[7] Usbekistan und Rumänien nennt auch Andrea Dittgen unter den Drehländern der DEFA-Indianerfilme.[6]

Dunkelgrüne Postkutsche mit gelben Speichenrädern auf einem Bergweg am Rand einer tiefen felsigen Schlucht, Kiefern und trockenes Gras, warmes Licht der späten Nachmittagssonne
Symbolbild einer Postkutsche an einer Schlucht: Für den Film kaufte die DEFA eine englische Kutsche aus dem Jahr 1880 Bild: KI-generiert

Wie viel Wahrheit steckt in Ulzana?

Die wahre Geschichte dahinter

Ulzana hat es gegeben. Laut einem Artikel aus der Zeitschrift Wild West, heute bei HistoryNet, hieß er auch Josanie oder Jolsanie und war ein Bruder des Anführers Chihuahua.[8] Der Programmtext des Festivals KRRR sagt, die Titelfigur des Films sei keine erfundene Figur, sondern ein echter Apachenführer.[7] Am 17. Mai 1885 verließen nach dem Artikel 142 Chiricahua das Reservat San Carlos und flohen nach Mexiko, 34 Männer, acht ältere Jungen und 92 Frauen und Kinder. Der National Park Service nennt dagegen Turkey Creek als Ort des Ausbruchs, und die Seite Die Apachenkriege 1861 bis 1886 gibt nach Spicer etwa 130 Chiricahua an.[8, 10]

Anfang November 1885 erfuhren Siedler in Arizona und New Mexico von einem Zug, den elf von ihnen unter Josanie unternahmen. Sie waren aus Mexiko zurückgekehrt, an den Truppen an der Grenze vorbei. In weniger als acht Wochen legten sie 1.200 Meilen zurück, rund 1.930 Kilometer, zweimal ohne Pferde. Nach dem Artikel töteten sie 38 Menschen, erbeuteten 250 Stück Vieh und verloren nur einen Mann. General George Crook schickte 40 Navajo-Scouts und eine Abteilung Kavallerie hinter ihnen her.[8] Die Zahl der Toten ist umstritten. Die 38 stammen von Crook, Zeitungen meldeten damals mehr. Der Historiker Daniel Aranda aus Las Cruces berücksichtigt nach eigener Aussage nur Fälle, die Militärberichte bestätigen, und vermutet, dass im unwegsamen Gelände weitere Menschen starben, die nie gefunden wurden. Das Las Cruces Bulletin schreibt dazu, er lege neue Belege vor, dass die Zahl der Getöteten übertrieben worden sei.[9]

Der Film macht seinen Ulzana zum Anführer der Mimbreño. Zu den vier Gruppen der Chiricahua zählt der National Park Service die Chihenne, die manchmal Mimbres genannt werden.[12] Auch die Zeit passt nicht zu den Figuren. Der Filmdienst setzt die Handlung 1848 an.[3] Fort Craig in New Mexico entstand nach dem Bureau of Land Management erst 1854.[13] General George Crook führte in Arizona ab November 1872 den Tonto-Krieg, und die Reservation San Carlos entstand nach dem National Park Service 1872; in den 1870er Jahren trieb die Regierung die Apachen-Gruppen dort zusammen.[11]

Auch die Namen Nana und Tribolet (im Film Tribolett) kommen in der Geschichte der Apachenkriege vor. Nana war nach dem National Park Service ein Anführer der Warm Springs Apache, der noch mit 75 Jahren Überfälle führte. Nachdem sich Geronimo General Crook ergeben hatte, verkaufte ihm in derselben Nacht ein Schweizer Alkoholschmuggler namens Robert Tribolet Whiskey und erzählte ihm, in Arizona werde man ihn hängen; danach floh die Gruppe erneut.[10] Im Film ist Bob Tribolett Kellner im Saloon.[1]

Einen ähnlichen Streit um Bewässerung und Profit belegt der National Park Service bei anderen Völkern. Am Rio Verde in Arizona hatten Yavapai und Tonto Apaches bis 1874 mit Hilfe der Armee eine Bewässerung angelegt und verkauften Heu und andere Erzeugnisse an das nahe Fort Verde. Das störte den sogenannten "Tucson Ring", Geschäftsleute, die an Lieferverträgen für die Armee verdienten, und Siedler wollten das Land. Die Regierung beschloss, alle Apachen in San Carlos zu sammeln. Im Februar und März 1875 mussten 1.450 Menschen auf einem Weg von 150 Meilen dorthin ziehen, mindestens 100 starben unterwegs; die Yavapai-Apache Nation erinnert jedes Jahr im Februar mit dem Exodus Day daran.[11] Mehr dazu erzählt die Seite Die Apachenkriege 1861 bis 1886.

Lehmziegelruinen eines Forts in einer weiten, trockenen Flussebene mit Kreosotbüschen, im Hintergrund niedrige Berge im warmen Licht der späten Nachmittagssonne
Symbolbild eines Lehmziegelforts in einer trockenen Flussebene: Das im Film genannte Fort Craig in New Mexico entstand 1854 Bild: KI-generiert

Die Fort Sill Apache Tribe führt ihre Abstammung nach eigener Darstellung auf die Chiricahua und die Warm Springs Apaches zurück. Ihre Vorfahren wurden von 1886 bis 1914 als Kriegsgefangene der USA festgehalten; 81 von ihnen erhielten danach Land in Oklahoma, und deren Nachfahren bilden die Tribe. Sie hat ihren Sitz bei Apache in Oklahoma, ein Reservat bei Akela in New Mexico und etwa 813 Mitglieder.[15] Mehr über die heutigen Nationen steht auf der Seite Apachen.

Nicht verwechseln: Keine Gnade für Ulzana (1972)

Zwei Jahre vor dem DEFA-Film drehte Robert Aldrich in den USA den Western Ulzana's Raid, deutsch Keine Gnade für Ulzana. Burt Lancaster spielt McIntosh, Joaquin Martinez den Ulzana. Erzählt wird von Apachen, die unter Ulzana aus der Reservation ausbrechen und von Soldaten in eine Falle gelockt werden. Als Erstaufführung in Deutschland nennt der Filmdienst den 16. März 1973.[14]

Wie wurde Ulzana aufgenommen?

Die Uraufführung war laut filmportal.de am 16. Mai 1974 in Berlin, als Spielstätte nennt die Datenbank das International; am 17. Mai 1974 lief der Film in den Kinos der DDR an.[1, 2, 3] Der Filmdienst führt ihn unter dem Titel Ulzana, der unbesiegte Häuptling, auch als Der letzte Kampf der Apachen: Ulzana. Das ZDF zeigte ihn am 14. November 1976, das Fernsehen der DDR am 13. Mai 1977 auf DFF 1. Freigegeben ist er ab 12 Jahren.[3]

Friedrich Salow schrieb 1974 im Filmspiegel, mit Ulzana lägen neun Indianerfilme der DEFA vor. Die Autoren versuchten, die Grenzen des bisherigen Handlungsschemas zu überwinden; dass vorher umherziehende Völker Bewässerungsanlagen bauten, zeige ein Weiterdenken im Genre. Die Figurenkonstellation sei aber schematisch, die Weißen blieben als Gruppe weitgehend anonym. Dem Vernehmen nach sei Ulzana vorerst der letzte Indianerfilm aus Babelsberg.[5] Ein Jahr später folgte in der Reihe Blutsbrüder (1975) von Werner W. Wallroth.[6]

Das Lexikon des internationalen Films erkennt eine vergleichsweise stimmige Darstellung der Motive und Ursachen der Indianerkriege an, nennt den Film aber "kaum mehr als eine romantische Räuberpistole", in der die indigenen Figuren die abendländischen Tugenden und die Weißen deren Verfall verkörperten. Die Gewalt zeige er zurückhaltend.[3]

Zeitleiste

Zeitleiste: Ulzana
  1. 06.07.1973Der erste Teil Apachen kommt in die Kinos der DDR.[4]
  2. 16.05.1974Uraufführung in Berlin.[1, 2]
  3. 17.05.1974Kinostart in der DDR.[1, 3]
  4. 14.11.1976Erste Ausstrahlung im ZDF.[3]
  5. 13.05.1977Erste Ausstrahlung im Fernsehen der DDR (DFF 1).[3]

Häufige Fragen

Wer spielt Ulzana?

Gojko Mitić spielt Ulzana, wie schon im Film Apachen von 1973. In der deutschen Fassung spricht ihn Thomas Kästner. Renate Blume spielt seine Frau Leona, Rolf Hoppe den Captain Burton.

Wo wurde Ulzana gedreht?

Laut dem Programmtext des Filmfestivals KRRR in Krnov in Rumänien und Usbekistan. Die Filmdatenbanken der DEFA-Stiftung, von filmportal.de und des Filmdienstes nennen keine Drehorte.

Gab es Ulzana wirklich?

Ja. Der historische Ulzana, auch Josanie genannt, war ein Bruder des Anführers Chihuahua. 1885 führte er elf Chiricahua in weniger als acht Wochen auf einem Zug von 1.200 Meilen durch Arizona und New Mexico. Der Film erzählt eine andere Geschichte, einen Streit um eine Bewässerungsanlage um 1848.

Ist Ulzana eine Fortsetzung?

Ja. Der Filmdienst führt Ulzana als Fortsetzung des Films Apachen von 1973, den ebenfalls Gottfried Kolditz drehte. Der Arbeitstitel lautete Apachen II.

Was ist der Unterschied zu Keine Gnade für Ulzana?

Keine Gnade für Ulzana (Ulzana's Raid) ist ein amerikanischer Western von Robert Aldrich aus dem Jahr 1972 mit Burt Lancaster. Darin locken Soldaten eine aus der Reservation ausgebrochene Gruppe unter Ulzana in eine Falle. Der DEFA-Film handelt von einem Streit um eine Bewässerungsanlage.

Wann kam Ulzana ins Kino?

Die Uraufführung war am 16. Mai 1974 in Berlin, am 17. Mai 1974 lief der Film in den Kinos der DDR an. Das ZDF zeigte ihn am 14. November 1976, das Fernsehen der DDR am 13. Mai 1977.

Wie lang ist Ulzana?

Der Filmdienst und filmportal.de geben 95 Minuten an, die DEFA-Stiftung 94 Minuten. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.

Quellen

  1. Filmdatenbank Ulzana (Filmdatenbank). DEFA-Stiftung. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  2. Filmdatenbank Ulzana. filmportal.de, DFF Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  3. Filmdatenbank Ulzana, der unbesiegte Häuptling, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  4. Filmdatenbank Apachen, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  5. Presse Friedrich Salow: Kritik zu Ulzana, Filmspiegel, Berlin/DDR, Nr. 12, 1974 (Abdruck bei filmportal.de). filmportal.de, DFF Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. Stand 1974. abgerufen am 26.10.2026
  6. Ulzana, Programmtext. KRRR! 70mm Film Fest Krnov. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  7. Presse John Rose: The Tigers of the Southwest (zuerst in Wild West, Februar 2008). HistoryNet. Stand 15.05.2018. abgerufen am 26.10.2026
  8. Presse Q&A with author Daniel Aranda. Las Cruces Bulletin. Stand 14.07.2023. abgerufen am 26.10.2026
  9. Amtliche Stelle The Apache Wars Part II: Geronimo. National Park Service, Chiricahua National Park. Stand 19.08.2018. abgerufen am 26.10.2026
  10. Amtliche Stelle Yavapai and Tonto Apaches. National Park Service, Tonto National Monument. Stand 11.10.2020. abgerufen am 26.10.2026
  11. Amtliche Stelle The Chiricahua Apache. National Park Service, Fort Bowie National Historic Site. Stand 10.07.2021. abgerufen am 26.10.2026
  12. Amtliche Stelle Fort Craig Historic Site. Bureau of Land Management. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  13. Filmdatenbank Keine Gnade für Ulzana, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
  14. Tribal Nation About. Fort Sill Apache Tribe. Stand 17.12.2024. abgerufen am 26.10.2026

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