WesternFilm
Zwei Banditen (1969)
Kurz erklärt Zwei Banditen, im Original Butch Cassidy and the Sundance Kid, ist ein Western von George Roy Hill aus dem Jahr 1969, der vier Oscars gewann. Paul Newman und Robert Redford spielen die beiden Outlaws, die nach Zugüberfällen vor einem Trupp von Verfolgern nach Bolivien fliehen. Der Film beruht auf den echten Räubern, nimmt sich aber Freiheiten; gedreht wurde unter anderem in Utah, Colorado und Mexiko.

Worum geht es in Zwei Banditen?
Der Bankräuber Butch Cassidy findet die Bank einer kleinen Stadt im Westen gegen Überfälle gesichert und geht in den Saloon zu seinem Partner, dem Sundance Kid. Dort wirft ein Mitspieler dem Sundance Kid beim Kartenspiel Betrug vor und nimmt das erst zurück, als er hört, wen er vor sich hat.[2] Auf dem Ritt zum Versteck Hole in the Wall in Wyoming schlägt Butch vor, nach Bolivien zu gehen, wo es viel Gold gebe.[2] In Hole in the Wall planen Harvey Logan und andere Männer der Bande, den Zug Overland Flyer der Union Pacific zu überfallen. Harvey will die Bande nun selbst führen. Butch gewinnt den Faustkampf mit einem Trick und übernimmt den Plan, den Zug auf beiden Fahrten durch die Gegend zu überfallen.[2]
Beim ersten Überfall weigert sich der junge Angestellte Woodcock, den Wagen mit dem Tresor zu öffnen, und die Räuber sprengen die Tür.[2] Sundance hat eine Freundin, die Lehrerin Etta Place; mit ihr fährt Butch eines Morgens auf einem Fahrrad.[2] Beim zweiten Überfall sprengt Butch mit mehreren Stangen Dynamit den ganzen Wagen in die Luft. Da hält hinter dem Zug eine Lok mit einem einzigen Wagen, aus dem Reiter springen und die Verfolgung aufnehmen.[2]
Zwei Männer der Bande werden erschossen. Butch und Sundance trennen sich von den anderen, doch alle Verfolger bleiben ihnen auf den Fersen, Tag und Nacht, mit Fackeln und über jedes Gelände.[2] Butch fragt sich, wer diese Männer sind, und vermutet an ihrer Spitze den Gesetzeshüter LaForce mit seinem weißen Strohhut.[2] Auf einer Klippe über einem Fluss sind sie eingekesselt und springen. Sundance gesteht vorher, dass er nicht schwimmen kann.[2] Bei Etta erfahren sie, dass E. H. Harriman, der Chef der Union Pacific, die besten Gesetzeshüter des Landes zu einem Trupp zusammengestellt hat, der sie zur Strecke bringen soll.[2]
Mit Etta fahren die beiden nach New York und mit dem Dampfer nach Südamerika. In Bolivien überfallen sie Banken, Etta bringt ihnen die nötigen Sätze auf Spanisch bei, und bald heißen sie "Los Bandidos Yanquis".[2] Als Butch in einem Dorf LaForce entdeckt, wollen sie ehrlich werden und begleiten für Percy Garris die Lohngelder einer Mine. Gleich beim ersten Mal töten Banditen Garris. Butch und Sundance geben das Geld heraus, doch als die Räuber sie nicht gehen lassen, erschießen sie die Männer.[2] Etta drängt sie, Farmer oder Rancher zu werden. Als sie nicht wollen, kehrt sie in die USA zurück.[2]
Wie endet Zwei Banditen?
Achtung, Schluss: Dieser Abschnitt verrät, wie die Geschichte ausgeht.
Butch und Sundance überfallen wieder Banken. Im Ort San Vicente erkennt man sie und meldet sie der Polizei. Der Polizeichef ruft das Militär und umstellt sie mit seinen Leuten.[2] Im Feuergefecht geht ihnen die Munition aus. Butch läuft über den Hof, um die Patronengurte zu holen, Sundance gibt ihm Deckung. Schwer verwundet ziehen sie sich in ein Haus zurück, und Butch erzählt von einem neuen Ziel, Australien.[2] Sie wissen nicht, dass draußen inzwischen viele Soldaten stehen, und stürmen hinaus in den Kugelhagel.[2] Das Bild friert ein, bevor sie fallen, und geht in Sepia über.[2, 4]
Wer spielt in Zwei Banditen mit?
Paul Newman spielt Butch Cassidy, Robert Redford den Sundance Kid und Katharine Ross Etta Place.[1, 2] Newman ging zunächst davon aus, er werde den Sundance spielen. Nach William Goldman änderte sich der Titel, als Newman die Rolle des Butch bekam; der Arbeitstitel war The Sundance Kid and Butch Cassidy.[2] Erste Wahl für den Sundance war nach einer Meldung des Hollywood Reporter von 1983 Marlon Brando, der nach der Ermordung von Martin Luther King absagte. Im Mai 1968 meldete Film Daily Robert Redford als zweiten Hauptdarsteller.[2]
Die Kunststücke auf dem Fahrrad sollte ein Stuntman fahren. Weil George Roy Hill mit dem Ergebnis nicht zufrieden war, fuhr Newman sie selbst.[2] Für Redford war der Film nach dem AFI Catalog der Beginn seiner Laufbahn als internationaler Star; Newman und Redford drehten mit Hill 1973 noch The Sting.[2]
| Darsteller | Rolle |
|---|---|
| Paul Newman | Butch Cassidy |
| Robert Redford | Sundance Kid |
| Katharine Ross | Etta Place |
| Strother Martin | Percy Garris |
| Jeff Corey | Sheriff Bledsoe |
| George Furth | Woodcock, Angestellter im Expresswagen |
| Cloris Leachman | Agnes |
| Ted Cassidy | Harvey Logan |
| Charles Dierkop | Flat Nose Curry |
| Kenneth Mars | Marshal |
Wie entstand Zwei Banditen?
Im Februar 1968 meldete der Hollywood Reporter, Paul Newman werde in einem Film über die beiden Outlaws spielen, George Roy Hill Regie führen und William Goldman das Drehbuch schreiben. Gedreht werden sollte damals noch in Lateinamerika und vielleicht in Spanien.[2] Produziert hat John Foreman für Campanile Productions, den Verleih übernahm 20th Century Fox. Die Dreharbeiten dauerten vom 16. September 1968 bis Mitte Januar 1969.[1, 2]
Der Vorspann läuft in Sepia neben einer nachgestellten Wochenschau von 1905 über die Wild Bunch. Erst als Butch und Sundance nach Hole in the Wall aufbrechen, wird das Bild farbig.[2] Die Reise nach New York und mit dem Dampfer nach Südamerika zeigt der Film als Montage in Sepia. Weil Fox-Chef Richard Zanuck die für Hello, Dolly! gebaute Studiokulisse von New York nicht freigab, fotografierte Hill die Schauspieler in Kostüm und setzte sie in echte Fotos aus der Zeit.[2]
Die Musik schrieb Burt Bacharach. Nach dem AFI Catalog mochte Hill keine Musik unter Dialogen, deshalb ist Musik nur in drei Abschnitten zu hören: bei der Fahrt mit dem Fahrrad zum Lied "Raindrops Keep Fallin' on My Head", in der Montage der Reise nach New York und in einer Montage der Überfälle, an denen Etta teilnimmt.[2] Das Lied, Text von Hal David, singt B. J. Thomas.[2]
Wo wurde Zwei Banditen gedreht?
Nach einer Meldung von Daily Variety vom Oktober 1968 lagen die Drehorte in Utah und Colorado sowie in Taxco und Cuernavaca in Mexiko.[2] Nach Utah kam der Film über Robert Redford. Laut der Utah Film Commission lebte er 1968 schon im Provo Canyon und brachte Hill, der sich in New Mexico umsah, dazu, sich die Gegend um St. George anzusehen.[7] Nach der Gemeinde Rockville entstanden Szenen in Grafton beim Zion-Nationalpark, einer der Geisterstädte des Westens.[8]
Den Sprung von der Klippe wollte das Team an einem Fluss bei Durango in Colorado drehen, den der AFI Catalog Minous River nennt. Der Fluss war dort aber nicht tief genug. Newman und Redford sprangen deshalb auf eine Holzplattform wenige Fuß unter der Kante, und den Sprung ins Wasser machten Stuntmen auf der Studio-Ranch von Fox.[2] In Durango fand nach William Goldman am 2. September 1969 auch die Welturaufführung statt.[2]
| Drehort | Lage | Was dort entstand |
|---|---|---|
| Gegend um St. George, Geisterstadt Grafton | Utah, USA | Außenaufnahmen[2, 7, 8] |
| Durango | Colorado, USA | Absprung von der Klippe[2] |
| Taxco und Cuernavaca | Mexiko | Außenaufnahmen[2] |
| Studio-Ranch von 20th Century Fox | Kalifornien, USA | Sprung der Stuntmen in den Fluss[2] |

Wie viel Wahrheit steckt in Zwei Banditen?
Die wahre Geschichte dahinter
PersonButch Cassidy und Sundance KidZug- und Bankräuber der Wild Bunch, 1901 nach Südamerika gegangen
Britannica nennt den Film lose an die wirklichen Erlebnisse der beiden angelehnt; nach den Autoren Anne Meadows und Daniel Buck beruht er auf einer wahren Geschichte.[3, 4] Robert LeRoy Parker alias Butch Cassidy und Harry Alonzo Longabaugh alias Sundance Kid gehörten zur Wild Bunch (mehr auf der Seite Butch Cassidy und Sundance Kid).[2] Im Film fällt dieser Name nie, wohl um eine Verwechslung mit Sam Peckinpahs Western The Wild Bunch aus demselben Jahr zu vermeiden.[2]
Die Überfälle auf die Union Pacific
Am 2. Juni 1899 überfielen Männer der Wild Bunch bei Wilcox in Wyoming den Zug Overland Flyer Nummer 1 der Union Pacific. Cassidy war nach Dick Blust vermutlich nicht selbst dabei; Blust geht aber davon aus, dass er den Überfall plante.[5] Im Expresswagen saß der Expressbote Ernest Woodcock, der die Tür nicht öffnete. Die Räuber sprengten sie mit Dynamit und brachten den betäubten Woodcock aus dem Wagen. Dann zündeten sie etwa 20 Stangen Dynamit am Tresor, und die Explosion riss den Wagen auseinander.[5]
Ähnlich verlief der Überfall bei Tipton. Blust datiert ihn auf den 29. April 1900, Mac Blewer auf den 29. August 1900. Nach Blust waren Harvey "Kid Curry" Logan, Ben Kilpatrick und William Cruzan die Täter, wieder flog der Expresswagen samt Tresor in die Luft.[5, 6] Dieser Überfall war nach Blust das Vorbild für die Szene im Film, in der der Expresswagen explodiert und George Furth den Expressboten Ernest Woodcock spielt; mehr dazu auf der Seite Zugüberfälle im Wilden Westen.[5]

Die Verfolger
Im Film stellt Harriman einen Trupp aus den besten Gesetzeshütern zusammen.[2] Tatsächlich verfolgten nach dem Überfall von Wilcox Trupps aus Hunderten Männern die Räuber wochenlang, bezahlt von der Union Pacific und zum Teil mit Spürhunden aus Nebraska.[6] Harriman ließ nach dem Historiker Richard Patterson an wichtigen Punkten der Strecke "Posse-Wagen" bereitstehen: leer geräumte Gepäckwagen mit Bahnpolizisten und früheren Gesetzeshütern samt schnellen Pferden, die beim ersten Hinweis auf einen Überfall losfuhren.[4] Unter den Verfolgern Cassidys nennt Blewer den Gesetzeshüter Joe LeFors und die Pinkerton-Detektive Charlie Siringo und Tom Horn; mehr über die Detektei auf der Seite Pinkerton-Detektei.[6]
Die Flucht nach Südamerika
Der Film bringt die beiden mit Etta von New York direkt nach Bolivien. Tatsächlich gingen sie 1901 zuerst nach Argentinien.[2, 4] Nach Meadows und Buck kamen sie im März 1901 mit dem britischen Schiff Herminius in Buenos Aires an und lebten danach auf einer Ranch im Cholila-Tal in Patagonien. 1905 flohen sie nach Chile. Ab 1906 arbeitete Cassidy in Bolivien bei der Zinnmine Concordia, Longabaugh kam später nach, und zu ihren Aufgaben gehörte es, Lohngelder zu bewachen.[4] Diesen Abschnitt ihres Lebens greift der Film auf, wenn die beiden in Bolivien Lohngelder begleiten.[2, 3]
Im Film ist Etta Place Lehrerin. Meadows und Buck schreiben, sie sei als Prostituierte, als Lehrerin oder als beides beschrieben worden; ihre Herkunft, ihr Verbleib und sogar ihr wirklicher Name sind unbekannt.[4] Nach dem AFI Catalog weiß man nach etwa 1907 nichts mehr über sie.[2]
Mythos und Wahrheit
Mythos
Etta Place war eine Lehrerin, die ihren Freund Sundance nach Bolivien begleitete.
Der Tod in Bolivien
Nach Meadows und Buck ritten Cassidy und Longabaugh am Abend des 6. November 1908 in das Bergbaudorf San Vicente. Gestellt wurden sie dort von einem Trupp aus Uyuni, einem Hauptmann, zwei Soldaten und einem Polizeiinspektor, nicht von einer Armee wie im Film.[4] Cassidy schoss aus der Tür und traf den Soldaten Victor Torres, der kurz darauf starb. Im Morgengrauen des 7. November fand man beide tot. Aus der Lage der Toten schlossen die Zeugen offenbar, dass Cassidy erst seinen Partner und dann sich selbst erschossen hatte.[4] Laut dem AFI Catalog war es für Goldman wichtig, dass Cassidy als Verbrecher nie Gewalt angewandt und erst in Bolivien zur Waffe gegriffen hatte; das sagt auch der Film.[2]
Die Namen der Toten stellten die Behörden nie fest; Ende 1910 schickte die bolivianische Regierung Sterbeurkunden für zwei Männer unbekannten Namens.[4] William Pinkerton hielt die Nachricht aus San Vicente für erfunden.[4] Cassidys Schwester Lula Parker Betenson behauptete, ihr Bruder sei in die USA zurückgekehrt und habe bis Mitte der 1930er Jahre unerkannt gelebt.[2]
Wie wurde Zwei Banditen aufgenommen?
Nach zeitgenössischen Meldungen hatte der Film am 23. September 1969 in New Haven Premiere, nach William Goldman dagegen schon am 2. September in Durango; der AFI Catalog hält diesen Widerspruch fest. Am 24. September folgte New York, am 1. Oktober Los Angeles.[2] Die Kritik war geteilt. Pauline Kael schrieb im New Yorker, der Film habe sie bedrückt, und hielt ihn für einen Ableger von Bonnie and Clyde. Auch die Zeitschrift Time fand, er schwanke zwischen Mitgefühl und Posse. Charles Champlin von der Los Angeles Times und der Hollywood Reporter lobten ihn.[2]
An der Kasse war der Film ein großer Erfolg: Nach dem AFI Catalog spielte er in Nordamerika mehr als 15 Millionen Dollar ein und wurde der vierterfolgreichste Film des Jahres, Britannica nennt ihn den erfolgreichsten Film von 1969.[2, 3] Er gewann vier Oscars, für das Drehbuch von William Goldman, die Kamera von Conrad L. Hall, die Musik von Burt Bacharach und das Lied "Raindrops Keep Fallin' on My Head". Nominiert war er außerdem als bester Film, für die Regie und für den Ton.[1, 2] Britannica hebt das Paar Newman und Redford, Goldmans Pointen und Halls Kamera hervor.[3] Das American Film Institute setzte den Film 1997 auf Platz 50 seiner Liste der besten amerikanischen Filme, 2007 auf Platz 73.[2] 2003 nahm die Library of Congress ihn in das National Film Registry auf.[9]
In Deutschland lief er ab dem 10. Oktober 1969 als Zwei Banditen im Kino, später auch als Butch Cassidy und Sundance Kid. DFF 1 zeigte ihn am 13. Januar 1990 im Fernsehen der DDR.[1] Das Lexikon des internationalen Films urteilt: "Eindrucksvoll fotografierter tragikomischer Western mit viel Humor". Die tiefergehenden Möglichkeiten des Themas nutze der Film nicht, er bleibe an der Oberfläche gelungener Unterhaltung. Es empfiehlt ihn als sehenswert ab 16, die FSK hat ihn ab 12 Jahren freigegeben.[1]
- 16.09.1968Beginn der Dreharbeiten.[2]
- 02.09.1969Welturaufführung in Durango (Colorado) nach William Goldman; zeitgenössische Meldungen nennen die Premiere am 23. September 1969 in New Haven.[2]
- 24.09.1969Start in New York.[2]
- 10.10.1969Deutsche Erstaufführung als Zwei Banditen.[1]
- 1970Vier Oscars: Originaldrehbuch, Kamera, Musik und Filmsong.[1, 2]
- 13.01.1990Erste Ausstrahlung im Fernsehen der DDR bei DFF 1.[1]
- 2003Aufnahme in das National Film Registry der Library of Congress.[9]
Häufige Fragen
Ist der Film Zwei Banditen eine wahre Geschichte?
Der Film beruht auf den echten Outlaws Robert LeRoy Parker alias Butch Cassidy und Harry Longabaugh alias Sundance Kid, nimmt sich aber Freiheiten. So reisen die beiden im Film von New York direkt nach Bolivien. Tatsächlich gingen sie zuerst nach Argentinien, wo sie mehrere Jahre eine Ranch betrieben.
Wo wurde Zwei Banditen gedreht?
In Utah in der Gegend um St. George, unter anderem in der Geisterstadt Grafton, dazu in Colorado bei Durango und in Mexiko in Taxco und Cuernavaca. Den Sprung von der Klippe filmte das Team zum Teil auf der Studio-Ranch von 20th Century Fox. Gedreht wurde vom 16. September 1968 bis Mitte Januar 1969.
Wer spielt in Zwei Banditen mit?
Paul Newman spielt Butch Cassidy, Robert Redford den Sundance Kid und Katharine Ross dessen Freundin Etta Place. Strother Martin spielt Percy Garris, für den die beiden in Bolivien Lohngelder begleiten, Jeff Corey Sheriff Bledsoe und George Furth den Bahnangestellten Woodcock.
Wie heißt das Lied aus Zwei Banditen?
Raindrops Keep Fallin' on My Head. Die Musik schrieb Burt Bacharach, den Text Hal David, gesungen hat es B. J. Thomas. Das Lied bekam 1970 den Oscar als bester Filmsong.
Welche Oscars gewann Zwei Banditen?
Vier: für das Originaldrehbuch von William Goldman, die Kamera von Conrad L. Hall, die Musik von Burt Bacharach und den Filmsong. Nominiert war er außerdem als bester Film, für die Regie und für den Ton.
Wie starben Butch Cassidy und Sundance Kid wirklich?
Nach Anne Meadows und Daniel Buck starben sie in der Nacht vom 6. auf den 7. November 1908 in San Vicente in Bolivien nach einem Schusswechsel mit Soldaten und Polizei. Die Behörden stellten die Namen der Toten nie fest. Deshalb gibt es bis heute Zweifel, etwa die Erzählung von Cassidys Schwester, er sei in die USA zurückgekehrt.
Wie lang ist Zwei Banditen?
Der Filmdienst nennt 103 Minuten, der AFI Catalog 110 oder 112 Minuten. Die FSK hat den Film ab 12 Jahren freigegeben, das Lexikon des internationalen Films empfiehlt ihn als sehenswert ab 16.
Unter welchem Titel lief der Film in Deutschland?
Als Zwei Banditen, ab dem 10. Oktober 1969 im Kino. Später lief er auch unter dem Titel Butch Cassidy und Sundance Kid. Im Fernsehen der DDR zeigte ihn DFF 1 am 13. Januar 1990.
Quellen
- Filmdatenbank Zwei Banditen, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 19.11.2019. abgerufen am 26.10.2026
- Filmdatenbank Butch Cassidy and the Sundance Kid (1969), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
- Nachschlagewerk Butch Cassidy and the Sundance Kid, Artikel von Lee Pfeiffer. Encyclopaedia Britannica. Stand 2013, aktualisiert 2. Juli 2026. abgerufen am 26.10.2026
- Presse Butch Cassidy, darin: The Last Days of Butch Cassidy and the Sundance Kid (Anne Meadows und Daniel Buck, zuerst in Wild West, Februar 1997) und Butch Cassidy's Surrender Offer (Richard Patterson, zuerst in Wild West, Februar 2006). HistoryNet. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
- Nachschlagewerk The Outlaw and his Lawyer: Butch Cassidy and Douglas Preston (Dick Blust, WyoHistory.org). Wyoming State Historical Society. Stand 18.01.2025. abgerufen am 26.10.2026
- Nachschlagewerk Butch Cassidy in Wyoming (Mac Blewer, WyoHistory.org). Wyoming State Historical Society. Stand 08.11.2014. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle About, Utah Film Commission. Utah Film Commission, Utah Governor's Office of Economic Opportunity. Stand 5. Oktober 2026. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle Town of Rockville, Startseite mit Abschnitt Grafton. Town of Rockville, Utah. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle Complete National Film Registry Listing. Library of Congress, National Film Preservation Board. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
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Alexander Müller Gründer und Herausgeber von Wilder-Westen.org
Alexander Müller hat Wilder-Westen.org gegründet und gibt es heraus. Er lebt in Bertingen in Sachsen-Anhalt, führt dort SEO NW und verantwortet Redaktion, Technik und Gestaltung.
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