Indigene Völker NordamerikasVolk

Pueblo-Völker

Kurz erklärt Die Pueblo-Völker sind indigene Nationen im Südwesten der USA, deren Vorfahren seit Jahrhunderten als Bauern in festen Dörfern leben. Heute gibt es 19 Pueblos in New Mexico, jedes eine eigene Nation mit eigener Regierung, dazu Ysleta del Sur Pueblo in Texas. Das größte ist laut Indian Pueblo Cultural Center Zuni mit etwa 8.200 Menschen (Angabe ohne Jahr).

Hohe Tafelberge aus Sandstein über einem weiten Tal im Westen New Mexicos, davor Wacholder und Beifuß im warmen Licht des späten Nachmittags
Bild: KI-generiert

Die Pueblo-Völker sind indigene Nationen im Südwesten der Vereinigten Staaten. In New Mexico gibt es heute 19 Pueblos, jedes eine eigene, vom Bund anerkannte Nation mit eigener Regierung.[1, 2, 6] Dazu kommt Ysleta del Sur Pueblo bei El Paso in Texas.[6, 23] Die Hopi in Arizona sind laut Indian Pueblo Cultural Center eng mit den Pueblos in New Mexico verwandt, am engsten mit Zuni.[1] Im Deutschen heißen sie oft "Pueblo-Indianer". Den gemeinsamen Namen Pueblo gaben ihnen spanische Entdecker, jedes Pueblo trägt daneben seinen eigenen Namen.[1, 7, 8]

Zum Wort "Indianer" siehe Darf man "Indianer" sagen?, zum Kulturraum die Seite Südwesten: Pueblo-Völker, Navajo, Apachen und O'odham. Zwei Pueblos haben eigene Seiten: Hopi und Zuni.

Was bedeutet Pueblo, und welche Pueblos gibt es?

"Pueblo" ist laut National Park Service (NPS) das spanische Wort für Dorf. Spanische Entdecker nannten so die festen Wohnbauten im mittleren Rio-Grande-Tal und zugleich die Menschen, die darin lebten.[7] Nach einer Seite des NPS zu Mesa Verde bekamen manche Gemeinschaften den Namen, weil sie das ganze Jahr in Bauerndörfern und Städten wohnten.[8] Das Indian Pueblo Cultural Center in Albuquerque, das den 19 Pueblos gehört, fasst den Begriff weiter: Ein Pueblo ist eine Nation, ein Stück Land unter eigener Regierung und eine Gemeinschaft verwandter Menschen mit ähnlichem Glauben und ähnlicher Lebensweise.[1]

Die 19 Pueblos in New Mexico sind nach dem Kulturzentrum Acoma, Cochiti, Isleta, Jemez, Laguna, Nambé, Picuris, Pojoaque, Sandia, San Felipe, San Ildefonso, Ohkay Owingeh, Santa Ana, Santa Clara, Santo Domingo, Taos, Tesuque, Zia und Zuni.[1] Einige Namen haben sich geändert. Ohkay Owingeh steht unter diesem Namen in der Liste des Bureau of Indian Affairs (BIA); der NPS und der Architect of the Capitol nennen das Pueblo auch San Juan.[6, 7, 17, 18] Santo Domingo heißt beim All Pueblo Council of Governors auch Kewa, in einer Denkschrift des Parlaments von New Mexico von 1998 Khe-wa.[20, 21]

Gemeinsam ist den Pueblos keine einzelne Sprache. Laut Indian Pueblo Cultural Center gehören ihre Sprachen zu drei Sprachfamilien, Keresan, Tanoan und Zunian; anerkannt sind fünf Sprachen oder Dialekte, nämlich Zuni, Keres, Tiwa, Towa und Tewa.[1] In Taos spricht man Tiwa, eng verwandt mit der Sprache von Picuris, Isleta und Sandia; Taos betont aber, mit diesen Pueblos nicht blutsverwandt zu sein.[10] Die Menschen von Jemez sprechen Towa.[17] Für die 21 traditionellen Gemeinschaften der Pueblo-Völker und der Hopi in New Mexico, Arizona und Texas zählt der NPS sechs Sprachen.[8]

Woher kommen die Pueblo-Völker?

Die Pueblos haben eigene Überlieferungen zu ihrer Herkunft. Der Name Acoma bedeutet laut NPS in den Dialekten der Gegend "Ort, der schon immer war", und nach der Überlieferung lebten die Menschen von Acoma schon immer auf ihrem Tafelberg.[14] Taos schreibt, die Gemeinschaft lebe seit Jahrtausenden im Tal von Taos und kümmere sich um das Land; die Vorfahren seien dort "kein fernes Konzept aus einem Buch", sondern eine durchgehende Wurzel bis heute.[10]

Archäologisch führt die Vorgeschichte in die Gegend der Four Corners, wo Colorado, New Mexico, Arizona und Utah aneinanderstoßen.[7, 8] Dort lebten zwischen 500 und 1300 nach Angaben des NPS Zehntausende Menschen, die heute Ancestral Puebloans heißen.[8] Der Chaco Canyon im Nordwesten New Mexicos war von 850 bis 1150 ein Zentrum dieser Kultur, bekannt für große Bauten, eigene Architektur und Astronomie und ein Mittelpunkt für Zeremonien, Handel und Verwaltung. Zwischen 1150 und 1250 hörten die Menschen dort auf, neue Großbauten zu errichten, und zogen fort; laut NPS wurden aus ihnen die Pueblo-Völker New Mexicos und die Hopi.[9] Auch Mesa Verde verließen die Menschen im 13. Jahrhundert, in einer Zeit anhaltender Dürre, knapper Mittel und sozialer Umbrüche. Für die Pueblos selbst ist Wanderung ein wichtiger Teil ihrer Kultur.[8]

Breiter, trockener Canyon mit hohen hellbraunen Sandsteinwänden im Nordwesten New Mexicos, im Vordergrund Gras und niedrige Sträucher im späten Nachmittagslicht
Canyonlandschaft im Nordwesten New Mexicos Bild: KI-generiert

Um 1300 lebten laut NPS in vielen großen Flusstälern New Mexicos bereits große Pueblo-Gemeinden vom Ackerbau. Als 1540 die ersten Spanier kamen, gab es entlang des Rio Grande möglicherweise mehr als 100 Pueblos, vom heutigen Taos im Norden bis Isleta im Süden.[7] Den Boden im Tal von Taos bestellen die Menschen nach Angabe der Nation seit etwa 900, die mehrstöckigen Lehmhäuser entstanden zwischen 1000 und 1450.[10] Die ältesten erhaltenen Reste von Acoma stammen laut NPS aus der Zeit um 1100; das Kulturzentrum des Pueblo nennt das 13. Jahrhundert als Zeit der Gründung.[14, 15] Pecos am Rand der Plains blühte laut NPS von etwa 1350 an, hatte rund 1.000 Räume und auf dem Höhepunkt etwa 2.000 Bewohner.[16]

Gesellschaft und Familie

Jedes Pueblo hat eine eigene Regierung und gibt sich eigene Regeln, auch für Besucher.[7] Als gemeinsame Werte nennt das Indian Pueblo Cultural Center Liebe, Respekt, Mitgefühl, Glauben, Verständnis, Spiritualität, Gleichgewicht, Frieden und Einfühlung.[2] Das Indian Pueblo Cultural Center erklärt das Clansystem als Familiensystem mit Verwandten aus der Linie der Mutter und des Vaters und als Ordnung, die Menschen nach der Jahreszeit ihrer Geburt einteilt.[1]

In Taos gibt es einen Governor und einen War Chief. Der Governor ist für den Umgang mit der Bundesregierung und anderen Behörden zuständig, wenn es um den Schutz der Menschen geht, und kümmert sich um das alte Dorf; der War Chief vertritt das Land und wacht darüber, dass die Bräuche, die mit dem Land verbunden sind, gepflegt werden. Beide Ämter vergibt der Tribal Council jeweils für ein Jahr. Im Rat sitzen auf Lebenszeit Männer, die schon einmal Governor oder War Chief waren.[10]

Die Häuser werden in Taos in der Regel von einer Generation an die nächste weitergegeben, meist an den ältesten Sohn als alleinigen Eigentümer, und dienen bis heute auch religiösen und kulturellen Zwecken.[12] Gebaut sind sie aus Adobe, also aus Erde mit Wasser und Stroh, in Formen gegossen oder zu luftgetrockneten Ziegeln geformt. Die Dächer der bis zu fünf Stockwerke tragen Balken (vigas) aus den Bergwäldern, darüber liegen schmale Hölzer aus Kiefer oder Espe. Die Außenwände verputzen die Eigentümer oder eine dafür bestimmte Gruppe von Männern jedes Jahr neu mit Lehm.[10, 12] In Acoma sahen frühe spanische Berichte ein Dorf aus etwa 500 Häusern mit drei oder vier Stockwerken, ohne Türen im Erdgeschoss; man stieg über Leitern durch Öffnungen im Dach ein.[14]

Im alten Dorf von Taos wohnen heute nach Angabe der Nation etwa 75 Menschen. Die meisten Familien leben in modernen Häusern auf dem umliegenden Land und haben im Dorf ein zweites Haus, das sie mit ihrer Herkunft verbindet.[10]

Wirtschaft und Ernährung

Grundlage war der Ackerbau. In Mesa Verde stellten die Menschen laut NPS zwischen dem 6. und dem 13. Jahrhundert ihre Ernährung so um, dass Mais, Bohnen und Kürbis 90 Prozent ausmachten. Dämme, Terrassen und Speicherbecken versorgten die Felder, und der größte Teil der Innenräume diente als Vorrat für den Winter.[8] Das Indian Pueblo Cultural Center nennt die drei Pflanzen die "Drei Schwestern": Der Mais gibt den Bohnen Halt, die Bohnen liefern Stickstoff für den Mais, und der Kürbis bedeckt den Boden. Getrocknet reichten Mais und Bohnen über das ganze Jahr.[1]

Getrocknete Maiskolben in mehreren Farben, Bohnen und ein Kürbis auf einem schlichten Holztisch neben einem unverzierten Tongefäß
Mais, Bohnen und Kürbis, die "Drei Schwestern" der Pueblo-Landwirtschaft Bild: KI-generiert

Dazu kam der Handel. Nach Pecos kamen laut NPS zu Handelsmessen Menschen aus den Nationen der Plains und aus den Pueblos am Rio Grande; Muscheln von der Pazifikküste und vom Golf von Mexiko zeigen, wie weit die Wege reichten.[16] Auch Taos hielt nach der Ernte jeden Herbst eine Handelsmesse ab. Dort wurden laut NPS auch spanische Frauen und Kinder freigekauft, die Plains-Nationen verschleppt hatten; Taos war damit Verbindungsstelle zu den Plains und zugleich Ziel von Überfällen.[13]

Mit den Spaniern änderte sich die Wirtschaft. Das Wirtschaftsleben der Pueblos beruhte laut NPS auf Ackerbau, Jagd und Tausch; die Kolonisten verlangten dagegen Bekehrung und Arbeit, die Überschüsse für sie erzeugte. In Pojoaque nahmen sie die Vorräte und ließen als Abgabe für die Krone Kleidung und Decken weben.[30] Der All Pueblo Council of Governors nennt zwei Systeme: Unter der encomienda mussten die Pueblos einen Teil ihrer Ernte an spanische Familien, das Militär und die Missionen abgeben, unter dem repartimiento ohne Lohn in spanischen Haushalten arbeiten.[20] Zugleich brachten die Spanier Rinder, Schafe, neue Gemüse- und Getreidesorten und Eisenwerkzeug mit.[30]

Für ihr Kunsthandwerk nennt das Indian Pueblo Cultural Center Beispiele von mehrfarbig bemalter Keramik bis zu Schmuck mit Einlegearbeiten; Weberei, Korbflechterei, Trommelbau und Töpferei seien teils Tausende Jahre alt.[2] In Acoma stellen Töpferinnen und Töpfer bis heute dünnwandige Keramik her, in Taos entsteht Töpferware mit glitzerndem Glimmer.[10, 32] In San Ildefonso entwickelten Maria und Julian Martinez ab 1908 die schwarz polierte Keramik mit matten Mustern, die ihr Markenzeichen wurde; der Verkauf außerhalb des Pueblo eröffnete laut NPS vielen Kunsthandwerkern der Pueblos eine neue Einnahmequelle.[27]

Heute leben viele Pueblo-Bewohner in modernen Häusern und arbeiten innerhalb und außerhalb der Reservate.[2] Die 19 Pueblos besitzen gemeinsam ein Gelände in Albuquerque mit Hotels, Läden, Gastronomie und Büros, das die Firma Indian Pueblos Marketing verwaltet.[3] Acoma gründete eigene Unternehmen, darunter ein Kasino mit Hotel; der Tourismus spielt dort laut Kulturzentrum eine große Rolle.[32]

Glaube

Feiern und Zeremonien über das ganze Jahr halten laut Indian Pueblo Cultural Center die Verbindung zur Gemeinschaft, zu den Vorfahren und zur Erde.[2] Mit Gebet, Gesang und Tanz begehen die Pueblos den Kreislauf der Jahreszeiten; die Tänze sollen nach dem Kulturzentrum sicherstellen, dass das Leben weitergeht. Getanzt wird draußen auf den Plätzen zwischen den Häusern, die offen bleiben, damit die Verbindung zur Natur erhalten bleibt.[1] Die Tänze sind religiöse Zeremonien. Kivas, die Räume für Zeremonien, sind wie die Friedhöfe allein den Angehörigen des Pueblo vorbehalten.[4] Der NPS beschreibt die Kivas in Gíusewa, einem Vorgängerdorf von Jemez, als unterirdische Zeremonienräume.[17]

Mit den Spaniern kam der katholische Glaube. Viele Pueblos feiern heute einen Festtag zu Ehren ihres Schutzpatrons; er beginnt laut Kulturzentrum oft mit einer Messe oder Prozession, danach wird auf dem Hauptplatz getanzt.[1, 5] Nach dem NPS haben sich spanische und Pueblo-Kultur zu einer Mischung aus Spiritualität und Tradition verbunden.[7] In Taos versteht sich die Mehrheit als katholisch und hält zugleich an den eigenen Überlieferungen fest; die Kirche steht dort neben den Kivas.[13] Heilig ist den Menschen von Taos der Blue Lake, ein Karsee auf ihrem Land.[10]

Die Hopi teilen laut Indian Pueblo Cultural Center ähnliche Glaubensvorstellungen mit den Pueblos in New Mexico, Zeit und Art der Tänze unterscheiden sich aber von Dorf zu Dorf.[1] Mehr dazu steht auf den Seiten Hopi und Zuni. Schwitzhütten gehören nach Auskunft des Kulturzentrums nicht zur Kultur der Pueblos.[1]

Die Pueblo-Völker unter Spanien, Mexiko und den USA

Die spanische Eroberung

1540 erreichte die Expedition von Francisco Vázquez de Coronado die Pueblos, eine Abteilung kam bis Taos.[7, 13, 36] Nach Acoma kamen in den folgenden Jahrzehnten weitere Expeditionen, 1581 die von Chamuscado und Rodríguez, 1583 die von Antonio de Espejo.[14] 1598 führte Juan de Oñate, der erste Gouverneur von New Mexico, eine Expedition an, um die Provinz zu besiedeln.[17] Am 7. Juli 1598 traf er laut einer Denkschrift des Parlaments von New Mexico in Khe-wa, dem späteren Santo Domingo, 38 Anführer der Pueblos und bat um Erlaubnis, sich in ihrem Land niederzulassen.[21]

Der Widerstand begann früh. Im Dezember 1598 töteten Bewohner von Acoma laut NPS Hauptmann Juan de Zaldívar, einen Offizier Oñates, und vierzehn seiner Männer. Zwei Monate später kam laut NPS Zaldívars Bruder mit etwa siebzig Soldaten. Sie plünderten und verbrannten große Teile des Pueblo. Die Zahl der Toten gibt der NPS mit etwa 1.500 an, Britannica schätzt etwa 800 bei rund 6.000 Einwohnern.[14, 34] Oñate verlangte für die Überlebenden Zwangsdienst und Verstümmelung, und seine harte Behandlung der Menschen von Acoma führte später zu seiner Verbannung aus New Mexico.[14]

Franziskaner bauten in den Pueblos Missionskirchen, oft gegen Widerstand. In Acoma begann der erste ständige Priester vermutlich 1629 mit der Kirche San Esteban del Rey; die Arbeiter mussten alles Material auf den Felsen tragen, auch die 40 Fuß (rund 12 Meter) langen Dachbalken aus den 30 Meilen (rund 48 Kilometer) entfernten San Mateo Mountains.[14] In Taos töteten Bewohner 1640 einen Priester und mehrere Spanier und zerstörten die Kirche.[13] Laut Britannica zwangen die Missionare den Pueblos den Katholizismus auf und verbrannten Kivas, Masken und andere heilige Gegenstände. Spanische Gerichte verhängten schwere Strafen bis zur Hinrichtung. Ab 1645 gab es mehrere Aufstände, die scheiterten.[19]

Der Pueblo-Aufstand von 1680

Organisiert hat den Aufstand laut Architect of the Capitol Po'pay aus dem Pueblo San Juan, dem heutigen Ohkay Owingeh. Er wurde um 1630 geboren; sein Name Popyn bedeutet auf Tewa "reifer Kürbis". Als Erwachsener war er ein religiöser Führer, zuständig für Heilung und das geistliche Leben seiner Leute. 1675 wurden er und 46 weitere Anführer der Pueblos wegen Zauberei verurteilt; Po'pay wurde ausgepeitscht, andere hingerichtet.[18] Laut NPS lebte er 1680 in Taos und plante von dort den Aufstand.[13]

Der Überlieferung nach schickten Po'pay und seine Anhänger Läufer mit geknoteten Hirschlederschnüren in die Pueblos; jeden Tag sollte ein Knoten gelöst werden, nach dem letzten sollte der Aufstand beginnen. Als die Spanier zwei Läufer festnahmen, schlugen die Pueblos zwei Tage früher los, am 10. August 1680.[18] Beteiligt waren laut NPS fast dreißig Pueblos, laut Britannica fast alle, dazu verbündete Apache.[16, 19] Zuerst vertrieben die Pueblos die Spanier aus ihren eigenen Dörfern, dann griffen nach Angaben des NPS 2.500 Kämpfer die Hauptstadt Santa Fe an.[17] Die Belagerer schnitten den Spaniern in Santa Fe das Wasser ab, ließen sie aber abziehen.[18] Am 21. August flohen die Spanier; laut Britannica waren rund 400 von ihnen tot, darunter 21 Priester.[19] In Acoma überlebten der Priester Lucas Maldonado und die übrigen Spanier den Aufstand nicht, die Kirche blieb stehen.[14]

Mit den Spaniern zogen auch Menschen aus den Pueblos nach Süden, Tiwa, Piro, Tompiro, Tano und Jemez, manche aus Furcht, andere gezwungen. Bewohner von Isleta gründeten bei El Paso del Norte eine neue Siedlung, wo 1682 die erste Kirche von Ysleta entstand. Ysleta del Sur ist laut NPS das einzige Pueblo in Texas.[23] Für das Indian Pueblo Cultural Center ist der Aufstand der einzige erfolgreiche Aufstand eines indigenen Volkes gegen eine Kolonialmacht in Nordamerika; er habe das Überleben von Traditionen, Land, Sprache, Religion und Selbstbestimmung gesichert.[1] Der All Pueblo Council of Governors erinnert jedes Jahr am 10. August daran.[20]

1692 eroberte Diego de Vargas New Mexico für Spanien zurück.[7, 19] Taos unterwarf sich erst 1695, erhob sich im Jahr darauf noch einmal und gab dann nach.[13] Die Menschen von Jemez kämpften bis 1696; die Überlebenden gingen teils nach Acoma, Zuni, Laguna und zu den Hopi, die übrigen siedelten die Spanier bis 1706 nach Walatowa um, wo das heutige Jemez Pueblo liegt.[17] Pecos verlor durch Krankheiten, schwindenden Handel, Angriffe der Comanche und Landraub immer mehr Menschen; 1838 zogen die letzten Bewohner nach Jemez.[16]

Mexiko und die Vereinigten Staaten

Nach dem Ende der spanischen Herrschaft gab Mexiko den Pueblos laut Supreme Court mehr politische und bürgerliche Rechte.[25] Im Fall United States v. Joseph schrieb das Gericht, die mexikanische Regierung habe ihnen alle Bürgerrechte zuerkannt, auch das Recht zu wählen und Ämter zu bekleiden.[31] Im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg besetzten die USA New Mexico. 1847 erhoben sich in Taos Mexikaner und Bewohner des Pueblo gegen die neue Herrschaft und töteten Gouverneur Charles Bent.[10, 35] Die Aufständischen verschanzten sich in der Kirche San Geronimo. US-Truppen unter Colonel Price setzten am zweiten Tag das Dach in Brand und stürmten die Kirche. Ihre Ruine steht noch heute im Pueblo, die neue Kirche wurde 1850 fertig.[10, 13]

Mit dem Vertrag von Guadalupe Hidalgo vom 2. Februar 1848 trat Mexiko unter anderem das heutige New Mexico an die USA ab. Bei der Ratifizierung strich der Senat Artikel X, der die Landtitel aus mexikanischer Zeit schützen sollte.[24] Ein Gesetz des Territoriums von 1854 schloss die Pueblo-Bewohner von den allgemeinen Wahlen aus; wählen durften sie nur die Aufseher ihrer Bewässerungsgräben und die Amtsträger ihrer Pueblos.[25] 1864 erhielten die 19 Gouverneure der Pueblos laut einer Denkschrift des Parlaments von New Mexico Stöcke aus Ebenholz mit silbernem Knauf und der Inschrift "A. Lincoln", als Anerkennung der gerade erhaltenen Landurkunden und der Selbstbestimmung der Pueblos. Damit folgte die Regierung Lincolns einem Brauch der spanischen und mexikanischen Regierungen.[22]

Zeitleiste: Pueblo-Völker
  1. 1540Die Expedition von Francisco Vázquez de Coronado erreicht die Pueblos, eine Abteilung kommt bis Taos; laut NPS gibt es damals möglicherweise mehr als 100 Pueblos am Rio Grande.[7, 13, 36]
  2. 07.07.1598Juan de Oñate trifft in Khe-wa, dem späteren Santo Domingo, 38 Anführer der Pueblos und bittet um Erlaubnis, sich anzusiedeln.[21]
  3. Dezember 1598Bewohner von Acoma töten Juan de Zaldívar und vierzehn seiner Männer; zwei Monate später zerstören spanische Truppen große Teile des Pueblo.[14]
  4. 1675Po'pay und 46 weitere Anführer der Pueblos werden wegen Zauberei verurteilt.[18]
  5. 10.08.1680Beginn des Pueblo-Aufstands gegen die spanische Herrschaft in New Mexico.[18, 19, 20]
  6. 21.08.1680Die Spanier fliehen aus Santa Fe, das die Pueblos belagert haben; laut Britannica sind rund 400 von ihnen getötet worden, darunter 21 Priester.[18, 19] Santa Fe
  7. 1682Geflohene Bewohner von Isleta bauen mit Spaniern bei El Paso die erste Kirche von Ysleta.[23]
  8. 1692Diego de Vargas erobert New Mexico für Spanien zurück.[7, 19]
  9. 1838Die letzten Bewohner von Pecos ziehen zum Pueblo of Jemez.[16]
  10. 1847Aufstand in Taos gegen die US-Herrschaft; US-Truppen stürmen die Kirche San Geronimo im Taos Pueblo.[10, 13, 35] Mexikanisch-Amerikanischer Krieg
  11. 02.02.1848Mit dem Vertrag von Guadalupe Hidalgo fällt New Mexico an die Vereinigten Staaten.[24] Vertrag von Guadalupe Hidalgo
  12. 1864Laut Gesetzgebung New Mexicos erhalten die 19 Gouverneure der Pueblos Stöcke mit der Inschrift "A. Lincoln".[22]
  13. 1906Die Bundesregierung nimmt dem Taos Pueblo den Blue Lake und schlägt ihn dem Nationalforst zu.[10]
  14. 20.10.1913Der Supreme Court entscheidet im Fall United States v. Sandoval, dass der Kongress die Pueblos wie andere indigene Nationen unter Bundesschutz stellen darf.[25]
  15. 05.11.1922Der All Indian Pueblo Council gibt sich in Santo Domingo eine Form mit gewähltem Vorsitzenden.[21]
  16. 07.06.1924Der Pueblo Lands Act schafft das Pueblo Lands Board, das die Landrechte der Pueblos klären soll.[26]
  17. 15.12.1970Präsident Nixon unterzeichnet das Gesetz Public Law 91-550, das dem Taos Pueblo 48.000 Acres mit dem Blue Lake zurückgibt.[11]
  18. 1976Das Indian Pueblo Cultural Center der 19 Pueblos öffnet in Albuquerque.[33]
  19. 08.12.1987Der Chaco Culture National Historical Park wird UNESCO-Welterbe.[9]
  20. 1992Taos Pueblo wird UNESCO-Welterbe.[10] Taos
  21. 2005New Mexico gibt die Statue von Po'pay für die National Statuary Hall Collection im Kapitol.[18]
  22. 02.06.2023Das US-Innenministerium entzieht Bundesland im Umkreis von zehn Meilen um den Chaco Culture National Historical Park für 20 Jahre der Vergabe neuer Öl-, Gas- und Bergbaurechte.[29]

Landrechte und Rechtsstellung

Die Pueblos besaßen ihr Land als Gemeinschaft. 1913 zählte der Supreme Court bis zu zwanzig Pueblos mit zusammen mehr als 8.000 Menschen. Ihr Land umfasste meist etwa 17.000 Acres, also rund 6.900 Hektar, und gehörte jedem Pueblo gemeinsam als volles Eigentum aus Landvergaben des spanischen Königs, die der Kongress nach 1848 bestätigt hatte.[25]

Die Gerichte beurteilten die Rechtsstellung der Pueblos unterschiedlich. Im Fall United States v. Joseph aus der Sitzungsperiode 1876 ging es um einen Siedler auf dem Land von Taos, das dem Pueblo per Urkunde der USA gesichert war. Der Supreme Court entschied, die Pueblo-Bewohner seien kein "Indian tribe" im Sinne des Gesetzes von 1834, das das Siedeln auf dem Land indigener Nationen unter Strafe stellte.[31] Im Fall United States v. Sandoval rückte das Gericht am 20. Oktober 1913 davon ab: Der Kongress dürfe die Pueblos wie andere indigene Nationen als abhängige Gemeinschaften unter seinen Schutz stellen. Ob sie Bürger der USA waren, ließ es offen.[25] Die Begründung beschreibt die Pueblo-Bewohner in abwertenden Worten, unter anderem als "unterlegenes" Volk (im Original "inferior"), und stützt sich dabei auf Berichte der zuständigen Beamten.[25]

Um die vielen Streitfälle um Land zu klären, beschloss der Kongress am 7. Juni 1924 den Pueblo Lands Act. Er setzte das Pueblo Lands Board mit Sitz in Santa Fe ein, aus dem Innenminister, dem Justizminister und einem vom Präsidenten ernannten dritten Mitglied. Es sollte feststellen, an welchem Land die Rechte der Pueblos noch bestanden, und die Grenzen festlegen.[26]

In Taos ging es auch um den Blue Lake. 1906 nahm die Regierung von Präsident Theodore Roosevelt dem Taos Pueblo den heiligen See und schlug ihn dem Nationalforst zu.[10] Am 15. Dezember 1970 unterzeichnete Präsident Richard M. Nixon das Gesetz Public Law 91-550, das den See zurückgab. Nach Darstellung von Taos sicherte das die Fortführung der Kultur und wurde zum Vorbild für die Selbstbestimmung indigener Nationen.[11]

Dies ist ein Gesetz, das für Gerechtigkeit steht, denn 1906 geschah ein Unrecht, als das Land, um das es in diesem Gesetz geht, 48.000 Acres, den Indianern genommen wurde, den Taos-Pueblo-Indianern.

Richard M. Nixon, Präsident der Vereinigten Staaten, 1970, zitiert auf der Seite "The Return of Blue Lake" des Taos Pueblo Übersetzung der Redaktion[11]

Heute umfasst das Land von Taos Pueblo nach eigener Angabe 99.000 Acres. Alles Land außerhalb des alten Dorfes ist für Besucher gesperrt.[10]

Die Pueblo-Völker heute

In New Mexico gibt es laut Indian Pueblo Cultural Center 22 indigene Nationen: die 19 Pueblos, die Navajo Nation (Diné), die Jicarilla Apache und die Mescalero Apache.[1] Jedes Pueblo steht mit seinem offiziellen Namen in der Liste des BIA vom 30. Januar 2026, ebenso Ysleta del Sur Pueblo in Texas.[6, 23]

Die 19 Pueblos in New Mexico: offizieller Name laut BIA-Liste 2026 und Festtag laut Indian Pueblo Cultural Center
PuebloOffizieller NameFesttag
AcomaPueblo of Acoma, New Mexico2. September[5, 6]
CochitiPueblo of Cochiti, New Mexico14. Juli[5, 6]
IsletaPueblo of Isleta, New Mexico28. August[5, 6]
JemezPueblo of Jemez, New Mexico2. August und 12. November[5, 6]
LagunaPueblo of Laguna, New Mexico19. März und 19. September[5, 6]
NambéPueblo of Nambe, New Mexico4. Oktober[5, 6]
Ohkay OwingehOhkay Owingeh, New Mexico24. Juni[5, 6]
PicurisPueblo of Picuris, New Mexico10. August[5, 6]
PojoaquePueblo of Pojoaque, New Mexico12. Dezember[5, 6]
San FelipePueblo of San Felipe, New Mexico1. Mai[5, 6]
San IldefonsoPueblo of San Ildefonso, New Mexico23. Januar[5, 6]
SandiaPueblo of Sandia, New Mexico13. Juni[5, 6]
Santa AnaPueblo of Santa Ana, New Mexico26. Juli[5, 6]
Santa ClaraPueblo of Santa Clara, New Mexico12. August[5, 6]
Santo Domingo (Kewa)Santo Domingo Pueblo4. August[5, 6]
TaosPueblo of Taos, New Mexico30. September[5, 6]
TesuquePueblo of Tesuque, New Mexico12. November[5, 6]
ZiaPueblo of Zia, New Mexico15. August[5, 6]
ZuniZuni Tribe of the Zuni Reservation, New Mexicoim Kalender nicht genannt[5, 6]

Das Indian Pueblo Cultural Center nennt Zuni als größtes Pueblo mit etwa 8.200 Menschen und Pojoaque als kleinstes mit etwa 150, beide Zahlen ohne Jahr und ohne Angabe, wer mitgezählt ist.[1] Weitere Zahlen zu Zuni mit Jahr und Herkunft stehen auf der Seite Zuni. Auf dem Felsen von Acoma leben laut NPS nur wenige Menschen ständig, die meisten sind in den Ort Acomita gezogen, 15 Meilen (rund 24 Kilometer) entfernt; das Kulturzentrum von Acoma schreibt, viele kehrten zu besonderen Anlässen in das alte Dorf zurück.[14, 32]

Breites Flusstal des Rio Grande im Norden New Mexicos mit goldgelben Pappeln im Herbst, dahinter bewaldete Berge unter klarem Himmel
Das Tal des Rio Grande im Norden New Mexicos Bild: KI-generiert

Mehrere Einrichtungen arbeiten für alle Pueblos. Das Indian Pueblo Cultural Center öffnete 1976.[33] Es liegt auf knapp 80 Acres, die den 19 Pueblos gehören, auf dem Gelände der früheren Albuquerque Indian School (1881 bis 1982), und wird vom 19 Pueblos District verwaltet, einer Regierung, die die Räte der 19 Pueblos gebildet haben.[3] Der All Pueblo Council of Governors spricht für die 20 Pueblo-Nationen in New Mexico und Texas.[20] Er sieht seine Anfänge im ersten belegten Treffen von 1598; seine heutige Form mit einem gewählten Vorsitzenden gab er sich am 5. November 1922 in Santo Domingo. Die Bundesbehörde für indigene Angelegenheiten hatte den Rat zeitweise verboten.[20, 21]

Zu den Themen des Rates gehören der Schutz heiliger Landschaften außerhalb der Reservate, die Bildung und die Selbstbestimmung. Eine Mitteilung vom 10. August 2022 zum 342. Jahrestag des Aufstands nennt unter anderem den Schutz der Landschaft um den Chaco Canyon vor der Erschließung von Bodenschätzen.[20] Am 2. Juni 2023 entzog das US-Innenministerium das Bundesland im Umkreis von zehn Meilen um den Chaco Culture National Historical Park für 20 Jahre der Vergabe neuer Öl-, Gas- und Bergbaurechte; bestehende Rechte blieben unberührt. Nach Angaben des Ministeriums liegen dort mehr als 4.700 bekannte archäologische Stätten außerhalb des Parks.[29] Im Juli 2026 bat das Bureau of Land Management um Stellungnahmen zu einer geplanten Aufhebung dieser Sperrung; die Frist endete am 29. Juli 2026.[37]

Offizielle Websites: Indian Pueblo Cultural Center, All Pueblo Council of Governors, Taos Pueblo, Sky City Cultural Center (Acoma).

Bekannte Persönlichkeiten

  • Po'pay (geboren um 1630) aus dem Pueblo San Juan, heute Ohkay Owingeh, organisierte 1680 den Pueblo-Aufstand. Seine Statue aus rosa Marmor gab New Mexico 2005 in die Sammlung des Kapitols in Washington, sie steht im Besucherzentrum; ein Bild oder eine schriftliche Beschreibung von ihm ist nicht bekannt.[18]
  • Cliff Fragua aus dem Jemez Pueblo schuf die Statue von Po'pay; den Auftrag erhielt er im Dezember 1999.[18]
  • Maria Martinez (geboren 1886 oder 1887, gestorben am 20. Juli 1980) aus San Ildefonso, mit dem Namen Po've'ka, "Seerose" auf Tewa, zählt laut NPS zu den bekanntesten Töpferinnen der Pueblos.[27]
  • Pablita Velarde (19. September 1918 bis 12. Januar 2006) aus Santa Clara, auch Tse Tsen, "Goldene Morgendämmerung", malte von 1939 bis 1945 im Auftrag der Works Progress Administration mehr als 84 Bilder vom Leben in den Pueblos für das Besucherzentrum des Bandelier National Monument.[28]

Weitere Lebensläufe stehen in der Liste Bekannte indigene Persönlichkeiten.

Häufige Fragen

Was bedeutet das Wort Pueblo?

Pueblo ist laut National Park Service das spanische Wort für Dorf. Spanische Entdecker benutzten es für die festen Wohnbauten am Rio Grande und für die Menschen darin. Das Indian Pueblo Cultural Center versteht unter einem Pueblo heute eine Nation, ihr Land unter eigener Regierung und eine Gemeinschaft verwandter Menschen.

Wie viele Pueblos gibt es?

In New Mexico gibt es 19 Pueblos, jedes ist eine eigene, vom Bund anerkannte Nation. Dazu kommt Ysleta del Sur Pueblo bei El Paso in Texas. Der All Pueblo Council of Governors vertritt diese 20 Nationen. Die Hopi in Arizona sind laut Indian Pueblo Cultural Center eng mit ihnen verwandt.

Welche Sprachen sprechen die Pueblo-Völker?

Laut Indian Pueblo Cultural Center gehören die Sprachen der 19 Pueblos zu drei Sprachfamilien: Keresan, Tanoan und Zunian. Anerkannt sind fünf Sprachen oder Dialekte: Zuni, Keres, Tiwa, Towa und Tewa. In Taos zum Beispiel spricht man Tiwa, in Jemez Towa. Für die 21 traditionellen Gemeinschaften der Pueblo-Völker und der Hopi in New Mexico, Arizona und Texas zählt der National Park Service sechs Sprachen.

Was war der Pueblo-Aufstand von 1680?

Am 10. August 1680 erhoben sich die Pueblos gegen die spanische Herrschaft, geplant unter anderem von Po'pay aus Ohkay Owingeh. Die Spanier mussten Santa Fe verlassen und kehrten erst 1692 unter Diego de Vargas zurück. Laut Britannica starben rund 400 Spanier, darunter 21 Priester.

Wer waren die Anasazi?

Anasazi ist ein Wort aus dem Navajo, das laut National Park Service "alte Feinde" oder "feindliche Vorfahren" bedeutet. Heutige Pueblo-Bewohner lehnen es ab; der NPS spricht von Ancestral Puebloans. Sie sind die Vorfahren der Pueblo-Völker und der Hopi.

Gibt es die Pueblo-Völker heute noch?

Ja. Die 19 Pueblos in New Mexico und Ysleta del Sur Pueblo in Texas sind eigenständige Nationen mit eigenem Land und eigener Regierung. Viele Bewohner leben in modernen Häusern und arbeiten innerhalb und außerhalb der Reservate. Gemeinsam betreiben die 19 Pueblos in Albuquerque das Indian Pueblo Cultural Center.

Kann man ein Pueblo besuchen?

Die meisten Pueblos sind laut Indian Pueblo Cultural Center an ihren jährlichen Festtagen für Besucher offen. Das Zentrum rät, vorher beim Pueblo anzurufen. Tänze sind religiöse Zeremonien, Fotografieren ist meist nur mit Erlaubnis möglich, und Kivas sowie Friedhöfe sind den Angehörigen vorbehalten.

Wie alt ist Taos Pueblo?

Die mehrstöckigen Lehmhäuser von Taos Pueblo entstanden laut der Nation zwischen 1000 und 1450. Den Boden im Tal bearbeiten die Menschen von Taos nach eigener Angabe seit etwa 900. Seit 1992 ist Taos Pueblo UNESCO-Welterbe.

Quellen

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