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Bass Reeves

Kurz erklärt Bass Reeves war ein Deputy U.S. Marshal des Bundesgerichts in Fort Smith, Arkansas. Geboren um Juli 1838 in Sklaverei, arbeitete er von 1875 bis 1907, 32 Jahre lang, im Indianer-Territorium und nannte 1901 selbst mehr als 3.000 Festnahmen. Er starb am 12. Januar 1910 in Muskogee an einer Nierenentzündung; dass er das Vorbild des Lone Ranger war, ist nicht belegt.

Zweistöckiges Gerichtsgebäude aus rotem Ziegel mit weißen Fensterrahmen auf einer Wiese über einem breiten Fluss, ein Lattenzaun im Vordergrund, Licht am späten Nachmittag
Bild: KI-generiert

Wer war Bass Reeves?

Bass Reeves war Deputy U.S. Marshal, ein Hilfsbeamter des US Marshal am Bundesgericht für den Westbezirk von Arkansas in Fort Smith. Er kam in Sklaverei zur Welt und arbeitete nach dem National Park Service von 1875 bis zur Gründung des Staates Oklahoma 1907 im Indianer-Territorium, 32 Jahre lang.[1] Laut National Park Service ist er der einzige belegte Deputy, der 1875 bei Parkers Gericht anfing und bis 1907 im Dienst blieb; er starb am 12. Januar 1910 in Muskogee.[1] Ob er der erste schwarze Deputy U.S. Marshal westlich des Mississippi war, sagen die Quellen verschieden: Das Handbook of Texas nennt ihn so, die Oklahoma Historical Society hält ihn für einen der ersten, die Encyclopaedia Britannica ebenso, der National Park Service für einen der ersten Deputies, die das Gericht von Richter Isaac Parker einstellte.[3, 4, 5, 1]

Geburt in Sklaverei

Geburtsort und Geburtsdatum stehen nicht fest, weil über versklavte Menschen oft keine genauen Unterlagen geführt wurden. Der National Park Service vermutet, dass Bass Reeves um Juli 1838 im Crawford County in Arkansas geboren wurde; die Encyclopaedia Britannica nennt das Crawford County ohne Einschränkung, die Oklahoma Historical Society schreibt nur, er sei in Arkansas zur Welt gekommen, und die Encyclopedia of Arkansas nennt wie Britannica das Crawford County. Das Handbook of Texas nennt die Gegend um Paris in Texas.[2, 5, 4, 8, 3] Seine Familie, darunter die Mutter Pearlalee und die Schwester Jane, gehörte nach dem National Park Service der Familie von William Reeves, die um 1846 mit sechs versklavten Menschen nach Texas zog.[2] Die Oklahoma Historical Society nennt als seinen Besitzer Colonel George R. Reeves, später Sprecher des Repräsentantenhauses von Texas; Britannica nennt William S. Reeves und dessen Sohn George.[4, 5]

Nach Angaben des Richters Paul L. Brady, die der National Park Service wiedergibt, musste er als Junge Wasser tragen und auf dem Feld arbeiten. Er bat darum, lesen lernen zu dürfen, weil ihn die Bibel interessierte; das wurde ihm verweigert. Schießen durfte er dagegen lernen.[2] Später wählte ihn sein Besitzer als persönlichen Begleiter, der ihm als Leibwächter, Diener oder in jeder anderen Rolle zu Diensten sein musste.[2]

Flucht ins Indianer-Territorium

Wie Reeves frei wurde, ist nicht sicher belegt. Nach dem National Park Service soll er während des Bürgerkriegs beim Kartenspiel mit George Reeves, dem Sohn von William Reeves, in Streit geraten sein und ihn schwer verprügelt haben. Aus Angst vor Strafe floh er demnach ins Indianer-Territorium und blieb dort mehrere Jahre.[2] Britannica gibt diese Fassung als Aussage seiner Familie wieder, nach der er zwischen 1861 und 1862 floh. Reeves selbst behauptete dagegen, unter George Reeves für die Konföderation gekämpft zu haben, im März 1862 bei Pea Ridge und 1863 bei Chickamauga und Missionary Ridge. Britannica hält die beiden späteren Schlachten für unwahrscheinlich; möglich sei, dass er nach Pea Ridge noch 1862 floh.[5] Nach der Oklahoma Historical Society und dem National Park Service wird angenommen, dass er im Bürgerkrieg im Indianer-Territorium mit den indigenen Einheiten der Union kämpfte, den Indian Home Guard Regiments.[1, 4]

Im Indianer-Territorium lernte er nach dem National Park Service die Sprachen und Gebräuche mehrerer Nationen kennen.[2] Die Oklahoma Historical Society nennt die Cherokee, die Muscogee (Creek) und die Seminole; nach dem Handbook of Texas lebte er vor allem bei den Creek, bis die Emanzipationserklärung ihn 1863 befreite.[4, 3]

Bewaldete Hügel mit Eichen in Herbstfarben, ein schmaler Reitpfad folgt einem gewundenen Bach im warmen Abendlicht
Hügelland im Osten des heutigen Oklahoma, wo Bass Reeves als Flüchtling und später als Deputy unterwegs war Bild: KI-generiert

Farmer und Kundschafter in Van Buren

Nach dem Krieg ließ sich Reeves als freier Mann bei Van Buren in Arkansas nieder; der National Park Service nennt das Jahr 1870.[2] Nach dem Handbook of Texas heiratete er 1864 Nellie Jennie, eine Frau aus Texas, mit der er zehn Kinder hatte, fünf Söhne und fünf Töchter. Er wurde ein erfolgreicher Viehzüchter und Farmer.[3] Nebenbei verdiente er Geld als Kundschafter und Fährtenleser für die Deputy Marshals, die von Fort Smith aus ins Indianer-Territorium ritten. Nach der Oklahoma Historical Society prahlte er, er kenne das Gebiet "wie eine Köchin ihre Küche" (englisch: "like a cook knows her kitchen").[2, 4] Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er 1900 Winnie Sumter aus Muskogee.[3]

Wie wurde Bass Reeves Deputy U.S. Marshal?

Für das Indianer-Territorium war das Bundesgericht in Fort Smith zuständig, nach dem National Park Service das größte Bundesgericht der US-Geschichte mit einem Bezirk von mehr als 75.000 Quadratmeilen, nach Britannica rund 194.000 Quadratkilometern.[1, 5] Die fünf Nationen Cherokee, Choctaw und Chickasaw, Creek und Seminole hatten eigene Regierungen, Gerichte und Polizei. Weiße oder schwarze Männer, die nicht Bürger dieser Nationen waren, durften sie aber nicht festnehmen. Das übernahmen die Deputy U.S. Marshals aus Fort Smith.[1]

Im März 1875 bekam Reeves nach dem National Park Service das Angebot, als Deputy Marshal für den Westbezirk von Arkansas und das Indianer-Territorium zu arbeiten.[2] Isaac C. Parker wurde nach dem Handbook of Texas am 10. Mai 1875 Richter in Fort Smith.[3] Parker genehmigte 200 Deputies, beschäftigt waren nach dem National Park Service aber meist nur 20 bis 30 zugleich.[1] Warum Reeves eingestellt wurde, erklärt das Handbook of Texas so: Er kannte die Sprachen und das Land, und als Schwarzer hatte er nicht den schlechten Ruf, den weiße Kriminelle bei den Nationen hinterlassen hatten.[3]

Wie arbeitete Bass Reeves im Indianer-Territorium?

Nach der Oklahoma Historical Society ritten die Deputies von Fort Smith aus bis Fort Reno, Fort Sill und Anadarko, hin und zurück mehr als 800 Meilen (rund 1.300 Kilometer). Ein Deputy nahm einen Wagen mit, einen Koch, der zugleich Wache hielt, und mindestens einen Helfer aus der Posse.[4] Afroamerikanische Deputies durften im Indianer-Territorium Weiße, Schwarze und Angehörige der Nationen festnehmen, die gegen Bundesrecht verstießen. Das war nach dem National Park Service für schwarze Männer der Zeit sehr ungewöhnlich.[1]

Reeves war groß, nach dem National Park Service sechs Fuß zwei Zoll (etwa 1,88 Meter); sein Gewicht geben NPS und Oklahoma Historical Society mit 180, das Handbook of Texas mit 190 amerikanischen Pfund an (rund 82 und 86 Kilogramm).[1, 3, 4] Er galt als sicherer Schütze mit Pistole und Gewehr und arbeitete oft verkleidet, um an Gesuchte heranzukommen.[1] Lesen konnte er nicht: Er ließ sich die Haftbefehle vorlesen und lernte auswendig, welcher Name zu welchem Befehl gehörte.[1, 3] Laut National Park Service hatte er einmal einen Haftbefehl gegen Belle Starr; es war das einzige Mal, dass sie sich in Fort Smith selbst stellte.[1]

Eine Geschichte erzählte Adam Grayson in einem Interview für die Indian-Pioneer Papers. Danach ließ Reeves seine Posse 28 Meilen (rund 45 Kilometer) vor dem Versteck zweier gesuchter Brüder zurück, auf die 5.000 Dollar Belohnung ausgesetzt waren. Er verkleidete sich als Landstreicher mit durchlöchertem Hut und ausgetretenen Schuhen und bat bei der Mutter der beiden um Essen. In der Nacht legte er den schlafenden Brüdern Handschellen an und führte sie zu seinem Lager.[2]

Auch Reeves stand vor Gericht. Nach einem Bericht von KGOU Public Radio löste sich 1884 auf einer Streife ein Schuss aus seinem Gewehr, angeblich aus Versehen, und tötete seinen Koch, mit dem er zuvor gestritten haben soll. Reeves wurde freigesprochen, doch die Kosten der Verteidigung und der Verdienstausfall machten ihn zahlungsunfähig.[6] Die Encyclopedia of Arkansas bestätigt den Mordprozess wegen des Schusses auf seinen Koch und den Freispruch und nennt dafür das Jahr 1887.[8] Nach dem Handbook of Texas wurde er für den Tod von Gefangenen stets freigesprochen.[3] 1897 wechselte er nach Wetumka, 1898 nach Muskogee, als im Territorium eigene Bundesgerichte entstanden. Er arbeitete auch für die Bundesgerichte in Paris und Sherman in Texas.[2, 3, 4]

Wie viele Menschen hat Bass Reeves festgenommen und getötet?

Die bekannten Zahlen gehen auf Zeitungen zurück. Am 28. November 1901 berichtete der Chickasaw Enterprise, Reeves habe mehr als 3.000 Männer und Frauen wegen Verstößen gegen Bundesrecht festgenommen; nach dem National Park Service sagte er das 1901 selbst in einem Interview.[4, 1] Er gab an, 14 Männer in Notwehr getötet zu haben, bei seinem Tod schrieben Zeitungen von mehr als 20.[1] Das Handbook of Texas nennt 14 Getötete, darunter Bob Dozier und Tom Story.[3] Verwundet wurde Reeves nach dem National Park Service in den vielen Schießereien nie.[1]

Der National Park Service warnt vor diesen Zahlen. Viele Zeitungen der Zeit ließen seinen Namen weg oder schrieben seine Erfolge anderen zu. So meldete der Indian Chieftain aus Vinita 1884 den Tod von Jim Webb und erwähnte nur, dass Reeves dabei war, nicht, dass er Webb erschoss.[2] Viele Weiße ärgerte es, dass ein Schwarzer, der wenige Jahre zuvor noch versklavt gewesen war, sie festnehmen durfte. Das führte nach dem National Park Service zu einer lückenhaften und übertriebenen Überlieferung; Zahlen wie 3.000 Festnahmen und, je nach Quelle, 12, 14 oder 20 Getötete seien nur mit Vorsicht zu verwenden.[2] Das Handbook of Texas datiert die Jagd auf Jim Webb dagegen auf 1893 bis 1895.[3]

Lager einer Posse auf einer Lichtung in der Prärie: ein Planwagen, eine Feuerstelle mit eisernem Kessel und angebundene Pferde aus der Ferne unter dem Abendhimmel
Nachtlager auf der Prärie: So zogen die Deputies aus Fort Smith mit Wagen, Koch und Posse durch das Indianer-Territorium Bild: KI-generiert

Warum nahm Bass Reeves seinen eigenen Sohn fest?

Am 7. Juni 1902 erschoss Benjamin Reeves, genannt Bennie, in Muskogee seine Frau Castella aus Eifersucht. Die beiden hatten 1900 geheiratet, Castella Brown stammte aus der Gegend von Muskogee.[2] Nach dem National Park Service zögerte Marshal Leo Bennett zunächst, dann bekam Bass Reeves den Haftbefehl gegen seinen Sohn und brachte ihn ein. Das Handbook of Texas spricht von einer zweiwöchigen Fahndung.[2, 3] Im Januar 1903 wurde Benjamin Reeves wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach elf Jahren im Gefängnis von Fort Leavenworth in Kansas wurde die Strafe umgewandelt und er kam frei; das Handbook of Texas spricht von einer vollen Begnadigung.[2, 3]

Zeitleiste

Zeitleiste: Bass Reeves
  1. 1838Bass Reeves kommt um Juli 1838 in Sklaverei zur Welt.[2]
  2. 1846Die Familie seines Besitzers William Reeves zieht um 1846 mit sechs versklavten Menschen nach Texas.[2]
  3. 1863Nach dem Handbook of Texas lebt er bis 1863 als Flüchtling im Indianer-Territorium, vor allem bei den Creek.[3]
  4. 1870Er lässt sich mit seiner Familie auf einer Farm bei Van Buren, Arkansas, nieder.[2]
  5. März 1875Reeves bekommt das Angebot, als Deputy Marshal für den Westbezirk von Arkansas und das Indianer-Territorium zu arbeiten.[2] Isaac Parker
  6. 10.05.1875Isaac C. Parker wird Richter am Bundesgericht in Fort Smith.[3] Isaac Parker
  7. 1897Reeves wechselt nach Wetumka im Indianer-Territorium, 1898 nach Muskogee.[4]
  8. 28.11.1901Der Chickasaw Enterprise meldet mehr als 3.000 Festnahmen durch Reeves.[4]
  9. 07.06.1902Sein Sohn Benjamin erschießt in Muskogee seine Frau Castella; Reeves bringt ihn mit dem Haftbefehl ein.[2]
  10. 1907Mit der Gründung des Staates Oklahoma endet sein Dienst als Deputy U.S. Marshal; er wird Polizist in Muskogee.[1, 2]
  11. 12.01.1910Bass Reeves stirbt in Muskogee an einer Nierenentzündung.[2, 3]

Was ist Legende, was ist belegt?

Zu Lebzeiten lobten ihn Zeitungen oft, schreibt die Oklahoma Historical Society. Am 19. November 1909 schrieb der Muskogee Times Democrat, Reeves habe in den frühen Jahren oft allein ganze Gruppen von Beschuldigten nach Fort Smith gebracht und für eine einzige Fahrt manchmal Tausende Dollar an Gebühren erhalten.[4] Muskogees Polizeichef Bud Ledbetter sagte, der altgediente Deputy sei vor keinem Mann zurückgewichen.[4]

Der Autor Art T. Burton erzählte KGOU Public Radio, wie er in den 1980er-Jahren erneut auf Reeves stieß und zu recherchieren begann: Bei der Historischen Gesellschaft in Muskogee habe ihm eine Frau am Telefon gesagt, Geschichte schwarzer Menschen sammle man dort nicht.[6] Burtons Buch "Black Gun, Silver Star" erschien 2006 bei der University of Nebraska Press.[2] Im Pendergraft Park in Fort Smith wurde am 26. Mai 2012 eine Bronzestatue von Bass Reeves zu Pferd eingeweiht, geschaffen von Harold T. Holden und bezahlt aus Spenden an die Bass Reeves Legacy Initiative.[8] Nach KGOU und der Encyclopedia of Arkansas taucht er in Filmen und Serien wie "The Harder They Fall" und "Watchmen" auf (mehr in der Serie Lawmen: Bass Reeves).[6, 8]

Grams hält auch Vergleiche wie die Verkleidungen oder ähnlich gefärbte Pferde für weit hergeholt. Einen indigenen Führer zu haben, sei auf Reisen durch das Indianer-Territorium damals üblich gewesen.[6]

Wie starb Bass Reeves?

Mit der Gründung des Staates Oklahoma 1907 endete seine Zeit als Deputy U.S. Marshal. Nach dem National Park Service drängten die Gesetze der Rassentrennung (Jim Crow) an diesem Tag die Schwarzen aus dem Marshal-Dienst in Oklahoma.[2] Reeves wurde Streifenpolizist in Muskogee. Auf seinem Abschnitt soll es von 1907 bis 1909 keine Straftat gegeben haben.[1, 3] 1909 versagte seine Gesundheit.[3]

Bass Reeves starb am 12. Januar 1910 in Muskogee an einer Nierenentzündung, die man damals Bright's disease nannte.[2, 3] Der National Park Service gibt sein Alter mit 71 Jahren an, Britannica mit 72.[1, 5] Der Muskogee Phoenix schrieb nach dem National Park Service, man werde sich an seine Pflichttreue, seinen unerschrockenen Mut und seine vielen aufregenden Erlebnisse erinnern.[2]

Wo er begraben liegt, war nach KGOU 2021 nicht bekannt.[6] In Fort Smith erinnert die Fort Smith National Historic Site des National Park Service an das Bundesgericht, für das er arbeitete; die Stadt liegt im Sebastian County in Arkansas.[1, 7]

Staubige Landstraße durch Eichenwald im Osten Oklahomas im goldenen Abendlicht, am Rand gefallenes Laub und hohes Gras
Landstraße im Osten von Oklahoma, in der Gegend von Muskogee, wo Reeves um 1907 als Polizist arbeitete Bild: KI-generiert

Bass Reeves im Film

Häufige Fragen

Wer war Bass Reeves?

Ein in Sklaverei geborener Mann, der 1875 Deputy U.S. Marshal am Bundesgericht in Fort Smith wurde und bis 1907 im Indianer-Territorium Gesuchte festnahm. Er gilt als einer der ersten afroamerikanischen Deputy U.S. Marshals westlich des Mississippi.

Wie starb Bass Reeves?

Bass Reeves starb am 12. Januar 1910 in Muskogee, Oklahoma, an einer Nierenentzündung, damals Bright's disease genannt. Seit 1909 war er krank. Der National Park Service gibt sein Alter mit 71 Jahren an.

War Bass Reeves das Vorbild für den Lone Ranger?

Das ist nicht belegt. Der Autor Art T. Burton hat Parallelen gesammelt, räumt aber ein, keinen sicheren Beweis zu haben. Der Radiohistoriker Martin Grams fand in den Unterlagen der Erfinder der Radioserie keinen Hinweis auf Reeves.

Wie viele Menschen hat Bass Reeves festgenommen?

Mehr als 3.000 Männer und Frauen, so sagte er es 1901 selbst einer Zeitung. Der National Park Service mahnt, diese Zahl wie die 12, 14 oder 20 Getöteten nur mit Vorsicht zu verwenden.

Hatte Bass Reeves Kinder?

Ja. Nach dem National Park Service und dem Handbook of Texas hatte er mit seiner ersten Frau Jennie zehn Kinder, fünf Söhne und fünf Töchter. Seinen Sohn Benjamin brachte er selbst ein, nachdem dieser 1902 seine Frau Castella erschossen hatte.

Konnte Bass Reeves lesen?

Nein. Sein Besitzer verweigerte ihm die Erlaubnis, lesen zu lernen. Seine Haftbefehle ließ er sich vorlesen und lernte sie auswendig.

Wo ist Bass Reeves begraben?

Nach einem Bericht von KGOU Public Radio aus dem Jahr 2021 war nicht bekannt, wo er beerdigt wurde.

Quellen

  1. Amtliche Stelle Art T. Burton: Bass Reeves. National Park Service, Fort Smith National Historic Site. Stand Last updated 13.07.2024. abgerufen am 25.10.2026
  2. Amtliche Stelle Bass Reeves (Site Bulletin). National Park Service, Fort Smith National Historic Site. Stand Last updated 08.01.2025. abgerufen am 25.10.2026
  3. Nachschlagewerk Nudie E. Williams: Reeves, Bass. Texas State Historical Association, Handbook of Texas Online. Stand 1995, überarbeitet 28.06.2021. abgerufen am 25.10.2026
  4. Nachschlagewerk Art T. Burton: Reeves, Bass (The Encyclopedia of Oklahoma History and Culture). Oklahoma Historical Society. Stand 15.01.2010. abgerufen am 25.10.2026
  5. Nachschlagewerk Bass Reeves. Encyclopaedia Britannica. Stand Last updated 18.06.2026. abgerufen am 25.10.2026
  6. Presse How Curious: Was An Oklahoma Lawman The Inspiration Behind The Lone Ranger? (Katelyn Howard). KGOU Public Radio. Stand 29.09.2021. abgerufen am 25.10.2026
  7. Nachschlagewerk Art T. Burton: Bass Reeves (Encyclopedia of Arkansas). Central Arkansas Library System, Encyclopedia of Arkansas. Stand Last updated 17.09.2026. abgerufen am 25.10.2026

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