Indigene Völker NordamerikasThema
Die Navajo Code Talker
Kurz erklärt Die Navajo Code Talker waren Navajo (Diné), die als Marines im Pazifikkrieg von 1942 bis 1945 Nachrichten in einem Code auf der Grundlage ihrer Sprache übermittelten. Die ersten 29 begannen im Mai 1942, insgesamt wurden laut US-Marine 375 bis 420 ausgebildet. Die Japaner knackten den Code nie; 2001 ehrte der Kongress die ersten 29 mit der Goldmedaille.

Wer waren die Navajo Code Talker?
Die Navajo Code Talker waren Navajo, die im Zweiten Weltkrieg im US Marine Corps dienten und Nachrichten per Telefon und Funk in einem Code auf der Grundlage ihrer Sprache übermittelten. Laut einem Merkblatt der US-Marine nahmen sie an jedem Angriff der Marines im Pazifik von 1942 bis 1945 teil, von Guadalcanal und Tarawa bis Peleliu und Iwo Jima. Sie dienten in allen sechs Divisionen der Marines, in den Raider-Bataillonen und bei den Fallschirmjägern.[3]
Die Navajo nennen sich selbst Diné; Präsident Buu Nygren spricht von sich und den Bürgern der Nation als Diné.[2] Ihr Land heißt Diné Bikéyah, englisch Navajoland.[1] Das National WWII Museum schreibt von den "Navajo (or Diné) code talkers".[5] An ihrem Regierungssitz Window Rock hat die Navajo Nation am Fuß des gleichnamigen Felsens ein Veterans Memorial für die vielen Navajo gebaut, die im Militär der USA dienten; die Nation hebt dabei die Code Talker hervor.[1]
Geschichte und Gegenwart der Nation beschreibt die Seite Navajo (Diné).
Wie entstand der Code der Navajo?
Die Idee kam laut US-Marine von Philip Johnston. Er war der Sohn eines Missionars, wuchs im Reservat der Navajo auf und gehörte zu den wenigen Menschen außerhalb der Nation, die fließend Navajo sprachen. Als Veteran des Ersten Weltkriegs wusste er, dass das Militär einen Code suchte, und dass indigene Sprachen, vor allem Choctaw, schon im Ersten Weltkrieg zum Verschlüsseln gedient hatten.[3] Navajo hatte damals keine Schrift. Nach einer Schätzung, die das Merkblatt der Marine nennt, verstanden zu Beginn des Krieges weniger als 30 Menschen außerhalb der Nation die Sprache, kein einziger davon Japaner.[3]
Anfang 1942 traf Johnston Generalmajor Clayton B. Vogel, den Befehlshaber des Amphibischen Korps der Pazifikflotte. In Tests unter nachgestellten Gefechtsbedingungen verschlüsselten, sendeten und entschlüsselten Navajo eine dreizeilige englische Nachricht in 20 Sekunden; die Maschinen der Zeit brauchten dafür 30 Minuten. Vogel empfahl daraufhin, 200 Navajo anzuwerben.[3] Im Mai 1942 kamen die ersten 29 Navajo-Rekruten in die Grundausbildung. Danach entwickelte diese erste Gruppe laut US-Marine und Navajo Nation in Camp Pendleton bei Oceanside in Kalifornien den Code, mit einem Wörterbuch und vielen Begriffen für militärische Dinge.[1, 3] Nach dem National WWII Museum mussten die Männer dafür in einem bewachten Raum bleiben, bis die Arbeit fertig war.[5] Wörterbuch und Codewörter mussten sie auswendig lernen.[3]
Wie funktionierte der Navajo-Code?
Der Code hatte zwei Teile. Im ersten stand für jeden Buchstaben des englischen Alphabets ein Navajo-Wort. Der Code Talker übersetzte das Wort ins Englische und nahm davon nur den ersten Buchstaben: "wol-la-chee" (Ameise, englisch ant), "be-la-sana" (Apfel, apple) und "tse-nill" (Axt, axe) standen alle für A. Für die meisten Buchstaben gab es mehrere Wörter.[3, 4] Das Wort "Navy" ließ sich so zum Beispiel als "tsah wol-la-chee ah-keh-di-glini tsah-ah-dzoh" senden, also Nadel, Ameise, Sieger, Yucca.[3]
Im zweiten Teil bekamen häufige militärische Begriffe, die es im Navajo nicht gab, eigene Wörter. "Besh-lo", Eisenfisch, hieß U-Boot, "dah-he-tih-hi", Kolibri, hieß Jagdflugzeug, und "debeh-li-zine", schwarze Straße, stand für die kleine Einheit squad.[3] Wie viele solcher Begriffe es gab, beschreiben die Quellen verschieden: Das Merkblatt der Marine spricht von etwa 450, das National WWII Museum von einem Wörterbuch mit 211 Begriffen, das später auf 411 wuchs.[3, 5] Die US-Marine veröffentlicht heute das freigegebene Wörterbuch in der Fassung vom 15. Juni 1945.[4]

Meist arbeiteten die Code Talker zu zweit. Einer bediente das tragbare Funkgerät, der andere sprach und empfing die Nachrichten in seiner Sprache und übersetzte sie ins Englische.[5] Laut US-Marine kam jeder Code Talker nach der Ausbildung zu einer Einheit im Pazifik. Er übermittelte Angaben zu Taktik und Truppenbewegungen, Befehle und andere Meldungen, war aber auch Bote und tat den gewöhnlichen Dienst eines Marines.[3]
Wie viele Navajo Code Talker gab es?
Die erste Gruppe bestand aus 29 Männern. So nennen es die US-Marine, die Navajo Nation und das Gesetz von 2000, und so viele ehrte der Kongress 2001 mit der Goldmedaille.[1, 3, 6, 8] Ein Text des Marine Corps Historical Center, den der National Park Service wiedergibt, spricht dagegen von anfangs 30 Rekruten.[7] Für die Gesamtzahl gibt es keine einheitliche Angabe:[1, 3, 6, 7, 8]
| Quelle | Angabe |
|---|---|
| Merkblatt bei der US-Marine (Navy and Marine Corps WWII Commemorative Committee) | 375 bis 420 als Code Talker ausgebildet, von etwa 540 Navajo, die bis 1945 als Marines dienten[3] |
| Navajo Nation | etwa 400 ausgebildet[1] |
| Marine Corps Historical Center beim National Park Service | 420, nach anfangs 30 Rekruten[7] |
| Gesetz vom 21. Dezember 2000 | nach den ersten 29 später mehr als 350 Navajo-Rekruten[8] |
| Präsident George W. Bush, 26. Juli 2001 | etwa 400 Navajo dienten als Code Talker, 13 von ihnen fielen im Kampf[6] |
Zum Vergleich: 1942 zählte die Navajo Nation laut dem Merkblatt der Marine etwa 50.000 Menschen.[3] Heute hat sie nach eigener Angabe 427.414 eingetragene Bürger, Stand 1. Juni 2026.[2]
Wo kämpften die Navajo Code Talker?
Auf Iwo Jima hatte Major Howard Connor, Fernmeldeoffizier der 5. Marine-Division, in den ersten beiden Tagen der Schlacht sechs Navajo Code Talker rund um die Uhr im Einsatz. Die sechs sendeten und empfingen mehr als 800 Nachrichten, alle ohne Fehler.[3] Das Gesetz von 2000 nennt außerdem Guadalcanal, Tarawa, Saipan und Okinawa als Schlachten, in denen Befehlshaber dem Code Erfolge zuschrieben.[8]
Ohne die Navajo hätten die Marines Iwo Jima nie eingenommen.
Nach Berichten des III. Amphibischen Korps galt der Einsatz der Code Talker auf Guam und Peleliu als "unverzichtbar" für die schnelle Übermittlung geheimer Dokumente. Andere Code Talker gingen mit der 3. Marine-Division nach Bougainville und hielten von Außenposten aus Funkkontakt zur Front.[7] Auf Guadalcanal hielt eine Patrouille der Armee einen Navajo-Funker für einen Japaner in der Uniform der Marines und ließ ihn erst frei, als ein Offizier der Marines ihn erkannte.[7] Gefährlich war die Arbeit vor allem im Pazifik, weil japanische Soldaten gezielt auf Offiziere, Sanitäter und Funker schossen; die Code Talker mussten deshalb beim Senden in Bewegung bleiben.[5]
Die Japaner knackten den Code nicht. Der Chef des japanischen Militärgeheimdienstes, Generalleutnant Seizo Arisue, sagte laut dem Merkblatt der Marine, man habe die Codes von Armee und Luftwaffe der USA entschlüsseln können, den der Marines aber nie. Selbst ein Navajo-Soldat, der bei Bataan in Gefangenschaft geraten war, verstand die Funksprüche nicht, als er sie abhören musste. Etwa 20 Navajo dienten nach derselben Quelle in der Armee auf den Philippinen.[3]

Warum blieb ihre Arbeit so lange geheim?
Navajo galt nach dem Krieg weiter als möglicher Code, deshalb blieb die Leistung der Code Talker lange ohne öffentliche Anerkennung.[3] Laut National WWII Museum durften sie nicht einmal ihren Familien von ihrer Arbeit erzählen.[5] Das Verteidigungsministerium hielt den Code laut dem Gesetz von 2000 geheim, bis er 1968 freigegeben wurde, 23 Jahre nach Kriegsende.[8]
Am 28. Juli 1982 erklärte Präsident Ronald Reagan auf Bitte des Kongresses den 14. August 1982 zum National Navaho Code Talkers Day. In der Proklamation dankte er auch den Nationen "Choctaw, Chippewa, Creek, Sioux" und anderen, deren Sprachen im Ersten und Zweiten Weltkrieg als Codes gedient hatten.[11] Am 17. September 1992 ehrte das Pentagon die Code Talker mit einer Ausstellung über den Code. 35 Code Talker kamen zur Eröffnung, es sprachen unter anderem Senator John McCain und Peterson Zah, der Präsident der Navajo Nation.[3]
Welche Auszeichnungen bekamen die Code Talker?
Das Gesetz vom 21. Dezember 2000, Teil der Haushaltsgesetze für 2001, ehrte die Navajo Code Talker in einem eigenen Abschnitt. Es erlaubte dem Präsidenten, jedem der ersten 29 Navajo Code Talker oder einem überlebenden Angehörigen eine Goldmedaille des Kongresses zu verleihen, und allen weiteren, die sich als Navajo Code Talker qualifiziert hatten, eine Silbermedaille.[8] Am 26. Juli 2001 überreichte Präsident George W. Bush die Goldmedaillen in der Rotunde des Kapitols. Von den ersten 29 waren John Brown, Chester Nez, Lloyd Oliver und Allen Dale June gekommen; Joe Palmer vertrat sein Sohn Kermit.[6]
Die Code Talker anderer Nationen ehrt der Code Talkers Recognition Act vom 15. Oktober 2008. Das Gesetz sieht für jede Nation, aus der Code Talker kamen, eine eigene Goldmedaille vor, für die einzelnen Code Talker Silbermedaillen; die Navajo Nation nimmt es aus.[9] Am 20. November 2013 wurden in der Emancipation Hall des Kapitols 33 Nationen geehrt, die das Verteidigungsministerium bis dahin ermittelt hatte; 25 von ihnen erhielten ihre Medaille an diesem Tag.[10, 12]
Code Talker anderer Nationen
Schon im Ersten Weltkrieg setzte die US-Armee in Frankreich Choctaw-Soldaten ans Telefon, deren Sprache die deutschen Truppen nicht verstanden; die Choctaw Nation nennt 19 Männer.[13] Den ersten bekannten Einsatz indigener Code Talker datiert das Gesetz von 2008 auf den 17. Oktober 1918.[9]
Die Geschichte der Choctaw und ihrer Code Talker steht auf der Seite Choctaw und Chickasaw.
Im Zweiten Weltkrieg begann laut National WWII Museum die US-Armee als erste Teilstreitkraft schon 1940, Code Talker anzuwerben, unter anderem in Oklahoma. Neben den Navajo dienten Code Talker aus mindestens 14 weiteren Nationen, darunter Cherokee und Comanche, im Pazifik und in Europa.[5] Die Oklahoma Historical Society beschreibt die Code Talker der Comanche in der 4. Fernmeldekompanie der 4. Infanteriedivision, die von der Landung in der Normandie am 6. Juni 1944 bis Kriegsende Nachrichten in einem Code aus ihrer Sprache übermittelten.[14] Die Comanche Nation steht auf der Liste der US Mint für die Medaillen nach dem Gesetz von 2008.[12] Die Oklahoma Historical Society nennt dagegen 2001 als Jahr der Goldmedaille für die Comanche; nach dem Gesetz von 2008 und der US Mint ehrte der Kongress 2001 die Navajo.[9, 12, 14] Das Gesetz von 2008 nennt außerdem etwa 50 indigene Soldaten, die die Armee für Aufgaben mit ihrer Sprache anwarb.[9]
Zur Nation der Comanche siehe Comanche.
Windtalkers: was am Film stimmt
Der Spielfilm "Windtalkers" von John Woo kam 2002 heraus, eine Produktion aus den USA mit Nicolas Cage, Adam Beach und Peter Stormare, 135 Minuten lang.[15] Cage spielt den Marine Joe Enders, Beach den Navajo Code Talker Ben Yahzee.[15, 16] Der Film greift den echten Einsatz der Code Talker auf und erzählt dazu eine Spielhandlung. Lawrence Suid, Autor von Büchern über das Bild des Militärs im Film, kritisierte 2002 in der Zeitschrift Naval History, Woo habe den Pazifikkrieg vor allem als Bühne für Gewaltszenen genutzt und den Code Talkern nicht die Aufmerksamkeit gegeben, die der Film versprach.[16]
Umstritten ist der Kern der Handlung: Enders soll seinen Code Talker schützen, ihn aber töten, wenn die Japaner ihn gefangen zu nehmen drohen. Das Gesetz von 2000 nennt in seinen Feststellungen, einige Code Talker seien von Marines bewacht worden, deren Aufgabe es gewesen sei, sie bei drohender Gefangennahme zu töten.[8] Hauptmann Matt Morgan vom Presseamt des Marine Corps schrieb dagegen im März 2000 zum Drehbuch, so etwas sei nie ein stehender Befehl gewesen und gewiss ein rechtswidriger. Nach demselben Bericht stützte sich der Produzent auf Code Talker, die an einen solchen Befehl glaubten.[16]
Zum Film selbst siehe die Seite Windtalkers (2002).
- 17.10.1918Erster bekannter Einsatz indigener Code Talker: Choctaw-Soldaten der US-Armee in Frankreich.[9, 13] Choctaw und Chickasaw
- 1940Die US-Armee beginnt laut National WWII Museum, indigene Code Talker anzuwerben, unter anderem in Oklahoma.[5]
- 1942Ab 1942 nehmen Navajo Code Talker an jedem Angriff der Marines im Pazifik teil.[3]
- Mai 1942Die ersten 29 Navajo-Rekruten beginnen die Grundausbildung und entwickeln danach den Code.[1, 3] Navajo
- 06.06.1944Code Talker der Comanche landen mit der 4. Infanteriedivision in der Normandie.[14] Comanche
- 15.06.1945Das Wörterbuch der Navajo Code Talker erhält seine überarbeitete Fassung.[4]
- 1968Das Verteidigungsministerium gibt den Navajo-Code frei.[8]
- 28.07.1982Präsident Ronald Reagan erklärt den 14. August 1982 zum National Navaho Code Talkers Day.[11]
- 17.09.1992Das Pentagon ehrt die Navajo Code Talker mit einer Ausstellung.[3]
- 21.12.2000Ein Gesetz sieht Goldmedaillen für die ersten 29 und Silbermedaillen für die weiteren Navajo Code Talker vor.[8]
- 26.07.2001Im Kapitol ehrt Präsident George W. Bush die ersten 29 Navajo Code Talker mit der Goldmedaille und überreicht sie fünf von ihnen persönlich oder durch einen Vertreter.[6]
- 15.10.2008Der Code Talkers Recognition Act ehrt die Code Talker anderer Nationen mit Goldmedaillen.[9]
- 20.11.2013Im Kapitol werden 33 Nationen für ihre Code Talker geehrt, 25 erhalten ihre Medaille.[10]
- Navajo (Diné): Geschichte und Nation heute
- Der Lange Marsch der Navajo und Bosque Redondo
- Choctaw und Chickasaw und Comanche
- Internatsschulen für indigene Kinder
- Indigene Völker heute
Häufige Fragen
Wer waren die Navajo Code Talker?
Navajo, die im Zweiten Weltkrieg bei den US-Marines dienten und Nachrichten per Telefon und Funk in einem Code auf der Grundlage ihrer Sprache übermittelten. Sie nahmen an allen Angriffen der Marines im Pazifik von 1942 bis 1945 teil, von Guadalcanal bis Iwo Jima.
Wie viele Navajo Code Talker gab es?
Die erste Gruppe bestand aus 29 Männern. Für die Gesamtzahl nennen die Quellen verschiedene Werte: Die US-Marine spricht von 375 bis 420 ausgebildeten Code Talkern, die Navajo Nation von etwa 400, ein Text des Marine Corps beim National Park Service von 420.
Wurde der Code der Navajo je geknackt?
Nein. Der Chef des japanischen Militärgeheimdienstes, Generalleutnant Seizo Arisue, sagte laut US-Marine, man habe die Codes von Armee und Luftwaffe der USA entschlüsselt, den der Marines aber nie.
Ist der Film Windtalkers eine wahre Geschichte?
Der Film von John Woo aus dem Jahr 2002 greift den echten Einsatz der Navajo Code Talker auf, erzählt aber eine Spielhandlung um den Marine Joe Enders. Ob Leibwächter Code Talker vor einer Gefangennahme töten sollten, ist umstritten: Das Gesetz von 2000 hält es in seinen Feststellungen fest, ein Presseoffizier des Marine Corps bestritt im März 2000, dass es je einen stehenden Befehl dazu gab.
Welche Auszeichnung bekamen die Navajo Code Talker?
Ein Gesetz vom 21. Dezember 2000 sah Goldmedaillen des Kongresses für die ersten 29 und Silbermedaillen für alle weiteren Navajo Code Talker vor. Präsident George W. Bush überreichte die Goldmedaillen am 26. Juli 2001 im Kapitol.
Gab es auch Code Talker anderer Nationen?
Ja. Choctaw-Soldaten nutzten ihre Sprache schon 1918 im Ersten Weltkrieg, Comanche dienten im Zweiten Weltkrieg in der 4. Infanteriedivision der US-Armee. Bis 2013 hatte das Verteidigungsministerium 33 Nationen ermittelt, deren Code Talker eine Goldmedaille erhalten sollten.
Seit wann ist der Code nicht mehr geheim?
Laut dem Gesetz von 2000 hielt das Verteidigungsministerium den Code nach dem Krieg geheim, bis er 1968 freigegeben wurde. Am 17. September 1992 ehrte das Pentagon die Code Talker mit einer Ausstellung.
Quellen
- Tribal Nation Navajo Nation Enrollment Continues to Grow, Reflecting the Strength of Our People. Navajo Nation, Office of the President and Vice President. Stand 08.06.2026. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Navajo Code Talkers: World War II Fact Sheet (verfasst vom Navy and Marine Corps WWII Commemorative Committee). Naval History and Heritage Command, Navy Department Library. Stand 18.05.2026. abgerufen am 25.10.2026
- Primärquelle Navajo Code Talkers' Dictionary, Fassung vom 15. Juni 1945 (freigegeben nach DoD Directive 5200.9). Naval History and Heritage Command, Navy Department Library. Stand 15.06.1945. abgerufen am 25.10.2026
- Museum American Indian Code Talkers. The National WWII Museum, New Orleans. Stand 14.08.2017. abgerufen am 25.10.2026
- Primärquelle Remarks on Presenting the Congressional Gold Medal to Navajo Code Talkers, Public Papers of the Presidents: George W. Bush (2001, Book II), S. 917 bis 918. Government Publishing Office, govinfo.gov. Stand 26.07.2001. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Legacy of the Navajo Code Talkers (Text des United States Marine Corps Historical Center). National Park Service. Stand 13.08.2018. abgerufen am 25.10.2026
- Gesetz und Vertrag Public Law 106-554 (Consolidated Appropriations Act, 2001), Anhang mit Sec. 1101 Honoring the Navajo Code Talkers, 114 Stat. 2763A-311. U.S. Congress, Text bei govinfo.gov (Government Publishing Office). Stand 21.12.2000. abgerufen am 25.10.2026
- Gesetz und Vertrag Code Talkers Recognition Act of 2008, Public Law 110-420, 122 Stat. 4774. U.S. Congress, Text bei govinfo.gov (Government Publishing Office). Stand 15.10.2008. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Native American Tribes Whose Members Served as Code Talkers Honored with Congressional Gold Medals (Pressemitteilung). United States Mint, U.S. Department of the Treasury. Stand 20.11.2013. abgerufen am 25.10.2026
- Primärquelle Ronald Reagan: Proclamation 4954, National Navaho Code Talkers Day. Ronald Reagan Presidential Library and Museum. Stand 28.07.1982. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Code Talkers Recognition Congressional Medals Program. United States Mint, U.S. Department of the Treasury. Stand 21.06.2023. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Comanche Code Talkers (Oklahoma Military Hall of Fame). Oklahoma Historical Society, Oklahoma History Center. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Filmdatenbank Windtalkers (2002), Filmdatenbank. Det Danske Filminstitut. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Fachaufsatz Lawrence Suid: Windtalkers Sends Wrong Message, Naval History Magazine. U.S. Naval Institute. Stand Oktober 2002. abgerufen am 25.10.2026
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