Orte und NaturOrt
Bodie
Kurz erklärt Bodie ist eine Geisterstadt im Mono County im Osten Kaliforniens, in den Hügeln nördlich des Mono Lake auf rund 2.550 Metern Höhe. Nach dem Goldfund von 1859 wurde der Ort ab Mitte der 1870er Jahre zur Boomtown, 1942 endete der Bergbau. Seit 1962 ist Bodie ein State Historic Park, den California State Parks im Zustand des "arrested decay" erhält, des aufgehaltenen Verfalls.

Geschichte von Bodie
Das Land der Kootzaduka'a
Das Gold von Bodie wurde 1859 im angestammten Land der Kootzaduka'a gefunden, die bis heute in der Gegend leben.[3] Die Nation beschreibt sich selbst als südlichste Gruppe der Numu, eines Volkes aus 22 Gruppen in Kalifornien, Nevada, Idaho und Oregon; ihre Heimat liegt seit jeher in der Region zwischen dem Mono Lake und Yosemite.[11, 12] Ein Text der Nation, den der Yosemite-Nationalpark zitiert, setzt die Numu mit den Northern Paiute gleich (mehr auf der Seite Paiute); der Name wird auch Kutzadika'a oder Kuzedika geschrieben.[13, 11] Früher zogen die Kootzaduka'a als Jäger und Sammler mit dem Wild und den Erntezeiten der Pflanzen durch diese Region.[11]
Die Ankunft der Bergleute und Stadtbewohner störte ihre Nahrungsquellen und den Zugang zum Land.[2] Indigene Menschen arbeiteten aber auch in den Betrieben der Boomtown.[2] Heute bemüht sich der Mono Lake Kootzaduka'a Tribe um die Anerkennung als Nation durch die Bundesregierung und um eigenes Land in seiner Heimat.[11]
Der Goldfund von 1859
In der Gegend des Mono Lake fanden Goldsucher laut National Park Service schon 1852 Gold. Im Juli 1859 entdeckten William S. Bodey und E. S. Taylor dann Seifengold, also Gold in Sand und Kies, an der Stelle des späteren Bodie. Bodey kam im Winter 1859/60 auf dem Weg zu Vorräten in einem Schneesturm um; der 1860 gegründete Bergbaubezirk bekam seinen Namen.[6] California State Parks schreibt den Namen des Finders W. S. Body oder Bodey.[1]
Lange blieb der Ort klein. Bis 1876 standen laut National Park Service weniger als 20 Gebäude dort.[6]
Die Boomtown der späten 1870er Jahre
Den großen Fund datieren die Quellen verschieden. Nach California State Parks legte 1875 ein Stolleneinsturz eine reiche Erzader frei, und 1877 kaufte die Standard Company die Grube.[1] Der National Park Service nennt 1876, als die Bunker-Hill-Grube große Gold- und Silbervorkommen fand, das California State Capitol Museum schon 1872.[6, 8] Auf seiner Seite zu Virginia City nennt der National Park Service für 1878 einen reichen Fund in Bodie; im selben Jahr begannen Tausende, den Bergbaubezirk an der Comstock Lode zu verlassen.[14] Die Blütezeit lag laut California State Parks zwischen 1877 und 1881.[4]
1878 hatte Bodie eine Hauptstraße mit Hotels, Zeitungen, Banken und Gemischtwarenläden. Gruben und Aufbereitung arbeiteten rund um die Uhr; dafür gab es Pochwerke, die das Erz zerstampften, eine Bahnlinie und Holzbetriebe.[2] Bis 1879 wuchs der Ort laut National Park Service auf über 250 Gebäude, darunter eine Schule, eine Bank von Wells Fargo, vier freiwillige Feuerwehren, Hotels, ein Gefängnis, Friedhöfe, Kirchen und ein Bestattungsunternehmen. Die Main Street war über eine Meile lang und dicht mit ein- und zweistöckigen Häusern bebaut.[6] California State Parks spricht dagegen von einst rund 2.000 Bauten.[1]
Die Arbeit in den Gruben zog Menschen aus England (vor allem Cornwall), Wales, Irland, Kanada, Mexiko, Deutschland und China an. Die Hälfte der Einwohner waren Einwanderer, nur 10 Prozent Frauen.[3] Die hohen Löhne trugen Hotels, Saloons, Tanzsäle und ein Rotlichtviertel.[3] Zur Unterhaltung gab es neben Saloons und Glücksspiel auch Umzüge und eine Baseballmannschaft.[2]

Wie viele Menschen lebten in Bodie?
Bei den Einwohnerzahlen widersprechen sich sogar die Seiten von California State Parks. Der Park räumt ein, dass bei der Zählung von 1880 manche Menschen nicht erfasst worden sein könnten oder unklar war, wer als Einwohner galt.[4]
| Zeitraum | Zahl | Quelle |
|---|---|---|
| Volkszählung 1880 | über 5.000 ständige Einwohner | California State Parks, Faltblatt[2] |
| Volkszählung 1880 | 8.000 | California State Parks, häufige Fragen[4] |
| Blütezeit | eher 7.000 bis 8.000, weil Bergleute und Handwerker kamen und gingen | California State Parks, Faltblatt[2] |
| 1879 bis 1881 | 8.000 bis 10.000 | California State Parks, häufige Fragen[4] |
| 1880er Jahre | über 8.000 | California State Parks, Infoblatt[3] |
| Blütezeit | rund 8.000, bei einst rund 2.000 Bauten | California State Parks, Parkseite[1] |
| 1879 | über 10.000 | National Park Service[6] |
| 1876 bis 1882 | über 10.000 | California State Capitol Museum[8] |
| 1886 | etwa 1.500 | National Park Service[6] |
Ähnlich weit gehen die Angaben zum Ertrag der Gruben auseinander. Das State Capitol Museum nennt Gold im Wert von über 30 Millionen Dollar bis 1942, die Parkverwaltung rund 34 Millionen Dollar in Gold und Silber.[8, 4] Der National Park Service schätzt die Förderung von 1876 bis 1941 auf 70 Millionen Dollar, mit dem höchsten Stand 1879, und der Eintrag als California Historical Landmark spricht von Gold im Wert von mehr als 100 Millionen Dollar.[6, 9]
Niedergang, Brände und das Ende des Bergbaus
Der Aufschwung war kurz. Nach California State Parks begann der Abstieg 1881, nach dem National Park Service schon 1879, als neuere Gruben anderswo die Menschen weglockten.[1, 6] 1886 lebten noch etwa 1.500 Menschen in Bodie.[6] In den 1890er Jahren brachten Strom und das Zyanidverfahren zur Goldgewinnung noch einmal einen kurzen Aufschwung.[2] Im Juli 1892 zerstörte ein Feuer einen großen Teil der Main Street, laut Faltblatt des Parks Hunderte Gebäude. Das Geschäftsviertel entstand danach kleiner neu, und einige der heutigen Häuser an der Main Street wurden wahrscheinlich von anderen Stellen des Ortes dorthin versetzt.[6, 2]
1915 wurde Bodie schon als Geisterstadt beschrieben.[2] Im Juni 1932 brannte ein weiteres Mal ein Teil des Geschäftsviertels ab. Nach beiden Bränden stand laut California State Parks weniger als ein Zehntel der einstigen Bauten.[6, 1] 1942 ließ das War Production Board, die Behörde für die Kriegswirtschaft, den Bergbau einstellen.[6] Schule und Postamt schlossen, und Bodie verlor seinen Status als Gemeinde. Bis der Ort 1962 State Park wurde, lebten dort nur noch wenige Hausmeister.[4]
Vom verlassenen Ort zum State Historic Park
Mit besseren Straßen und dem Auto kamen Besucher, angezogen vom Ruf des Ortes als Stadt des Wilden Westens.[2] Schon am 8. August 1939 wurde Bodie als California Historical Landmark Nummer 341 eingetragen, also als historisches Denkmal des Bundesstaats.[9, 8] Weil Hausmeister die Häuser bis weit ins 20. Jahrhundert vor Diebstahl und Vandalismus schützten, blieb laut California State Parks viel erhalten; von den nahen Bergbauorten Aurora und Masonic ist dagegen wenig übrig.[1]
Seit dem 4. Juli 1961 führt der National Park Service den Bodie Historic District als National Historic Landmark, also als Baudenkmal von nationaler Bedeutung.[7] 1962 übernahm California State Parks den Ort als State Historic Park, laut State Capitol Museum mit 500 Acres (rund 200 Hektar).[2, 6, 8] 2002 erklärte das Parlament von Kalifornien Bodie zur offiziellen Goldrausch-Geisterstadt des Bundesstaats.[8]
Bekannte Ereignisse und Personen
Chinatown an der King Street
Viele Chinesen kamen laut National Park Service 1878 als Vertragsarbeiter aus Südchina nach Bodie. Sie wohnten am Ortsrand in einem Chinatown nordwestlich der Kreuzung von Main Street und King Street.[6] In den Gruben durften sie nicht arbeiten.[2, 3] Sie betrieben Wäschereien, verkauften Gemüse, lieferten Holzkohle und den größten Teil des Holzes, das der Ort verbrauchte.[6] Zum Chinatown gehörten zwei- und dreistöckige Holzhäuser mit Läden, Wohnungen, Pensionen, einem Restaurant, Opiumhöhlen, einem taoistischen Tempel, Saloons und Spielhallen. Die Zeitungen berichteten vom chinesischen Neujahrsfest und von großen Begräbnissen; 1880 lebten dort mehrere Hundert Menschen.[6]
Der Ruf als gesetzlose Stadt
In den 1880er Jahren hatte Bodie laut National Park Service einen harten Ruf. Die Redensart "a bad man from Bodie" (ein böser Mann aus Bodie) meinte einen besonders unangenehmen Menschen.[6] Mit dem Boom kamen Brauereien, Saloons, Bordelle und Spielhöhlen, und der National Park Service verbindet damit nächtliche Schießereien, Messerstechereien und Schlägereien.[6] Das Faltblatt des Parks nennt Geschichten von Schießereien, Raubüberfällen und Überfällen auf Postkutschen, dazu fast unreguliertes Glücksspiel, Prostitution und Opiumhöhlen.[2] Ein Kind soll in sein Tagebuch geschrieben haben: "Goodbye God, I'm going to Bodie" (Leb wohl, Gott, ich gehe nach Bodie).[6]
California State Parks schränkt das Bild ein: Streit und Gewalt blieben meist auf die King Street und die Bonanza Street beschränkt. Anderswo gingen Kinder zur Schule, man feierte den 4. Juli, und das Leben glich eher dem in anderen Orten Kaliforniens als dem Bild vom Wilden Westen, das sich nach den 1870er Jahren verbreitete.[2]
Zeitleiste
- Juli 1859William S. Bodey und E. S. Taylor finden an der Stelle des späteren Bodie Seifengold; Bodey stirbt im folgenden Winter in einem Schneesturm.[6]
- 1860Der Bergbaubezirk Bodie wird gegründet und nach Bodey benannt.[6]
- 1875Ein Stolleneinsturz legt eine reiche Erzader frei (NPS: Fund der Bunker-Hill-Grube 1876; State Capitol Museum: Beginn der Bonanza 1872).[1, 6, 8]
- 1877Die Standard Company kauft die Grube; der Boom dauert laut California State Parks bis 1881.[1, 4]
- 1878Chinesische Vertragsarbeiter aus Südchina kommen nach Bodie; laut NPS-Seite zu Virginia City wird ein reicher Fund in Bodie gemacht.[6, 14]
- 1879Bodie hat laut NPS über 250 Gebäude und über 10.000 Einwohner; die Förderung erreicht ihren Höchststand.[6]
- 1880Die Volkszählung zählt laut California State Parks über 5.000 ständige Einwohner (an anderer Stelle des Parks: 8.000).[2, 4]
- 1886Die Einwohnerzahl ist laut NPS auf etwa 1.500 gesunken.[6]
- Juli 1892Ein Feuer zerstört einen großen Teil der Main Street.[6, 2]
- Juni 1932Ein weiteres Feuer zerstört Teile des Geschäftsviertels.[6]
- 08.08.1939Bodie wird als California Historical Landmark Nr. 341 eingetragen.[9, 8]
- 1942Das War Production Board lässt den Bergbau einstellen; Schule und Postamt schließen.[6, 4]
- 04.07.1961Der Bodie Historic District wird National Historic Landmark.[7]
- 1962Bodie wird State Historic Park von California State Parks.[6, 8]
- 2002Das Parlament von Kalifornien erklärt Bodie zur offiziellen Goldrausch-Geisterstadt.[8]
- 29.08.2026California State Parks und der Mono Lake Kootzaduka'a Tribe unterzeichnen eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit in Bodie und am Mono Lake.[10]
Was ist heute in Bodie zu sehen?
Bodie ist heute Bodie State Historic Park und wird von California State Parks betreut, unterstützt von der gemeinnützigen Bodie Foundation.[1, 3] Nach dem National Park Service stehen in und um den Ort noch 110 Gebäude.[6] In vielen sind die Räume so geblieben, wie die Bewohner sie verlassen haben, mit Möbeln, Werkzeugen und Waren; durch die Fenster kann man hineinsehen.[2] Im Ort leben nur noch Mitarbeiter des Parks.[2]
Der Zustand heißt "arrested decay", aufgehaltener Verfall. California State Parks erhält die Gebäude so, wie der Staat sie übernommen hat. Sie werden nicht mit modernen Mitteln umgebaut, aber auch nicht dem Einsturz überlassen. Der Park und die Bodie Foundation ersetzen Dächer und Fenster und bessern Fundamente aus, damit die Häuser stehen bleiben.[2]
Gut zu wissen
In Bodie ist alles nach kalifornischem Recht geschützt. Mitnehmen darf man nichts, auch keine Steine, Pflanzen, Glasscherben oder Nägel, und Metalldetektoren sind verboten. Zurückgeschickte Fundstücke lassen sich laut Park oft nicht mehr eindeutig Bodie zuordnen.[1]
Museum und Besucherzentrum öffnen laut Infoblatt des Parks von Mitte Mai bis Mitte Oktober, Führungen durch das Pochwerk gibt es nur in der Saison; für 2026 sind sie beendet (Stand: Oktober 2026).[3, 1] Im Park gibt es kein Essen, kein Benzin und keinen Campingplatz, Drohnen sind verboten.[1] Hunde sind an der Leine erlaubt, aber nicht in den historischen Gebäuden (Stand: Oktober 2026).[1] Aktuelle Zeiten nennt die Seite von Bodie State Historic Park.[1]
Seit dem 29. August 2026 arbeiten California State Parks und der Mono Lake Kootzaduka'a Tribe of California and Nevada nach einer gemeinsamen Vereinbarung zusammen, unter anderem beim Schutz von Kulturgütern und bei der Vermittlung in Bodie. Sie sichert den Mitgliedern der Nation auch den Zugang zum Land und das Sammeln traditioneller Materialien.[10]

Bodie im Winter
Der Park ist das ganze Jahr geöffnet. Wegen der Höhe von 8.375 Fuß (rund 2.550 Meter) erreicht man ihn im Winter aber nur mit Skiern, Schneeschuhen oder dem Schneemobil.[5] Die State Route 270, die Hauptzufahrt, sperrt das Mono County im Winter; die übrigen Wege sind Schotterpisten, die Schnee, Schlamm und Auswaschungen unpassierbar machen können. Selbst Allradwagen mit Ketten bleiben laut Park jedes Jahr stecken (Stand: Oktober 2026).[5] Bis zu 10 Fuß (rund 3 Meter) Schnee fallen, Verwehungen erreichen 20 Fuß (rund 6 Meter).[4] Der kälteste gemessene Wert liegt laut Faltblatt bei minus 36 Grad Fahrenheit, rund minus 38 Grad Celsius.[2]
Karte
Bodie liegt nordöstlich des Yosemite-Nationalparks und nördlich des Mono Lake im Mono County. Von der US 395 sieben Meilen südlich von Bridgeport führt die State Route 270 nach Osten, 10 Meilen asphaltiert und die letzten 3 Meilen ohne festen Belag.[1] Die Karte zeigt den Ort nach dem Ortsnamenverzeichnis des U.S. Geological Survey, dazu Virginia City, die Comstock Lode und Rhyolite in Nevada.[15]
- 1Bodie (Bodie, Mono County, Kalifornien) 38,21° N, 119,01° W[15]
- 2Virginia City (Virginia City, Storey County, Nevada) 39,31° N, 119,65° W[16]
- 3Comstock Lode (Mount Davidson über Virginia City, Nevada) 39,31° N, 119,66° W[17]
- 4Rhyolite (Rhyolite, Nye County, Nevada) 36,90° N, 116,83° W[18]
Wurde Bodie je ganz verlassen?
Mythos und Wahrheit
Mythos
Nach dem Goldrausch zogen alle Bewohner fort, und Bodie stand jahrzehntelang leer.
Was belegt ist
Laut California State Parks war Bodie nie ganz verlassen. Nach dem Boom von 1877 bis 1881 lebten Menschen bis weit ins 20. Jahrhundert dort. Als 1942 der Bergbau endete, blieben einige Hausmeister, bis der Ort 1962 State Park wurde, und heute wohnen Mitarbeiter des Parks mit ihren Familien dort.[4]
Häufige Fragen
Wo liegt Bodie?
Bodie liegt im Mono County im Osten Kaliforniens, in den Hügeln nördlich des Mono Lake und nordöstlich des Yosemite-Nationalparks. Der Ort liegt auf rund 2.550 Metern Höhe. Die Zufahrt über die State Route 270 zweigt sieben Meilen südlich von Bridgeport von der US 395 ab.
Wie viele Menschen lebten in Bodie?
Die Angaben gehen weit auseinander. California State Parks nennt für die Volkszählung 1880 an einer Stelle über 5.000 ständige Einwohner, an anderer Stelle 8.000, und schätzt die Blütezeit auf 7.000 bis 8.000 oder bis zu 10.000 Menschen. Der National Park Service und das California State Capitol Museum nennen über 10.000.
Warum wurde Bodie verlassen?
Nach dem National Park Service wurde abbaubares Erz knapp, und neuere Gruben anderswo lockten die Menschen fort. Nach California State Parks ging die Einwohnerzahl ab 1881 stark zurück. Brände 1892 und 1932 zerstörten große Teile des Ortes. 1942 ließ das War Production Board den Goldbergbau einstellen; danach blieben laut California State Parks nur noch wenige Hausmeister.
Was bedeutet arrested decay?
So nennt California State Parks seine Art, Bodie zu erhalten: Die Häuser bleiben so, wie der Staat sie 1962 übernommen hat. Sie werden nicht modernisiert, aber auch nicht dem Einsturz überlassen; Dächer, Fenster und Fundamente werden ausgebessert.
Kann man Bodie im Winter besuchen?
Der Park ist das ganze Jahr geöffnet. Im Winter sperrt das Mono County aber die State Route 270, und Bodie ist dann nur mit Skiern, Schneeschuhen oder dem Schneemobil zu erreichen. Verpflegung, Benzin und Übernachtung gibt es im Park nicht (Stand: Oktober 2026).
Darf man in Bodie etwas mitnehmen?
Nein. Alles im Park steht unter dem Schutz des kalifornischen Rechts, auch Steine, Pflanzen, Glasscherben und Nägel. Metalldetektoren und Drohnen sind verboten.
Ist Bodie eine offizielle Geisterstadt?
Ja. Das Parlament von Kalifornien erklärte Bodie 2002 zur offiziellen Goldrausch-Geisterstadt des Bundesstaats. Weitere Orte dieser Art stellt die Seite Geisterstädte vor.
Quellen
- Amtliche Stelle Bodie State Historic Park. California State Parks. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle Bodie State Historic Park: Where Time Stands Still (Faltblatt). California State Parks. Stand 2026. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle Bodie State Historic Park: Map and Guide (Infoblatt). California State Parks. Stand September 2026. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle Bodie State Historic Park: Commonly Asked Questions. California State Parks. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle Bodie State Historic Park: Winter Visits. California State Parks. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle Bodie Historic District. National Park Service. Stand 07.06.2019. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle List of NHLs by State (Bodie Historic District). National Park Service. Stand 28.09.2026. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle Gold Rush Ghost Town: Bodie (California State Symbols). California State Capitol Museum. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle California Historical Landmark No. 341: Bodie. California State Parks, Office of Historic Preservation. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle Mono Lake Kootzaduka'a Tribe of California and Nevada and California State Parks Sign Memorandum of Understanding (Pressemitteilung). California State Parks. Stand 04.09.2026. abgerufen am 26.10.2026
- Tribal Nation Mono Lake Kootzaduka'a Tribe. Mono Lake Kootzaduka'a Tribe of California and Nevada. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
- Tribal Nation Numu Tubewa. Mono Lake Kootzaduka'a Tribe of California and Nevada. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle Tribal Resources (Mono Lake Kootzaduka'a Tribe, Zitat aus Voices of the People, S. 125). National Park Service, Yosemite National Park. Stand 23.10.2026. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle Virginia City Historic District, Nevada. National Park Service. Stand 05.06.2018. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle Geographic Names Information System, Eintrag 1658094: Bodie, Populated Place, Mono County, California (Abfrage im Kartendienst geonames der National Map). U.S. Geological Survey. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle Geographic Names Information System, Eintrag 856420: Virginia City, Populated Place, Storey County, Nevada (Abfrage im Kartendienst geonames der National Map). U.S. Geological Survey. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Geographic Names Information System, Eintrag 856225: Mount Davidson, Summit, Storey County, Nevada (Abfrage im Kartendienst geonames der National Map). U.S. Geological Survey. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Geographic Names Information System, Eintrag 845627: Rhyolite, Populated Place, Nye County, Nevada (Abfrage im Kartendienst geonames der National Map). U.S. Geological Survey. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
Fehler entdeckt? Hinweis an die Redaktion. Jeder Hinweis wird an der Quelle geprüft.
Alexander Müller Gründer und Herausgeber von Wilder-Westen.org
Alexander Müller hat Wilder-Westen.org gegründet und gibt es heraus. Er lebt in Bertingen in Sachsen-Anhalt, führt dort SEO NW und verantwortet Redaktion, Technik und Gestaltung.
Passt dazu
Orte und NaturGeisterstädteBodie, Calico und Rhyolite sind verlassene Bergbauorte im Westen der USA.
Orte und NaturRhyoliteRhyolite in Nevada entstand nach dem Goldfund von 1904 und war wenige Jahre später fast leer.
GeschichteGoldräusche im Wilden WestenDie großen Goldräusche Nordamerikas von Georgia 1829 bis Nome 1900 im Überblick.
Orte und NaturVirginia City, NevadaVirginia City in Nevada entstand 1859 über der Comstock Lode, dem ersten großen Silberfund der USA.