WesternPerson
Sam Peckinpah
Kurz erklärt Sam Peckinpah (1925 bis 1984) war ein US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor aus Fresno in Kalifornien. Sechs seiner 14 Kinofilme spielen im alten Westen, von The Deadly Companions (1961) bis Pat Garrett jagt Billy the Kid (1973). Als seinen besten Film sehen viele The Wild Bunch von 1969, dessen Gewalt beim Start heftig umstritten war.

Wer war Sam Peckinpah?
Sam Peckinpah, mit vollem Namen David Samuel Peckinpah, war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Er wurde am 21. Februar 1925 in Fresno in Kalifornien geboren und starb am 28. Dezember 1984 in Inglewood.[1, 2] Britannica beschreibt seine Filme als extrem gewalttätig, aber oft lyrisch, und sieht in ihnen Fragen von Moral und Identität.[1] Von seinen 14 Kinofilmen spielen nach der Zeitschrift der Directors Guild of America (DGA) nur sechs im alten Westen.[3] Fast die Hälfte seiner Filme litt laut British Film Institute (BFI) darunter, dass ihm die Studios die Kontrolle nahmen.[17]
Herkunft und Ausbildung
Im Zweiten Weltkrieg ging Peckinpah zu den US Marines. Danach studierte er an der California State University in Fresno, schloss 1948 mit dem Bachelor ab und begann dort, Theaterstücke zu inszenieren. Einen Master in Schauspiel erwarb er an der University of Southern California.[1] Anfang der 1950er Jahre arbeitete er als Hausregisseur am Huntington Park Civic Theatre und als Bühnenarbeiter beim Fernsehsender KLAC-TV in Los Angeles. 1954 war er Cutter bei einem Fernsehsender von CBS, danach wurde er Assistent des Regisseurs Don Siegel, unter anderem bei Riot in Cell Block 11 (1954) und Invasion of the Body Snatchers (1956).[1] Terrence Rafferty nennt ihn in der Zeitschrift der DGA mit Peckinpahs eigenen Worten ein Kind des alten Westens und zitiert ihn so:[3]
Ich kannte das Leben der Cowboys aus erster Hand. Ich war bei einigen ihrer Abenteuer dabei und habe den Zerfall einer Welt selbst miterlebt.
Western fürs Fernsehen
Ende der 1950er Jahre begann Peckinpah, für Westernserien im Fernsehen zu schreiben und Regie zu führen; zu seinen Arbeiten zählen Gunsmoke und The Westerner.[1] Nach Rafferty bekam er seine erste Regiearbeit 1958 bei der Serie Broken Arrow, danach drehte er Folgen von Zane Grey Theater, The Rifleman und Klondike.[3] 1960 erfand und produzierte er The Westerner, eine halbstündige Serie um den Herumtreiber Dave Blassingame, gespielt von Brian Keith. Sie wurde nach 13 Folgen eingestellt; vier davon inszenierte Peckinpah selbst.[3] Das BFI nennt die Serie gefeiert.[17] Andere Western-Serien jener Jahre stellt die Seite Western-Serien vor.
Welche Western drehte Sam Peckinpah?
Die Tabelle nennt die sechs Kinowestern mit dem Jahr des Kinostarts in den USA laut AFI Catalog des American Film Institute und dem deutschen Titel laut Lexikon des internationalen Films (filmdienst.de).[4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15]
| Jahr | Originaltitel | Deutscher Titel | Hauptrollen |
|---|---|---|---|
| 1961 | The Deadly Companions | Gefährten des Todes | Maureen O'Hara, Brian Keith, Steve Cochran[4, 10] |
| 1962 | Ride the High Country | Sacramento | Randolph Scott, Joel McCrea, Mariette Hartley[5, 11] |
| 1965 | Major Dundee | Sierra Charriba | Charlton Heston, Richard Harris, Jim Hutton[6, 12] |
| 1969 | The Wild Bunch | The Wild Bunch: Sie kannten kein Gesetz | William Holden, Ernest Borgnine, Robert Ryan[7, 13] |
| 1970 | The Ballad of Cable Hogue | Abgerechnet wird zum Schluß | Jason Robards, Stella Stevens, David Warner[8, 14] |
| 1973 | Pat Garrett and Billy the Kid | Pat Garrett jagt Billy the Kid | James Coburn, Kris Kristofferson, Bob Dylan[9, 15] |
Der Filmdienst führt zum Teil frühere Produktionsjahre: 1961 für Sacramento, 1964 für Sierra Charriba, 1968 für The Wild Bunch, 1969 für Abgerechnet wird zum Schluß und 1972 für Pat Garrett jagt Billy the Kid.[11, 12, 13, 14, 15] Dazu kommt Junior Bonner (1972) mit Steve McQueen als alterndem Rodeoreiter. Der Film spielt laut Rafferty im Westen der Gegenwart.[1, 3]
Erste Kinowestern: Gefährten des Todes und Sacramento
Sein erster Kinofilm war der Western The Deadly Companions, auf Deutsch Gefährten des Todes. Brian Keith spielt darin einen früheren Kavallerieoffizier, der versehentlich einen Jungen tötet und dann den Trauerzug durch das Gebiet der Apachen begleitet.[1] Die Hauptrolle hatte Maureen O'Hara, produziert hat ihr Bruder Charles B. Fitzsimons. Gedreht wurde ab dem 17. Januar 1961 in Tucson in Arizona.[4] An der Kasse fiel der Film durch: Im Dezember 1962 nannte ihn die Daily Variety einen Reinfall, der im Januar 1963 unter dem neuen Titel Trigger Happy noch einmal herauskommen sollte.[4] In Deutschland lief er am 10. Juli 1962 an.[10] Das Lexikon des internationalen Films nennt ihn einen stilsicher entwickelten Western.[10]
Mit Ride the High Country (deutsch Sacramento) folgte 1962 ein Film über zwei frühere Gesetzeshüter, gespielt von Joel McCrea und Randolph Scott, die eine Goldladung bringen sollen; einer von beiden lässt sich von dem Gold verführen.[1] Gedreht wurde laut AFI ab dem 16. Oktober 1961 am Mammoth Lake in der High Sierra. In New York lief der Film am 20. Juni 1962 an, im Doppelprogramm mit einem italienischen Film.[5] Für Randolph Scott war es der letzte Film.[1, 5] In den USA beachtete man ihn zuerst kaum, in Europa, wo er als Guns in the Afternoon lief, war er laut Britannica ein großer Erfolg.[1] Das Lexikon des internationalen Films schreibt, der Film entmythologisiere den Western und begründe zusammen mit John Fords Der Mann, der Liberty Valance erschoss den Spätwestern: Die Helden sind müde, brauchen Brillen und kommen nicht mehr allein in den Sattel.[11] 1992 nahm die Library of Congress den Film in ihr National Film Registry auf.[18]

Major Dundee und der Streit mit dem Studio
Major Dundee (1965), auf Deutsch Sierra Charriba, spielt im amerikanischen Bürgerkrieg. Charlton Heston ist ein Offizier der Union, der ein Gefangenenlager in New Mexico leitet und mit Hilfe von Gefangenen, unter ihnen Richard Harris, Apachen verfolgt.[1] Gedreht wurde laut AFI ganz in Mexiko, beginnend am 6. Februar 1964 nördlich von Durango.[6] Kurz vor Drehbeginn verlangte Columbia, das Budget um 1 Million Dollar zu senken, später sollten 35 Seiten aus dem Drehbuch fallen. Heston hielt wie Peckinpah an den Szenen fest und gab am Ende seine ganze Gage von 100.000 Dollar an das Studio zurück.[6] Nach dem AFI Catalog wurde Peckinpah im Schnitt entlassen, weil er sich gegen die Kürzungen des Produzenten Jerry Bresler wehrte; er verlangte, dass sein Name aus dem Vorspann verschwindet, was nicht geschah.[6] Britannica schreibt, er habe den Film danach nicht mehr als seinen anerkannt. Bei den Dreharbeiten stritt er oft mit Darstellern und Mitarbeitern, angeheizt auch durch starkes Trinken; später kamen Drogen dazu.[1] 2005 kam eine restaurierte Fassung von 136 Minuten mit neuer Musik von Christopher Caliendo heraus.[6] Der Filmdienst nennt den Film einen ungewöhnlichen Western, der die gängige Verklärung der Helden unterläuft und nach den Eingriffen des Produzenten erst in der restaurierten Fassung wieder seine doppelbödige Qualität zeigt.[12]
Beim nächsten Film, dem Pokerdrama The Cincinnati Kid mit Steve McQueen, wurde Peckinpah entlassen und durch Norman Jewison ersetzt.[1, 3] Rafferty zufolge geschah das schon nach vier Drehtagen.[3] Zurück ins Geschäft brachte ihn 1966 die Fernsehverfilmung Noon Wine nach Katherine Anne Porter, die ihm eine Nominierung für den Preis der DGA einbrachte.[3, 8]
The Wild Bunch (1969) und der Streit um die Gewalt
Erst 1969 bekam Peckinpah wieder einen Kinofilm: The Wild Bunch. Britannica nennt ihn einen stilistischen Durchbruch, der das Genre erneuert habe, und für viele Peckinpahs besten Film.[1] Das Drehbuch schrieb er mit Walon Green; es war für den Oscar nominiert. Eine Bande alternder Outlaws flieht nach einem missglückten Überfall nach Mexiko und gerät dort an einen General.[1] Gedreht wurde ab dem 25. März 1968 ganz in Mexiko, in Torreón und Parras. Am 18. Juni 1969 kam der Film in Los Angeles in die Kinos.[7] Die deutsche Erstaufführung war am 3. Oktober 1969.[13] Der Film spielt 1913 am Rand der Mexikanischen Revolution.[13]
Über die Gewalt wurde von Anfang an gestritten. Die Los Angeles Times nannte den Film laut AFI den Western mit der drastischsten Gewalt, der je gedreht wurde.[7] Nach Rafferty waren die Zuschauer im Sommer 1969 von der Eröffnungsszene erschüttert, manche abgestoßen; der Film habe mehr als 3.600 einzelne Schnitte, einen Rekord für Farbfilme.[3] Thomas Klein schreibt im Filmdienst, neu sei die extreme Darstellung von Gewalt gewesen, die in der Zeitlupe stilisiert wurde.[16] Das Lexikon des internationalen Films nennt die Gewaltszenen "extrem krass", lobt aber die ästhetische Kraft, mit der Korruption und Missbrauch von Gesetz und Macht geschildert werden.[13] Peckinpah wollte laut BFI, dass das Publikum sich ekelt und dabei seine eigene Lust an Gewalt im Kino hinterfragt.[17] Nach dem Start nannten Journalisten ihn "Bloody Sam", den blutigen Sam.[1, 3]
Nach Rafferty schnitt das Studio nach wenigen Wochen rund zehn Minuten heraus, damit die Kinos mehr Vorstellungen zeigen konnten. In Europa lief die volle Fassung von 145 Minuten, in den USA kam sie 1995 restauriert wieder ins Kino.[3] Die Los Angeles Times berichtete laut AFI Catalog, nach zwei Probevorführungen seien 35 Minuten herausgenommen worden.[7] Die ungekürzte Fassung lief in Deutschland erstmals 1996.[13] 1999 kam The Wild Bunch in das National Film Registry.[18] Nach Klein sagte Peckinpah, er habe mit dem Film weniger einen Western drehen als die Gegenwart kommentieren wollen; der Film kam auf dem Höhepunkt des Vietnamkriegs heraus.[16]

Abgerechnet wird zum Schluß und Junior Bonner
The Ballad of Cable Hogue (1970), auf Deutsch Abgerechnet wird zum Schluß, war für Peckinpah nach Britannica etwas Neues: eine eigenwillige und ironische Parabel über das Ende des alten Westens, mit Jason Robards, David Warner und Stella Stevens.[1] Robards spielt einen Goldsucher, den seine Kumpane ohne Wasser in der Wüste zurücklassen und der völlig erschöpft eine Quelle findet.[14] Die Dreharbeiten begannen laut AFI am 27. Januar 1969 in der Wüste bei Las Vegas, unter anderem im Valley of Fire State Park in Nevada. Regen verhinderte an insgesamt 21 Tagen das Drehen in der Wüste, und der Film kostete am Ende 3 Millionen Dollar, 1,5 Millionen mehr als geplant.[8] Der Filmdienst sieht einen ruhig erzählten Western ohne die im Genre üblichen Brutalitäten, angelegt als Abgesang auf den Wilden Westen.[14]
Junior Bonner (1972) erzählt von einem Rodeoreiter, gespielt von Steve McQueen, der in seine Heimatstadt zurückkehrt und sich mit seinen getrennt lebenden Eltern versöhnen will. Britannica nennt ihn einen sanfteren Peckinpah ohne die Gewalt, die ihm den Spitznamen eingebracht hatte; das Publikum beachtete ihn kaum.[1] Beide Filme sind nach Rafferty fast frei von Gewalt und wurden so lustlos beworben und verliehen, dass kaum jemand sie sah.[3]

Pat Garrett jagt Billy the Kid (1973)
In dem kargen Western Pat Garrett and Billy the Kid entzauberte Peckinpah laut Britannica die Legende von Billy the Kid. Kris Kristofferson spielt Billy, James Coburn Pat Garrett. Bob Dylan hat eine kleine Rolle, die Figur Alias, und schrieb die Musik, darunter das Lied "Knockin' on Heaven's Door", das laut AFI Catalog ein großer Erfolg wurde.[1, 9, 15] Gedreht wurde laut AFI von Mitte November 1972 bis Anfang Februar 1973 in Durango in Mexiko für MGM; die Kinostarts in New York und Los Angeles waren am 23. Mai 1973.[9] Der Filmdienst nennt 1972 als Produktionsjahr.[15] Die Dreharbeiten waren nach Britannica noch schwieriger als sonst; Peckinpah nannte sie seine schlimmste Erfahrung seit Major Dundee.[1]
MGM schnitt nach Britannica rund 15 Minuten aus Peckinpahs Fassung.[1] Die Kinofassung von 1973 dauerte laut AFI 106 Minuten, Peckinpahs Rohschnitt 121 Minuten; nach einer Meldung vom Dezember 1973 verklagte er MGM auf 3 Millionen Dollar, weil das Studio eine wesentlich andere Fassung herausgebracht habe.[9] Nach Britannica fiel der Film bei Kritik und Publikum zunächst durch und fand später eine treue Anhängerschaft; der AFI Catalog nennt die Kritiken gemischt.[1, 9] In Deutschland lief er am 26. Oktober 1973 an. Eine weitgehend rekonstruierte Fassung zeigte das ZDF 1992 als "Pat Garrett & Billy the Kid"; der Filmdienst sieht darin Peckinpahs ursprüngliche Absicht, einen wehmütigen Abgesang auf den alten Westen.[15] Es war nach Rafferty sein letzter Western und der einzige Film, in dem er selbst zu sehen ist, als Sargmacher.[3] Was über Garrett, Billy the Kid und den Lincoln-County-Krieg belegt ist, steht auf den Seiten der beiden Männer.
Späte Filme und Tod
Nach Britannica setzten Alkohol und Drogen Peckinpah in seinen letzten Jahren zu. Es folgten Bring Me the Head of Alfredo Garcia (1974), The Killer Elite (1975), der Kriegsfilm Cross of Iron (1977), in Deutschland als Steiner: Das Eiserne Kreuz bekannt, der Fernfahrerfilm Convoy (1978) und zuletzt The Osterman Weekend (1983).[1, 2] Convoy wurde ein überraschender Erfolg, obwohl Peckinpah wegen seiner Gesundheit angeblich nur wenig davon selbst drehte.[1] Er wollte gerade einen Kriminalfilm nach einem Drehbuch von Stephen King beginnen, als er mit 59 Jahren an einem Herzinfarkt starb.[1] Rafferty spricht von Herzversagen.[3]
Was bedeutet Sam Peckinpah für den Western?
Schon Ride the High Country und Major Dundee zeigen nach Britannica, wofür Peckinpah bekannt wurde: großartige Landschaften, verbitterte Figuren in einem Westen, der seinen Ehrenkodex verloren hat, und vor allem grausige, realistisch inszenierte Schießereien.[1] Das BFI sieht in Sacramento, The Wild Bunch, Abgerechnet wird zum Schluß und Pat Garrett jagt Billy the Kid eine Reihe wehmütiger Western über Ehrenkodex, Verrat, Treue und Selbstachtung.[17] Thomas Klein schreibt, Peckinpah habe dem revisionistischen Western der 1970er Jahre, etwa von Robert Altman oder Clint Eastwood, in vieler Hinsicht den Weg bereitet, und seine Outlaws seien das Vorbild für viele Antihelden des New-Hollywood-Kinos.[16]
Klein zitiert auch den Filmwissenschaftler Bernd Kiefer: Peckinpah nehme die Mythologie des Westerns selbst in ihren Spannungen und Widersprüchen ernst. Das unterscheide ihn vom Italowestern, auch von Sergio Leone, der mit den Mythen spielte.[16] Seinen Schnitt griffen nach Rafferty in den 1970er und 1980er Jahren Regisseure wie Walter Hill, Kathryn Bigelow und John Woo auf.[3] Wie Mein Name ist Nobody (1973) auf Peckinpah anspielt, beschreibt die Seite Mein Name ist Nobody; weitere Regisseure des Genres stellt Die wichtigsten Western-Regisseure vor.
Mythos und Wahrheit
Zeitleiste
- 21.02.1925Sam Peckinpah kommt in Fresno in Kalifornien zur Welt.[1, 2]
- 1958Erste Regiearbeit im Fernsehen bei der Westernserie Broken Arrow.[3]
- 1960Er erfindet und produziert die Fernsehserie The Westerner mit Brian Keith; sie endet nach 13 Folgen.[3]
- 1961Sein erster Kinofilm, der Western The Deadly Companions, kommt heraus.[1, 4]
- 20.06.1962Ride the High Country (deutsch Sacramento) läuft in New York an.[5]
- April 1965Major Dundee kommt in die Kinos; Peckinpah war im Schnitt entlassen worden.[6]
- 18.06.1969The Wild Bunch läuft in Los Angeles an.[7] The Wild Bunch
- 18.03.1970The Ballad of Cable Hogue (deutsch Abgerechnet wird zum Schluß) läuft in Los Angeles an.[8]
- Mai 1973Pat Garrett and Billy the Kid kommt in einer von MGM gekürzten Fassung in die Kinos.[9]
- 28.12.1984Sam Peckinpah stirbt in Inglewood in Kalifornien.[1, 2]
- 1992Ride the High Country kommt in das National Film Registry.[18]
- 1999The Wild Bunch kommt in das National Film Registry.[18] The Wild Bunch
Häufige Fragen
Welche Western drehte Sam Peckinpah?
Sechs Kinowestern, hier mit dem Jahr des Kinostarts in den USA: The Deadly Companions (1961), Ride the High Country (1962, deutsch Sacramento), Major Dundee (1965, deutsch Sierra Charriba), The Wild Bunch (1969), The Ballad of Cable Hogue (1970, deutsch Abgerechnet wird zum Schluß) und Pat Garrett jagt Billy the Kid (1973). Junior Bonner von 1972 spielt im Westen der Gegenwart.
Warum nannte man Sam Peckinpah "Bloody Sam"?
Wegen der Gewalt in The Wild Bunch. Nach dem Start 1969 nannten ihn Journalisten so, schreibt die Zeitschrift der Directors Guild of America. Britannica nennt den Spitznamen ebenfalls und bezieht ihn auf die Gewalt seiner Filme.
Welcher Film gilt als der beste von Sam Peckinpah?
Britannica schreibt, viele hielten The Wild Bunch von 1969 für Peckinpahs besten Film, und er habe dem Western neues Leben gegeben. Die Library of Congress nahm ihn 1999 in das National Film Registry auf.
Wann und woran starb Sam Peckinpah?
Am 28. Dezember 1984 in Inglewood in Kalifornien, im Alter von 59 Jahren. Britannica nennt einen Herzinfarkt, die Directors Guild of America Herzversagen. Er wollte damals einen Kriminalfilm nach einem Drehbuch von Stephen King drehen.
Wer schrieb die Musik zu Pat Garrett jagt Billy the Kid?
Bob Dylan. Er spielt im Film auch eine kleine Rolle, die Figur Alias. Aus seiner Musik stammt das Lied "Knockin' on Heaven's Door", das laut AFI Catalog ein großer Erfolg wurde.
Welche Western drehte Peckinpah fürs Fernsehen?
Ende der 1950er Jahre schrieb er für Serien wie Gunsmoke und führte Regie, zuerst 1958 bei Broken Arrow, später bei The Rifleman. 1960 erfand und produzierte er die Serie The Westerner mit Brian Keith, die nach 13 Folgen eingestellt wurde.
Quellen
- Nachschlagewerk Sam Peckinpah, Artikel von Michael Barson. Encyclopaedia Britannica. Stand 07.08.2026. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Filme mit Sam Peckinpah, Personeneintrag. filmdienst.de, Lexikon des internationalen Films. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Presse Terrence Rafferty: Son of the West. Directors Guild of America, DGA Quarterly. Stand Sommer 2012. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank The Deadly Companions (1961), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Ride the High Country (1962), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Major Dundee (1965), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank The Wild Bunch (1969), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank The Ballad of Cable Hogue (1970), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Pat Garrett and Billy the Kid (1973), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Gefährten des Todes, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Sacramento, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 02.10.1995. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Sierra Charriba, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 02.02.2021. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank The Wild Bunch: Sie kannten kein Gesetz, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 02.03.2022. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Abgerechnet wird zum Schluß, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Pat Garrett jagt Billy the Kid (USA 1972). filmdienst.de, Lexikon des internationalen Films. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Presse Thomas Klein: Filmklassiker: The Wild Bunch. filmdienst.de. Stand 09.04.2025. abgerufen am 27.10.2026
- Presse Martyn Conterio: Where to begin with Sam Peckinpah. British Film Institute. Stand 21.02.2018. abgerufen am 27.10.2026
- Amtliche Stelle Complete National Film Registry Listing. Library of Congress, National Film Preservation Board. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
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Alexander Müller Gründer und Herausgeber von Wilder-Westen.org
Alexander Müller hat Wilder-Westen.org gegründet und gibt es heraus. Er lebt in Bertingen in Sachsen-Anhalt, führt dort SEO NW und verantwortet Redaktion, Technik und Gestaltung.
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