WesternListe
Die wichtigsten Western-Regisseure
Kurz erklärt Diese Liste nennt 20 Regisseure, von John Ford (1894 bis 1973) bis Taylor Sheridan (geboren 1969): alle, die auf wilder-westen.org eine eigene Personenseite haben oder bei mindestens zwei Western mit eigener Filmseite Regie führten. Dazu gehören Howard Hawks, Sergio Leone, Clint Eastwood, Harald Reinl, die Coen-Brüder und Quentin Tarantino.

Welche Regisseure stehen auf der Liste?
Aufgenommen ist jeder Regisseur, der auf wilder-westen.org eine eigene Personenseite hat, und jeder, der bei mindestens zwei Western mit eigener Filmseite auf dieser Website Regie führte. Das ergibt 20 Einträge, die Brüder Joel und Ethan Coen als ein Eintrag. Filme mit mehreren Regisseuren zählen für jeden von ihnen, so Das war der Wilde Westen (1962) für John Ford und Henry Hathaway. Mein Name ist Nobody (1973) zählt nicht für Sergio Leone, weil Tonino Valerii Regie führte und Leone nur einige Szenen drehte.[24, 71]
Eine Rangfolge nach Geschmack stellt die Liste nicht auf. Geordnet ist in vier Gruppen nach der Herkunft der Filme und innerhalb jeder Gruppe nach dem Geburtsjahr. Die Lebensdaten stammen aus der Encyclopaedia Britannica, aus filmportal.de, dem Filmdienst und der DEFA-Stiftung, bei Sergio Corbucci aus der Filmzeitschrift Senses of Cinema und bei Lawrence Kasdan aus dem Nachschlagewerk Contemporary Theatre, Film and Television. Jahr und Regie der Filme stehen so da wie auf den Filmseiten dieser Website, mit deren Quellen.
Übersicht: Regisseure und ihre Western
| Regisseur | Lebensdaten | Western mit eigener Seite |
|---|---|---|
| John Ford | 1894 bis 1973[1] | Höllenfahrt nach Santa Fé (1939), Der schwarze Falke (1956), Der Mann, der Liberty Valance erschoss (1962), Das war der Wilde Westen (1962, mit anderen)[21, 22, 23, 24] |
| Howard Hawks | 1896 bis 1977[2] | Rio Bravo (1959), El Dorado (1966)[25, 26] |
| Henry Hathaway | 1898 bis 1985[3] | Das war der Wilde Westen (1962, mit anderen), Nevada Smith (1966)[24, 27] |
| John Wayne | 1907 bis 1979[74] | Alamo (1960)[75] |
| John Sturges | 1910 bis 1992[5] | Die glorreichen Sieben (1960), Joe Kidd (1972)[28, 29] |
| Sam Peckinpah | 1925 bis 1984[9] | The Wild Bunch (1969)[41] |
| Harald Reinl | 1908 bis 1986[4] | Der Schatz im Silbersee (1962), Winnetou 1. Teil (1963), Winnetou 2. Teil (1964), Winnetou 3. Teil (1965), Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten (1968)[30, 31, 32, 33, 34] |
| Alfred Vohrer | 1914 bis 1986[6] | Unter Geiern (1964), Old Surehand 1. Teil (1965)[35, 36] |
| Gottfried Kolditz | 1922 bis 1982[7] | Spur des Falken (1968), Ulzana (1974)[37, 38] |
| Michael Herbig | geboren 1968[18] | Der Schuh des Manitu (2001), Das Kanu des Manitu (2025)[63, 64] |
| Enzo Barboni | 1922 bis 2002[8] | Die rechte und die linke Hand des Teufels (1970), Vier Fäuste für ein Halleluja (1971)[39, 40] |
| Sergio Corbucci | 1926 bis 1990[10] | Django (1966), Leichen pflastern seinen Weg (1968)[42, 43] |
| Sergio Leone | 1929 bis 1989[11] | Für eine Handvoll Dollar (1964), Für ein paar Dollar mehr (1965), Zwei glorreiche Halunken (1966), Spiel mir das Lied vom Tod (1968), Todesmelodie (1971)[44, 45, 46, 47, 48] |
| Clint Eastwood | geboren 1930[12] | Der Texaner (1976), Pale Rider (1985), Erbarmungslos (1992)[49, 50, 51] |
| Walter Hill | geboren 1942[13, 72] | Long Riders (1980), Geronimo: Eine Legende (1993)[52, 53] |
| Lawrence Kasdan | geboren 1949[14] | Silverado (1985), Wyatt Earp: Das Leben einer Legende (1994)[54, 55] |
| Kevin Costner | geboren 1955[15] | Der mit dem Wolf tanzt (1990), Open Range (2003), Horizon (2024)[15, 56, 57] |
| Joel und Ethan Coen | geboren 1955 und 1958[16] | No Country for Old Men (2007), True Grit (2010), The Ballad of Buster Scruggs (2018)[58, 59, 60] |
| Quentin Tarantino | geboren 1963[17] | Django Unchained (2012), The Hateful Eight (2015)[61, 62] |
| Taylor Sheridan | geboren 1969[19] | Wind River (2017); Drehbuch zu Hell or High Water (2016)[19, 65, 66] |

Regisseure des klassischen Hollywood-Westerns
John Ford (1894 bis 1973)
John Ford wurde am 1. Februar 1894 in Cape Elizabeth in Maine geboren und starb am 31. August 1973 in Palm Desert in Kalifornien. Britannica nennt ihn einen Regisseur, der heute vor allem für seine Western bekannt ist; die vier Filme, für die er den Oscar für die beste Regie gewann, sind keine Western. Bis zum Ende der Stummfilmzeit drehte er mehr als 60 Filme, darunter Dutzende Western, oft mit Harry Carey als "Cheyenne Harry". Einen Teil seiner Western drehte er im Monument Valley in Utah und Arizona.[1] Auf wilder-westen.org haben vier eine eigene Seite: Höllenfahrt nach Santa Fé (1939), Der schwarze Falke (1956), Der Mann, der Liberty Valance erschoss (1962) und Das war der Wilde Westen (1962), bei dem er einen Teil inszenierte.[21, 22, 23, 24] In Der Mann, der Liberty Valance erschoss stellte Ford nach Britannica sein eigenes Vermächtnis offen in Frage. Cheyenne Autumn (1964) erkennt das brutale Unrecht an, das indigene Nationen nach Fords Überzeugung durch Weiße erlitten hatten.[1]
Howard Hawks (1896 bis 1977)
Howard Hawks wurde am 30. Mai 1896 in Goshen in Indiana geboren und starb am 26. Dezember 1977 in Palm Springs in Kalifornien. Nach Britannica prägte er mit seinem Stil fast jedes Genre seiner Zeit, vom Western über das Musical und die Screwball-Komödie bis zum Science-Fiction-Film. Unter seinen bekannten Werken nennt Britannica Red River, Rio Bravo und Rio Lobo.[2] In Rio Bravo (1959) hält ein Sheriff einen Mörder fest, und dessen Bruder belagert das Gefängnis. Den Stoff variierte Hawks laut Lexikon des internationalen Films später in El Dorado (1966) und Rio Lobo (1970).[25, 26]
Henry Hathaway (1898 bis 1985)
Henry Hathaway wurde am 13. März 1898 in Sacramento geboren und starb am 11. Februar 1985 in Los Angeles. Britannica sieht in ihm einen Regisseur vieler Genres, der wohl am besten für Filme noirs und Western bekannt ist. Mit zehn Jahren spielte er schon in kurzen Western von Allan Dwan mit.[3] Mit John Ford und George Marshall inszenierte er das Cinerama-Epos Das war der Wilde Westen (1962). Danach drehte er Nevada Smith (1966), eine Fortsetzung von The Carpetbaggers, und hatte 1969 mit True Grit nach dem Roman von Charles Portis einen großen Erfolg.[3, 24, 27]
John Wayne (1907 bis 1979)
John Wayne wurde am 26. Mai 1907 in Winterset in Iowa geboren und starb am 11. Juni 1979 in Los Angeles. Britannica nennt ihn einen wichtigen amerikanischen Filmschauspieler; zum Star wurde er 1939 als Ringo Kid in John Fords Höllenfahrt nach Santa Fé.[74] Regie führte er bei Alamo (1960), in dem er auch Davy Crockett spielte. Der Film hat auf dieser Website eine eigene Seite.[74, 75]
John Sturges (1910 bis 1992)
John Sturges wurde am 3. Januar 1910 in Oak Park in Illinois geboren und starb am 18. August 1992 in San Luis Obispo in Kalifornien. Bekannt ist er nach Britannica vor allem für straffe Kriegsfilme und Western. Seinen ersten Western drehte er 1949 mit The Walking Hills, 1955 folgte der psychologische Western Bad Day at Black Rock.[5] Zu seinen Klassikern zählt Britannica Die glorreichen Sieben (1960). Joe Kidd (1972) ist ein gewaltsamer Western nach einem Drehbuch von Elmore Leonard, mit Clint Eastwood als früherem Kopfgeldjäger.[5, 28, 29]
Sam Peckinpah (1925 bis 1984)
Sam Peckinpah wurde am 21. Februar 1925 in Fresno in Kalifornien geboren und starb am 28. Dezember 1984 in Inglewood. Ende der 1950er Jahre schrieb und inszenierte er Westernserien fürs Fernsehen, darunter Gunsmoke. Sein erster Kinofilm war der Western The Deadly Companions (1961), es folgte Ride the High Country (1962).[9] Schon Ride the High Country und Major Dundee (1965) zeigen nach Britannica, wofür Peckinpah bekannt wurde: großartige Landschaften, verbitterte Figuren in einem Westen, der seinen Ehrenkodex verloren hat, und realistisch inszenierte Schießereien. The Wild Bunch (1969) gilt laut Britannica vielen als sein bester Film und hat das Genre erneuert. In Pat Garrett jagt Billy the Kid (1973) entzauberte er die Legende von Billy the Kid.[9, 41]

Western aus Deutschland: Karl May, DEFA und Parodie
Harald Reinl (1908 bis 1986)
Harald Reinl wurde laut filmportal.de am 9. Juli 1908 in Bad Ischl in Österreich geboren und starb am 9. Oktober 1986 in Puerto de la Cruz auf Teneriffa. Er war Skirennläufer und kam über die Bergfilme von Arnold Fanck zum Film. 1962 drehte er Der Schatz im Silbersee, den ersten von zahlreichen Karl-May-Western und einen großen internationalen Erfolg. In den folgenden Jahren inszenierte er die Winnetou-Trilogie und Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten.[4] Die drei Winnetou-Filme kamen 1963, 1964 und 1965 heraus, Tal der Toten 1968.[31, 32, 33, 34]
Alfred Vohrer (1914 bis 1986)
Alfred Vohrer wurde am 29. Dezember 1914 in Stuttgart geboren und starb am 3. Februar 1986 in München. Als Soldat verlor er 1941 in Russland seinen rechten Arm und wechselte danach von der Bühne zum Film. Bekannt wurde er mit Edgar-Wallace-Krimis. Mit Unter Geiern (1964), Old Surehand (1965) und Winnetou und sein Freund Old Firehand (1966) drehte er laut filmportal.de drei erfolgreiche Western nach Karl May.[6, 35, 36]
Gottfried Kolditz (1922 bis 1982)
Gottfried Kolditz wurde laut DEFA-Stiftung am 14. Dezember 1922 in Altenbach bei Wurzen geboren und starb am 15. Juni 1982. Als Sterbeort nennt die Biografie Dubrovnik, die Jahrestagsliste der DEFA-Stiftung Ljubljana.[7, 73] Er bediente fast jedes Genre, von der Filmoperette über das Märchen bis zur Utopie, und erreichte oft mehr als eine Million Zuschauer; sein DEFA-Indianerfilm Spur des Falken (1968) kam auf 3,2 Millionen.[7, 37] Bei den DEFA-Indianerfilmen führten nach Thomas Klein im Filmdienst Konrad Petzold und Kolditz am häufigsten Regie.[20] Ulzana (1974) erzählt von Mimbreño-Apachen, deren Bewässerungsanlage Geschäftsleute aus Tucson sprengen lassen.[38]
Michael Herbig (geboren 1968)
Michael Herbig wurde am 29. April 1968 in München geboren und ist gelernter Fotograf. Sein erster Kinofilm Der Schuh des Manitu (2001) wurde laut filmportal.de der größte Kassenerfolg im Deutschland der Nachkriegszeit. Mit der Westernparodie Das Kanu des Manitu (2025) drehte er eine Fortsetzung, laut filmportal.de mit fast der ganzen alten Besetzung.[18, 63, 64]
Regisseure des Italowesterns
Enzo Barboni (1922 bis 2002)
Enzo Barboni wurde am 10. Juli 1922 in Rom geboren und starb dort am 22. März 2002. Er arbeitete als Regisseur und Kameramann und drehte unter dem Pseudonym E. B. Clucher.[8] Zwei seiner Western mit Terence Hill und Bud Spencer, Die rechte und die linke Hand des Teufels (1970) und Vier Fäuste für ein Halleluja (1971), haben auf dieser Website eine eigene Seite.[39, 40]
Sergio Corbucci (1926 bis 1990)
Sergio Corbucci wurde am 6. Dezember 1926 in Rom geboren und starb dort am 1. Dezember 1990. Nach Sherry Johnson in Senses of Cinema studierte er Wirtschaft und schrieb Filmkritiken, bevor er Regie führte. Die Idee, in Spanien einen Western zu drehen, kam ihm, als er bei Die letzten Tage von Pompeji (1959) für Leone die zweite Einheit übernahm. Mit Django (1966) fand er nach Johnson ganz zu seinem Stil; Leichen pflastern seinen Weg (1968) beginnt mit einem Schwenk über eine Landschaft aus Schnee.[10, 42, 43]
Sergio Leone (1929 bis 1989)
Sergio Leone wurde am 3. Januar 1929 in Rom geboren und starb dort am 30. April 1989. Britannica schreibt ihm vor allem zu, den Italowestern bekannt gemacht zu haben, Filme aus Italien, die im amerikanischen Westen des 19. Jahrhunderts spielen. Für eine Handvoll Dollar (1964), sein zweiter Film, war der erste seiner stilisierten, gewaltsamen Western.[11, 44] Es folgten Für ein paar Dollar mehr (1965) und Zwei glorreiche Halunken (1966), dann Spiel mir das Lied vom Tod (1968) mit Henry Fonda und Charles Bronson, gedreht unter anderem in Utah und Arizona.[11, 45, 46, 47] Sein letzter Western war nach Britannica Todesmelodie (1971), der in der mexikanischen Revolution spielt.[11, 48]
Regisseure des Westerns seit den 1970er Jahren
Clint Eastwood (geboren 1930)
Clint Eastwood wurde am 31. Mai 1930 in San Francisco geboren. Bekannt wurde er in der Fernsehserie Rawhide (1959 bis 1965 laut Britannica), zum Weltstar machten ihn nach Britannica die drei Western von Sergio Leone, in denen er den Mann ohne Namen spielte. Als Regisseur drehte er die Western High Plains Drifter (1972) und Der Texaner (1976), später den fast religiösen Western Pale Rider (1985), jeweils mit sich selbst in der Hauptrolle.[12, 49, 50] Für Erbarmungslos (1992) gewann er die Oscars für den besten Film und die beste Regie.[12, 51]
Walter Hill (geboren 1942)
Walter Hill wurde laut Filmdienst und Gale am 10. Januar 1942 in Long Beach in Kalifornien geboren. Der Filmdienst führt ihn als Regisseur, Produzenten und Drehbuchautor; 2022 führte er bei Dead for a Dollar Regie.[13, 72] Auf dieser Website haben seine Western Long Riders (1980) über die James-Younger-Bande und Geronimo: Eine Legende (1993) eine eigene Seite.[52, 53]
Lawrence Kasdan (geboren 1949)
Lawrence Kasdan wurde am 14. Januar 1949 in Miami Beach in Florida geboren. Silverado (1985) inszenierte er und produzierte ihn zusammen mit seinem Bruder Mark Kasdan, bei Wyatt Earp: Das Leben einer Legende (1994) war er Regisseur und Produzent.[14, 54, 55] In Silverado bekam Kevin Costner nach Britannica als Cowboy Jake seine große Chance.[15]
Kevin Costner (geboren 1955)
Kevin Costner wurde am 18. Januar 1955 in Lynwood in Kalifornien geboren.[15] Bei Der mit dem Wolf tanzt (1990) führte er Regie und spielte die Hauptrolle, ebenso bei Open Range (2003), seiner dritten Regiearbeit.[15, 56, 57] 2024 brachte er Horizon: An American Saga, Chapter 1 heraus, den ersten Teil einer geplanten Reihe von vier Filmen über die Besiedlung des amerikanischen Westens.[15]
Joel und Ethan Coen (geboren 1955 und 1958)
Joel Coen wurde laut Britannica am 29. November 1955 in St. Louis Park in Minnesota geboren, sein Bruder Ethan am 21. September 1958 ebenda. Joel stand meist allein als Regisseur im Vorspann, Ethan als Produzent.[16] No Country for Old Men (2007) verfilmt den Roman von Cormac McCarthy, True Grit (2010) den Western-Roman von Charles Portis mit Jeff Bridges als Rooster Cogburn, einer Rolle, die 1969 John Wayne gespielt hatte. In The Ballad of Buster Scruggs (2018) erzählen sie sechs kurze Geschichten aus dem Alten Westen.[16, 58, 59, 60]
Quentin Tarantino (geboren 1963)
Quentin Tarantino wurde am 27. März 1963 in Knoxville in Tennessee geboren.[17] Seine beiden Western sind Django Unchained (2012) und The Hateful Eight (2015). Den zweiten beschreibt Britannica als Western aus der Zeit nach dem Bürgerkrieg, in dem eine Gruppe Reisender während eines Schneesturms in einer Herberge festsitzt.[17, 61, 62]
Taylor Sheridan (geboren 1969)
Taylor Sheridan wurde nach Britannica am 17. Juli 1969 in Chapel Hill in North Carolina geboren und wuchs in Fort Worth in Texas auf; viel Zeit verbrachte er auf der Ranch der Familie in Cranfills Gap. Für sein Drehbuch zu Hell or High Water (2016) wurde er für den Oscar und den Golden Globe nominiert. Wind River (2017), den er schrieb und inszenierte, hielt er selbst für sein eigentliches Debüt als Regisseur; in Cannes gewann er dafür den Regiepreis der Reihe Un Certain Regard. Die Serie Yellowstone (2018 bis 2024) entwickelte er mit.[19, 65, 66]

Weitere Regisseure mit einer Filmseite
Mit nur einem Western auf dieser Website vertreten sind unter anderen Anthony Mann mit Winchester '73 (1950), Fred Zinnemann mit Zwölf Uhr mittags (1952), Arthur Penn mit Little Big Man (1970) und Jane Campion mit The Power of the Dog (2021).[67, 68, 69, 70] Welche Western das American Film Institute und die Library of Congress ausgewählt haben, zeigt die Liste Die besten Western aller Zeiten. Mehr zu den Karl-May-Filmen steht auf der Seite Die Karl-May-Filme in Reihenfolge.
Weitere Listen zum Western
- Italowestern und DEFA-Indianerfilme in Reihenfolge
- Western nach wahren Begebenheiten und Indigene Völker im Western
- Neo-Western und Neue Western seit 2020
- Die besten Western-Soundtracks und Western-Serien
- Darsteller: John Wayne, Henry Fonda, James Stewart und Gojko Mitić
Häufige Fragen
Wer ist der beste Western-Regisseur?
Eine Rangfolge nach Geschmack stellt diese Liste nicht auf. Britannica nennt John Ford einen Regisseur, der heute vor allem für seine Western bekannt ist, obwohl keiner seiner vier Regie-Oscars einem Western galt. Clint Eastwood gewann für Erbarmungslos die Oscars für den besten Film und die beste Regie.
Wie viele Western drehte John Ford?
Bis zum Ende der Stummfilmzeit hatte Ford laut Britannica mehr als 60 Filme gedreht, darunter Dutzende Western. Später folgten unter anderem Höllenfahrt nach Santa Fé (1939), Der schwarze Falke (1956) und Der Mann, der Liberty Valance erschoss (1962).
Wer hat den Italowestern bekannt gemacht?
Britannica schreibt das vor allem Sergio Leone zu: Er machte Filme aus Italien bekannt, die im amerikanischen Westen des 19. Jahrhunderts spielen. Sein erster Western dieser Art war Für eine Handvoll Dollar von 1964. Sergio Corbucci kam nach Sherry Johnson die Idee, in Spanien einen Western zu drehen, als er 1959 für Leone arbeitete.
Welche Western drehte Clint Eastwood als Regisseur?
Auf wilder-westen.org haben Der Texaner (1976), Pale Rider (1985) und Erbarmungslos (1992) eine eigene Seite. Britannica nennt außerdem High Plains Drifter von 1972. In allen spielte Eastwood auch die Hauptrolle.
Wer führte bei den Winnetou-Filmen Regie?
Harald Reinl drehte Der Schatz im Silbersee (1962), die drei Winnetou-Filme von 1963 bis 1965 und Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten (1968). Alfred Vohrer drehte Unter Geiern (1964), Old Surehand (1965) und Winnetou und sein Freund Old Firehand (1966).
Welche Western drehten die Coen-Brüder?
No Country for Old Men (2007), True Grit (2010) und The Ballad of Buster Scruggs (2018). True Grit verfilmt den Roman von Charles Portis mit Jeff Bridges in der Rolle, die 1969 John Wayne spielte.
Wer drehte die DEFA-Indianerfilme?
Am häufigsten führten nach Thomas Klein im Filmdienst Konrad Petzold und Gottfried Kolditz Regie. Kolditz drehte unter anderem Spur des Falken (1968) und Ulzana (1974). Alle 14 Filme stehen auf der Seite DEFA-Indianerfilme in Reihenfolge.
Quellen
- Nachschlagewerk John Ford, Artikel von John Sayles. Encyclopaedia Britannica. Stand 27.08.2026. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk Howard Hawks, Artikel von Michael Barson. Encyclopaedia Britannica. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk Henry Hathaway, Artikel von Michael Barson. Encyclopaedia Britannica. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Harald Reinl, Biografie. filmportal.de, DFF Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk John Sturges, Artikel von Michael Barson. Encyclopaedia Britannica. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Alfred Vohrer, Biografie. filmportal.de, Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Gottfried Kolditz (Biografie). DEFA-Stiftung. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Enzo Barboni (Personenseite). filmportal.de, DFF Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk Sam Peckinpah, Artikel von Michael Barson. Encyclopaedia Britannica. Stand 07.08.2026. abgerufen am 27.10.2026
- Fachaufsatz Sherry Johnson: Corbucci, Sergio (Great Directors). Senses of Cinema, Ausgabe 117. Stand Mai 2026. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk Clint Eastwood, Artikel von Michael Barson. Encyclopaedia Britannica. Stand 26.09.2026. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Walter Hill (Personenseite mit Filmen). filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk Kasdan, Lawrence 1949-. Gale, Contemporary Theatre, Film and Television (über Encyclopedia.com). Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk Kevin Costner, Britannica Editors. Encyclopaedia Britannica. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk Quentin Tarantino. Encyclopaedia Britannica. Stand 15.09.2026. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Michael Herbig, Biografie. filmportal.de, DFF Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk Taylor Sheridan, Artikel von Luisa Colón. Encyclopaedia Britannica. Stand 11.10.2023, aktualisiert 20.04.2026. abgerufen am 27.10.2026
- Presse Thomas Klein: Filmklassiker: DEFA-Indianerfilme. Filmdienst. Stand 18.09.2024. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Ringo (Höllenfahrt nach Santa Fé), Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 11.05.2022. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Der schwarze Falke, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 16.07.2026. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Der Mann, der Liberty Valance erschoß, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 29.01.2023. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Das war der Wilde Westen, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Rio Bravo, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 27.08.2026. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank El Dorado (1966), Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Nevada Smith, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Die glorreichen Sieben (1960), Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 21.12.2025. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Sinola, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Der Schatz im Silbersee (1962). filmportal.de, DFF Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Winnetou I (1963). filmportal.de, DFF Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Winnetou II, Filmdatenbank. filmportal.de, Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Winnetou III, Filmdatenbank. filmportal.de, Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten (1968). filmportal.de, DFF Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Unter Geiern, Filmdatenbank. filmportal.de, Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Old Surehand, Filmdatenbank. filmportal.de, Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Spur des Falken, Filmdatenbank. DEFA-Stiftung. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Die rechte und die linke Hand des Teufels, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 25.06.2025. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Vier Fäuste für ein Halleluja, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 07.07.2025. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank The Wild Bunch: Sie kannten kein Gesetz, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 02.03.2022. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Django, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Il grande silenzio (Leichen pflastern seinen Weg), Filmdatenbank. filmportal.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Für eine Handvoll Dollar, Filmdatenbank. filmportal.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Für ein paar Dollar mehr, Filmdatenbank. filmportal.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Zwei glorreiche Halunken. filmportal.de, Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Spiel mir das Lied vom Tod, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 04.06.2020. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Todesmelodie, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 09.07.2020. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Der Texaner, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Pale Rider: Der namenlose Reiter, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Erbarmungslos (1992), Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 18.05.2020. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Long Riders (USA 1979). filmdienst.de, Lexikon des internationalen Films. Stand Aktualisiert am 29.12.2001. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Geronimo: Eine Legende (USA 1993), Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 15.11.2021. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Silverado, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Wyatt Earp: Das Leben einer Legende (Wyatt Earp, USA, Produktionsjahr 1993). filmdienst.de, Lexikon des internationalen Films. Stand Aktualisiert am 26.05.1997. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Der mit dem Wolf tanzt, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 24.09.2026. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Open Range: Weites Land, Lexikon des internationalen Films, mit Kritik von Rüdiger Suchsland. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 22.08.2022. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank No Country for Old Men, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 28.06.2019. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank True Grit, Lexikon des internationalen Films, mit Kritik von Jörg Gerle. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 29.11.2021. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank The Ballad of Buster Scruggs, Lexikon des internationalen Films, Kritik von Felicitas Kleiner. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 04.01.2024. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Django Unchained, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 18.02.2015. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank The Hateful 8, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 20.07.2026. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Der Schuh des Manitu (Deutschland 2000/2001). filmportal.de, DFF Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Das Kanu des Manitu (Deutschland 2024/2025). filmportal.de, DFF Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Wind River, Lexikon des internationalen Films, mit Kritik von Franz Everschor. filmdienst.de. Stand Kritik veröffentlicht am 31.01.2018. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Hell or High Water, Lexikon des internationalen Films, mit Kritik von Franz Everschor. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 27.01.2019. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Winchester '73, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 14.05.1997. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Zwölf Uhr mittags (High Noon, USA 1952), Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 02.05.2024. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Little Big Man, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank The Power of the Dog, Lexikon des internationalen Films (Kritik von Kira Taszman). filmdienst.de. Stand Veröffentlicht am 17.11.2021. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Mein Name ist Nobody, Filmdatenbank. filmportal.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk Hill, Walter (Gale). Gale, über Encyclopedia.com. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Jahrestage 2022 (Daten und Fakten zur DEFA-Geschichte). DEFA-Stiftung. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Alamo, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
Fehler entdeckt? Hinweis an die Redaktion. Jeder Hinweis wird an der Quelle geprüft.
Passt dazu

WesternKarl MayKarl May (1842 bis 1912) erfand Winnetou, saß über sieben Jahre in Haft und sah den Wilden Westen nie.

PersonenBekannte indigene PersönlichkeitenBekannte indigene Persönlichkeiten Nordamerikas von Hiawatha bis Quanah Parker.