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Der mit dem Wolf tanzt (1990)

Kurz erklärt Der mit dem Wolf tanzt ist ein Western von Kevin Costner, der auch die Hauptrolle spielt: Ein Leutnant der Nordstaaten kommt 1863 an einen verlassenen Posten in der Prärie und findet Aufnahme bei den Lakota. Vorlage war ein Roman von Michael Blake, eine wahre Begebenheit ist nicht belegt. Gedreht wurde 1989 in South Dakota, im März 1991 gewann der Film sieben Oscars.

Hohes Präriegras auf sanften Hügeln unter weitem Himmel, in der Ferne eine grasende Bisonherde im Nachmittagslicht
Bild: KI-generiert

Worum geht es in Der mit dem Wolf tanzt?

Der Film beginnt 1863 im Bürgerkrieg in Tennessee. Dem verwundeten Leutnant John J. Dunbar droht die Amputation eines Fußes. Er flieht aus dem Lazarettzelt und reitet in selbstmörderischer Absicht an der Front der Konföderierten entlang. Er überlebt, die Unionstruppen nutzen den Moment zum Angriff, und Dunbar darf zur Belohnung seinen Posten wählen. Er will an die Frontier im Westen.[2]

Der Fuhrmann Timmons bringt ihn nach Fort Sedgwick, doch der Posten ist verlassen. Dunbar bleibt allein, setzt das Fort instand und führt ein Tagebuch; Timmons wird auf dem Rückweg von Pawnee getötet. Bald kommt ein Wolf mit weißen Pfoten regelmäßig in die Nähe, Dunbar nennt ihn Two Socks.[2] Der heilige Mann Strampelnder Vogel (im Original Kicking Bird) sucht Kontakt, während der junge Wind in seinem Haar den Weißen misstraut. Dunbar findet eine verletzte weiße Frau in Lakota-Kleidung und bringt sie ins Dorf. Sie heißt Steht mit einer Faust, kam als Kind zu den Lakota und übersetzt nun zwischen den Männern.[1, 2]

Als eine Bisonherde naht, reitet Dunbar mit auf die Jagd. Unterwegs finden die Lakota ein Feld voller Tiere, die nur wegen der Häute getötet wurden, und Dunbar nimmt an, dass weiße Jäger dahinterstecken. Bei der Jagd rettet er einen Jungen vor einem verwundeten Bison.[2, 5] Einige Lakota sehen, wie Dunbar mit dem Wolf über die Prärie läuft, und Strampelnder Vogel gibt ihm den Namen "Der mit dem Wolf tanzt". Als die Pawnee das Dorf überfallen, holt Dunbar die Gewehre aus dem Fort, mit denen die Lakota den Angriff abwehren. Er heiratet Steht mit einer Faust und sagt Strampelndem Vogel, dass noch viele Weiße kommen werden. Das Dorf zieht ins Winterlager.[2]

Wie endet Der mit dem Wolf tanzt?

Achtung, Schluss: Dieser Abschnitt verrät, wie die Geschichte ausgeht.

Als Dunbar sein Tagebuch aus dem Fort holen will, nehmen ihn Soldaten fest. Sie misshandeln ihn als Verräter und wollen ihn nach Fort Hays bringen (beim AFI Ft. Hayes geschrieben), wo ihn der Strang erwartet. Two Socks folgt dem Zug und wird von den Soldaten erschossen. An einer Furt befreien ihn Lakota unter Wind in seinem Haar.[2] Weil die Armee nach ihm suchen wird, verlässt Dunbar mit seiner Frau das Winterlager, und Wind in seinem Haar ruft ihm nach, er bleibe immer sein Freund. Vor dem Abspann steht ein Text: 13 Jahre später habe sich die letzte freie Gruppe der Sioux in Fort Robinson in Nebraska unterworfen.[2]

Wer spielt in Der mit dem Wolf tanzt mit?

Kevin Costner führte zum ersten Mal Regie, produzierte den Film mit Jim Wilson und spielt Dunbar.[1, 2] Laut AFI wurden Tausende indigene Darsteller vorgesprochen, und keine indigene Rolle ging an einen weißen Schauspieler. Rund 150 Menschen aus der Rosebud Reservation in South Dakota spielten als Statisten mit.[2] Die Rosebud Sioux Tribe nennt sich selbst Sicangu Lakota Oyate.[13] Die Rolle des stärksten Pawnee spielte Wes Studi.[1, 2]

Darsteller und Rollen laut Filmdienst und AFI Catalog
DarstellerRolle (deutsche Fassung)Rolle (Original)
Kevin CostnerJohn J. Dunbar[1]Lieutenant John J. Dunbar, Dances With Wolves[2]
Mary McDonnellSteht mit einer Faust[1]Stands With A Fist[2]
Graham GreeneStrampelnder Vogel[1]Kicking Bird[2]
Rodney A. GrantWind in seinem Haar[1]Wind In His Hair[2]
Floyd Red Crow WestermanZehn Bären[1]Ten Bears[2]
Tantoo CardinalSchwarzer Schal[1]Black Shawl[2]
Robert PastorelliTimmons[1]Timmons[2]
Doris Leader Chargenicht genanntPretty Shield[2]
Wes Studistärkster Pawnee[1]Toughest Pawnee[2]

Wie entstand Der mit dem Wolf tanzt?

Michael Blake hatte nach AFI rund 15 Drehbücher geschrieben, die nie verfilmt wurden. 1986 erzählte er Costner von seiner Idee. Costner hatte 1983 in Stacy's Knights mitgespielt, einem Videofilm, an dem Blake und Jim Wilson zusammengearbeitet hatten, und riet ihm zu einem Roman. Blake schrieb ihn in neun Monaten; 1988 erschien er als Taschenbuch bei Fawcett. Costner sicherte sich vorher die Filmrechte, und Blake schrieb das Drehbuch.[2] Zu seinen Anregungen zählte Blake laut einem Artikel der New York Times von 1991 das Buch Bury My Heart at Wounded Knee von Dee Brown, auf Deutsch Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses.[2, 14]

Zwei große Studios lehnten das Projekt laut Los Angeles Times ab, weil Costner darauf bestand, dass etwa ein Drittel der Dialoge auf Lakota mit Untertiteln gesprochen wird. Zeitgenössische Quellen nennen ein Budget von 15 bis 19 Millionen Dollar, Costner selbst sprach 2011 von 16 Millionen.[2] Gedreht wurde vom 17. oder 18. Juli bis zum 21. oder 23. November 1989, je nach Angabe 23 bis 30 Tage länger als geplant. Im November 1989 meldete die Los Angeles Times den Spitznamen "Kevin's Gate", eine Anspielung auf die schwierige Produktion von Heaven's Gate.[2]

Für den Wolf Two Socks nennt der Abspann Wolftrainer, darunter Living Legends, und erklärt, alle gezeigten Tiere seien von Fachleuten trainiert und betreut worden. Zwei zahme Bisons des Musikers Neil Young spielten die Tiere, die bei der Jagd von Pfeilen getroffen werden; die niedergetrampelten Bisons waren Attrappen aus Draht und Fell.[2]

Die Lakota-Dialoge und Doris Leader Charge

Die Lakota-Dialoge übersetzte Doris Leader Charge, Lehrerin für Lakota an der Sinte Gleska University in der Rosebud Reservation, gemeinsam mit ihrem Kollegen Albert White Hat. Dabei vereinfachten sie die Sätze, damit die Darsteller sie lernen konnten. Vor Drehbeginn gab Leader Charge allen Lakota sprechenden Darstellern einen Kurs von drei Wochen und beriet die Produktion während der Dreharbeiten.[2] Im Film spielt sie Pretty Shield, die Frau von Zehn Bären.[2, 8] Der Zeitschrift Interview sagte sie 1990, die indigenen Darsteller seien am schwersten zu unterrichten gewesen, weil die Regierung ihnen die Sprache als Schulkindern verboten habe (mehr dazu unter Internatsschulen für indigene Kinder).[2] Dunbar benutzt laut Newsweek weibliche Sprachformen, weil er Lakota von Steht mit einer Faust lernt.[2]

Leader Charge wurde am 4. Mai 1930 in der Rosebud Reservation geboren und starb am 20. Februar 2001 an der Sinte Gleska University, wo sie mehr als 28 Jahre unterrichtet hatte. Ihre Tochter Rita Millard Means sagte nach ihrem Tod, die Übersetzung habe Fehler gehabt, sie sei aber erstaunt, wie viel ihre Mutter und White Hat in so kurzer Zeit geschafft hätten.[8]

Wo wurde Der mit dem Wolf tanzt gedreht?

Nach einer Suche in neun Bundesstaaten zwischen Kanada und Mexiko entschied sich die Produktion für South Dakota; ihr Hauptquartier lag in Rapid City.[2] Das Parlament von South Dakota würdigte 2014 die Dreharbeiten zum 25. Jahrestag. Es spricht von 16 Drehorten und nennt Pierre, Fort Pierre, die Badlands, den Spearfish Canyon, den Vanocker Canyon und den Belle Fourche River. Die Zeitung Austin American-Statesman hatte 1990 von 27 Drehorten in South Dakota geschrieben.[2, 6]

Drehorte laut AFI Catalog, Encyclopedia of the Great Plains und Parlament von South Dakota
DrehortWas dort entstand
Triple U Ranch bei Pierre, South DakotaBisonjagd mit 3.500 Bisons, fast die Hälfte des Films[2]
Rapid City, South DakotaHauptquartier der Produktion[2]
Badlands, Spearfish Canyon, Vanocker Canyon, Belle Fourche RiverAußenaufnahmen, ohne Angabe der Szenen[6]
Grand Teton National Park, WyomingRitt durch einen Wald, den weiße Trapper verwüstet haben; die Szene ist erst in der langen Fassung zu sehen[2]

Die Triple U Ranch lag laut AFI westlich von Pierre. Die Encyclopedia of the Great Plains nennt keinen Namen, beschreibt aber die Ranch der Bisonjagd mit denselben 3.500 Bisons als 62.000 Acres (rund 25.100 Hektar) große Ranch nordwestlich von Pierre.[2, 5] Im Abspann dankt der Film unter anderem dem Badlands National Park und dem Black Hills National Forest in den Black Hills.[2]

Große Bisonherde auf welligem Grasland unter weitem Himmel, Staub über den Tieren im warmen Nachmittagslicht
Bisonherde auf der Prärie: Für die Jagdszene stellte eine Ranch bei Pierre in South Dakota 3.500 Tiere Bild: KI-generiert

Wie viel Wahrheit steckt in Der mit dem Wolf tanzt?

Die wahre Geschichte dahinter

  • VolkLakota
  • VolkPawnee
  • VolkSioux
  • OrtBlack Hills

    Westen von South Dakota und Nordosten von Wyoming, zwischen Cheyenne River und Belle Fourche River; rund 120 mal 60 Meilen laut USGS, 125 mal 65 Meilen laut Forest Service; höchster Gipfel Black Elk Peak mit 7.242 Fuß (rund 2.207 m) laut USGS

Die Handlung stammt aus Blakes Roman; Filmdienst und AFI nennen ihn als Vorlage.[1, 2] Nach dem Artikel der New York Times von 1991 ging Blake auch von der wahren Geschichte eines Fuhrmanns aus, der ein Fort der Armee beliefern sollte und es verlassen vorfand. Einen Namen nennt die Quelle nicht, ein historisches Vorbild für Dunbar ist damit nicht belegt (siehe auch Western nach wahren Begebenheiten).[2]

Ein Fort Sedgwick gab es wirklich, allerdings in Colorado. Laut Sedgwick County entstand es 1864 als Camp Rankin bei Julesburg und wurde später nach General John Sedgwick benannt; die Soldaten bewachten die Post- und Reisestraße am South Platte River. Heute steht dort kein Gebäude mehr. Der Film wurde, wie das County schreibt, anderswo gedreht.[7] Im Jahr 1863, in dem die Handlung beginnt, gab es den Posten also noch nicht.[2, 7]

Der Text vor dem Abspann spricht von der letzten freien Gruppe der Sioux, die sich 13 Jahre später in Fort Robinson in Nebraska unterwarf.[2] Dort ergaben sich im Frühjahr 1877 viele Oglala mit Crazy Horse.[11] Sitting Bull dagegen zog mit seinen Anhängern nach Kanada, nach der NPS-Seite zu Sitting Bull im Herbst 1877, nach der Chronologie des NPS im Mai 1877, und ergab sich erst am 20. Juli 1881 in Fort Buford im Dakota-Territorium (Der Große Sioux-Krieg).[12, 15]

Wie zeigt der Film die Lakota und die Pawnee?

Bekannt ist der Film laut Encyclopedia of the Great Plains vor allem für seine revisionistische Darstellung der Lakota.[5] Laut AFI wollten die Macher genau sein: Die Kleidung der Lakota war aus echtem Hirschleder, und eine Fachfrau aus den Black Hills beriet bei Kostümen und Ausstattung. Als Fehler nannten Tantoo Cardinal und Rodney A. Grant einen Satz eines Lakota-Jungen, der fürchtet, sein Vater werde ihn schlagen; die Lakota hätten nie ein Kind geschlagen, sagten die beiden.[2] Am Tag der Premiere, dem 19. Oktober 1990, adoptierte die Rosebud Sioux Tribe Costner, Wilson, McDonnell und Blake in einer Hunka-Zeremonie vor dem Kapitol in Washington, als Ehrung für ihre Darstellung der Lakota.[2]

Der Historiker Pekka Hämäläinen (Universität Oxford) sieht den Film kritischer. In Blakes Roman waren nach seiner Darstellung Comanche die Hauptfiguren; der Film setzte an ihre Stelle die Lakota, ohne die Ereignisse anzupassen. So hält ein Lakota-Ältester einen spanischen Helm und erinnert sich an Kämpfe gegen Spanier, was zu den Comanche im Süden der Plains gepasst hätte. Blake begründete den Wechsel 1991 laut Hämäläinen mit zu wenigen Darstellern der Comanche und mit der großen Bisonherde in South Dakota.[9]

Die Pawnee zeigt der Film nach Hämäläinen als blutrünstig, obwohl sie in den langen Kämpfen mit den Lakota meist die Unterlegenen waren.[9] Die Encyclopedia of the Great Plains beschreibt die Pawnee als alte Bewohner der Plains, die nach 1831 zwischen den Lakota im Norden und der vorrückenden Grenze der Siedler im Osten unter Druck gerieten; 1873 verübten Lakota im Südwesten Nebraskas ein Massaker an ihnen.[10] Hämäläinen sieht darin ein größeres Muster: Die Geschichte der Lakota werde immer wieder für Unterhaltung benutzt, während die wirklichen Menschen aus dem Blick gerieten (mehr unter Indigene Völker im Western).[9]

Verwitterte Holzpalisade eines kleinen Postens auf einer grasbewachsenen Anhöhe, davor ein leerer Fahrweg, im Hintergrund weite Prärie
Ein abgelegener Posten an der Grenze: Fort Sedgwick gab es wirklich, aber in Colorado und erst ab 1864 Bild: KI-generiert

Wie wurde Der mit dem Wolf tanzt aufgenommen?

Die Weltpremiere fand am 19. Oktober 1990 in Washington, D.C. statt, der Erlös ging an ein Museum der Smithsonian Institution. Regulär lief der Film ab dem 9. November in neun Städten an, ab dem 21. November 1990 im ganzen Land.[2] Es war laut Los Angeles Times der erste Film mit Costner, der in den USA mehr als 100 Millionen Dollar einspielte; bis April 1991 kamen laut Variety 147 Millionen Dollar zusammen, so viel wie bei keinem Orion-Film zuvor.[2] In Deutschland startete er am 21. Februar 1991, freigegeben ab 12 Jahren. Das Lexikon des internationalen Films lobt das Bemühen um historische Wahrhaftigkeit und ein menschlicheres Bild der Lakota, als es ältere Western zeigten, und empfiehlt den Film ab 14.[1]

Bei der 63. Oscarverleihung am 25. März 1991 hatte der Film zwölf Nominierungen und gewann sieben Preise.[3] Leader Charge stand laut Indian Country Today mit auf der Bühne und übersetzte einen Teil von Blakes Dankesrede ins Lakota.[8]

Oscars 1991 für Der mit dem Wolf tanzt laut Academy of Motion Picture Arts and Sciences[3]
KategoriePreisträger oder NominierteErgebnis
Bester FilmJim Wilson, Kevin Costnergewonnen
RegieKevin Costnergewonnen
Drehbuch nach einer VorlageMichael Blakegewonnen
KameraDean Semlergewonnen
SchnittNeil Travisgewonnen
FilmmusikJohn Barrygewonnen
TonJeffrey Perkins, Bill W. Benton, Greg Watkins, Russell Williams IIgewonnen
HauptdarstellerKevin Costnernominiert
NebendarstellerGraham Greenenominiert
NebendarstellerinMary McDonnellnominiert
AusstattungJeffrey Beecroft, Lisa Deannominiert
KostümeElsa Zamparellinominiert

Dazu kamen nach AFI drei Golden Globes, für den besten Film (Drama), die Regie und das Drehbuch. Auf der Berlinale 1991 erhielt Costner einen Silbernen Bären für seine Leistung in Regie, Darstellung und Produktion.[1, 2] Das American Film Institute setzte den Film 1998 auf Platz 75 seiner Liste der 100 besten amerikanischen Filme, und 2007 nahm ihn die Library of Congress in das National Film Registry auf.[2, 4]

Im November 1993 zeigte der Sender ABC eine Fassung mit fast einer Stunde zusätzlichem Material.[5] Auf DVD erschienen in Deutschland eine Langfassung mit 223 Minuten und ein Director's Cut mit 227 Minuten. Für den 5. November 2026 nennt der Filmdienst eine Wiederaufführung im Kino.[1]

Zeitleiste: Der mit dem Wolf tanzt
  1. 1988Michael Blakes Roman Dances with Wolves erscheint als Taschenbuch bei Fawcett.[2]
  2. Juli 1989Drehbeginn in South Dakota am 17. oder 18. Juli 1989.[2]
  3. November 1989Ende der Dreharbeiten am 21. oder 23. November 1989.[2]
  4. 19.10.1990Weltpremiere in Washington, D.C.; der Erlös geht an ein Museum der Smithsonian Institution.[2]
  5. 09.11.1990Start in neun Städten der USA und Kanadas.[2]
  6. 21.11.1990Landesweiter Kinostart in den USA.[2]
  7. 21.02.1991Deutsche Erstaufführung.[1]
  8. 25.03.1991Sieben Oscars bei der 63. Verleihung, darunter bester Film und beste Regie.[3]
  9. November 1993ABC zeigt eine fast eine Stunde längere Fassung.[5]
  10. 2007Aufnahme in das National Film Registry der Library of Congress.[4]

Häufige Fragen

Wo wurde Der mit dem Wolf tanzt gedreht?

In South Dakota, mit der Produktionszentrale in Rapid City. Die Bisonjagd entstand auf der Triple U Ranch bei Pierre, weitere Szenen in den Badlands, im Spearfish Canyon, im Vanocker Canyon und am Belle Fourche River. Eine Szene der langen Fassung wurde im Grand Teton National Park in Wyoming gedreht.

Wie viele Oscars hat Der mit dem Wolf tanzt gewonnen?

Sieben bei zwölf Nominierungen, verliehen am 25. März 1991: bester Film, Regie, Drehbuch nach einer Vorlage, Kamera, Schnitt, Musik und Ton. Kevin Costner als Hauptdarsteller, Graham Greene und Mary McDonnell als Nebendarsteller gingen leer aus.

Ist der Wolf im Film echt?

Der Abspann nennt Wolftrainer, darunter Living Legends, und erklärt, alle gezeigten Tiere seien von Fachleuten trainiert und betreut worden. Bei den Bisons halfen zwei zahme Tiere des Musikers Neil Young und Attrappen aus Draht und Fell.

Beruht Der mit dem Wolf tanzt auf einer wahren Geschichte?

Nein. Vorlage ist der Roman von Michael Blake von 1988. Blake ging laut AFI auch von der Geschichte eines Fuhrmanns aus, der ein verlassenes Fort der Armee vorfand. Ein Fort Sedgwick gab es in Colorado, es entstand aber erst 1864.

Welche Sprache sprechen die Lakota im Film?

Lakota, mit Untertiteln. Die Dialoge übersetzten Doris Leader Charge und Albert White Hat von der Sinte Gleska University in der Rosebud Reservation; Leader Charge brachte den Darstellern vor Drehbeginn die Sprache bei und spielte selbst Pretty Shield.

Wer spielt in Der mit dem Wolf tanzt mit?

Kevin Costner spielt John J. Dunbar, Mary McDonnell Steht mit einer Faust, Graham Greene Strampelnder Vogel und Rodney A. Grant Wind in seinem Haar. Floyd Red Crow Westerman ist Zehn Bären, Wes Studi der stärkste Pawnee.

Wie lang ist Der mit dem Wolf tanzt?

Die deutsche Kinofassung dauert laut Filmdienst 183 Minuten. Auf DVD erschienen eine Langfassung mit 223 Minuten und ein Director's Cut mit 227 Minuten.

Quellen

  1. Filmdatenbank Der mit dem Wolf tanzt, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 24.09.2026. abgerufen am 27.10.2026
  2. Filmdatenbank Dances with Wolves (1990), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
  3. Filmdatenbank The 63rd Academy Awards, 1991. Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
  4. Amtliche Stelle Complete National Film Registry Listing. Library of Congress, National Film Preservation Board. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
  5. Nachschlagewerk Robert Baird: Dances with Wolves. Encyclopedia of the Great Plains, University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 27.10.2026
  6. Amtliche Stelle House Commemoration 1056: 25th anniversary of the location filming of Dances With Wolves in South Dakota. South Dakota Legislature, 89. Legislative Assembly. Stand 2014. abgerufen am 27.10.2026
  7. Amtliche Stelle Historical Facts (mit Abschnitt Fort Sedgwick). Sedgwick County, Colorado. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
  8. Presse Lakota linguist leaves a language legacy. ICT (Indian Country Today). Stand 28.02.2001. abgerufen am 27.10.2026
  9. Fachaufsatz Pekka Hämäläinen: Dances with Wolves and the Many Abuses of Lakota History. Yale University Press, Blog. Stand 07.01.2020. abgerufen am 27.10.2026
  10. Nachschlagewerk David J. Wishart: Pawnees. Encyclopedia of the Great Plains, University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 27.10.2026
  11. Amtliche Stelle Oglala. National Park Service, Little Bighorn Battlefield National Monument. Stand 23.04.2025. abgerufen am 27.10.2026
  12. Amtliche Stelle Sitting Bull. National Park Service, Little Bighorn Battlefield National Monument. Stand 23.04.2025. abgerufen am 27.10.2026
  13. Tribal Nation History and Culture: Wolakota, Heritage, Lakota Chiefs. Rosebud Sioux Tribe. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
  14. Filmdatenbank Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses (2007). filmdienst.de, Lexikon des internationalen Films. Stand Aktualisiert am 01.02.2018. abgerufen am 27.10.2026
  15. Amtliche Stelle A Chronology of the Battle of the Little Bighorn and Aftermath. National Park Service, Little Bighorn Battlefield National Monument. Stand 03.07.2025. abgerufen am 27.10.2026

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