PersonenPerson
Crazy Horse
Kurz erklärt Crazy Horse war ein Kriegsführer der Oglala-Lakota, geboren um 1840, der 1876 am Rosebud und am Little Bighorn mitkämpfte. Todesursache war ein Stich: Als Soldaten ihn am 5. September 1877 in Camp Robinson in Nebraska ins Wachhaus sperren wollten, wehrte er sich, wurde mit dem Bajonett niedergestochen und starb wenige Stunden später, ohne dass feststeht, wer zustach. Ein gesichertes Foto von ihm gibt es nicht.

Wer war Crazy Horse?
Crazy Horse war ein Kriegsführer der Oglala, einer der sieben Gruppen der Lakota.[1, 2, 4] Der National Park Service (NPS) schreibt seinen Namen auf Lakota tashunka witco, das Crazy Horse Memorial Tasunke Witco.[1, 11] Er kämpfte gegen das Vordringen der USA in das Land der Lakota in den nördlichen Great Plains, unterschrieb keinen Vertrag und lehnte das Leben im Reservat ab.[1, 4] 1876 kämpfte er am Rosebud Creek und in der Schlacht am Little Bighorn; der NPS nennt ihn den wohl bekanntesten Teilnehmer dieser Schlacht.[1, 2] Im Mai 1877 ergab er sich in Camp Robinson in Nebraska, und dort starb er am 5. September 1877, nachdem ihn ein Wachposten bei seiner Festnahme mit dem Bajonett niedergestochen hatte.[1, 3, 4]
Herkunft und Name
Wann und wo Crazy Horse geboren wurde, ist umstritten. Der NPS nennt die Gegend der Black Hills in South Dakota und wahrscheinlich das Jahr 1840, die Encyclopedia of the Great Plains die Nähe des Bear Butte um 1840 und das Crazy Horse Memorial den Rapid Creek um 1840. HistoryNet nennt die Jahre 1840 bis 1845.[1, 4, 11, 13] Sein Vater hieß ebenfalls Crazy Horse und war nach der Enzyklopädie ein angesehener Kämpfer und Heiler (medicine man) der Oglala; seine Mutter Rattle Blanket Woman war eine Minneconjou-Lakota.[1, 4]
Als kleiner Junge hieß er laut NPS Curley Hair, später Horse On Sight. Nachdem er in einem Kampf gegen die Arapaho Mut bewiesen hatte, gab ihm sein Vater den eigenen Namen, Crazy Horse; der Vater hieß von da an Worm.[1] HistoryNet übersetzt den Namen genauer als "der Mann mit dem lebhaften oder verrückten Pferd".[13] Als Jugendlicher hatte Crazy Horse nach dem NPS eine Vision, die er sein Leben lang befolgte: Er sollte keine Federhaube tragen, keine Trophäen im Kampf nehmen und vor dem Kampf Staub über seinen Körper reiben.[1]
Crazy Horse in Red Clouds Krieg
In Red Clouds Krieg spielte Crazy Horse laut NPS eine führende Rolle.[1] Die Encyclopedia of the Great Plains nennt drei Gefechte, in denen er sich auszeichnete: das Fetterman-Gefecht bei Fort Phil Kearny 1866 sowie das Hayfield-Gefecht und das Wagon-Box-Gefecht 1867.[4] Nach den militärischen Erfolgen der Lakota verhandelte die Regierung, und Red Cloud und einige Anführer unterzeichneten 1868 den Vertrag von Fort Laramie. Crazy Horse und andere erkannten ihn nicht an.[4]
Unter den Oglala und Minneconjou, die keinen Vertrag geschlossen hatten, und bei den Northern Cheyenne wurde er nach 1868 zu einer zentralen Figur. Bewundert wurde er sogar von Feinden der Lakota wie den Crow.[4] 1868 erhielt er seine höchste förmliche Ehre: Die Oglala wählten ihn zu einem ihrer Shirt-Wearer, der führenden Kämpfer. Die Stellung verlor er 1871 wegen einer Beziehung zu einer verheirateten Frau, Black Buffalo Woman, einer Nichte von Red Cloud. Seine Anhänger behielt er.[4]

Rosebud und Little Bighorn 1876
Nach den Goldfunden in den Black Hills 1874 wollte die Regierung die Black Hills kaufen, und das brachte nach der Encyclopedia of the Great Plains fast alle Anführer der Lakota gegen sie auf. Im Dezember 1875 befahl sie den Gruppen am Yellowstone und am Powder River, sich binnen sechs Wochen in den Reservaten zu melden. Crazy Horse und andere Anführer der Lakota und Northern Cheyenne weigerten sich.[4] Im März 1876 griff die Armee ein Dorf der Northern Cheyenne an, das sie für das Lager von Crazy Horse hielt; danach bereitete er sich auf einen Verteidigungskrieg vor.[4]
Am 17. Juni 1876 schlugen Crazy Horse und seine Kämpfer General George Crook am Rosebud Creek im Süden Montanas zurück. Ihre Zahl gibt der NPS mit mehr als 1.200 an, die Encyclopedia of the Great Plains mit etwa 1.500.[1, 4] Acht Tage später half er laut NPS, das 7. Kavallerieregiment am Little Bighorn zu besiegen.[1] Den Ablauf schildert die Seite zur Schlacht am Little Bighorn. Wie genau Crazy Horse an der Schlacht beteiligt war, ist nach HistoryNet unsicher, weil es keine förmlichen Aufzeichnungen von indigener Seite darüber gibt.[13]
Winter 1876 und Kapitulation 1877
Nach der Schlacht zerstreuten sich die Gruppen der Lakota und Cheyenne, und die Armee verfolgte sie. Crazy Horse wollte weder ins Reservat noch nach Kanada und schlug sein Winterlager am Tongue River im Süden des Montana-Territoriums auf.[1] Am 8. Januar 1877 griff er die Truppen von Colonel Nelson A. Miles an, nach der Chronologie des NPS in eisiger Kälte und im Schneesturm. Die Quellen bewerten die Schlacht am Wolf Mountain verschieden: Die NPS-Seite zu Crazy Horse nennt sie eine Niederlage, die Chronologie des NPS einen Rückzug nach heftigem Gefecht, WyoHistory ein Unentschieden.[1, 3, 14] Danach hielt er eine Kapitulation laut NPS für unvermeidlich.[1]
Im Mai 1877 führte Crazy Horse mehr als 1.100 Menschen nach Camp Robinson, um sich zu ergeben, erschöpft vom Kampf und dem Hungertod nahe. Das Datum geben die Quellen verschieden an: die Chronologie des NPS den 6. Mai, die Seite des NPS zu Crazy Horse und die Encyclopedia of the Great Plains den 7. Mai.[1, 3, 4] Der Posten an der Red Cloud Agency hieß damals Camp Robinson, nach Lieutenant Levi H. Robinson; den Namen Fort Robinson bekam er erst 1878; das Findbuch von History Nebraska nennt den Juni.[5] Die Seiten des NPS schreiben schon für 1877 Fort Robinson.[1, 2]
Woran starb Crazy Horse?
An der Red Cloud Agency brachen nach dem NPS alte Rivalitäten und Missverständnisse zwischen Offizieren, verschiedenen Lakota und Crazy Horse in offene Feindschaft aus.[1] Die Aufmerksamkeit, die Offiziere und Beamte ihm anfangs schenkten, machte nach der Encyclopedia of the Great Plains andere Anführer der Oglala und Sicangu eifersüchtig, und sie verbreiteten falsche Gerüchte über ihn. Jüngere Offiziere glaubten schließlich, er plane einen Aufstand, und beschlossen, ihn festzunehmen.[4]
HistoryNet beschreibt einen Auslöser aus der Zeit des Nez-Perce-Kriegs 1877: Im August 1877 bat die Armee Crazy Horse, gegen die Nez Perce unter Chief Joseph zu kämpfen. Er antwortete spöttisch, er werde kämpfen, bis kein Nez Perce mehr übrig sei, und der Dolmetscher Frank Grouard übersetzte das so, als wolle er kämpfen, bis kein Weißer mehr übrig sei.[7]
Am 5. September 1877 kam Crazy Horse nach Camp Robinson. Nach HistoryNet hatte man ihm zugesichert, er werde bei einem friedlichen Gespräch gut behandelt, wenn er alle Waffen zurücklasse. Als er, umgeben von Soldaten und Polizisten der Agency, das Wachhaus sah, begriff er, dass man ihn einsperren wollte, und wehrte sich.[7] Dabei stach ihn nach der Encyclopedia of the Great Plains ein Wachposten der Armee mit dem Bajonett nieder; er starb wenige Stunden später.[4] Der NPS schreibt, er sei bei der Festnahme im Handgemenge niedergestochen und tödlich verwundet worden, und nennt den Abend des 5. September als Todeszeit, HistoryNet gegen Mitternacht.[1, 7] Nach History Nebraska wurde er getötet, als er sich gegen die Haft im Wachhaus des Postens wehrte; das Formular des NPS für das National Register spricht von einem angeblichen Fluchtversuch.[5, 6]
Wer zustach und wie, ist umstritten. HistoryNet stellt mehrere Fassungen nebeneinander. Am häufigsten erzählt wird diese: Während Crazy Horse mit Little Big Man rang, einem engen Freund und früheren Kämpfer, stieß ein Soldat der 14. Infanterie, Private William Gentles, ihm das Bajonett in die Seite.[7] Little Big Man selbst sagte 1881 Captain John Bourke, Crazy Horse habe ein verstecktes Messer gezogen, und er, Little Big Man, habe es im Ringen in dessen eigene Seite gelenkt; das Bajonett des Wachpostens habe Crazy Horse verfehlt. Der Scout William Garnett gab an, der Wachposten habe Crazy Horse nur mit dem Bajonett zurückstoßen wollen, und Crazy Horse sei hineingefallen.[7] George Kills in Sight, dessen Großmutter väterlicherseits eine Cousine von Crazy Horse war, erzählte 1967 in einem Interview mit Joseph Cash von der University of South Dakota: Ein weißer Soldat habe Crazy Horse am Tor des Gefängnisses das Bajonett durch den Leib gestoßen.[8]
Der Arzt der Agency, Valentine McGillycuddy, untersuchte die Wunde, die er als Bajonettwunde beschrieb, und gab Crazy Horse Opiate gegen die Schmerzen. Bei ihm wachten sein Vater, seine Mutter (nach HistoryNet genau genommen eine Stiefmutter) und der Lakota-Anführer Touch the Clouds.[7] Am 6. September 1877 meldete der Kommandant des Postens, Luther P. Bradley, die Festnahme und den Tod per Telegramm an General Philip Sheridan; das Telegramm liegt heute in den National Archives.[7, 12] Die Seite des NPS zu den Oglala nennt als Todestag den 6. September und schreibt, Crazy Horse sei ermordet worden.[2]

Grab und Gedenkstein
Die Armee übergab den Leichnam den trauernden Eltern, die ihn an einem unbekannten Ort bestatteten, nach HistoryNet vielleicht in der Nähe des Wounded Knee Creek. Auch PBS nennt die letzte Ruhestätte unbekannt.[7, 9] Ein Festprogramm in den Akten von Fort Robinson belegt, dass am 5. September 1934 zwei Denkmäler eingeweiht wurden, eines für Lieutenant Levi Robinson und eines für Crazy Horse.[5] Das Wachhaus, an dem Crazy Horse nach dem Formular des NPS getötet wurde, ist nach demselben Formular ein Nachbau an der Stelle des alten Gebäudes, den die State Historical Society als Ausstellungsfläche betreibt.[6]
War Crazy Horse ein Häuptling?
Was hinter dem deutschen Wort steckt, erklärt die Seite Häuptling: Bedeutung und Geschichte des Begriffs. Die Encyclopedia of the Great Plains und das Formular des NPS für das National Register nennen Crazy Horse einen "war chief", einen Kriegsführer der Oglala.[4, 6] Sein belegtes Amt war das eines Shirt-Wearer von 1868 bis 1871. Ab Mitte der 1870er Jahre sahen Regierung und Armee in ihm nach der Enzyklopädie einen der wichtigsten Anführer des Widerstands der Lakota.[4]
Gibt es ein Foto von Crazy Horse?
Ein gesichertes Foto von Crazy Horse gibt es nicht. Laut PBS weigerte er sich, fotografiert zu werden, und auch ICT schreibt, er habe das abgelehnt. Nach der Encyclopedia of the Great Plains ließ er sich weder fotografieren noch zeichnen.[8, 9, 10] Wilmer Mesteth, Professor für Sprache und Kultur der Lakota am Oglala Lakota College, sagte in der Sendung History Detectives, nach der mündlichen Überlieferung habe Crazy Horse Fotografien für böse gehalten, weil sie die Seele einfingen.[9]
Niemand hat je ein Foto von Crazy Horse vorgelegt, nie.
Immer wieder tauchen angebliche Porträts auf. In der Sendung untersuchte PBS ein gerahmtes Foto mit einer Notiz in Lakota, das Crazy Horse zeigen sollte. Es stammte von Alexander Gardner aus Washington, und eine ehrenamtliche Mitarbeiterin des Smithsonian fand im Archiv das Glasnegativ dazu: Es zeigt Wachape, englisch Stabber, einen Oglala, der mit Red Cloud nach Washington gereist war.[9] Wie Crazy Horse aussah, ist nur aus Beschreibungen überliefert. Nach der mündlichen Überlieferung, die Mesteth in der Sendung wiedergibt, war er mittelgroß und hatte helles Haar und eine helle Haut.[9]

Zeitleiste
- 1840Crazy Horse kommt um 1840 zur Welt (NPS, Encyclopedia of the Great Plains), nach HistoryNet zwischen 1840 und 1845.[1, 4, 13]
- 1866Im Fetterman-Gefecht bei Fort Phil Kearny zeichnet er sich aus.[4] Red Clouds Krieg
- 1868Die Oglala wählen ihn zu einem ihrer Shirt-Wearer; den Vertrag von Fort Laramie erkennt er nicht an.[4] Verträge von Fort Laramie
- 1871Er verliert die Stellung als Shirt-Wearer.[4]
- 17.06.1876Mit mehr als 1.200 Kämpfern (NPS) schlägt er General George Crook am Rosebud Creek zurück.[1, 4] Großer Sioux-Krieg
- 25.06.1876Schlacht am Little Bighorn.[1] Schlacht am Little Bighorn
- 08.01.1877Schlacht am Wolf Mountain gegen Colonel Nelson A. Miles.[1, 3]
- Mai 1877Mit mehr als 1.100 Menschen ergibt er sich in Camp Robinson (6. Mai laut NPS-Chronologie, 7. Mai laut NPS-Seite zu Crazy Horse).[1, 3, 4]
- 05.09.1877Bei seiner Festnahme in Camp Robinson wird er mit dem Bajonett niedergestochen und stirbt wenige Stunden später.[1, 3, 4]
- 06.09.1877Der Kommandant Luther P. Bradley meldet Festnahme und Tod per Telegramm an General Philip Sheridan.[7, 12]
- 05.09.1934Einweihung zweier Denkmäler für Crazy Horse und Lieutenant Levi Robinson.[5]
- 1948Korczak Ziolkowski weiht die erste Sprengung des Crazy Horse Memorial ein.[10]
- 03.06.1998Das Gesicht der Felsskulptur wird eingeweiht.[10]
Was ist Legende, was ist belegt?
Die Encyclopedia of the Great Plains nennt Crazy Horse ein wichtiges Symbol des Widerstands indigener Menschen gegen die Vorherrschaft der Euroamerikaner.[10] Auf PBS sagte Tim Giago aus Rapid City, der die Zeitung Lakota Times herausgab, die Lakota bewunderten und liebten Crazy Horse bis heute, weil er nie einen Vertrag unterschrieb und nie Land oder Menschen verriet.[9]
Mythos und Wahrheit
Mythos
Crazy Horse war unverwundbar, keine Kugel konnte ihn treffen.
Das Crazy Horse Memorial
In den Black Hills entsteht seit 1948 eine Felsskulptur, die Crazy Horse darstellen soll. Ende der 1930er Jahre bat Henry Standing Bear den Bildhauer Korczak Ziolkowski, ein Denkmal für die indigenen Völker zu schaffen. Die Encyclopedia of the Great Plains nennt Standing Bear einen Oglala, das Crazy Horse Memorial einen Brulé-Lakota (Sicangu).[10, 11]
1948 weihte Ziolkowski die erste Sprengung ein, am 3. Juni 1998 wurde das Gesicht eingeweiht. Ziolkowski nannte die Figur eine "lineal likeness", weil sich Crazy Horse nach der Encyclopedia of the Great Plains nie fotografieren oder zeichnen ließ. Ziolkowski ist gestorben; seine Familie führt die Arbeit fort, die bis heute nicht fertig ist.[10, 11] Die Encyclopedia of the Great Plains schreibt, viele hielten es für unpassend, sein Bild aus den heiligen Black Hills zu sprengen. Der Berg steht nach der Enzyklopädie auf Land, das den Lakota genommen wurde.[10]
Crazy Horse im Film
Im Film
Häufige Fragen
Woran ist Crazy Horse gestorben?
An einer Stichwunde. Als Soldaten und Polizisten der Agency ihn am 5. September 1877 in Camp Robinson ins Wachhaus bringen wollten, wehrte er sich, und ein Wachposten stach ihn mit dem Bajonett nieder. Wer genau zustach und wie, ist bis heute umstritten.
Wann ist Crazy Horse gestorben?
Am 5. September 1877, wenige Stunden nach dem Stich: nach dem National Park Service am Abend, nach HistoryNet gegen Mitternacht. Den 5. September nennen auch die Encyclopedia of the Great Plains und History Nebraska; eine Seite des NPS zu den Oglala nennt den 6. September.
War Crazy Horse ein Häuptling?
Englische Quellen nennen ihn "war chief", einen Kriegsführer der Oglala. Belegt ist sein höchstes förmliches Amt: 1868 wählten ihn die Oglala zu einem ihrer Shirt-Wearer, der führenden Kämpfer, bis er die Stellung 1871 verlor.
Gibt es ein Foto von Crazy Horse?
Nein, ein gesichertes Foto gibt es nicht. Laut PBS lehnte er es ab, sich fotografieren zu lassen. Ein angebliches Porträt, das PBS 2011 untersuchte, zeigt nach einer Recherche im Smithsonian einen anderen Oglala, Wachape (Stabber).
Wo ist Crazy Horse begraben?
Das weiß man nicht. Die Armee übergab den Leichnam seinen Eltern, die ihn an einem unbekannten Ort bestatteten. HistoryNet hält eine Stelle in der Nähe des Wounded Knee Creek für möglich.
Wie alt wurde Crazy Horse?
Etwa 32 bis 37 Jahre. Sein Geburtsjahr ist nicht gesichert: Der National Park Service und die Encyclopedia of the Great Plains nennen um 1840, HistoryNet die Jahre 1840 bis 1845. Er starb im September 1877.
Wie hieß Crazy Horse als Kind?
Nach dem National Park Service hieß er als kleiner Junge Curley Hair, später Horse On Sight. Den Namen Crazy Horse gab ihm sein Vater für eine mutige Tat in einem Kampf gegen die Arapaho; der Vater hieß danach Worm.
Was ist das Crazy Horse Memorial?
Eine Felsskulptur in den Black Hills, die Crazy Horse darstellen soll. Henry Standing Bear bat den Bildhauer Korczak Ziolkowski Ende der 1930er Jahre darum, 1948 begannen die Sprengungen, und 1998 wurde das Gesicht eingeweiht. Fertig ist die Skulptur bis heute nicht.
Quellen
- Amtliche Stelle Crazy Horse (tashunka witco). National Park Service, Little Bighorn Battlefield National Monument. Stand 23.04.2025. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Oglala. National Park Service, Little Bighorn Battlefield National Monument. Stand 23.04.2025. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle A Chronology of the Battle of the Little Bighorn and Aftermath. National Park Service, Little Bighorn Battlefield National Monument. Stand 03.07.2025. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Joseph C. Porter: Crazy Horse (ca. 1840-1877). Encyclopedia of the Great Plains, University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 24.10.2026
- Archiv Fort Robinson, Nebraska: Records, RG0501 (Findbuch mit Historical Note). History Nebraska (Nebraska State Historical Society). Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle National Register of Historic Places Inventory Nomination Form: Fort Robinson and Red Cloud Agency. National Park Service. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Presse The Death of Crazy Horse: Fables and Forensics (John Koster). HistoryNet. Stand 28.03.2018. abgerufen am 24.10.2026
- Presse Native History: Crazy Horse Killed by U.S. Soldier While in Custody. ICT (Indian Country Today). Stand 05.09.2013. abgerufen am 24.10.2026
- Presse History Detectives, Episode 705, Story 2: Crazy Horse (Transkript). PBS, Oregon Public Broadcasting. Stand 2011. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Amy Scherer: Crazy Horse Memorial. Encyclopedia of the Great Plains, University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 24.10.2026
- The History. Crazy Horse Memorial Foundation. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Archiv Telegram from Colonel Bradley to Lt. General Sheridan reporting the arrest and death of Crazy Horse (National Archives Identifier 301974, Record Group 392). National Archives, DocsTeach. Stand 06.09.1877. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Gerry Robinson: The Dull Knife Fight, 1876: Troops Attack a Cheyenne Village on the Red Fork of Powder River. WyoHistory.org. Stand 08.11.2014. abgerufen am 24.10.2026
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Alexander Müller Gründer und Herausgeber von Wilder-Westen.org
Alexander Müller hat Wilder-Westen.org gegründet und gibt es heraus. Er lebt in Bertingen in Sachsen-Anhalt, führt dort SEO NW und verantwortet Redaktion, Technik und Gestaltung.
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