WesternPerson
Sergio Leone
Kurz erklärt Sergio Leone war ein italienischer Regisseur, geboren am 3. Januar 1929 in Rom und dort am 30. April 1989 gestorben. Mit Für eine Handvoll Dollar (1964) und zwei weiteren Western mit Clint Eastwood machte er den Italowestern bekannt, danach drehte er Spiel mir das Lied vom Tod (1968) und Todesmelodie (1971). Er starb an einem Herzinfarkt.

Wer war Sergio Leone?
Sergio Leone war ein italienischer Filmregisseur. Britannica schreibt ihm vor allem zu, den Spaghettiwestern bekannt gemacht zu haben: Filme, die in Italien entstanden, aber im amerikanischen Westen des 19. Jahrhunderts spielen.[1] Geboren wurde er am 3. Januar 1929 in Rom, gestorben ist er dort am 30. April 1989.[1, 2, 4] Der Filmdienst nennt als Geburtsjahr 1921.[3] Christopher Frayling zählt in der Enciclopedia del Cinema sieben Filme, bei denen Leone Regie führte.[5] Nach Dan Edwards in der Filmzeitschrift Senses of Cinema gelten sechs davon als eigentliche Leone-Filme, das Debüt war eine gewöhnliche Studioproduktion.[6]
Kindheit in Rom
Sein Vater Vincenzo Leone hatte unter dem Namen Roberto Roberti viele Stummfilme gedreht, seine Mutter Edvige Valcarenghi spielte als Bice Waleran in Filmen.[4] Frayling schreibt den Künstlernamen Bice Walerian und berichtet, dass Leone den größten Teil seiner Kindheit im römischen Viertel Trastevere verbrachte.[5] In den 1930er Jahren konnte der Vater lange nicht arbeiten, nach Frayling wegen seines schwierigen Verhältnisses zum faschistischen Regime. Ab 1941 kam der Sohn regelmäßig in die Studios von Cinecittà, wo der Vater drehte.[4, 5] Nach Senses of Cinema wollte der Vater ihm den Film ausreden, und Sergio studierte kurz Jura.[6]
Amerika kannte er als Kind aus Hollywoodfilmen. Die ersten echten Amerikaner sah er nach eigener Erinnerung mit 14 Jahren, als die Soldaten 1943 von Salerno aus nach Norden zogen.[5]
Sie waren gekommen, um mich zu befreien! Sie wirkten voller Kraft, aber auch sehr falsch. Es waren nicht mehr die Amerikaner des Westens.
Lehrjahre in Cinecittà
1948 nahm Vittorio De Sica ihn als Helfer zu Fahrraddiebe (Ladri di biciclette).[4, 7] Senses of Cinema nennt ihn dort fünften Regieassistenten ohne Lohn; im Film ist er kurz als einer der deutschen Priester zu sehen, die sich vor dem Regen unterstellen.[6] Der Filmdienst führt ihn in der Besetzung.[7]
Frayling zählt für die Jahre von 1947 bis 1959 etwa 35 Filme, bei denen Leone als Regieassistent arbeitete, sechs davon bei Carmine Gallone und neun bei Mario Bonnard. Dazu kamen amerikanische Großfilme, die in Rom gedreht wurden, etwa Quo vadis (1951) von Mervyn LeRoy, The Nun's Story von Fred Zinnemann und Ben Hur (1959) von William Wyler.[5] Das Dizionario Biografico degli Italiani nennt acht Filme mit Bonnard; nach Senses of Cinema sprach Leone selbst von etwa 50 Filmen in den 1950er Jahren.[4, 6]
1959 erkrankte Bonnard bei den Dreharbeiten zu Die letzten Tage von Pompeji in Spanien, und Leone drehte den Film nach dem Dizionario Biografico allein zu Ende.[4] Der Filmdienst nennt heute Bonnard und Leone als Regisseure, filmportal.de führt Leone für Regie und Drehbuch.[2, 8] Pompeji kam nach Senses of Cinema unter Bonnards Namen heraus, als Regisseur genannt wurde Leone erst bei Der Koloß von Rhodos, einem Monumentalfilm mit Rory Calhoun. Britannica und Frayling datieren ihn auf 1961, Senses of Cinema auf 1960, der Filmdienst nennt 1960 als Produktionsjahr.[1, 5, 6, 9] Danach leitete Leone laut Frayling die zweite Drehgruppe bei Robert Aldrichs Sodom und Gomorrha.[5]

Wie entstand die Dollar-Trilogie?
Für eine Handvoll Dollar beruht auf Akira Kurosawas Samuraifilm Yojimbo (1961).[1] Geldgeber fand Leone nach Senses of Cinema vor allem wegen des Erfolgs der deutschen Karl-May-Filme ab 1962; auch das Dizionario Biografico nennt diesen Erfolg als Anstoß.[4, 6] Leone schrieb das Drehbuch mit Duccio Tessari und bekam einen Vertrag, nach dem er sein Honorar zur Hälfte in Geld und zur Hälfte als Gewinnbeteiligung erhielt. Der Film spielte über 3 Milliarden Lire ein. Kurosawa klagte gegen die Produktionsfirma Jolly Film wegen Plagiats, der Streit endete mit einem Vergleich.[4]
Gedreht wurde nach Frayling in Rom und in Spanien, bei Madrid und in Almería, mit wenig Geld und in Kulissen anderer Filme.[5] Die Gegend um Almería stellt die Seite Almería und Tabernas vor. Am Ende der Dreharbeiten wurden laut Dizionario Biografico die italienischen Namen der Beteiligten durch angloamerikanische Pseudonyme ersetzt, Leone wurde zu Bob Robertson.[4] Der Filmdienst führt den Film unter diesem Regienamen, filmportal.de nennt Bob Robertson als Pseudonym.[2, 10] Die Hauptrolle spielte Clint Eastwood, den Leone nach Senses of Cinema erst verpflichtete, als Henry Fonda und Charles Bronson abgesagt hatten und James Coburn zu teuer war.[6]
Mythos und Wahrheit
Mythos
Mit Für eine Handvoll Dollar löste Sergio Leone die Welle der europäischen Western aus.
Was belegt ist
Senses of Cinema schreibt, dass Leone das oft zugeschrieben wird, verweist aber auf die Karl-May-Filme, die ab 1962 in ganz Europa Erfolg hatten, und auf mehrere billige Western, die danach in Spanien entstanden. Für eine Handvoll Dollar entstand im Windschatten des größeren Westerns Pistols Don't Argue von Mario Caiano (1964), der zur selben Zeit an denselben Drehorten in Spanien gedreht wurde.[6]
Der Erfolg erlaubte es Leone, Für ein paar Dollar mehr mit dem Produzenten A. Grimaldi und dessen Firma PEA selbst mitzuproduzieren; das Drehbuch schrieb er mit Luciano Vincenzoni.[4] Eastwood spielt den Kopfgeldjäger Monco, Lee Van Cleef den Colonel Mortimer, Gian Maria Volonté den Banditen Indio und Klaus Kinski den Wild.[4, 11] Der Film kam zu Weihnachten 1965 in die Kinos und spielte nach dem Dizionario Biografico allein in Italien in den ersten fünf Jahren 3,5 Milliarden Lire ein.[4]
In Zwei glorreiche Halunken (1966) kommt Eli Wallach als Tuco dazu, der Film spielt im amerikanischen Bürgerkrieg. Die Originalfassung dauerte drei volle Stunden und wurde für das Ausland deutlich gekürzt; am Ende steht das Duell zu dritt auf dem Friedhof von Sad Hill.[4] Die deutsche Kinofassung hat laut Filmdienst 159 Minuten.[12] In die US-Kinos brachte United Artists die drei Filme zwischen Februar 1967 und Januar 1968. Sie hatten Erfolg an der Kasse, bekamen aber nach Senses of Cinema meist schlechte Kritiken.[4, 6]
Welche Western drehte Sergio Leone?
Die Tabelle nennt Leones Western als Regisseur und die beiden Western, die er nach Todesmelodie als Autor und Produzent begleitete. Funktionen nach filmportal.de, Filmdienst und Dizionario Biografico, Jahre nach Britannica und filmportal.de.[1, 2, 3, 4]
| Jahr | Film | Leones Aufgabe | Hauptrollen |
|---|---|---|---|
| 1964 | Für eine Handvoll Dollar | Regie, Drehbuch | Clint Eastwood, Marianne Koch[2, 10] |
| 1965 | Für ein paar Dollar mehr | Regie, Drehbuch | Clint Eastwood, Lee Van Cleef[2, 11] |
| 1966 | Zwei glorreiche Halunken | Regie, Drehbuch | Clint Eastwood, Eli Wallach, Lee Van Cleef[2, 12] |
| 1968 | Spiel mir das Lied vom Tod | Regie, Drehbuch | Claudia Cardinale, Henry Fonda, Charles Bronson, Jason Robards[1, 13] |
| 1971 (Filmdienst: 1970) | Todesmelodie | Regie, Drehbuch | Rod Steiger, James Coburn[1, 14] |
| 1973 | Mein Name ist Nobody | Geschichte, Produktion (Regie: Tonino Valerii) | Terence Hill, Henry Fonda[2, 4, 15] |
| 1975 | Nobody ist der Größte | Drehbuch, Produktion (Regie: Damiano Damiani) | Terence Hill, Klaus Kinski[2, 4, 18] |
Bei Mein Name ist Nobody nennen der Filmdienst und filmportal.de Leone zusätzlich unter Regie.[2, 15] Beim zweiten Nobody-Film führt filmportal.de ihn für Drehbuch und Produktion, der Filmdienst nennt als Autoren Ernesto Gastaldi, Damiano Damiani und Fulvio Morsella.[2, 18] Was er bei den Dreharbeiten selbst übernahm, erklärt die Seite des Films. Alle wichtigen Filme der Gattung stellt die Seite Italowestern vor.
Spiel mir das Lied vom Tod
Für seinen nächsten Western bot ihm Paramount nach dem Dizionario Biografico viel künstlerische Freiheit. Die Geschichte entwickelte Leone mit Dario Argento und Bernardo Bertolucci, das Drehbuch schrieb er mit seinem früheren Schnittassistenten Sergio Donati. Für die Produktion gründete er seine eigene Firma Rafran Cinematografica und überließ Paramount nur den Verleih in Amerika.[4] Mit dem Geld von Paramount erfüllte er sich nach Senses of Cinema den alten Wunsch, mit Henry Fonda zu drehen; der spielt hier zum ersten Mal in seiner Laufbahn einen Schurken.[4, 6] Neben ihm spielen Claudia Cardinale, Charles Bronson und Jason Robards, gedreht wurde laut Britannica auch in Utah und Arizona.[1, 13]
Frayling liest den Film als Huldigung an den amerikanischen Western, voller Anspielungen auf Klassiker wie High Noon, Johnny Guitar, Shane und The Searchers.[5] Im Kino spielte Spiel mir das Lied vom Tod nach dem Dizionario Biografico fast eine Milliarde Lire weniger ein als jeder der drei Dollar-Filme.[4] 2009 nahm die Library of Congress ihn in das National Film Registry auf.[17]

Todesmelodie und die Jahre als Produzent
Sein letzter Western, Todesmelodie (Giù la testa, 1971), spielt in der mexikanischen Revolution. Britannica schreibt, der Film sei weniger beachtet worden, gelte aber inzwischen als ebenso gelungen.[1] Eigentlich wollte Leone ihn nur produzieren. Als Regisseure waren laut Frayling Peter Bogdanovich oder Sam Peckinpah im Gespräch; nach Senses of Cinema übernahm Leone die Regie einige Tage nach Drehbeginn.[5, 6] Rod Steiger spielt den Banditen Juan Miranda, James Coburn den irischen Revolutionär und Sprengstoffexperten John-Sean Mallory.[14] Für die Regie bekam Leone den italienischen Filmpreis David di Donatello, die Kritiken waren nach dem Dizionario Biografico aber sehr schlecht.[4]
Danach arbeitete Leone vor allem als Produzent. Mit Mein Name ist Nobody wollte er nach dem Dizionario Biografico auf die erfolgreichen Trinità-Komödien antworten, deren parodistischen Verfall des Genres er sich zum Teil selbst anlastete; es folgten Filme wie Nobody ist der Größte (1975) von Damiano Damiani.[4] Laut Frayling lehnte Leone es ab, Der Pate zu inszenieren, der dann an Francis Ford Coppola ging.[5]
Sergio Leone und Ennio Morricone
Mit Für eine Handvoll Dollar begann die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Ennio Morricone, den Frayling einen alten Schulkameraden Leones aus der Grundschule nennt.[5] Zuerst wollte Leone ihn nach Senses of Cinema gar nicht. Er traf ihn nur auf Wunsch der Produzenten und fand seine Musik zu einem früheren Western langweilig; Morricone gab ihm recht und gewann ihn so für sich. Danach schrieb Morricone die Musik zu allen weiteren Filmen von Leone, in den ersten drei Western mit Schüssen, Peitschenknallen, Pfeifen und Glockenspiel einer Uhr.[6] Für die Musik zu Für eine Handvoll Dollar bekam Morricone 1965 den italienischen Filmpreis Nastro d'argento.[4]
Bei Zwei glorreiche Halunken ließ Leone die Musik schon vor den Dreharbeiten komponieren, bei Spiel mir das Lied vom Tod nach Frayling die gesamte Musik.[4, 5] Auch Es war einmal in Amerika vertonte Morricone.[16]
Es war einmal in Amerika
Fast die ganzen 1970er Jahre bereitete Leone nach Senses of Cinema seinen Gangsterfilm Es war einmal in Amerika vor, nach dem autobiografischen Buch The Hoods des früheren Gangsters, der sich Harry Grey nannte.[6] Gedreht wurde ab Juni 1982 etwa ein Jahr lang, mit Robert De Niro und James Woods.[4, 16] Bei den Filmfestspielen in Cannes lief der Film 1984 außer Konkurrenz und wurde gefeiert.[4] Die vollständige Fassung dauert laut Filmdienst 228 Minuten.[16] Für die USA wurde der Film stark gekürzt und in zeitlicher Reihenfolge neu geschnitten: nach dem Dizionario Biografico auf 135 Minuten, nach Frayling von 218 auf 144 Minuten, nach Senses of Cinema um 84 Minuten.[4, 5, 6]

Wie starb Sergio Leone?
Sergio Leone starb in der Nacht vom 29. auf den 30. April 1989 in Rom plötzlich an einem Herzinfarkt.[4] Nach Senses of Cinema hatten die Dreharbeiten zu Es war einmal in Amerika und der Streit um die Länge des Films sein ohnehin schweres Herzleiden verschlimmert.[6] Im Januar 1989 hatte er nach langen Verhandlungen mit den sowjetischen Behörden den Vertrag für einen Film über die Belagerung von Leningrad unterschrieben, nach dem Buch I 900 giorni von Harrison E. Salisbury über die Belagerung.[4] Laut Frayling sollte die Siebte Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch den Film anregen, und die sowjetische Armee sollte mitwirken.[5]
Was bedeutet Sergio Leone für den Western?
Seine Western hatten weltweit großes Publikum. Die Kritik nahm sie nach Britannica zunächst schlecht auf, später wurde Leone für seine große Sorgfalt bei historischen Einzelheiten und seine starke Bildgestaltung anerkannt.[1] Frayling schreibt die Wende vor allem der Kritik in Frankreich und England und der Krise des amerikanischen Westerns zu.[5] Senses of Cinema nennt Fraylings Buch Spaghetti Westerns von 1981 einen wichtigen Teil dieser Neubewertung, schreibt aber, dass amerikanische Kritiker Leone lange mit Misstrauen begegneten.[6]
Als Merkmale seines Stils nennt Frayling lange Einstellungen, gedehnte Zeit und einen Schnitt, der zwischen sehr großen Nahaufnahmen und weiten Totalen wechselt.[5] Beeinflusst habe Leone unter anderem Stanley Kubrick, Steven Spielberg, John Carpenter, Dario Argento und Quentin Tarantino.[5] Weitere Regisseure des Genres stellt die Seite Die wichtigsten Western-Regisseure vor.
Zeitleiste
- 03.01.1929Sergio Leone kommt in Rom zur Welt.[1, 2, 4]
- 1948Helfer bei Vittorio De Sicas Fahrraddiebe, in dem er kurz als Priester zu sehen ist.[4, 6]
- 1959Er dreht Die letzten Tage von Pompeji für den erkrankten Mario Bonnard zu Ende.[4]
- 1961Der Koloß von Rhodos, laut Britannica sein Regiedebüt.[1]
- 1964Für eine Handvoll Dollar mit Clint Eastwood, nach Kurosawas Yojimbo.[1, 10] Für eine Handvoll Dollar
- 1965Zu Weihnachten kommt Für ein paar Dollar mehr in die italienischen Kinos.[4] Für ein paar Dollar mehr
- 1966Zwei glorreiche Halunken schließt die Dollar-Trilogie ab.[1, 12] Zwei glorreiche Halunken
- 1967Die drei Dollar-Filme laufen von Februar 1967 bis Januar 1968 in den USA an.[6]
- 1968Spiel mir das Lied vom Tod mit Henry Fonda und Charles Bronson.[1, 13] Spiel mir das Lied vom Tod
- 1971Todesmelodie, sein letzter Western, spielt in der mexikanischen Revolution.[1] Todesmelodie
- 1973Er produziert Mein Name ist Nobody von Tonino Valerii, nach seiner Geschichte.[2, 4] Mein Name ist Nobody
- 1984Es war einmal in Amerika läuft außer Konkurrenz in Cannes.[4]
- Januar 1989Vertrag für einen Film über die Belagerung von Leningrad.[4]
- 30.04.1989Sergio Leone stirbt in Rom an einem Herzinfarkt.[1, 4]
Häufige Fragen
Welche Filme drehte Sergio Leone?
Als Regisseur sieben: Der Koloß von Rhodos, die Dollar-Trilogie mit Für eine Handvoll Dollar, Für ein paar Dollar mehr und Zwei glorreiche Halunken, dann Spiel mir das Lied vom Tod, Todesmelodie und Es war einmal in Amerika. 1959 hatte er außerdem Die letzten Tage von Pompeji für den erkrankten Mario Bonnard zu Ende gedreht.
Woran starb Sergio Leone?
An einem Herzinfarkt, plötzlich, in der Nacht zum 30. April 1989 in Rom. Er war 60 Jahre alt und bereitete einen Film über die Belagerung von Leningrad vor.
Was ist die Dollar-Trilogie?
So heißen Leones drei Western mit Clint Eastwood: Für eine Handvoll Dollar (1964), Für ein paar Dollar mehr (1965) und Zwei glorreiche Halunken (1966). In allen dreien spielt Clint Eastwood die Hauptrolle, die Musik schrieb Ennio Morricone.
War Bob Robertson Sergio Leone?
Ja. Bei Für eine Handvoll Dollar wurden laut Dizionario Biografico degli Italiani am Ende der Dreharbeiten die italienischen Namen durch angloamerikanische Pseudonyme ersetzt, Leone wurde zu Bob Robertson. Der Filmdienst führt den Film unter diesem Regienamen.
Hat Sergio Leone bei Mein Name ist Nobody Regie geführt?
Regie führte Tonino Valerii. Von Leone stammt die Geschichte, und er produzierte den Film. Der Filmdienst und filmportal.de nennen ihn zusätzlich unter Regie; welche Szenen er drehte, erklärt die Seite des Films.
Wer schrieb die Musik zu Sergio Leones Western?
Ennio Morricone, ein früherer Schulkamerad aus der Grundschule. Er schrieb ab Für eine Handvoll Dollar die Musik zu allen weiteren Filmen von Leone, bei Zwei glorreiche Halunken und Spiel mir das Lied vom Tod schon vor den Dreharbeiten.
Welche Schauspieler spielten in Sergio Leones Western?
In der Dollar-Trilogie Clint Eastwood, Lee Van Cleef, Gian Maria Volonté, Klaus Kinski und Eli Wallach. In Spiel mir das Lied vom Tod spielen Henry Fonda, Claudia Cardinale, Charles Bronson und Jason Robards, in Todesmelodie Rod Steiger und James Coburn.
Quellen
- Filmdatenbank Sergio Leone, Personenseite. filmportal.de, DFF Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Sergio Leone, Personenseite mit Filmen. filmdienst.de, Lexikon des internationalen Films. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk Leone, Sergio (Valerio Caprara), Dizionario Biografico degli Italiani, Band 64. Istituto della Enciclopedia Italiana Treccani. Stand 2005. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk Leone, Sergio (Christopher Frayling), Enciclopedia del Cinema. Istituto della Enciclopedia Italiana Treccani. Stand 2003. abgerufen am 27.10.2026
- Fachaufsatz Dan Edwards: Leone, Sergio (Great Directors). Senses of Cinema, Ausgabe 22. Stand 2002. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Fahrraddiebe, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 25.11.2022. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Die letzten Tage von Pompeji (1959), Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Der Koloß von Rhodos, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Für eine Handvoll Dollar, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Für ein paar Dollar mehr, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Zwei glorreiche Halunken, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 28.08.2019. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Spiel mir das Lied vom Tod, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 04.06.2020. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Todesmelodie, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 09.07.2020. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Mein Name ist Nobody, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 28.04.2026. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Es war einmal in Amerika, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Amtliche Stelle Complete National Film Registry Listing. Library of Congress, National Film Preservation Board. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Nobody ist der Größte, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 30.04.2026. abgerufen am 27.10.2026
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Alexander Müller Gründer und Herausgeber von Wilder-Westen.org
Alexander Müller hat Wilder-Westen.org gegründet und gibt es heraus. Er lebt in Bertingen in Sachsen-Anhalt, führt dort SEO NW und verantwortet Redaktion, Technik und Gestaltung.
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