WesternPerson
James Stewart
Kurz erklärt James Stewart war ein amerikanischer Filmstar, geboren am 20. Mai 1908 in Indiana (Pennsylvania), gestorben am 2. Juli 1997 in Beverly Hills. Im Western spielte er unter anderem in Filmen von Anthony Mann, darunter Winchester '73 und Der Mann aus Laramie, und als Ransom Stoddard in John Fords Der Mann, der Liberty Valance erschoss. Den Oscar bekam er 1941 für eine Komödie.

Wer war James Stewart?
James Stewart war ein amerikanischer Filmstar, bekannt für zurückhaltende, aber moralisch standfeste Figuren. Geboren wurde er am 20. Mai 1908 in Indiana in Pennsylvania, gestorben ist er am 2. Juli 1997 in Beverly Hills in Kalifornien.[1, 2] Die New York Times zählte in ihrem Nachruf rund 80 Filme.[3] Im Western spielte er unter anderem bei Anthony Mann und John Ford, etwa in Winchester '73 und Der Mann, der Liberty Valance erschoss.[1] Den Oscar als bester Hauptdarsteller bekam er 1941 für die Komödie Die Nacht vor der Hochzeit.[4, 11]
Kindheit in Pennsylvania und Studium in Princeton
Mit vollem Namen hieß er James Maitland Stewart. Die Familie führte nach der New York Times seit einem halben Jahrhundert ein gut gehendes Eisenwarengeschäft in Indiana.[3] Er besuchte die Mercersburg Academy und studierte in Princeton, wo er 1932 seinen Abschluss in Architektur machte.[1, 3] Weil in der Wirtschaftskrise kaum Architekten gebraucht wurden, folgte er einer Einladung seines Studienfreundes Joshua Logan zu den University Players in Falmouth in Massachusetts.[3] Dort lernte er Henry Fonda kennen, und die beiden blieben ein Leben lang befreundet.[1] Über Politik hätten sie nach einer Absprache von damals nie geredet, sagte Stewart 1983; er war konservativer Republikaner, Fonda überzeugter Demokrat.[3]
Nach einigen Rollen am Broadway bekam er einen Vertrag bei Metro-Goldwyn-Mayer, nach Britannica 1934, nach der New York Times 1935. Sein erster Spielfilm war The Murder Man (1935) mit Spencer Tracy.[1, 3] Bei Frank Capra spielte er in You Can't Take It with You (1938) und Mr. Smith Goes to Washington (1939), für den er zum ersten Mal für den Oscar nominiert war.[1]
Der große Bluff und der Oscar von 1941
1939 spielte er in Der große Bluff (Destry Rides Again) von George Marshall den Tom Destry, nach dem Filmdienst ein zugereister Hilfssheriff, der seine Gegner mit sanfter Art und ohne Schusswaffe blufft, bis ihm der Kragen platzt. Marlene Dietrich spielt die Barsängerin Frenchy, und der Filmdienst nennt die Westernkomödie überdurchschnittlich.[10] 1996 kam der Film in das National Film Registry der Library of Congress.[7]
Ein Jahr später spielte er in Die Nacht vor der Hochzeit (The Philadelphia Story) von George Cukor den Reporter Macauley Connor, an der Seite von Katharine Hepburn.[3, 11] Bei der 13. Oscarverleihung am 27. Februar 1941 wurde er dafür als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Unter den Nominierten waren Charles Chaplin, Raymond Massey, Laurence Olivier und Henry Fonda für Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath).[4, 32]
James Stewart im Zweiten Weltkrieg
Im März 1941, neun Monate vor dem Angriff auf Pearl Harbor, kam Stewart zur Armee, nach der New York Times als erster großer Hollywoodstar.[3, 5] Nach dem Museum der US Air Force wurde er dem Army Air Corps zugeteilt und erwarb nach Pearl Harbor sein Offizierspatent und die Pilotenschwingen. Im Herbst 1943 ging er als Kommandeur der 703rd Bomb Squadron mit Bombern vom Typ B-24 nach England und flog bis Kriegsende 20 Kampfeinsätze.[5] Bei seiner Rückkehr 1945 war er nach Britannica Colonel (Oberst) und hatte unter anderem das Distinguished Flying Cross und das Croix de Guerre erhalten.[1] In der Reserve der Air Force wurde er am 23. Juli 1959 zum Brigadegeneral befördert, am 31. Mai 1968 schied er aus.[5]
Nach dem Krieg band er sich nach der New York Times an kein Studio mehr und gehörte zu den Ersten, die Verträge mit einem Anteil am Gewinn aushandelten.[3] Sein erster Film danach war Ist das Leben nicht schön? (It's a Wonderful Life, 1946) von Capra, nach Britannica an der Kasse zunächst nur mäßig erfolgreich und später einer der beliebtesten Filme überhaupt.[1]

Der gebrochene Pfeil: Stewart als Tom Jeffords
In Der gebrochene Pfeil (Broken Arrow, 1950) von Delmer Daves spielt Stewart Tom Jeffords, im Filmdienst ein "Pfadfinder", also ein Kundschafter. Um 1870 wehren sich die Apachen in Arizona unter Cochise, gespielt von Jeff Chandler, und Jeffords überredet Cochise und den Beauftragten der Regierung zu Verhandlungen.[12] Der Filmdienst nennt den Film um historische Wahrheit bemüht. Zusammen mit Anthony Manns Fluch des Blutes (Devil's Doorway) aus demselben Jahr habe er eine neue Epoche des Western eingeleitet; beide Filme hätten sich um eine ehrliche Darstellung des indigenen Standpunkts bemüht.[12] Was über Cochise und Jeffords belegt ist, steht auf der Seite Cochise.
James Stewart und Anthony Mann
Mit Winchester '73 (1950) begann nach Britannica für Stewart und den Regisseur Anthony Mann ein neuer Abschnitt ihrer Laufbahn. Die beiden drehten acht Filme miteinander, und Stewart spielte in diesem Jahrzehnt fehlerhafte, besessene Figuren, vor allem bei Mann und bei Alfred Hitchcock.[6] In Winchester '73 jagt Lin McAdam den Mann, der seinen Vater getötet und ihm sein Gewehr gestohlen hat.[6, 13] Der Filmdienst nennt den Film psychologisch sehr sorgfältig fundiert, 2015 nahm ihn die Library of Congress in das National Film Registry auf.[7, 13]
In Meuterei am Schlangenfluss (Bend of the River) führt Stewart als Glyn McLyntock nach Britannica einen Siedlertreck nach Oregon, den sein früherer Komplize aus Outlaw-Tagen, gespielt von Arthur Kennedy, ausrauben will.[6, 14] Wie Siedler wirklich nach Oregon zogen, steht auf der Seite Der Oregon Trail. Nackte Gewalt (The Naked Spur) gilt nach Britannica oft als der beste Western von Mann: Stewart ist der Kopfgeldjäger Howard Kemp, der einen Mörder, gespielt von Robert Ryan, durch die Rocky Mountains bringt.[6, 15] Der Filmdienst nennt ihn einen für damalige Verhältnisse recht harten Western.[15] Mehr über das Gewerbe steht auf der Seite Kopfgeldjäger im Wilden Westen.
Nach zwei Filmen ohne Western, Thunder Bay und The Glenn Miller Story, folgte Über den Todespaß (The Far Country). Stewart ist Jeff Webster, einer von zwei Viehzüchtern, die ihre Herde in eine Goldgräberstadt treiben, wo nach Britannica ein selbstherrlicher Sheriff die Stadt an sich reißt; im Filmdienst ist der Gegner ein selbstgerechter, korrupter Richter. Nach Britannica liegt die Stadt in Alaska, der Filmdienst spricht von einem kanadischen Claim im Jahr 1899.[6, 16] Zum letzten Mal arbeiteten Mann und Stewart nach Strategic Air Command bei Der Mann aus Laramie (1955) zusammen. Stewart spielt Will Lockhart, einen Kavallerieoffizier, der unerkannt als Fuhrmann die Männer sucht, die mittelbar am Tod seines Bruders schuld sind.[6, 17]
Die New York Times schrieb im Nachruf, in diesen Western sei ein härterer, weltgewandterer Stewart zum Vorschein gekommen; in Nackte Gewalt spiele er einen kalten Kopfgeldjäger.[3] Nach Britannica zeigten die Filme mit Mann, dass er auch raue Westernrollen spielen konnte.[1] Die Britannica-Biografie zählt unter den acht gemeinsamen Filmen sechs Western, der Artikel über Mann nennt fünf mit Namen. Thunder Bay, The Glenn Miller Story und Strategic Air Command sind nach dem Mann-Artikel keine Western, die Seite zählt deshalb fünf.[1, 6] Nackte Gewalt steht seit 1997 im National Film Registry.[7]
Mythos und Wahrheit
Mythos
James Stewart spielte immer nur sich selbst, den netten Mann aus der Kleinstadt.
Was belegt ist
Der Kritiker Vincent Canby schrieb 1990 in der New York Times, Stewart spiele so einfach und mühelos, dass man jahrelang gesagt habe, das sei gar kein Schauspiel, und ihm vorgeworfen habe, er sei immer derselbe. Britannica schreibt, die Filme mit Mann und Hitchcock hätten sein Bild härter gemacht; in Nackte Gewalt spielt er einen besessenen, gefühlsmäßig verschlossenen Kopfgeldjäger.[3, 6]
Ich spiele nicht, ich reagiere.

James Stewart bei John Ford
Bei John Ford spielte Stewart in Zwei ritten zusammen, Der Mann, der Liberty Valance erschoss und Cheyenne. In Zwei ritten zusammen (Two Rode Together) ist er Guthrie McCabe, nach dem Filmdienst ein zynischer, desillusionierter US Marshal, der mit einem idealistischen Lieutenant, gespielt von Richard Widmark, nach Weißen sucht, die in die Hand der Comanche geraten sind. Der Filmdienst sieht darin eine weniger konsequente und weniger sorgfältige Variation von Der schwarze Falke.[18]
In Der Mann, der Liberty Valance erschoss spielt er Ransom Stoddard, der als Senator Karriere macht, an der Seite von John Wayne. Der Filmdienst nennt den Film einen Western über den Mythos des Western.[19] Seit 2007 steht der Film im National Film Registry.[7] Im Episodenfilm Das war der Wilde Westen, an dem Ford als einer von vier Regisseuren mitarbeitete, spielt Stewart Linus Rawlings.[20]
In Cheyenne (Cheyenne Autumn, 1964) folgt Ford nach dem Filmdienst dem Weg der Cheyenne, die 1878 aus dem Reservat, in das man sie gezwungen hatte, in ihre Heimat zurückwollen.[21] Stewart spielt darin Wyatt Earp. Nach dem AFI Catalog ist das eine heitere Einlage mitten im Film, in der Earp in einem Saloon in Dodge City drei mordlustigen Cowboys gegenübertritt. In der Fassung, die Kritiker zuerst sahen, dauerte sie 30 bis 35 Minuten, und die New York Times nannte sie im Januar 1965 "rätselhaft" (im Original "puzzling"). Die zweite Hälfte nahm man nach der Voraufführung vor dem Kinostart heraus; in einigen Heimvideofassungen ist sie wieder enthalten.[8] Als die Zeitungen Stimmung gegen die Cheyenne machen, führt Earp seinen betrunkenen Suchtrupp absichtlich in die falsche Richtung.[8] Der echte Earp war laut Kansas Historical Society von 1876 bis 1877 und von 1878 bis 1879 Assistant Marshal, also stellvertretender Stadtmarschall, in Dodge City.[9]
Späte Western bis Der Shootist
In Der Mann vom großen Fluß (Shenandoah), den der Filmdienst als Kriegsfilm, Drama und Western führt, versucht Stewart als Farmer Charlie Anderson 1863, seine Familie aus dem Bürgerkrieg herauszuhalten.[22] Wie der Krieg den Westen traf, beschreibt die Seite Der Bürgerkrieg und der Wilde Westen. In der Westernkomödie Rancho River (The Rare Breed) ist er der alternde Cowboy Sam Burnett, der 1884 auf einer Ranch in Texas mit einem britischen Zuchtbullen auf Erfolg hofft.[23] In Die fünf Vogelfreien (Firecreek) und Geschossen wird ab Mitternacht (The Cheyenne Social Club) stand er zusammen mit Henry Fonda vor der Kamera.[24, 26] In Bandolero gibt sich ein früherer Offizier der Nordstaaten als Henker aus, um seinen jüngeren Bruder vor dem Galgen zu retten; Stewart spielt Mace Bishop, Dean Martin Dee Bishop.[25]
Sein letzter Western war nach dem Filmdienst Der Shootist (The Shootist, 1976) von Don Siegel, auch der letzte Film von John Wayne. Er erzählt von den letzten acht Tagen eines alternden Revolvermanns, der unheilbar an Krebs erkrankt ist; Stewart spielt Dr. Hostetler.[27] Britannica nennt ihn in dieser Nebenrolle denkwürdig.[1]
Welche Western drehte James Stewart?
Die Tabelle zeigt die Filme mit Stewart, die das Lexikon des internationalen Films unter anderem als Western führt. Deutscher Titel, Jahr und Rolle stehen so im Filmdienst, der als Jahr das Produktionsjahr nennt.[2]
| Film | Originaltitel | Jahr | Rolle | Regie |
|---|---|---|---|---|
| Der große Bluff | Destry Rides Again | 1939 | Tom Destry | George Marshall[10] |
| Der gebrochene Pfeil | Broken Arrow | 1950 | Tom Jeffords | Delmer Daves[12] |
| Winchester '73 | Winchester '73 | 1950 | Lin McAdam | Anthony Mann[13] |
| Meuterei am Schlangenfluss | Bend of the River | 1951 | Glyn McLyntock | Anthony Mann[14] |
| Nackte Gewalt | The Naked Spur | 1952 | Howard Kemp | Anthony Mann[15] |
| Über den Todespaß | The Far Country | 1954 | Jeff Webster | Anthony Mann[16] |
| Der Mann aus Laramie | The Man from Laramie | 1955 | Will Lockhart | Anthony Mann[17] |
| Die Uhr ist abgelaufen | Night Passage | 1957 | Grant McLaine | James Neilson[28] |
| Zwei ritten zusammen | Two Rode Together | 1960 | Guthrie McCabe | John Ford[18] |
| Der Mann, der Liberty Valance erschoss | The Man Who Shot Liberty Valance | 1961 | Ransom Stoddard | John Ford[19] |
| Das war der Wilde Westen | How the West Was Won | 1961 | Linus Rawlings | Henry Hathaway, John Ford, George Marshall, Richard Thorpe[20] |
| Cheyenne | Cheyenne Autumn | 1963 | Wyatt Earp | John Ford[21] |
| Der Mann vom großen Fluß | Shenandoah | 1964 | Charlie Anderson | Andrew V. McLaglen[22] |
| Rancho River | The Rare Breed | 1965 | Sam Burnett | Andrew V. McLaglen[23] |
| Die fünf Vogelfreien | Firecreek | 1967 | Johnny Cobb | Vincent McEveety[24] |
| Bandolero | Bandolero! | 1967 | Mace Bishop | Andrew V. McLaglen[25] |
| Geschossen wird ab Mitternacht | The Cheyenne Social Club | 1970 | John O'Hanlan | Gene Kelly[26] |
| Die Gnadenlosen | Fools' Parade | 1971 | Mattie Appleyard | Andrew V. McLaglen[29] |
| Der Shootist | The Shootist | 1976 | Dr. Hostetler | Don Siegel[27] |
Einige Filme kamen später ins Kino, als das Produktionsjahr vermuten lässt: Das National Film Registry datiert Nackte Gewalt auf 1953 sowie Der Mann, der Liberty Valance erschoss und Das war der Wilde Westen auf 1962.[7] Britannica nennt für Meuterei am Schlangenfluss 1952, die New York Times für Zwei ritten zusammen 1961, der AFI Catalog für Cheyenne 1964.[3, 6, 8] Rancho River führt der Filmdienst als Komödie und Western.[23] Bei Der Mann vom großen Fluß stehen Kriegsfilm, Drama und Western nebeneinander.[22] Die Kurzbeschreibung von Die Gnadenlosen handelt von einem Gefängnisdirektor und einem Bankier, die einen nach 40 Jahren entlassenen Gefangenen um seine Ersparnisse bringen wollen; der Filmdienst ordnet den Film trotzdem dem Western zu.[29] Weitere Filme stellt die Seite Die besten Western aller Zeiten vor.
Wofür bekam James Stewart den Oscar?
Den Oscar als bester Hauptdarsteller bekam Stewart 1941 für die Komödie Die Nacht vor der Hochzeit.[3, 4, 11] Nominiert war er nach der New York Times noch viermal: für Mr. Smith Goes to Washington, Ist das Leben nicht schön?, Harvey und Anatomie eines Mordes (Anatomy of a Murder).[3] Dazu kam ein Ehrenoscar für 50 Jahre bedeutender Darstellungen und für seine hohen Ideale vor und hinter der Kamera.[3, 31] Die Academy vergab ihn bei der 57. Verleihung am 25. März 1985, die Filme des Jahres 1984 würdigte; die New York Times nennt 1984, Britannica 1985.[1, 3, 30] 1985 erhielt er außerdem die Presidential Medal of Freedom, nach Britannica die höchste zivile Auszeichnung der USA.[1]
Woran starb James Stewart?
James Stewart starb am 2. Juli 1997 in seinem Haus in Beverly Hills, er war 89 Jahre alt. Nach der New York Times, die sich auf die Associated Press berief, starb er an einem Blutgerinnsel in der Lunge.[3] Präsident Bill Clinton sagte, Amerika habe einen nationalen Schatz verloren.[3]

Was bedeutet James Stewart für den Western?
Die New York Times zählte ihn zur letzten Generation männlicher Stars, zu denen sie auch Gary Cooper, John Wayne und Henry Fonda rechnete; bei ihnen seien das öffentliche und das private Bild zu etwas Mythischem verschmolzen.[3] Sein frühes Leinwandbild habe ein Ideal aus der Mitte Amerikas verkörpert. Mit den Jahren hätten die schüchternen Unschuldigen der späten 1930er und 1940er Jahre schwierigeren Rollen Platz gemacht, Männern zwischen Festigkeit und Verletzlichkeit.[3] Der Filmdienst hebt in Über den Todespaß Stewart als pragmatischen, mal aufbrausenden, mal misstrauischen und verletzlichen Helden hervor.[16] Welche Rolle Anthony Mann für das Genre spielt, steht auf der Seite Die wichtigsten Western-Regisseure.
Zeitleiste
- 20.05.1908James Maitland Stewart kommt in Indiana in Pennsylvania zur Welt.[1, 3]
- 1932Abschluss in Architektur in Princeton; bei den University Players in Falmouth lernt er Henry Fonda kennen.[1] Henry Fonda
- 1939In Der große Bluff von George Marshall spielt er Tom Destry.[10]
- 27.02.1941Oscar als bester Hauptdarsteller für Die Nacht vor der Hochzeit.[4]
- März 1941Stewart kommt zur Armee und wird dem Army Air Corps zugeteilt.[3, 5]
- 1950Winchester '73 ist der erste von acht Filmen mit Anthony Mann.[6, 13] Winchester '73
- 1955Der Mann aus Laramie ist sein letzter Film mit Anthony Mann.[6, 17]
- 23.07.1959Beförderung zum Brigadegeneral der Reserve der US Air Force.[5]
- 1962Der Mann, der Liberty Valance erschoss von John Ford, mit Stewart als Ransom Stoddard.[7, 19] Der Mann, der Liberty Valance erschoss
- 1964In John Fords Cheyenne spielt er Wyatt Earp.[8, 21]
- 1976Der Shootist von Don Siegel ist sein letzter Western.[27]
- 02.07.1997James Stewart stirbt in Beverly Hills.[1, 3]
Häufige Fragen
Woran starb James Stewart?
Nach der New York Times, die sich auf die Nachrichtenagentur Associated Press berief, an einem Blutgerinnsel in der Lunge. Er starb am 2. Juli 1997 in seinem Haus in Beverly Hills, er war 89 Jahre alt.
Welche Western drehte James Stewart mit Anthony Mann?
Der Britannica-Artikel über Mann nennt fünf: Winchester '73 (1950), Meuterei am Schlangenfluss (Bend of the River), Nackte Gewalt (The Naked Spur), Über den Todespaß (The Far Country) und Der Mann aus Laramie (1955). Insgesamt drehten die beiden acht Filme miteinander.
War James Stewart im Zweiten Weltkrieg Soldat?
Ja. Im März 1941 kam er zum Army Air Corps, ab Herbst 1943 führte er in England eine Bomberstaffel mit B-24 und flog bis Kriegsende 20 Kampfeinsätze. In der Reserve der US Air Force wurde er 1959 Brigadegeneral, 1968 schied er aus.
Wofür bekam James Stewart den Oscar?
Für die Komödie Die Nacht vor der Hochzeit (The Philadelphia Story), in der er einen Reporter spielt. Die Academy zeichnete ihn am 27. Februar 1941 als besten Hauptdarsteller aus; unter den Nominierten war auch sein Freund Henry Fonda. Später kam ein Ehrenoscar dazu.
Wen spielt James Stewart in Der Mann, der Liberty Valance erschoss?
Ransom Stoddard, der als Senator Karriere macht. Der Filmdienst nennt John Fords Film einen Western über den Mythos des Western. Mehr dazu auf der Seite Der Mann, der Liberty Valance erschoss.
Spielte James Stewart Wyatt Earp?
Ja, in John Fords Cheyenne (Cheyenne Autumn), in einer längeren Episode, die in einem Saloon in Dodge City spielt. Der echte Wyatt Earp war 1876 bis 1877 und 1878 bis 1879 Assistant Marshal in Dodge City.
Waren James Stewart und Henry Fonda befreundet?
Ja. Sie lernten sich bei den University Players in Falmouth kennen und blieben ein Leben lang Freunde. Über Politik sprachen sie nach Stewarts Worten nicht; er war Republikaner, Fonda Demokrat. Mehr auf der Seite Henry Fonda.
Quellen
- Nachschlagewerk James Stewart (The Editors of Encyclopaedia Britannica). Encyclopaedia Britannica. Stand 28.06.2026. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Filme mit James Stewart (Personenseite). filmdienst.de, Lexikon des internationalen Films. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Presse James Stewart, the Hesitant Hero, Dies at 89 (Nachruf). The New York Times. Stand 03.07.1997. abgerufen am 27.10.2026
- The 13th Academy Awards, 1941. Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Museum Brig. Gen. James M. Stewart (Fact Sheet). National Museum of the United States Air Force. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk Anthony Mann: The 1950s: westerns (Michael Barson). Encyclopaedia Britannica. Stand zuerst 10.01.2014. abgerufen am 27.10.2026
- Amtliche Stelle Complete National Film Registry Listing. Library of Congress, National Film Preservation Board. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Cheyenne Autumn (1964), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk Wyatt Earp (Kansapedia). Kansas Historical Society. Stand Februar 2011, geändert April 2013. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Der große Bluff (1939), Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 28.11.2019. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Die Nacht vor der Hochzeit, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 02.04.2025. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Der gebrochene Pfeil, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Winchester '73, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 14.05.1997. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Meuterei am Schlangenfluss, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 19.01.2021. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Nackte Gewalt, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 31.07.2025. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Über den Todespaß, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Der Mann aus Laramie, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 09.10.2019. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Zwei ritten zusammen, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Der Mann, der Liberty Valance erschoß, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 29.01.2023. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Das war der Wilde Westen, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Cheyenne, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Der Mann vom großen Fluß, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 13.08.2018. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Rancho River, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 01.12.1996. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Die fünf Vogelfreien, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Bandolero, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Geschossen wird ab Mitternacht, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Der Shootist (Der Scharfschütze), Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Die Uhr ist abgelaufen, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 29.08.2021. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Die Gnadenlosen, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- The 57th Academy Awards, 1985. Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- The 57th Academy Awards Memorable Moments. Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Früchte des Zorns, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
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Alexander Müller Gründer und Herausgeber von Wilder-Westen.org
Alexander Müller hat Wilder-Westen.org gegründet und gibt es heraus. Er lebt in Bertingen in Sachsen-Anhalt, führt dort SEO NW und verantwortet Redaktion, Technik und Gestaltung.
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