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Gab es im Wilden Westen wirklich Duelle?

Kurz erklärt Ja, aber anders als im Western. Belegt sind förmliche Ehrenduelle nach festen Regeln, etwa am 13. September 1859 bei San Francisco zwischen Senator David Broderick und Richter David Terry, und wenige Schießereien Mann gegen Mann wie die von Wild Bill Hickok und Davis Tutt am 21. Juli 1865 in Springfield, Missouri. Andere Schießereien waren Schlägereien im Saloon oder Kämpfe mit mehreren Beteiligten.

Zwei Pistolen aus dem 19. Jahrhundert in einem offenen Holzkasten mit grünem Samtfutter auf einem Tisch im warmen Nachmittagslicht
Bild: KI-generiert

Was ist ein Duell?

Ein Duell ist nach der Encyclopaedia Britannica ein Kampf zwischen Personen mit tödlichen Waffen, meist Schwertern oder Schusswaffen, nach vorher vereinbarten Regeln. Er soll einen Streit beenden oder eine Ehrensache klären und galt lange als anerkannter Ersatz für den Weg vor Gericht.[1] Im Mittelalter gab es in Europa den gerichtlichen Zweikampf, den England erst 1819 abschaffte. Das private Ehrenduell wegen echter oder vermeintlicher Beleidigungen breitete sich laut Britannica wohl vom Ende des 15. Jahrhunderts an von Italien aus. Bald brachten die Gegner Freunde als Beistände mit, die Sekundanten.[1]

Auch in den USA wurden Ehrenduelle ausgetragen. Berühmt wurde das Duell von 1804, in dem Vizepräsident Aaron Burr Alexander Hamilton erschoss.[1] Der Autor Larry Wood beschrieb diese ältere Form in einem Vortrag im Missouri State Archives so: Die Gegner schritten eine Entfernung ab, drehten sich um und schossen, begleitet von Sekundanten. Die Schießerei von Springfield 1865 gilt nach seinen Worten weithin als der Kampf, mit dem die Schießereien im Stil des Westens begannen, bei denen sich zwei Männer gegenüberstanden und zogen.[2]

Ein Ehrenduell im Westen: Broderick gegen Terry 1859

In Kalifornien stritten Ende der 1850er Jahre Gegner und Anhänger der Sklaverei, auch innerhalb der Demokratischen Partei. David C. Broderick, seit 1857 US-Senator, lehnte eine Ausbreitung der Sklaverei entschieden ab. David S. Terry, Oberster Richter am Supreme Court von Kalifornien, wollte sie nach Kalifornien ausdehnen. Die beiden waren einmal befreundet gewesen.[3] Im Wahlkampf von 1859 sprach Terry Broderick ab, noch ein echter Demokrat zu sein. Broderick nannte Terry einen unehrlichen Richter, und Terry forderte ihn zum Duell.[4]

Duelle waren in San Francisco damals verboten. Einen ersten Termin löste die Polizei auf, weil zu viele Zuschauer gekommen waren. Am Morgen des 13. September 1859 trafen sich die beiden Männer heimlich am Lake Merced südlich der Stadt, mit zwei belgischen Pistolen vom Kaliber .58. Broderick kannte diese Waffen nicht, Terry hatte in den Tagen davor mit ihnen geübt. Noch bevor das Zählen beendet war, ging Brodericks Schuss in den Boden. Dann zielte Terry und traf ihn.[3, 4] Broderick starb drei Tage später.[3, 4]

Sein Tod machte Broderick für die Gegner der Sklaverei zum Märtyrer. Terry wurde freigesprochen und diente später der Konföderation. Nach dem US-Senat ist Broderick bis heute der einzige amtierende Senator, der in einem Duell starb.[4]

Hickok gegen Tutt: das Duell auf dem Platz von Springfield 1865

Das History Museum on the Square in Springfield in Missouri sieht in der Schießerei zwischen James Butler "Wild Bill" Hickok und Davis K. Tutt den Ursprung der schnellen Revolverduelle, die zum Markenzeichen der Westernfilme wurden.[5] Hickok war im Bürgerkrieg Soldat und Spion der Union gewesen, Tutt hatte für die Konföderation gekämpft. Beide spielten in Springfield häufig um Geld.[5]

Am Abend des 20. Juli 1865 kam es beim Poker im Lyon House Hotel zum Streit. Tutt behauptete, Hickok schulde ihm noch Geld aus einem früheren Spiel, und nahm dessen goldene Taschenuhr als Pfand. Er kündigte an, die Uhr am nächsten Tag öffentlich auf dem Platz zu tragen, und Hickok riet ihm davon ab, "unless dead men can walk" (es sei denn, Tote könnten laufen).[5]

Am 21. Juli 1865 betrat Hickok den Platz von der South Street aus, Tutt kam von der Nordwestecke. In etwa 75 Yards Abstand, rund 69 Metern, blieben beide stehen. Nach Zeugen zog Tutt zuerst; Hickok stützte die Pistole auf seinen Arm, schoss und traf Tutt tödlich.[5] Britannica nennt Tutt, dort David Tutt, einen geschickten Revolverschützen.[6]

Hickok wurde laut Britannica wegen Mordes festgenommen, vor Gericht gestellt und freigesprochen.[6] Nach dem Museum dauerte der Prozess drei Tage, und die Geschworenen sprachen Hickok vom Vorwurf des Totschlags frei, weil Tutt ihn mit der weggenommenen Uhr provoziert habe.[5] Nach Joseph Rosa wurde die Anklage wegen Mordes auf Totschlag herabgesetzt, und die Geschworenen folgten Hickoks Berufung auf Notwehr.[17] Anhänger der Südstaaten hielten den Freispruch nach Larry Wood für erkauft.[2]

Was die Quellen über den Kampf in Springfield sagen
FrageAngabeQuelle
Datum21. Juli 1865History Museum on the Square[5], Britannica[6], Springfield-Greene County Library District[17]
Uhrzeitgegen 18 UhrJoseph Rosa, Springfield-Greene County Library District[17]
Uhrzeitam NachmittagHistory Museum on the Square[5]
Uhrzeit"at noonday", zur MittagszeitGeorge Ward Nichols 1867[7]
Abstandetwa 75 YardsHistory Museum on the Square[5]
Abstand"at fifty paces", auf fünfzig SchrittGeorge Ward Nichols 1867[7]
Abstandwahrscheinlich weniger als 75 YardsStadtbibliothek Springfield 2026, nach KSMU[8]
Hickoks StandortSüdostecke des Platzes (Bronzemarke von 1975) oder Südwestecke (Stadtbibliothek 2026)KSMU[8]
Wer zog zuerst?nach Zeugen Tutt, der aber verfehlteHistory Museum on the Square[5], Springfield-Greene County Library District[17]
Wer zog zuerst?Hickok habe auf dem Platz auf Tutt gewartet und ihm aufgelauertLarry Wood[2]
UrteilFreispruch nach dreitägigem ProzessHistory Museum on the Square[5], Britannica[6]

Im Februar 2026 stellte die Stadtbibliothek von Springfield neue Ergebnisse vor. Ihre Mitarbeiter verglichen die Prozessakten von 1865, die ein Archivar 1997 im Archiv des Greene County gefunden hatte, mit Zeitungsanzeigen aus jener Zeit, um die Geschäfte zu finden, die Zeugen erwähnten. Danach stand Hickok wohl an der Südwestecke des Platzes. Die Bronzemarke für ihn, seit 1975 an der Südostecke, liegt 75 Yards von der für Tutt entfernt; die Männer waren sich wahrscheinlich näher.[8]

Wie wurde aus Springfield eine Legende?

Bekannt machte Hickok ein Zeitschriftenartikel. Im Februar 1867 erschien in Harper's New Monthly Magazine ein Bericht von George Ward Nichols, der Hickok kurz nach dem Kampf in Springfield getroffen hatte und ihn William Hitchcock nannte. Nichols schrieb von einem Duell zur Mittagszeit auf dem öffentlichen Platz, auf fünfzig Schritt.[7] Nach der Kansas Historical Society brachte der Artikel Hickok landesweite Bekanntheit.[9]

Ja, Wild Bill hat mit eigener Hand Hunderte Männer getötet. Daran habe ich keinen Zweifel.

George Ward Nichols, Wild Bill, Harper's New Monthly Magazine, Februar 1867 Übersetzung der Redaktion[7]

Im selben Jahr berichtete der Journalist Henry Morton Stanley als Tatsache, Hickok habe 100 Männer getötet. Britannica nennt dafür den New York Herald, Rosa den Weekly Missouri Democrat.[6, 18] Laut Britannica war das eine übertriebene Behauptung Hickoks selbst.[6] Die Encyclopedia of the Great Plains zählt sieben Männer, die Hickok außerhalb des Bürgerkriegs und der Kämpfe gegen indigene Gruppen erschoss; Tutt war der zweite.[10] Als Hickok 1871 Town Marshal von Abilene in Kansas war, galt er als schnell mit dem Revolver und verbrachte nach der Kansas Historical Society die meiste Zeit beim Kartenspiel im Saloon.[9]

Goldene Taschenuhr mit Kette neben verdeckten Spielkarten auf einem abgenutzten Holztisch im warmen Licht der späten Nachmittagssonne
Taschenuhr und Spielkarten als Stillleben. Um eine Uhr als Pfand für Spielschulden ging 1865 der Streit zwischen Hickok und Tutt. Bild: KI-generiert

Wie liefen Schießereien im Wilden Westen wirklich ab?

Die Encyclopedia of the Great Plains unterscheidet bei den Revolvermännern der Plains mehrere Arten von Kämpfen. Manche glichen fast förmlichen Ehrenhändeln, andere waren Schlägereien Betrunkener im Saloon, wieder andere Schießereien mit mehreren Beteiligten, und einige wenige liefen auf eine Hinrichtung hinaus, weil der Gegner nicht auf der Hut war. Die Zahl ihrer Kämpfe und Toten sei teils stark übertrieben, teils unterschätzt worden.[10]

In Abilene regelten die Männer ihren Streit, bevor die Stadt 1869 das Stadtrecht erhielt, nach George L. Cushman weitgehend unter sich. Manchmal gingen zwei Streitende an einen abgelegenen Ort und schossen, sobald beide bereit waren. Freunde sahen oft zu und griffen nicht ein, solange die allgemeinen Regeln eingehalten wurden.[11]

Am Abend des 5. Oktober 1871 stand Phil Coe, Mitbesitzer des Bull's Head Saloon in Abilene, mit der Pistole in der Hand am Alamo Saloon und sagte, er habe auf einen Hund geschossen. Hickok zog zwei Revolver, beide schossen, und Coe wurde tödlich getroffen. Den Polizisten Mike Williams, der ihm zu Hilfe kam, erkannte Hickok nicht und erschoss ihn.[11, 9]

In El Paso in Texas wurde Dallas Stoudenmire am 11. April 1881 Town Marshal. Drei Tage später kam es in der Innenstadt zu der Schießerei, die als "Four Dead in Five Seconds" bekannt ist (vier Tote in fünf Sekunden). Der Rancher John Hale hatte den Constable Gus Krempkau erschossen; Stoudenmire tötete daraufhin Hale, einen unbeteiligten Passanten und den früheren City Marshal George Campbell.[12]

Am 8. Februar 1887 erschoss Luke Short in Fort Worth seinen früheren Freund Jim Courtright, der von 1876 an City Marshal der Stadt gewesen war. Das Handbook of Texas nennt den Kampf eine der berühmtesten Schießereien des Westens und, entgegen den Filmlegenden, eine der wenigen Schießereien Mann gegen Mann. Den Grund hat man nie geklärt; beide wetteiferten um die Kontrolle über das Glücksspiel in Fort Worth.[13]

Hickok selbst kam nicht in einem Duell ums Leben. Am 2. August 1876 erschoss ihn Jack McCall in Deadwood beim Pokerspiel im Saloon von hinten. McCall wurde in einem zweiten Prozess verurteilt und am 1. März 1877 gehängt. Die Karten, die Hickok hielt, ein Paar schwarzer Asse und ein Paar schwarzer Achten, heißen seitdem "Dead Man's Hand".[6]

Belegte Duelle und Schießereien im Westen (Auswahl)
DatumOrtBeteiligteArt und Ausgang
13. September 1859Lake Merced bei San FranciscoDavid S. Terry, David C. Broderickförmliches Ehrenduell; Broderick stirbt drei Tage später[3, 4]
21. Juli 1865Springfield, MissouriWild Bill Hickok, Davis K. TuttSchießerei Mann gegen Mann auf dem Platz; Tutt stirbt, Hickok wird freigesprochen[5]
5. Oktober 1871Abilene, KansasWild Bill Hickok, Phil Coe, Mike WilliamsSchießerei am Alamo Saloon; Coe und Williams sterben[11]
2. August 1876Deadwood, Dakota-TerritoriumJack McCall, Wild Bill HickokSchuss von hinten beim Pokerspiel; Hickok stirbt[6]
14. April 1881El Paso, TexasDallas Stoudenmire, John Hale, Gus Krempkau, George CampbellSchießerei mit mehreren Beteiligten; vier Tote, darunter ein Unbeteiligter[12]
8. Februar 1887Fort Worth, TexasLuke Short, Jim CourtrightSchießerei Mann gegen Mann; Courtright stirbt[13]

Weitere Fälle stehen auf der Seite Die berühmtesten Schießereien, der Kampf in Tombstone auf der Seite über die Schießerei am O.K. Corral.

Woher kommt das Bild vom Duell auf der Hauptstraße?

Als erster "Showdown" der Literatur gilt laut Britannica das Revolverduell auf dem Höhepunkt von Owen Wisters Roman "The Virginian" von 1902. Aus ihm stammt auch der Satz "When you call me that, smile!" (übersetzt: "Wenn du mich so nennst, dann lächle dabei!").[14]

In "Zwölf Uhr mittags" (High Noon, USA 1952) von Fred Zinnemann soll um 1870 ein Gangster mit dem Mittagszug eintreffen, um sich an dem Marshal zu rächen, der ihn ins Gefängnis gebracht hat. Die Bewohner der Stadt raten dem Marshal, sich in Sicherheit zu bringen, und er stellt sich dem Gangster und dessen Komplizen allein.[15] In Sergio Leones "Spiel mir das Lied vom Tod" (1968) rächt sich ein namenloser Mundharmonikaspieler für den lange zurückliegenden Mord an seinem Bruder.[16]

Leere, staubige Hauptstraße einer Westernstadt mit Holzhäusern und überdachten Gehwegen, lange Schatten im Licht der späten Nachmittagssonne
Hauptstraße einer Westernstadt aus Holz im späten Nachmittagslicht Bild: KI-generiert

Mythos und Wahrheit

Zeitleiste: Duelle und Schießereien

Zeitleiste: Duelle und Schießereien im Wilden Westen
  1. 1804Vizepräsident Aaron Burr erschießt Alexander Hamilton in einem Duell.[1]
  2. 13.09.1859Duell am Lake Merced bei San Francisco: Richter David S. Terry trifft Senator David C. Broderick, der drei Tage später stirbt.[3, 4]
  3. 21.07.1865Wild Bill Hickok erschießt Davis K. Tutt auf dem Platz von Springfield in Missouri und wird später freigesprochen.[5, 6] Wild Bill Hickok
  4. Februar 1867Harper's New Monthly Magazine druckt den Bericht von George Ward Nichols über Wild Bill Hickok.[7, 9]
  5. 1869Abilene in Kansas erhält das Stadtrecht; bis dahin regelten die Männer Streit weitgehend unter sich.[11] Abilene
  6. 05.10.1871Schießerei am Alamo Saloon in Abilene: Phil Coe und der Polizist Mike Williams sterben.[11] Abilene
  7. 02.08.1876Jack McCall erschießt Wild Bill Hickok in Deadwood beim Pokerspiel von hinten.[6] Deadwood
  8. 14.04.1881Schießerei "Four Dead in Five Seconds" in El Paso mit vier Toten.[12]
  9. 08.02.1887Luke Short erschießt Jim Courtright in Fort Worth, eine der wenigen Schießereien Mann gegen Mann.[13]
  10. 1902Owen Wisters Roman The Virginian erscheint, mit dem ersten Showdown der Literatur.[14]
  11. 1952Der Western Zwölf Uhr mittags (High Noon) kommt heraus.[15] Zwölf Uhr mittags
  12. Februar 2026Die Stadtbibliothek von Springfield legt neue Ergebnisse zum Standort Hickoks beim Kampf von 1865 vor.[8]

Mehr zu Recht und Ordnung im Wilden Westen

Häufige Fragen

Gab es im Wilden Westen wirklich Duelle?

Ja. Belegt sind förmliche Ehrenduelle wie das zwischen Senator David Broderick und Richter David Terry am 13. September 1859 bei San Francisco und Schießereien Mann gegen Mann wie die von Wild Bill Hickok und Davis Tutt 1865 in Springfield. Solche Kämpfe Mann gegen Mann waren laut Handbook of Texas aber selten.

Welches Revolverduell gilt als das erste im Wilden Westen?

Die Schießerei zwischen Wild Bill Hickok und Davis Tutt am 21. Juli 1865 in Springfield in Missouri gilt nach dem Autor Larry Wood weithin als der Kampf, mit dem die Schießereien im Stil des Westens begannen. Das History Museum on the Square in Springfield sieht in ihr den Ursprung der schnellen Revolverduelle im Western.

Wie weit standen Hickok und Tutt auseinander?

Das History Museum on the Square nennt etwa 75 Yards, rund 69 Meter; George Ward Nichols schrieb 1867 von fünfzig Schritt. Nach Forschungen der Stadtbibliothek von Springfield von 2026, über die der Sender KSMU berichtete, standen die Männer wahrscheinlich näher beieinander.

Wie starb Wild Bill Hickok?

Jack McCall erschoss ihn am 2. August 1876 in Deadwood beim Pokerspiel im Saloon von hinten. Die Karten, die Hickok hielt, ein Paar schwarzer Asse und ein Paar schwarzer Achten, heißen seitdem Dead Man's Hand. McCall wurde in einem zweiten Prozess verurteilt und am 1. März 1877 gehängt.

Wie viele Männer tötete Wild Bill Hickok?

Die Encyclopedia of the Great Plains zählt sieben Männer, die er außerhalb des Bürgerkriegs und der Kämpfe gegen indigene Gruppen erschoss. Die Zahl von 100 Getöteten verbreitete 1867 der Journalist Henry Morton Stanley; laut Britannica war sie eine übertriebene Behauptung Hickoks.

Waren Duelle verboten?

In San Francisco waren Duelle 1859 verboten, und die Polizei löste einen ersten Termin für das Duell zwischen Broderick und Terry auf. Terry wurde nach dem tödlichen Duell trotzdem freigesprochen.

Woher kommt der Showdown im Western?

Als ersten Showdown der Literatur nennt die Encyclopaedia Britannica das Revolverduell auf dem Höhepunkt von Owen Wisters Roman The Virginian von 1902. Im Film Zwölf Uhr mittags (1952) stellt sich ein Marshal allein einem Gangster, der mit dem Mittagszug kommt, und dessen Komplizen.

Quellen

  1. Nachschlagewerk duel. Encyclopaedia Britannica (zuletzt bearbeitet von Brian Duignan). Stand 02.10.2026. abgerufen am 24.10.2026
  2. Larry Wood: Ozarks Gunfights and Other Notorious Incidents (Abschrift eines Vortrags). Missouri State Archives, Missouri Secretary of State. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  3. Amtliche Stelle The Broderick-Terry Duel. National Park Service, Golden Gate National Recreation Area. Stand 30.06.2021. abgerufen am 24.10.2026
  4. Amtliche Stelle Senator Killed in Duel, September 13, 1859. United States Senate. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  5. Museum Wild Bill Hickok: Bringing the Dueling Wild West to Springfield, Missouri. History Museum on the Square, Springfield. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  6. Nachschlagewerk Joseph J. Di Certo: Wild Bill Hickok. Encyclopaedia Britannica. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  7. Presse Michele Skalicky: Local library staff uncovers evidence that changes what was known about the Hickok-Tutt story. KSMU, Missouri State University. Stand 20.02.2026. abgerufen am 24.10.2026
  8. Nachschlagewerk James B. "Wild Bill" Hickok (Kansapedia). Kansas Historical Society. Stand Mai 2018. abgerufen am 24.10.2026
  9. Nachschlagewerk Roger D. McGrath: Gunslingers. Encyclopedia of the Great Plains, University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 24.10.2026
  10. Fachaufsatz George L. Cushman: Abilene, First of the Kansas Cow Towns (Kansas Historical Quarterly, Bd. 9, Nr. 3, S. 240 bis 258). Kansas Historical Society. Stand August 1940. abgerufen am 24.10.2026
  11. Nachschlagewerk Leon C. Metz: Stoudenmire, Dallas (Handbook of Texas Online). Texas State Historical Association. Stand überarbeitet 23. April 2019. abgerufen am 24.10.2026
  12. Nachschlagewerk Carol E. Williams: Courtright, Timothy Isaiah (Handbook of Texas Online). Texas State Historical Association. Stand überarbeitet 19. September 2019. abgerufen am 24.10.2026
  13. Nachschlagewerk The Virginian (Roman von Owen Wister). Encyclopaedia Britannica (zuletzt bearbeitet von Kathleen Kuiper). Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  14. Filmdatenbank Zwölf Uhr mittags (High Noon, USA 1952), Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 02.05.2024. abgerufen am 24.10.2026
  15. Filmdatenbank Spiel mir das Lied vom Tod, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 04.06.2020. abgerufen am 24.10.2026
  16. Archiv James "Wild Bill" Hickok (Joseph Rosa), Community and Conflict, Archive. Springfield-Greene County Library District. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  17. Presse Wild Bill Hickok's Last Gunfight (Joseph G. Rosa). HistoryNet. Stand 09.05.2018, aktualisiert 01.04.2024. abgerufen am 24.10.2026

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