GeschichteListe
Berühmte Schießereien im Wilden Westen
Kurz erklärt Als berühmteste Schießerei des Wilden Westens nennt das Bundesberufungsgericht für den Second Circuit die am O.K. Corral in Tombstone am 26. Oktober 1881, bei der drei Männer starben. Belegt sind auch Wild Bill Hickoks Schießereien in Rock Creek 1861, Springfield 1865 und Abilene 1871, der Überfall von Northfield 1876 und das Ende der Dalton-Bande in Coffeyville 1892. Duelle wie im Film waren selten.

Wer steht auf dieser Liste?
Die Liste nimmt Schießereien auf, die zwei Bedingungen erfüllen. Erstens beschreibt sie mindestens eine staatliche Stelle oder eine historische Gesellschaft der USA mit Datum, Ort und Toten, etwa der National Park Service, die Kansas Historical Society, die Minnesota Historical Society oder die Texas State Historical Association mit ihrem Handbook of Texas. Zweitens hat ein Beteiligter oder das Ereignis eine eigene Seite auf wilder-westen.org, oder die Quelle zählt die Schießerei ausdrücklich zu den berühmtesten. Die Reihenfolge ist chronologisch, eine Rangfolge gibt es nicht. Morde aus dem Hinterhalt an einem Einzelnen fehlen, etwa der an Wild Bill Hickok 1876 in Deadwood; sie stehen auf den Seiten der Personen.[2]
Die Schießereien im Überblick
| Datum | Ort | Beteiligte | Tote |
|---|---|---|---|
| 12. Juli 1861 | Rock Creek Station, Nebraska | James Butler Hickok, David McCanles | 3[1] |
| 21. Juli 1865 | Springfield, Missouri | Hickok, Davis Tutt | 1[3, 4, 20] |
| 5. Oktober 1871 | Abilene, Kansas | Hickok, Phil Coe | 2[2, 4] |
| 7. September 1876 | Northfield, Minnesota | James-Younger-Bande, Bürger der Stadt | 4[5, 6] |
| Juli 1878 | Lincoln, New Mexico | Alexander McSween und seine Leute, unter ihnen Billy the Kid, gegen die Gruppe um James Dolan | McSween und mehrere seiner Männer[7] |
| 26. Oktober 1881 | Tombstone, Arizona | Virgil, Wyatt und Morgan Earp, Doc Holliday, Clantons und McLaurys | 3[9] |
| 8. Februar 1887 | Fort Worth, Texas | Luke Short, Jim Courtright | 1[12] |
| 9. April 1892 | KC Ranch, Wyoming | Angreifer im Auftrag großer Viehzüchter, Nate Champion, Nick Ray | 2[13, 14] |
| 5. Oktober 1892 | Coffeyville, Kansas | Dalton-Bande, Bürger der Stadt | 8[15, 16] |
Die Schießereien von 1861 bis 1892
Rock Creek Station, Nebraska, 12. Juli 1861
Schauplatz der ersten Schießerei dieser Liste mit James Butler Hickok, genannt Wild Bill, war eine Station des Pony Express im heutigen Jefferson County in Nebraska. David McCanles hatte dort 1859 eine Zollbrücke und ein Blockhaus gebaut.[1] Am 12. Juli 1861 kam es zwischen McCanles und Hickok zu einer Schießerei, die bis heute umstritten ist. Am Ende waren drei Männer tot, darunter McCanles.[1, 21] Hickok und der Stationsverwalter Horace Wellman wurden wegen Mordes angeklagt, ein Richter sprach beide frei.[1] Landesweit bekannt machte Hickok ein Artikel in Harper's New Monthly Magazine von 1867.[2] Der Ort gehört heute zum Rock Creek Station State Historical Park.[1]
Springfield, Missouri, 21. Juli 1865
Diese Schießerei kommt dem Duell aus dem Western nach einem Podcast des National Cowboy & Western Heritage Museum erstaunlich nahe; sie gilt dort als Vorbild fast aller erfundenen Schießereien danach.[3] Hickok, im Bürgerkrieg Kundschafter der Unionsarmee, und der Spieler Davis Tutt, ein früherer Soldat der Konföderierten aus Arkansas, waren befreundet gewesen. Bei einem Pokerspiel stritten sie um eine Schuld, und Tutt behielt Hickoks Taschenuhr als Pfand.[3, 20] Die Uhrzeit nennen die Quellen verschieden: Nach dem Podcast und nach Joseph G. Rosa in einem Beitrag des Springfield-Greene County Library District standen sie sich gegen 18 Uhr auf dem Stadtplatz von Springfield gegenüber; andere Quellen nennen den Nachmittag oder die Mittagszeit (mehr dazu auf der Seite Gab es im Wilden Westen wirklich Duelle?).[3, 23] Der Abstand betrug laut dem Podcast und laut Rosa in seinem Beitrag bei HistoryNet rund 75 Yards (knapp 69 Meter). Tutt schoss nach vielen Zeugen zuerst und verfehlte, Hickok traf ihn tödlich.[3, 4] Nach dem Podcast wurde Hickok wegen Totschlags angeklagt; nach Rosa lautete die Anklage zunächst auf Mord und wurde auf Totschlag herabgesetzt. Die Geschworenen sprachen ihn frei.[3, 20, 23] Manche angeblichen Augenzeugen logen, wie laut Rosa erst mehr als 100 Jahre später gefundene Akten des Coroners zeigten.[4]

Abilene, Kansas, 5. Oktober 1871
1871 stellte Abilene im letzten großen Jahr als Rinderstadt Hickok als Stadtmarschall ein.[2] Am Abend des 5. Oktober 1871 zog der Spieler und Saloonbesitzer Phil Coe laut Rosa mit etwa 50 betrunkenen Cowboys aus Texas durch die Saloons, obwohl Hickok sie gewarnt hatte, in der Stadt Waffen zu tragen.[4] Am Alamo Saloon fiel ein Schuss. Als Hickok nachsah, schoss Coe zweimal auf ihn und verfehlte; Hickok traf Coe, der drei Tage später starb.[4] Dabei erschoss Hickok versehentlich einen Mann, der zwischen die beiden lief: Mike Williams, nach Rosa ein Freund, der im Sommer als Gefängniswärter bei der Polizei gearbeitet hatte. Die Kansas Historical Society spricht von einem Polizisten der Stadt.[2, 4] Am 13. Dezember entließ der Stadtrat Hickok, und er trug nie wieder eine Dienstmarke.[4]
Northfield, Minnesota, 7. September 1876
Am 7. September 1876 überfiel die James-Younger-Bande mit den Brüdern Cole, Jim und Bob Younger die First National Bank in Northfield.[5, 6] Dass Jesse James und sein Bruder Frank dabei waren, ist nach der Minnesota Historical Society nie bewiesen, wird aber allgemein angenommen.[22] Gegen 14 Uhr ritten die Männer in die Stadt, drei von ihnen gingen in die Bank. Der Bankangestellte Joseph Lee Heywood, nach der Minnesota Digital Library amtierender Kassierer, weigerte sich, den Tresor zu öffnen, und wurde erschossen; nach der Minnesota Digital Library schoss Frank James beim Verlassen der Bank auf ihn.[5, 6] Draußen griffen Bürger zu den Waffen. Getötet wurden der schwedische Einwanderer Nicolaus Gustavson (er starb einige Tage später) und die Bandenmitglieder Clell Miller und Bill Chadwell, den die Behörden zunächst für einen Minnesotaner namens Bill Stiles hielten.[5, 6, 22] Die Beute betrug laut Minnesota Digital Library 26,70 Dollar.[6] Bei Madelia stellte eine Posse die drei Youngers und Charlie Pitts. Pitts starb, die Youngers wurden zu lebenslanger Haft verurteilt.[5, 6]

Lincoln, New Mexico, Juli 1878
Im Lincoln-County-Krieg ritt Alexander McSween im Juli 1878 mit mehr als 50 Anhängern nach Lincoln und verschanzte sich mit zehn Männern in seinem Haus, unter ihnen Billy the Kid, der sich damals Billy Bonney nannte.[7] Nach einigen Tagen kam Colonel Nathan Dudley mit Soldaten aus Fort Stanton. Er sollte neutral bleiben, half nach dem Historiker William H. Wroth aber der Gegenseite um James Dolan, und als Dolans Leute das Haus anzündeten, griff er nicht ein.[7] Beim Ausbruch aus dem brennenden Haus wurden McSween und mehrere seiner Männer erschossen; Bonney und einige andere entkamen. So endete die "Fünf-Tage-Schlacht" von Lincoln.[7] In Lincoln stehen heute 17 Gebäude der Lincoln Historic Site, die laut New Mexico Historic Sites die Parteien des Lincoln-County-Kriegs von 1878 bis 1881 vertreten.[8]
O.K. Corral, Tombstone, Arizona, 26. Oktober 1881
Die Schießerei am O.K. Corral nennt das Bundesberufungsgericht für den Second Circuit die berühmteste in der Geschichte des Wilden Westens.[9] Am 26. Oktober 1881 trafen Virgil, Wyatt und Morgan Earp und Doc Holliday in Tombstone auf Ike und Billy Clanton und Tom und Frank McLaury.[9] In weniger als 30 Sekunden wurden sechs Männer getroffen; die Beschreibung des Denkmalbezirks, die der National Park Service 1978 verfasste, spricht von 30 bis 60 Sekunden.[9, 10] Frank McLaury starb am Ort, Tom McLaury und Billy Clanton innerhalb einer Stunde. Virgil und Morgan Earp und Holliday wurden verwundet, Wyatt Earp blieb unverletzt, Ike Clanton lief davon.[9] Richter Wells Spicer sah nach einer Voranhörung am 30. November 1881 keinen hinreichenden Grund für eine Mordanklage.[9, 11] Die Fehde ging weiter: Im März 1882 wurde Morgan Earp erschossen.[10, 11]
Fort Worth, Texas, 8. Februar 1887
Timothy Isaiah Courtright, genannt Longhair Jim, war ab 1876 Stadtmarschall von Fort Worth gewesen und betrieb später eine Detektei. Am 8. Februar 1887 erschoss ihn Luke Short, ein früherer Freund.[12] Das Handbook of Texas zählt den Kampf zu den berühmtesten Schießereien des Westens und, anders als in den Filmlegenden, zu den wenigen, in denen sich die Gegner Auge in Auge gegenüberstanden. Warum es dazu kam, wurde nie geklärt; Short und Courtright waren Rivalen um die Kontrolle über das Glücksspiel in der Stadt.[12]
KC Ranch, Wyoming, 9. April 1892
Im Johnson-County-Krieg fuhren am 5. April 1892 52 bewaffnete Männer in einem geheimen Sonderzug von Cheyenne nach Norden, mit einer Liste von 70 Männern, die sie erschießen oder hängen wollten. Geplant und bezahlt hatten diesen Feldzug laut dem Anwalt und Autor John W. Davis große Viehzüchter.[13] An der KC Ranch beim heutigen Kaycee kreisten sie den kleinen Viehzüchter Nate Champion ein, gegen den nie Anklage wegen Viehdiebstahls erhoben worden war. Champion hielt rund 50 Männern stundenlang stand und verwundete drei. Am Nachmittag des 9. April setzten die Angreifer die Hütte in Brand und erschossen ihn, als er sie verließ.[13] Mit ihm starb sein Freund Nick Ray.[14] Danach belagerte eine Posse aus mehr als 400 Bürgern die Angreifer auf der TA Ranch südlich von Buffalo, bis Soldaten aus Fort McKinney sie in Gewahrsam nahmen. Verurteilt wurde keiner von ihnen. Ein Prozess in Cheyenne begann am 7. August 1892; danach wurden die Anklagen fallen gelassen, weil sich keine Geschworenen finden ließen und dem County das Geld für die Strafverfolgung fehlte.[13, 24]

Coffeyville, Kansas, 5. Oktober 1892
Am 5. Oktober 1892 wollten die Dalton-Brüder Bob, Grat und Emmett mit zwei weiteren Männern in Coffeyville zwei Banken zugleich überfallen, die sich an derselben Straße gegenüberlagen. Die drei Daltons kannten die Stadt, weil ihre Eltern in der Gegend einmal eine Farm besessen hatten.[16] Laut Kansas Historical Society erbeuteten sie fast 25.000 Dollar, doch die Einwohner waren gewarnt und eröffneten das Feuer.[15] Eine Viertelstunde nachdem die Männer die Banken betreten hatten, waren vier von ihnen tot; nur Emmett Dalton überlebte, schwer verwundet.[16] Auch vier Bürger von Coffeyville kamen ums Leben. Emmett Dalton wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach der Kansas Historical Society kam er nach 14 Jahren frei,[15] nach dem National Park Service wurde er nach 15 Jahren begnadigt.[25]
Außerhalb der Auswahl: El Paso 1881
Eine Schießerei aus Texas erfüllt die zweite Bedingung nicht, weil keiner der Beteiligten eine eigene Seite hat und die Quelle sie nicht zu den berühmtesten zählt. In El Paso wurde Dallas Stoudenmire am 11. April 1881 Stadtmarschall. Drei Tage später kam es zu der Schießerei, die als "Four Dead in Five Seconds" (vier Tote in fünf Sekunden) bekannt ist: Der Rancher John Hale hatte Constable Gus Krempkau erschossen, und Stoudenmire tötete daraufhin Hale, einen unbeteiligten Passanten und den früheren Stadtmarschall George Campbell.[19]
Gab es Duelle wie im Western?
Echte Duelle waren selten. Der Historiker Robert R. Dykstra hat die gewaltsamen Todesfälle in den fünf großen Rinderstädten von Kansas ausgewertet, zu denen Abilene, Ellsworth, Wichita, Dodge City und Caldwell gehörten. Niemand starb dort in einem Duell nach Hollywood-Art. Weniger als ein Drittel der Opfer schoss zurück, manche waren gar nicht bewaffnet, und vier Tote gehen auf versehentliche Schüsse zurück.[17] Auch der Podcast des National Cowboy & Western Heritage Museum hält den Showdown auf der Straße für sehr selten: Gewalt brach meist bei Streit unter Betrunkenen, beim Glücksspiel oder aus dem Hinterhalt los.[3] Als Ausnahmen gelten Hickoks Schießerei mit Tutt 1865 und laut Handbook of Texas der Kampf zwischen Short und Courtright 1887.[3, 12]
War der Wilde Westen wirklich so brutal?
Die Straßenmorde, für die die Rinderstädte berühmt sind, haben nach Dykstra Romanautoren, Drehbuchschreiber und Journalisten stark übertrieben. Von 1870 bis 1885 starben in den fünf großen Rinderstädten von Kansas nach seiner Zählung 45 Erwachsene eines gewaltsamen Todes, Tötungen durch die Polizei eingeschlossen. Das sind im Schnitt 1,5 Tote je Saison der Viehtriebe.[17] Bekannte Männer mit schlechtem Ruf töteten davon nur wenige; das englische Wort gunfighter für einen Revolverhelden gab es damals noch nicht.[17] Die geringe Zahl erklärt Dykstra vor allem mit der Furcht der Geschäftsleute vor Gewalt, die Kapital und neue Bürger hätte fernhalten können.[17] Für Hays, wo Hickok nach der Kansas Historical Society 1869 und 1870 Marshal war, verzeichnet sie vom 1. Juni 1869 bis 1. Juni 1870 vier Todesfälle, drei davon durch Schüsse.[2]
Wer war der schnellste Revolverheld?
Wer der schnellste Revolverheld war, lässt sich nur schätzen. Das Handbook of Texas schreibt, nach Ansicht der meisten Kenner hätten Jim Courtright und Clay Allison schneller gezogen als Wild Bill Hickok, Wyatt Earp und Bat Masterson.[12]
Mit welchen Waffen wurde geschossen?
In den Berichten tauchen Revolver und Repetiergewehre auf, deren Technik und Geschichte die Seite Waffen des Wilden Westens behandelt. Ike Clanton trug am Morgen des 26. Oktober 1881 laut Richter Spicer einen Revolver und ein Winchester-Gewehr. Im Gefecht am O.K. Corral hatten die Clantons und McLaurys nach seiner Entscheidung mindestens zwei Revolver in den Händen und zwei Winchester-Gewehre an den Pferden.[18] In Abilene zog Coe laut Rosa einen zweiten Revolver, Hickok seine eigenen.[4]
Ereignisse der Rubrik Recht und Verbrechen
EreignisJohnson-County-Krieg
EreignisLincoln-County-Krieg
EreignisMountain-Meadows-Massaker
EreignisOsage-Morde
EreignisSchießerei am O.K. Corral
EreignisWeidekriege
Karte
- 1Schießerei am O.K. Corral (Tombstone, Arizona) 31,71° N, 110,07° W[26]
- 2Lincoln-County-Krieg (Lincoln, New Mexico) 33,49° N, 105,38° W[27]
- 3Weidekriege (Ten Sleep, Wyoming (Spring Creek)) 44,03° N, 107,45° W[28]
- 4Johnson-County-Krieg (Kaycee, Wyoming (bei der Stelle der KC Ranch)) 43,71° N, 106,64° W[29]
- 5Mountain-Meadows-Massaker (Mountain Meadow, Washington County, Utah) 37,52° N, 113,62° W[30]
- 6Osage-Morde (Fairfax, Oklahoma) 36,57° N, 96,71° W[31]
- Recht und Ordnung im Wilden Westen
- Die bekanntesten Outlaws
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- Die bekanntesten Banküberfälle
- Sheriff im Wilden Westen und US Marshal
- Showdown
- Der Saloon
Häufige Fragen
Welche Schießerei ist die berühmteste des Wilden Westens?
Die Schießerei am O.K. Corral am 26. Oktober 1881 in Tombstone. Das Bundesberufungsgericht für den Second Circuit nennt sie die berühmteste in der Geschichte des Wilden Westens. Billy Clanton und die Brüder Frank und Tom McLaury starben, drei Männer wurden verwundet.
Gab es im Wilden Westen wirklich Duelle?
Selten. In den fünf großen Rinderstädten von Kansas starb von 1870 bis 1885 nach dem Historiker Robert R. Dykstra niemand in einem Duell nach Hollywood-Art. Ein bekannter Fall ist Wild Bill Hickoks Schießerei mit Davis Tutt in Springfield am 21. Juli 1865; mehr dazu auf der Seite Gab es im Wilden Westen wirklich Duelle?
Wer war der schnellste Revolverheld im Wilden Westen?
Dazu gibt es nur Einschätzungen. Das Handbook of Texas schreibt, nach Ansicht der meisten Kenner hätten Jim Courtright und Clay Allison schneller gezogen als Wild Bill Hickok, Wyatt Earp und Bat Masterson.
War der Wilde Westen wirklich so brutal?
In den Rinderstädten von Kansas war es weniger gewalttätig als im Film. Robert R. Dykstra zählte dort von 1870 bis 1885 insgesamt 45 gewaltsam gestorbene Erwachsene, Tötungen durch die Polizei eingeschlossen. Das sind im Schnitt 1,5 Tote je Saison der Viehtriebe.
Wie viele Menschen starben in Coffeyville 1892?
Laut Kansas Historical Society acht: vier Mitglieder der Dalton-Bande und vier Bürger der Stadt. Emmett Dalton überlebte schwer verwundet; nach der Kansas Historical Society kam er nach 14 Jahren frei, nach dem National Park Service wurde er nach 15 Jahren begnadigt.
Wie viele Tote gab es bei der Schießerei am O.K. Corral?
Drei: Billy Clanton und die Brüder Frank und Tom McLaury. Virgil und Morgan Earp und Doc Holliday wurden verwundet, Wyatt Earp blieb unverletzt.
Quellen
- Amtliche Stelle Pony Express National Historic Trail, Historic Resource Study, Kapitel 4 (Anthony Godfrey). National Park Service. Stand August 1994, Onlinefassung 17.01.2008. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk James B. "Wild Bill" Hickok (Kansapedia). Kansas Historical Society. Stand Mai 2018. abgerufen am 24.10.2026
- Museum This Week in the West, Episode 90: Wild Bill Hickok and the Original Wild West Gunfight (Mike Koehler). National Cowboy & Western Heritage Museum. Stand 20.07.2026. abgerufen am 24.10.2026
- Presse Wild Bill Hickok's Last Gunfight (Joseph G. Rosa). HistoryNet. Stand 09.05.2018, aktualisiert 01.04.2024. abgerufen am 24.10.2026
- Archiv Northfield Raid and the James-Younger Gang: Overview (Research Guide). Minnesota Historical Society Library. Stand 21.08.2026. abgerufen am 24.10.2026
- Archiv Northfield Bank Raid of 1876, Primary Source Set (Stephanie Hess). Minnesota Digital Library. Stand 08.01.2021, aktualisiert 22.10.2024. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Billy the Kid (Autor William H. Wroth). New Mexico Office of the State Historian. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Lincoln Historic Site. New Mexico Historic Sites, New Mexico Department of Cultural Affairs. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Showdown at the O.K. Corral: The Trial of Wyatt Earp. United States Court of Appeals for the Second Circuit, Justice For All. Stand 19.10.2023. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle National Register of Historic Places Inventory, Nomination Form: Tombstone, verfasst von Marilyn Larew, Historic Sites Survey Division. National Park Service. Stand Februar 1978. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Showdown at the O.K. Corral: The Trial of Wyatt Earp, Timeline. United States Court of Appeals for the Second Circuit, Justice For All. Stand 20.10.2023. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Courtright, Timothy Isaiah (Carol E. Williams), Handbook of Texas Online. Texas State Historical Association. Stand 1994, überarbeitet 19.09.2019. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk The Johnson County War: 1892 Invasion of Northern Wyoming (John W. Davis). WyoHistory.org, Wyoming State Historical Society. Stand 08.11.2014. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk April 9, 1892 (Kalendereintrag). WyoHistory.org, Wyoming State Historical Society. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Emmett Dalton (Kansapedia). Kansas Historical Society. Stand Februar 2013. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Dalton Gang Souvenirs (Kansapedia). Kansas Historical Society. Stand Dezember 2014. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Robert R. Dykstra: Cattle Towns. Encyclopedia of the Great Plains, University of Nebraska-Lincoln. Stand 2011. abgerufen am 24.10.2026
- Primärquelle Decision of Judge Wells Spicer after the Preliminary Hearing in the Earp-Holliday Case, 30. November 1881 (Abschrift in Famous Trials von Douglas O. Linder). Famous Trials, Douglas O. Linder (früher University of Missouri-Kansas City School of Law). Stand 1881, Onlinefassung ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Stoudenmire, Dallas (Leon C. Metz), Handbook of Texas Online. Texas State Historical Association. Stand 1995, überarbeitet 23.04.2019. abgerufen am 24.10.2026
- Larry Wood: Ozarks Gunfights and Other Notorious Incidents (Abschrift eines Vortrags). Missouri State Archives, Missouri Secretary of State. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Rock Creek Station. History Nebraska (Nebraska State Historical Society). Stand 13.07.2023. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Northfield Bank Raid (Leslie Moore, MNopedia). Minnesota Historical Society. Stand 28.03.2016, zuletzt geändert 17.06.2025. abgerufen am 24.10.2026
- Archiv James "Wild Bill" Hickok (Joseph Rosa), Community and Conflict, Archive. Springfield-Greene County Library District. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Willis Van Devanter, Cheyenne Lawyer and U.S. Supreme Court Justice (Lori Van Pelt). WyoHistory.org, Wyoming State Historical Society. Stand 14.02.2015. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle The Coffeyville Affair (Juliet Galonska). National Park Service, Fort Smith National Historic Site. Stand März 1996, aktualisiert 10.04.2015. abgerufen am 27.10.2026
- Amtliche Stelle Geographic Names Information System, Eintrag 12590: Tombstone, Populated Place, Cochise County, Arizona (Abfrage im Kartendienst geonames der National Map). U.S. Geological Survey. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Geographic Names Information System, Eintrag 923620: Lincoln, Populated Place, Lincoln County, New Mexico (Abfrage im Kartendienst geonames der National Map). U.S. Geological Survey. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Geographic Names Information System, Eintrag 1595354: Ten Sleep, Populated Place, Washakie County, Wyoming (Abfrage im Kartendienst geonames der National Map). U.S. Geological Survey. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Geographic Names Information System, Eintrag 1590292: Kaycee, Populated Place, Johnson County, Wyoming (Abfrage im Kartendienst geonames der National Map). U.S. Geological Survey. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Geographic Names Information System, Eintrag 1438093: Mountain Meadow, Flat, Washington County, Utah (Abfrage im Kartendienst geonames der National Map). U.S. Geological Survey. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle 2025 Gazetteer Files, Places, Oklahoma. U.S. Census Bureau. Stand 2025. abgerufen am 26.10.2026
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