Cowboys und AlltagThema
Cowgirls
Kurz erklärt Cowgirls sind Frauen und Mädchen, die Rinder oder Pferde hüten oder im Rodeo antreten; das Wort ist laut Merriam-Webster seit 1753 belegt. Als Treiberinnen stellten Rancher Frauen selten ein, einige Frauen besaßen aber eigene Ranches. Bekannt wurden Cowgirls ab den 1880er Jahren durch Groschenromane und Wildwest-Shows, von der Jahrhundertwende bis in die 1930er Jahre auch als Reiterinnen im Rodeo.

Was ist ein Cowgirl?
Ein Cowgirl ist nach Merriam-Webster ein Mädchen oder eine Frau, die Rinder oder Pferde hütet; die zweite Bedeutung des Wörterbuchs ist die Rodeoreiterin. Im Englischen ist das Wort seit 1753 belegt.[1] Das Buffalo Bill Center of the West zählt auf, was Cowgirls waren: Rancherinnen, Helferinnen auf dem Trail, Zureiterinnen, Rodeoreiterinnen, Stars in Wildwest-Shows, später auch Stuntfrauen und Sängerinnen. Anerkennung bekamen sie dafür lange wenig (was Frauen sonst im Westen arbeiteten, steht auf der Seite Frauen im Wilden Westen).[8]
Arbeiteten Frauen als Cowgirls auf Ranches?
Bis 1900 lebten nach den Volkszählungen mehr als 800.000 Frauen westlich des Mississippi. Als Treiber stellten Rancher Frauen nach dem National Park Service selten ein, weiße wie schwarze; über schwarze Cowgirls gibt es weniger Unterlagen als über schwarze Cowboys. Einige Frauen arbeiteten aber auf Rinderranches, und Eigentumsurkunden belegen, dass einige schwarze Frauen und Latinas eigene Ranches besaßen und führten. Sie leiteten das Tagesgeschäft und waren geübte Reiterinnen und Viehhüterinnen.[2] Auf den Viehtrieben aus Texas ritten nach dem Handbook of Texas einige junge Frauen mit, oft als Jungen verkleidet.[3]
Margaret Borland führt einen Viehtrieb an
Margaret Borland kam nach dem Handbook of Texas am 3. April 1824 in Irland zur Welt und lebte als Rancherin in Victoria in Texas. Dreimal heiratete sie, dreimal wurde sie Witwe. Nach dem Tod ihres dritten Mannes Alexander Borland 1867 übernahm sie die volle Verantwortung für den Besitz; die körperliche Arbeit überließ sie ihren Leuten, Vieh kaufte und verkaufte sie selbst. 1873 besaß sie mehr als 10.000 Rinder.[4] Im Frühjahr 1873 brach sie mit zwei Söhnen unter 15 Jahren, einer siebenjährigen Tochter, einer noch jüngeren Enkelin, einer Gruppe Treiber und etwa 2.500 Rindern nach Wichita in Kansas auf. Sie gilt nach dem Handbook als die einzige Frau, von der bekannt sei, dass sie einen Viehtrieb anführte. Nach der Ankunft starb sie am 5. Juli 1873 an einer Krankheit, die unter anderem als "trail fever" beschrieben wurde.[4] Von Lizzie Johnson, die am 1. Juni 1871 ein eigenes Brandzeichen anmeldete, heißt es im Handbook, sie sei vermutlich die erste Frau in Texas gewesen, die mit einer Herde unter eigenem Zeichen den Chisholm Trail ritt (mehr auf der Seite Viehtriebe und Cattle Trails).[5]
Henrietta King und die King Ranch
Henrietta King kam am 21. Juli 1832 in Boonville in Missouri zur Welt und heiratete am 10. Dezember 1854 Richard King. Auf der Santa Gertrudis Ranch kümmerte sie sich nach dem Handbook of Texas auch um Unterkunft und Schulbildung für die Familien der mexikanischstämmigen Ranchhelfer. Als ihr Mann 1885 starb, übernahm sie seinen Besitz, vor allem 500.000 Acres Land, dazu 500.000 Dollar Schulden. Unter ihrer Leitung und mit Hilfe ihres Schwiegersohns Robert Justus Kleberg wurde die Ranch schuldenfrei; 1925 umfasste sie 1.173.000 Acres. Sie starb am 31. März 1925 auf der Ranch (zu den Vaqueros der Ranch die Seite Vaqueros).[6]

Cowgirls in Groschenromanen und Wildwest-Shows
Bekannt wurde das Cowgirl nach dem Buffalo Bill Center of the West durch Groschenromane und Wildwest-Shows. In den 1880er Jahren erlebten erfundene Heldinnen wie Hurricane Nell, Rowdy Kate und Leadville Lil dort ihre Abenteuer, neben einer wirklichen Frau, Calamity Jane.[8] Nach der National Portrait Gallery wurde sie mit 25 Jahren landesweit bekannt, als sie im ersten von mehreren Groschenromanen als Begleiterin der Figur Deadwood Dick auftrat; sie starb 1903 (Dime Novels).[9]
Anfang 1885 kamen Annie Oakley und ihr Mann und Manager Frank Butler zu Buffalo Bills Wild West.[10] Die Kunstschützin gehörte fortan fest zur reisenden Show.[15] Auch andere Schützinnen wurden bekannt: Lillian Smith tourte als Jugendliche mit Buffalo Bill, May Lillie trat in der Show ihres Mannes Pawnee Bill auf. Reiterinnen ritten zuerst im Damensattel, in den 1890er Jahren erschienen sie dann als "rancheras", also als Cowgirls. Nach erhaltenen Unterlagen bezahlte zumindest Buffalo Bill Frauen genauso wie Männer.[10] Viele waren es nicht: In den späten 1890er Jahren reisten mit seiner Show bis zu 500 Darsteller und Angestellte, darunter 25 Cowboys und ein Dutzend Cowgirls.[10] Frauen stellten nach dem Center of the West etwa 10 Prozent einer Truppe. Sie spielten Hausfrauen in nachgestellten Szenen aus dem Grenzland und traten als Schützinnen, Kunstreiterinnen und in Rennen auf.[11] Schon 1887 kündigte Buffalo Bill Georgie Duffy als "rough rider of Wyoming" an.[8]
Lucille Mulhall
Lucille Mulhall wurde nach dem National Cowboy and Western Heritage Museum 1885 in St. Louis geboren und kam mit vier Jahren nach Oklahoma. Mit zehn Jahren konnte sie reiten, das Lasso werfen und Kälber brandmarken. Ihr Vater Zack Mulhall stellte eine Wildwest-Show zusammen, in der auch Will Rogers und Tom Mix ritten; nach 1900 traten Lucille und ihr Bruder Charley als Hauptdarsteller auf, 15 Jahre lang in Amerika und Europa. Theodore Roosevelt nannte sie "The Golden Girl of the West". Als sie 1903 in Fort Worth eine Meisterschaft über 1.000 Dollar gewann, nannte man sie "Queen of the Range". 1915 hörte sie auf, 1940 starb sie bei einem Autounfall.[12] Nach dem Handbook of Texas fing sie einmal einen Kojoten mit dem Lasso, um eine Wette mit Roosevelt zu gewinnen.[13]

Cowgirls im Rodeo
Für die Cowgirls waren die frühen Jahre des Rodeos nach dem Handbook of Texas goldene Jahre, weil sie Geld und Ruhm brachten. Von der Jahrhundertwende bis in die 1930er Jahre traten Frauen in vielen Reit- und Lassodisziplinen an, beliebt waren Staffelrennen, Kunstreiten und Bronc Riding, gelegentlich sogar gegen Männer. Manchmal wurden sie für Auftritte bezahlt, statt sich im Wettkampf zu messen.[13] Bertha Blancett aus Colorado hätte 1911 in Pendleton fast die Meisterschaft im Bronc Riding gegen die Männer gewonnen.[8] Barbara Inez Barnes, bekannt als Tad Lucas, wuchs mit 23 Geschwistern in Cody in Nebraska auf, ging mit 16 Jahren zum Rodeo und gewann 1933 bei der Weltausstellung in Chicago den Titel des besten Allround-Cowgirls (mehr zu den Anfängen auf der Seite Rodeo: Geschichte und Disziplinen).[15]
Bonnie McCarroll und das Ende des Bronc Riding
Bonnie McCarroll, geboren 1897 als Mary Ellen Treadwell bei Boise in Idaho, wuchs nach dem National Cowboy and Western Heritage Museum auf der Rinderranch ihres Großvaters auf. 1915 heiratete sie Frank McCarroll, der für das Bulldogging bekannt war. 1922 gewann sie das Bronc Riding bei den Cheyenne Frontier Days und im Madison Square Garden in New York, dort als erste Siegerin im Bronc Riding der Frauen.[14] Ein Autor schrieb, sie reite als einzige Frau die Broncos ohne gebundene Steigbügel ("hobbled stirrups"); die Cowgirls, sagte sie selbst, sollten so reiten wie die Cowboys.[14] Beim Pendleton Round-Up am 19. September 1929 musste sie nach einer Vorschrift des Komitees mit gebundenen Steigbügeln antreten. Das Pferd Black Cat überschlug sich, sie blieb im Steigbügel hängen und starb am 29. September 1929 in einem Krankenhaus in Pendleton.[14] Für das Museum war ihr Tod ein Wendepunkt: Pendleton strich das Bronc Riding der Frauen, und bis 1941 war es von allen großen Wettbewerben verschwunden, auch aus dem Madison Square Garden.[14] Das Handbook of Texas begründet das Aus im Madison Square Garden 1941 mit sinkenden Zahlen und knappen Rodeotieren.[13]
Barrel Racing und eigene Verbände
Am 4. Juli 1948 entstand in San Angelo in Texas die Girls Rodeo Association, die heutige Women's Professional Rodeo Association, um Rodeos nur für Frauen zu fördern und ihnen mehr Disziplinen zu bieten.[13] Bei den Rodeos des Profiverbands PRCA (Professional Rodeo Cowboys Association) blieb ihnen schließlich nur das Fassrennen (Barrel Racing), lange ohne gleiches Preisgeld; 1990 zahlten nach dem Handbook of Texas noch 29 von 754 PRCA-Rodeos den Frauen nicht dasselbe. 1984 wurde die 14-jährige Charmayne James aus Clayton in New Mexico mit ihrem Pferd Scamper Weltmeisterin im Barrel Racing. Bis 1991 gewannen die beiden acht Titel in Folge, und im Frühjahr 1991 überstiegen ihre Preisgelder als erste einer Frau eine Million Dollar.[13] Mary Burger gewann 2006 den Weltmeistertitel im Barrel Racing und 2016 mit 68 Jahren noch einmal, als älteste Weltmeisterin der Disziplin. 2020 entstand die Women's Rodeo World Championship mit einer garantierten Ausschüttung von 750.000 Dollar.[15]
Escaramuza: die Reiterinnen der Charrería
In der mexikanischen Charrería, einem Vorläufer des Rodeos, treten Frauen nach dem Handbook of Texas nur in einem Wettbewerb an, der escaramuza (Scharmützel). Eine Mannschaft aus acht Reiterinnen reitet im Damensattel genaue Figuren, oft zu Musik.[16] Das National Cowgirl Museum and Hall of Fame widmete der Escaramuza eine Ausstellung, seine erste zur Charrería. Es sieht Verbindungen zu den Soldaderas, den Frauen der Mexikanischen Revolution, und betont, dass es bei den Wettkämpfen kein großes Preisgeld gibt.[17]
Zeitleiste: Cowgirls von 1753 bis heute
- 1753Das Wort cowgirl ist im Englischen zum ersten Mal belegt.[1]
- 10.12.1854Henrietta Chamberlain heiratet Richard King und zieht auf die Santa Gertrudis Ranch in Südtexas.[6]
- 01.06.1871Lizzie Johnson meldet in Texas ein eigenes Brandzeichen an.[5]
- 05.07.1873Margaret Borland stirbt nach der Ankunft in Wichita, wohin sie einen Viehtrieb mit etwa 2.500 Rindern aus Texas geführt hat.[4]
- 1885Annie Oakley und Frank Butler kommen zu Buffalo Bills Wild West.[10] Annie Oakley
- 1885Nach dem Tod von Richard King übernimmt Henrietta King die King Ranch mit 500.000 Dollar Schulden.[6]
- 1887Buffalo Bill kündigt Georgie Duffy als "rough rider of Wyoming" an.[8] Buffalo Bill
- 20.07.1889Sechs Viehzüchter lynchen am Sweetwater River in Wyoming Ellen Watson und Jim Averell; Zeitungen machen Watson danach zur "Cattle Kate".[7]
- 1903Lucille Mulhall gewinnt in Fort Worth eine Meisterschaft über 1.000 Dollar und wird "Queen of the Range" genannt.[12]
- 1911Bertha Blancett gewinnt in Pendleton fast die Meisterschaft im Bronc Riding gegen die Männer.[8]
- 1915Lucille Mulhall beendet ihre Laufbahn als Showreiterin.[12]
- 1922Bonnie McCarroll gewinnt das Bronc Riding in Cheyenne und im Madison Square Garden.[14]
- 31.03.1925Henrietta King stirbt auf der King Ranch, die inzwischen 1.173.000 Acres umfasst.[6]
- 29.09.1929Bonnie McCarroll stirbt nach einem Sturz am 19. September beim Pendleton Round-Up; Pendleton streicht das Bronc Riding der Frauen.[14]
- 1933Tad Lucas gewinnt bei der Weltausstellung in Chicago den Titel des besten Allround-Cowgirls.[15]
- 1941Der Madison Square Garden streicht das Bronc Riding der Cowgirls, andere Rodeos folgen.[13]
- 04.07.1948In San Angelo, Texas, entsteht die Girls Rodeo Association, die heutige Women's Professional Rodeo Association.[13]
- 1975In Hereford, Texas, entsteht die Idee der National Cowgirl Hall of Fame mit einem jährlichen Rodeo nur für Frauen.[18]
- 1984Die 14-jährige Charmayne James wird Weltmeisterin im Barrel Racing.[13]
- 1994Die National Cowgirl Hall of Fame zieht nach Fort Worth.[18]
- 08.06.2002In Fort Worth eröffnet das neue Gebäude des National Cowgirl Museum and Hall of Fame.[18]
- 2016Mary Burger wird mit 68 Jahren älteste Weltmeisterin im Barrel Racing.[15]
- 2020Die Women's Rodeo World Championship wird gegründet.[15]
Mythos und Wahrheit
Ellen Watson (auch Ella genannt)[21] machten erst die Zeitungen zur Legende. Am 20. Juli 1889 lynchten sechs Viehzüchter am Sweetwater River in Wyoming sie und Jim Averell und warfen ihnen Viehdiebstahl vor. Der Salt Lake Herald beschrieb Watson danach als Draufgängerin im Sattel, geübt mit Lasso und Brenneisen. Nach dem Smithsonian Magazine hatte sie eine Heimstätte von 160 Acres angemeldet und hielt eine kleine Herde. Den Namen "Cattle Kate" trug sie zu Lebzeiten nie; er geht wohl auf eine Verwechslung mit einer Kate Maxwell zurück, die es vielleicht nie gab (mehr auf den Seiten Lynchjustiz im Wilden Westen und Die Weidekriege).[7]
Cowgirls heute und das National Cowgirl Museum
Das National Cowgirl Museum and Hall of Fame in Fort Worth geht nach dem Handbook of Texas auf das Jahr 1975 zurück. Damals suchte die Handelskammer des Deaf Smith County eine Attraktion für ihren Hauptort Hereford in Texas und begann mit einem jährlichen Rodeo nur für Frauen, dem All-Girl Rodeo. Margaret C. Formby wurde die erste Leiterin, das Archiv lag im Keller der Bibliothek des County. Als erste Frauen wurden Jackie Worthington, Sissy Thurman und Alice Greenough Orr aufgenommen. Ab 1977 ehrte die Hall of Fame auch andere Frauen aus der Geschichte des Westens, etwa Sacagawea und Laura Ingalls Wilder. 1994 zog sie nach Fort Worth, am 8. Juni 2002 eröffnete dort ein neues Gebäude mit 33.000 Quadratfuß.[18] Nach eigenen Angaben verwahrt das Museum mehr als 5.000 Objekte und Unterlagen zu mehr als 750 Frauen.[19]
Beim National Cowboy Poetry Gathering in Elko in Nevada wollen mitwirkende Frauen lieber Cowboys heißen, sagte Darcy Minter vom veranstaltenden Western Folklife Center 2016 dem Smithsonian Magazine, weil "cowgirl" einen anderen Beiklang habe.[20]
Mehr über Frauen und Cowboys im Westen
- Frauen im Wilden Westen: Homesteaderinnen, Lehrerinnen, Ärztinnen und Händlerinnen
- Annie Oakley und Calamity Jane
- Rodeo: Geschichte und Disziplinen
- Cowboys im Wilden Westen und Vaqueros
- Schwarze Cowboys im Wilden Westen: auch zu Mary Fields
- Buffalo Bill und seine Wild West Show
- Viehtriebe und Cattle Trails
Häufige Fragen
Was ist ein Cowgirl?
Nach Merriam-Webster ein Mädchen oder eine Frau, die Rinder oder Pferde hütet, und in einer zweiten Bedeutung eine Frau, die im Rodeo auftritt. Im Englischen ist das Wort seit 1753 belegt.
Gab es im Wilden Westen wirklich Cowgirls?
Ja, aber nur wenige als angestellte Treiberinnen. Nach dem National Park Service stellten Rancher selten Frauen ein; einige arbeiteten aber auf Rinderranches, und Eigentumsurkunden zeigen schwarze Frauen und Latinas als Besitzerinnen eigener Ranches. Einige junge Frauen ritten nach dem Handbook of Texas auf den Trails mit, oft als Jungen verkleidet.
Wer war das erste Cowgirl?
Das lässt sich nicht sagen. Will Rogers nannte seine Jugendfreundin Lucille Mulhall den Anfang dessen, was man Cowgirl nennt, und meinte, vorher habe es das Wort nicht gegeben. Merriam-Webster belegt cowgirl aber schon 1753, und Buffalo Bill zeigte schon 1887 Georgie Duffy als "rough rider of Wyoming".
Welche Frau führte einen Viehtrieb an?
Margaret Borland aus Victoria in Texas brach im Frühjahr 1873 mit etwa 2.500 Rindern, ihren Kindern und Treibern nach Wichita in Kansas auf; nach dem Handbook of Texas gilt sie als die einzige Frau, von der bekannt sei, dass sie einen Viehtrieb anführte. Sie starb nach der Ankunft am 5. Juli 1873.
Welche Disziplinen reiten Cowgirls im Rodeo?
Bis in die 1930er Jahre traten Frauen im Bronc Riding, im Kunstreiten, in Staffelrennen und mit dem Lasso an. Bei den Rodeos des Profiverbands PRCA blieb ihnen das Fassrennen (Barrel Racing); Rodeos nur für Frauen bieten auch Lasso- und Reitdisziplinen.
Warum durften Frauen keine Broncos mehr reiten?
Nach dem National Cowboy and Western Heritage Museum war der Tod von Bonnie McCarroll nach einem Sturz beim Pendleton Round-Up 1929 ein Wendepunkt: Pendleton strich das Bronc Riding der Frauen, und bis 1941 verschwand es von allen großen Rodeos, auch aus dem Madison Square Garden.
Was ist eine Escaramuza?
Die einzige Disziplin für Frauen in der mexikanischen Charrería: Acht Reiterinnen im Damensattel reiten Figuren, oft zu Musik. Das National Cowgirl Museum and Hall of Fame zeigte dazu eine eigene Ausstellung.
Wo ist das National Cowgirl Museum?
In Fort Worth in Texas. Die Idee zum Museum entstand 1975 in Hereford als National Cowgirl Hall of Fame; 1994 zog es nach Fort Worth, am 8. Juni 2002 eröffnete es dort ein neues Gebäude.
Quellen
- Nachschlagewerk cowgirl (Wörterbucheintrag mit First Known Use). Merriam-Webster. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Cowpoke History: Black Cowboys and Cowgirls. National Park Service. Stand Last updated 25.03.2025. abgerufen am 25.10.2026
- Nachschlagewerk Jimmy M. Skaggs: Cattle Trailing (Handbook of Texas Online). Texas State Historical Association. Stand 1976, überarbeitet 07.10.2020. abgerufen am 25.10.2026
- Nachschlagewerk James C. McNutt: Borland, Margaret Heffernan (Handbook of Texas Online). Texas State Historical Association. Stand 01.11.1994, überarbeitet 20.04.2017. abgerufen am 25.10.2026
- Nachschlagewerk Roberta S. Duncan: Williams, Elizabeth Ellen Johnson (Lizzie) (Handbook of Texas Online). Texas State Historical Association. Stand 1976, überarbeitet 02.04.2016. abgerufen am 25.10.2026
- Nachschlagewerk Edgar P. Sneed: King, Henrietta Chamberlain (Handbook of Texas Online). Texas State Historical Association. Stand 1976, überarbeitet 12.06.2018. abgerufen am 25.10.2026
- Presse Eliza McGraw: The Tragedy of Cattle Kate. Smithsonian Magazine. Stand 12.03.2018. abgerufen am 25.10.2026
- Museum Lillian Turner: Cowgirl! Earning Her Spurs (Points West, Frühjahr 1995). Buffalo Bill Center of the West, Cody. Stand online 10.05.2015. abgerufen am 25.10.2026
- Museum Calamity Jane 1852 bis 1903 (Ausstellung Faces of the Frontier). Smithsonian Institution, National Portrait Gallery. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Museum Paul Fees: Buffalo Bill's Wild West (Western Essays: Wild West Shows). Buffalo Bill Center of the West, Cody. Stand 15.09.2012. abgerufen am 25.10.2026
- Museum Nancy McClure: Treasures from Our West: Photograph of cowgirls from Buffalo Bill's Wild West. Buffalo Bill Center of the West, Cody. Stand 03.10.2015. abgerufen am 25.10.2026
- Museum Lucille Mulhall (National Rodeo Hall of Fame). National Cowboy and Western Heritage Museum, Oklahoma City. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Nachschlagewerk Sylvia Gann Mahoney: Rodeos (Handbook of Texas Online). Texas State Historical Association. Stand 1952, überarbeitet 23.01.2019. abgerufen am 25.10.2026
- Museum The Bruce McCarroll Collection of the Bonnie and Frank McCarroll Rodeo Archives, circa 1900 bis circa 1940 (Findbuch). National Cowboy and Western Heritage Museum, Oklahoma City. Stand 20.07.2017. abgerufen am 25.10.2026
- Presse Chris La Tray: A Brief History of the Rodeo. Smithsonian Magazine. Stand Juli/August 2022. abgerufen am 25.10.2026
- Nachschlagewerk María-Cristina García: Charrería (Handbook of Texas Online). Texas State Historical Association. Stand 01.12.1994, überarbeitet 04.08.2020. abgerufen am 25.10.2026
- Museum Soldaderas to Amazonas: Escaramuzas Charras (Ausstellung). National Cowgirl Museum and Hall of Fame, Fort Worth. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Nachschlagewerk Mary Lou LeCompte und Jennifer E. Nielsen: National Cowgirl Museum and Hall of Fame (Handbook of Texas Online). Texas State Historical Association. Stand 31.08.2009, überarbeitet 30.07.2022. abgerufen am 25.10.2026
- Museum About the Museum. National Cowgirl Museum and Hall of Fame, Fort Worth. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Presse Jennifer Billock: Open Range Meets Open Mic at the National Cowboy Poetry Gathering. Smithsonian Magazine. Stand 29.01.2016. abgerufen am 25.10.2026
- Nachschlagewerk Tom Rea: Covering Cattle Kate: Newspapers and the Watson-Averell Lynching. WyoHistory.org, Wyoming State Historical Society. Stand 15.11.2014. abgerufen am 25.10.2026
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