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Der Goldrausch in den Black Hills

Kurz erklärt Der Goldrausch in den Black Hills begann mit der Expedition von George Armstrong Custer im Sommer 1874: Am French Creek wurde Gold gefunden. Das Gebirge gehörte nach dem Vertrag von Fort Laramie von 1868 zur Großen Sioux-Reservation der Lakota und ihrer Verbündeten. Ab 1875 strömten trotz Verbots Goldsucher hinein, im Frühjahr 1876 entstand Deadwood, und 1877 nahm der Kongress den Lakota die Black Hills per Gesetz.

Klarer Bach mit Kiesbänken in einem Wiesental zwischen dunklen Ponderosa-Kiefern der Black Hills, am Ufer nasse Kiesel im warmen Licht der späten Nachmittagssonne
Bild: KI-generiert

Was war der Goldrausch in den Black Hills?

Die Black Hills sind ein Gebirge im Westen des heutigen South Dakota. Der Vertrag von Fort Laramie von 1868 sprach sie als Teil der Großen Sioux-Reservation den Lakota und ihren Verbündeten zu.[1, 3] 1874 bestätigte eine Expedition der Armee unter Lieutenant Colonel George Armstrong Custer dort Gold, und gegen den Vertrag strömten Goldsucher in das Gebiet.[2, 3] Die Nominierung von Deadwood als National Historic Landmark nennt die Black Hills den letzten reichen Fund von Edelmetall an der Bergbaugrenze des Westens.[10]

Nach dem National Park Service trieb der Zustrom der Goldsucher einen großen Teil der Sioux in den bewaffneten Widerstand, den Großen Sioux-Krieg, der 1877 endete; 1877 nahm der Kongress den Lakota die Black Hills.[2, 15] Die Lakota nennen die Black Hills Paha Sapa; nach dem National Park Service sind sie ihnen heilig.[14] Die Menschen der Standing Rock Sioux Tribe, oft Sioux genannt, gehören nach eigener Darstellung zu den Nationen der Dakota und Lakota; beide Namen bedeuten "Freunde" oder "Verbündete".[12]

Wem gehörten die Black Hills vor dem Goldrausch?

Den Vertrag von Fort Laramie vom 29. April 1868 schlossen die USA mit Gruppen der Sioux, darunter Brule, Oglala, Miniconjou, Hunkpapa und Sans Arcs, und mit den Arapaho.[1] Er schuf die Große Sioux-Reservation, die einen großen Teil der westlichen Hälfte des heutigen South Dakota umfasste, mit den Black Hills, die laut National Archives den Sioux heilig sind.[1] Nach Artikel 2 durfte außer den Berechtigten und Beamten im Dienst niemand das Gebiet betreten, dort siedeln oder wohnen.[1] Eine Abtretung von Land galt nach Artikel 12 nur mit der Unterschrift von drei Vierteln aller erwachsenen Männer.[1]

Vermutungen über Gold in den Black Hills gab es nach dem Obersten Gerichtshof der USA schon seit den Erkundungen von Goldsuchern in den 1830er Jahren.[2] Die South Dakota State Historical Society verweist auf die Lage im Osten der USA: Heuschreckenschwärme und niedrige Preise trafen die Farmer, und nach der Krise von 1873 gingen Banken und Bahnen bankrott, Fabriken schlossen und Tausende verloren ihre Arbeit.[4]

Was geschah bei der Custer-Expedition 1874?

Die Armee plante die Expedition 1874, um einen Platz für einen Militärposten zu finden und das Land zu erkunden, über das, wie General Philip Sheridan schrieb, "verträumte Geschichten" erzählt wurden.[2] Custer führte laut dem Obersten Gerichtshof fast 1.000 Soldaten und Fuhrleute, dazu zahlreiche militärische und zivile Helfer. Am 2. Juli 1874 brachen sie von Fort Abraham Lincoln am Missouri auf, Ende Juli erreichten sie die Black Hills.[2] Mit dem Regiment ritten nach der State Historical Society of North Dakota mindestens zwei Goldsucher und fünf Zeitungsreporter; Landvermesser zeichneten eine Karte mit den Lagerplätzen der Truppe.[6]

Wer das Gold fand, schildern die Quellen verschieden. Die South Dakota State Historical Society nennt den Goldsucher Horatio N. Ross, der am French Creek Gold fand.[4] Am Standlager östlich des heutigen Custer steckte Ross nach dem South Dakota Public Broadcasting mit etwa einem Dutzend anderer Claims am French Creek ab.[9] Der National Park Service schreibt den Fund Geologen der Expedition zu.[3] Nach dem Obersten Gerichtshof hatte die Expedition bis Mitte August Goldfelder bestätigt.[2]

Am 9. August 1874 ritt Custers oberster Scout Charley Reynolds in Fort Laramie ein und meldete den Goldfund; am 11. August verkündete die New York Daily Tribune in einer Schlagzeile "New Gold Country", neues Goldland.[5] Custers ausführliche Schilderungen von Gold, Holz, Weideland und Ackerboden verbreiteten sich im ganzen Land, und der Ruf nach der "Öffnung" der Black Hills wurde laut.[2] In einem Gespräch mit der Bismarck Tribune, erschienen am 2. September 1874, räumte Custer ein, dass die Armee alle Eindringlinge fernhalten müsse, wollte dem Kongress aber empfehlen, den Rechtstitel der Nationen so bald wie möglich aufzuheben.[2]

Nach dem Obersten Gerichtshof sahen die Sioux schon die Expedition als Bruch des Vertrags. Einen Anführer namens Fast Bear zitiert der Oberste Gerichtshof mit dem Ausdruck "that thieves' road" für Custers Weg durch die Black Hills, die Straße der Diebe.[2]

Nasser Kies mit einigen feinen gelben Flittern am Rand eines klaren, flachen Bachs, im Hintergrund Ponderosa-Kiefern
Seifengold im Kies eines Bachs. Goldsucher in den Black Hills wuschen das Seifengold aus dem Kies. Bild: KI-generiert

Wie begann der Ansturm auf die Black Hills?

Die Armee hält die Goldsucher auf

Zunächst sollte die Armee die Goldsucher fernhalten. Im September 1874 wies Sheridan General Alfred Terry an, Gruppen von Goldsuchern notfalls mit Gewalt aus der Reservation zu halten. Zugleich ließ er wissen, er werde eine Besiedlung unterstützen, falls der Kongress die Vertragsrechte aufhebe.[2] Nach dem Handbuch des National Park Service zu Fort Laramie griff die Armee mehrere Gruppen von Goldsuchern auf und sperrte einige ihrer Anführer in Fort Laramie ein; andere Gruppen wurden von Kriegern angegriffen, weil sie offen gegen den Vertrag von 1868 verstießen.[7]

Eine Gruppe aus Sioux City in Iowa, nach ihrem Führer John Gordon Gordon Party genannt, brach am 6. Oktober 1874 auf und erreichte am 23. Dezember 1874 den French Creek.[5] Dort baute sie eine Palisade aus Baumstämmen, um sich vor möglichen Angriffen der Lakota zu schützen.[8] Im Februar 1875 kamen einige von ihnen mit so viel Gold nach Sioux City zurück, dass auch Zweifler an das Gold glaubten.[5] Innerhalb von fünf Monaten brachte die Kavallerie die Gruppe aus den Black Hills.[8] Armeestreifen von Fort Randall fingen 1875 fast jede Gruppe ab, die in die Black Hills wollte, darunter die Gruppe von Gordon und dem Fuhrunternehmer Fred T. Evans.[5]

Untersuchung und Kaufversuch 1875

Im Frühjahr 1875 brach von Fort Laramie eine zweite Expedition unter Colonel R. I. Dodge und Professor W. P. Jenney auf, die die Goldvorkommen prüfen sollte.[7] Nach der State Historical Society of North Dakota dauerte sie fünf Monate und fand ebenfalls Gold.[6] Im Sommer 1875 zogen Horatio Ross und Hunderte andere wieder in die Black Hills.[9]

Im Frühjahr 1875 setzte der Innenminister eine Kommission unter William B. Allison ein, die die Black Hills kaufen sollte. Die Anführer kannten den Wert der Bodenschätze und wollten nicht unter 70 Millionen Dollar verkaufen. Die Kommission bot eine jährliche Pacht von 400.000 Dollar oder 6 Millionen Dollar für die Abtretung, und die Verhandlungen scheiterten.[2] In einem Brief vom 9. November 1875 berichtete Sheridan, Präsident Ulysses S. Grant habe entschieden, die Armee solle sich den Bergleuten nicht mehr widersetzen. Die Entscheidung sollte "ruhig" umgesetzt werden und vertraulich bleiben.[2]

Deadwood entsteht

Im August 1875 kamen nach der Nominierung von Deadwood als National Historic Landmark Frank Bryant, John B. Pearson und andere in den Norden der Black Hills und fanden an der Mündung des Whitewood Creek etwas Gold. Als die Truppen von General George Crook erschienen, verließ Bryant das Gebiet; im November kehrte er mit zwei anderen zurück und steckte seinen Discovery Claim ab.[10] Die ersten Goldsucher gruben oberhalb einer Schicht aus totem Holz, die die Schlucht füllte. Wer später kam, musste den Boden erst räumen und stieß dabei auf sehr reiche Seifen.[10]

Für die Gründung von Deadwood nennen die Quellen zwei Daten. Nach der South Dakota State Historical Society entstand die Siedlung am 26. April 1876.[4] Nach der Nominierung entstand Deadwood im Frühjahr 1876 als Ort für 7.000 Bergleute; das Stadtgebiet legten J. J. Williams und andere am 26. August 1876 an.[10] Die erste Zeitung, The Black Hills Pioneer, erschien am 8. Juni 1876 und meldete sechs Wochen später etwa 2.000 Einwohner.[10] Im Juli 1876 gingen 3.000 Pfund Quarzerz aus einer Grube bei Deadwood nach Omaha, im Herbst entstand eine Mühle für Quarzerz.[10]

Nach dem Custer State Park lebten innerhalb von zwei Jahren fast 10.000 Siedler ohne Recht in den Black Hills.[8] Die meisten Goldsucher reisten mit der Union Pacific nach Sidney in Nebraska oder nach Cheyenne im Wyoming-Territorium, manche mit der Northern Pacific nach Bismarck oder über Yankton mit dem Dampfer nach Fort Pierre.[5] Fort Laramie mit seiner Brücke über den North Platte wurde zum Tor auf dem Weg von Cheyenne nach Norden. Die Postkutschenlinie von Cheyenne zu den Black Hills fuhr nach dem Handbuch erst ab Herbst 1876 regelmäßig, danach überfielen Straßenräuber die Kutschen mit Goldsendungen (Postkutschenüberfälle).[7]

Im ersten Jahr des Goldrauschs wurden nach der South Dakota State Historical Society mehr als hundert Menschen ermordet. Gerichte gab es anfangs nicht; die Bergleute verließen sich auf eigene Bergmannsgerichte und auf ihre Waffen.[4] 1876 wurde in Deadwood Wild Bill Hickok von Jack McCall erschossen; auf dem Friedhof Mount Moriah liegt er neben Calamity Jane.[10]

Enge, bewaldete Schlucht mit Baumstümpfen, Zelten aus hellem Segeltuch und einfachen Blockhütten entlang eines schlammigen Wegs, Rauch aus einem Ofenrohr, Licht der späten Nachmittagssonne
Zeltlager in einer Schlucht der Black Hills, nachempfunden. So beschreibt die Nominierung die ersten Monate von Deadwood: Zelte und Blockhütten an einem gerodeten Weg. Bild: KI-generiert

Vom Seifengold zur Homestake-Grube

Das leicht gewinnbare Seifengold im Norden der Black Hills war Ende der 1870er Jahre erschöpft. An seine Stelle trat der Bergbau im Fels, der viel Kapital für Mühlen brauchte; das Geschäft übernahmen Geldgeber von der Ost- und der Westküste.[10] Im April 1876 steckten Moses und Fred Manuel mit Henry Harney und Alex Engh bei Lead einen Claim ab, die Homestake. 1877 verkauften sie ihn an George Hearst und seine Partner James Ben Ali Haggin und Lloyd Tevis aus San Francisco.[4] Hearst war einer der Ersten an der Comstock Lode in Nevada gewesen und hatte Virginia City mit einem Vermögen verlassen.[17]

Unter Hearst wurde die Homestake Mine nach der Nominierung die größte und ergiebigste Goldgrube der westlichen Halbkugel; Lead wurde eine Stadt der Gesellschaft, Deadwood die Stadt der Läden, Hotels und Saloons für die Bergbauorte ringsum.[10] Von 1876 bis 2001 förderte Homestake nach dem Sanford Underground Research Facility mehr als 40 Millionen Unzen Gold.[11] Die letzte Tonne Golderz kam nach der South Dakota State Historical Society am 14. Dezember 2001 aus der Grube.[4]

Welche Folgen hatte der Goldrausch?

Krieg und Verlust der Black Hills

Die Goldsucher drangen nach dem National Park Service in die Jagdgebiete und das nicht abgetretene Land der Arapaho, Cheyenne, Dakota und Lakota ein.[15] Am 6. Dezember 1875 wies der Commissioner of Indian Affairs die Agenten an, allen Gruppen außerhalb der Reservation mitzuteilen, sie müssten bis zum 31. Januar 1876 zurückkehren, sonst gälten sie als "feindlich". Mitten im Winter war das nach dem Obersten Gerichtshof unmöglich. Am 1. Februar 1876 übergab das Innenministerium die Sache dem Kriegsministerium.[2] Der Feldzug der Armee gegen die als feindlich erklärten Gruppen im Großen Sioux-Krieg führte zur Schlacht am Little Bighorn am 25. Juni 1876.[2, 3]

Ein Gesetz vom 15. August 1876 strich die Mittel für die Versorgung der Sioux, solange sie die Black Hills und ihre Jagdgebiete außerhalb der Reservation nicht abtraten.[2] Im September 1876 legte eine Kommission unter George Manypenny einen fertigen Vertragstext vor, nur den Anführern und ihren Begleitern. Unterschrieben haben ihn nur 10 Prozent der erwachsenen Männer.[2] Trotzdem setzte der Kongress die "Vereinbarung" am 28. Februar 1877 als Gesetz in Kraft und nahm die Black Hills aus der Reservation.[2, 12] Die Standing Rock Sioux Tribe hält fest, dass die USA die Zustimmung von drei Vierteln nie bekommen haben.[12]

Das Urteil von 1980 und der Streit bis heute

1980 bestätigte der Oberste Gerichtshof, dass das Gesetz von 1877 eine Enteignung war; den Marktwert der Black Hills vom 28. Februar 1877 hatte die Indian Claims Commission auf 17,1 Millionen Dollar festgesetzt. Das Court of Claims, ein Bundesgericht für Ansprüche gegen die USA, sprach dazu 5 Prozent Zinsen im Jahr seit 1877 zu.[2] Die Kommission bewertete außerdem das Gold, das Goldsucher vor dem Gesetz von 1877 unrechtmäßig abgebaut hatten, mit 450.000 Dollar im Boden. Das Court of Claims rechnete es nicht als Enteignung, deshalb gab es darauf keine Zinsen.[2]

Laut PBS lag die Entschädigung 2011 für neun Nationen der Sioux beim Finanzministerium und war auf mehr als eine Milliarde Dollar angewachsen. Die Nationen hatten das Geld nach PBS nicht angenommen. Der Anwalt Mario Gonzalez, Oglala Sioux, nannte die Black Hills im Beitrag das spirituelle Zentrum der Sioux und hoffte auf einen Vorschlag an den Kongress, der ihnen gemeinsames Eigentum an mehr als einer Million Acres Bundesland in den Black Hills bringen sollte.[13] Theresa Two Bulls, frühere Präsidentin der Oglala Sioux, sagt im Beitrag, mit der Annahme des Geldes verlöre die Nation die Vertragspflichten der Regierung für das genommene Land, "unser Gold" und die übrigen Bodenschätze der Black Hills.[13] Die Standing Rock Sioux Tribe erklärt, ihre Rechte aus den Verträgen von 1851 und 1868 gälten heute wie am Tag der Unterzeichnung.[12] Der Streit um die Black Hills ist laut den National Archives bis heute nicht beigelegt.[1]

Zeitleiste

Zeitleiste: Goldrausch in den Black Hills
  1. 29.04.1868Der Vertrag von Fort Laramie spricht die Black Hills als Teil der Großen Sioux-Reservation den Lakota und ihren Verbündeten zu.[1] Verträge von Fort Laramie
  2. 02.07.1874Die Expedition unter Custer bricht mit fast 1.000 Soldaten und Fuhrleuten von Fort Abraham Lincoln auf.[2]
  3. 09.08.1874Der Scout Charley Reynolds meldet in Fort Laramie den Goldfund in den Black Hills.[5]
  4. 11.08.1874Die New York Daily Tribune berichtet unter der Schlagzeile "New Gold Country".[5]
  5. 23.12.1874Die Gordon Party aus Sioux City erreicht den French Creek und baut eine Palisade.[5, 8]
  6. 1875Eine Expedition unter R. I. Dodge und W. P. Jenney prüft die Goldvorkommen.[6, 7]
  7. 1875Die Allison-Kommission will die Black Hills kaufen; die Verhandlungen scheitern.[2]
  8. November 1875Frank Bryant steckt am Whitewood Creek seinen Discovery Claim ab.[10]
  9. 09.11.1875Sheridan berichtet, Präsident Grant habe entschieden, die Armee solle die Bergleute nicht mehr aufhalten.[2]
  10. April 1876Moses und Fred Manuel stecken mit zwei Partnern bei Lead den Claim Homestake ab.[4]
  11. 26.04.1876Gründung von Deadwood laut South Dakota State Historical Society.[4] Deadwood
  12. 08.06.1876In Deadwood erscheint die erste Zeitung, The Black Hills Pioneer.[10] Deadwood
  13. 26.08.1876J. J. Williams und andere legen das Stadtgebiet von Deadwood an.[10] Deadwood
  14. 1877George Hearst und seine Partner kaufen die Homestake.[4]
  15. 28.02.1877Der Kongress nimmt die Black Hills per Gesetz aus der Großen Sioux-Reservation.[2] Black Hills
  16. 30.06.1980Der Oberste Gerichtshof bestätigt, dass die Black Hills 1877 enteignet wurden.[2]
  17. 14.12.2001Die letzte Tonne Golderz verlässt die Homestake-Grube.[4]

Erinnerung heute

Im Custer State Park steht am French Creek die Gordon Stockade, die dritte Nachbildung der Palisade an ihrem ursprünglichen Platz. Die erste bauten Bürger von Custer 1925, 1941 errichtete das Civilian Conservation Corps sie neu; Tafeln erzählen von der Besetzung im Winter 1874 bis 1875 ohne Recht.[8] Horatio Ross lebte 30 Jahre in Custer; nach dem South Dakota Public Broadcasting verdiente er am Ende vor allem damit, Besuchern die Stelle seines Fundes zu zeigen. Er starb am 14. Mai 1904.[9]

Wie der Krieg um die Black Hills verlief, steht auf der Seite Der Große Sioux-Krieg, die anderen Goldräusche vergleicht die Seite Die Goldräusche im Wilden Westen. Deadwood ist als Deadwood Historic District eine National Historic Landmark; der Kern der Stadt stammt aus der Zeit nach dem Feuer von 1879.[10] In der alten Homestake-Grube in Lead forscht heute das Sanford Underground Research Facility, und sein Besucherzentrum erzählt die Geschichte der Grube.[11]

Nachgebaute Palisade aus senkrechten, angespitzten Kiefernstämmen mit einer kleinen Blockhütte darin, auf einer Wiese an einem Bach zwischen Ponderosa-Kiefern, Licht der späten Nachmittagssonne
Palisade aus Kiefernstämmen am Bach, nachempfunden. Im Winter 1874 bis 1875 baute die Gordon Party am French Creek eine solche Befestigung. Bild: KI-generiert

Wo fand der Goldrausch statt?

Gold wurde 1874 am French Creek bei der heutigen Stadt Custer im Süden der Black Hills gefunden; Deadwood und Lead liegen im Norden des Gebirges.[9, 10, 16]

Karte: Goldrausch in den Black Hills125° W120° W115° W110° W105° W100° W95° W90° W25° N30° N35° N40° N45° N50° N1Goldrausch in den Black Hills2Deadwood34Verträge von Fort Laramie5Schlacht am Little Bighorn
Karte: Goldrausch in den Black Hills
  1. 1Goldrausch in den Black Hills (Custer, South Dakota, nahe der Fundstelle am French Creek) 43,77° N, 103,60° W[16]
  2. 2Deadwood (Deadwood, South Dakota) 44,38° N, 103,73° W[18]
  3. 3Black Hills (Black Elk Peak, höchster Gipfel der Black Hills, South Dakota) 43,87° N, 103,53° W[19]
  4. 4Verträge von Fort Laramie (Gedenktafeln zum Vertragsort von 1851 bei Henry, Nebraska) 41,97° N, 104,01° W[20]
  5. 5Schlacht am Little Bighorn (Little Bighorn Battlefield National Monument) 45,57° N, 107,43° W[21]
Umrisse: Natural Earth (gemeinfrei). Eigene Darstellung ohne Kartendienst.

Mythos und Wahrheit

Der Goldrausch in den Black Hills im Film

Im Film

Häufige Fragen

Wann war der Goldrausch in den Black Hills?

Gefunden wurde das Gold im Sommer 1874 während der Expedition unter George Armstrong Custer. Der große Ansturm folgte 1875 und 1876, nachdem die Armee die Goldsucher nicht mehr fernhielt. Das leicht gewinnbare Seifengold war Ende der 1870er Jahre erschöpft; danach übernahm der Bergbau im Fels, vor allem die Homestake-Grube in Lead.

Wer fand das erste Gold in den Black Hills?

Die South Dakota State Historical Society nennt den Goldsucher Horatio N. Ross, der mit Custers Expedition reiste und am French Creek Gold fand. Der National Park Service schreibt den Fund Geologen der Expedition zu. Custer selbst meldete den Fund, entdeckt hat er ihn nicht.

Warum durften die Goldsucher nicht in die Black Hills?

Der Vertrag von Fort Laramie vom 29. April 1868 sprach die Black Hills als Teil der Großen Sioux-Reservation den Lakota und ihren Verbündeten zur ausschließlichen Nutzung zu und verbot allen anderen, das Gebiet zu betreten oder dort zu siedeln. Für eine Abtretung verlangte er die Unterschrift von drei Vierteln der erwachsenen Männer.

Wann wurde Deadwood gegründet?

Die South Dakota State Historical Society nennt den 26. April 1876. Nach der Nominierung als National Historic Landmark entstand das Lager im Frühjahr 1876, und das Stadtgebiet legten J. J. Williams und andere am 26. August 1876 an. Mehr steht auf der Seite Deadwood.

Was ist die Homestake-Grube?

Eine Goldgrube in Lead, die Moses und Fred Manuel mit zwei Partnern im April 1876 absteckten und 1877 an George Hearst und seine Partner verkauften. Nach dem National Park Service wurde sie die größte und ergiebigste Goldgrube der westlichen Halbkugel; von 1876 bis 2001 förderte sie laut Sanford Underground Research Facility mehr als 40 Millionen Unzen Gold.

Wie verloren die Lakota die Black Hills?

Nach dem Goldfund versuchte die Regierung 1875, die Black Hills zu kaufen, die Lakota lehnten den gebotenen Preis ab. Eine Vereinbarung von 1876 unterschrieben nur 10 Prozent der erwachsenen Männer, trotzdem setzte der Kongress sie am 28. Februar 1877 als Gesetz in Kraft. 1980 sah der Oberste Gerichtshof darin eine Enteignung.

Warum nehmen die Lakota das Geld für die Black Hills nicht an?

Der Anwalt Mario Gonzalez nennt die Black Hills im Beitrag von PBS das spirituelle Zentrum der Sioux, und die Nationen wollen ihr Land zurück. Die Entschädigung aus dem Urteil von 1980 lag 2011 beim Finanzministerium und war auf mehr als eine Milliarde Dollar angewachsen.

Quellen

  1. Gesetz und Vertrag Treaty of Fort Laramie (1868), Milestone Documents, mit Abschrift des Vertrags vom 29.04.1868. National Archives. Stand 30.06.2025. abgerufen am 25.10.2026
  2. Primärquelle United States v. Sioux Nation of Indians, 448 U.S. 371 (1980). Supreme Court of the United States, United States Reports (Library of Congress). Stand 30.06.1980. abgerufen am 25.10.2026
  3. Amtliche Stelle Story of the Battle. National Park Service, Little Bighorn Battlefield National Monument. Stand 23.04.2025. abgerufen am 25.10.2026
  4. Museum Mining in South Dakota, Education Kit. South Dakota State Historical Society. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
  5. Fachaufsatz Philip S. Hall: The Ephemeral Chamberlain Road. A Freight Trail to the Black Hills, South Dakota History 26, Nr. 1. South Dakota State Historical Society. Stand 1996. abgerufen am 25.10.2026
  6. Archiv Custer's Map. North Dakota History, Unit 1, Set 2: Mapping the Land and its People. State Historical Society of North Dakota. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
  7. Amtliche Stelle Fort Laramie National Monument, Historical Handbook Number Twenty, Abschnitt The Fight for the Black Hills. National Park Service. Stand 1954. abgerufen am 25.10.2026
  8. Amtliche Stelle Historical Sights throughout Custer State Park. South Dakota Game, Fish and Parks, Custer State Park. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
  9. Presse Brian Gevik: Horatio Ross and His Black Hills Gold Find. South Dakota Public Broadcasting. Stand 14.12.2015. abgerufen am 25.10.2026
  10. Amtliche Stelle National Register of Historic Places Inventory, Nomination Form: Deadwood Historic District (National Historic Landmark), mit Nachtrag zur Abgrenzung. National Park Service, Historic Sites Survey (Stephen Lissandrello). Stand 1976. abgerufen am 25.10.2026
  11. Amtliche Stelle Homestake and Lead history, Sanford Lab Homestake Visitor Center. Sanford Underground Research Facility. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
  12. Tribal Nation History. Standing Rock Sioux Tribe. Stand 23.09.2021. abgerufen am 25.10.2026
  13. Presse For Great Sioux Nation, Black Hills Can't Be Bought for $1.3 Billion. PBS NewsHour. Stand 24.08.2011. abgerufen am 25.10.2026
  14. Amtliche Stelle Sitting Bull. National Park Service, Little Bighorn Battlefield National Monument. Stand 23.04.2025. abgerufen am 25.10.2026
  15. Amtliche Stelle Fighting for the Black Hills: Understanding Indigenous Perspectives on the Great Sioux War of 1876-1877. National Park Service, American Battlefield Protection Program. Stand 26.07.2023. abgerufen am 25.10.2026
  16. Nachschlagewerk Ronald James: Comstock Mining District. Online Nevada Encyclopedia, Nevada Humanities. Stand 20.04.2009. abgerufen am 25.10.2026
  17. Nachschlagewerk Lesley Wischmann: Separate Lands for Separate Tribes. The Horse Creek Treaty of 1851. WyoHistory.org, Wyoming State Historical Society. Stand 08.11.2014. abgerufen am 24.10.2026
  18. Amtliche Stelle Directions. National Park Service, Little Bighorn Battlefield National Monument. Stand 03.07.2025. abgerufen am 27.10.2026

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