WesternListe
Die besten Western-Romane
Kurz erklärt Als beste Western-Romane nennt diese Liste Bücher mit belegter Auszeichnung oder Verfilmung. Lonesome Dove von Larry McMurtry bekam 1986 den Pulitzerpreis für Belletristik (Fiction), vor ihm schon The Way West von A. B. Guthrie Jr. und Angle of Repose von Wallace Stegner. Dazu kommen Klassiker wie The Virginian von Owen Wister (1902) und die Romane hinter Filmen wie Shane, True Grit und Der mit dem Wolf tanzt.

Welche Romane stehen auf der Liste?
Die Auswahl folgt drei Maßstäben, die sich nachprüfen lassen. Der erste ist der Pulitzerpreis für Belletristik (Fiction). Die Pulitzer Prizes vergeben ihn für herausragende erzählende Literatur eines amerikanischen Autors, möglichst über das Leben in Amerika. Aus der Liste der Preisträger seit 1948 nimmt diese Seite fünf Romane auf, die vom Westen der USA erzählen.[4]
Der zweite Maßstab sind die Western Writers of America (WWA), eine Vereinigung von Autorinnen und Autoren, die 1953 gegründet wurde.[41] Seit 1953 vergibt sie die Spur Awards für Texte über den amerikanischen Westen.[1] Ihre höchste Ehrung ist der Owen Wister Award, der bis 1990 Saddleman Award hieß, und ihre Ruhmeshalle, die Western Writers Hall of Fame, ist in der McCracken Research Library in Cody in Wyoming untergebracht.[2, 3] Der dritte Maßstab sind die Romane hinter Western, die auf dieser Website eine eigene Filmseite haben; als Beleg dient der AFI Catalog des American Film Institute oder das Lexikon des internationalen Films.[13, 18]
Eine eigene Rangfolge stellt die Liste nicht auf. Innerhalb der Abschnitte stehen die Romane meist in der Reihenfolge ihres Erscheinens.
Klassiker aus dem 19. Jahrhundert und von 1902
Lederstrumpf (1823 bis 1841)
Am bekanntesten ist James Fenimore Cooper nach Britannica für seine Lederstrumpf-Romane (Leatherstocking Tales), fünf Bücher über den Waldläufer Natty Bumppo, der auch Hawkeye heißt. Die Reihe besteht aus The Pioneers (1823), The Last of the Mohicans (1826), The Prairie (1827), The Pathfinder (1840) und The Deerslayer (1841). Sie erzählt vom Leben im Grenzland zwischen indigenen Völkern und weißen Siedlern, vor allem im 18. Jahrhundert im heutigen Staat New York.[8] Den Letzten Mohikaner stellt Project Gutenberg kostenlos bereit.[32] Welche Reihenfolge die Romane nach der Handlung haben, zeigt die Seite Lederstrumpf. Die Abenteuerromane von Karl May stellt die Seite Die Karl-May-Bücher in Reihenfolge vor.
Malaeska und Seth Jones: die ersten Dime Novels (1860)
1860 tauchte nach der Library of Congress ein neues Phänomen auf dem Buchmarkt auf: Unterhaltungsromane in einer festen Reihe zu einem festen, niedrigen Preis. Die frühen Dime Novels steckten in orangefarbenen Umschlägen und erzählten patriotisch, oft nationalistisch von Begegnungen zwischen indigenen Menschen und Siedlern im Hinterland. Über Pflichtexemplare des Urheberrechts sammelte die Bibliothek fast 40.000 Titel.[5] Die Nummer 1 von Beadle's Dime Novels war Malaeska von Ann S. Stephens; die New York Tribune kündigte das Heft mit 128 Seiten für Samstag, den 9. Juni 1860, an.[7] Am 2. Oktober 1860 folgte Seth Jones von Edward S. Ellis. Für dieses Heft warb der Verlag mit Plakaten und Aufschriften, die überall fragten: "Who is Seth Jones?"[7]
The Virginian (1902)
Owen Wister (1860 bis 1938) gilt den Western Writers of America als "Vater" der Westerngeschichte, und ihr höchster Preis trägt seinen Namen.[2] The Virginian erschien 1902 bei Macmillan in New York. Wister widmete den Roman seinem Freund aus Studienzeiten in Harvard, Theodore Roosevelt. Nach der Library of Congress legte das Buch viele Regeln des Westerns fest. Es wurde ein Bestseller, in viele Sprachen übersetzt, viermal verfilmt und regte Western im Radio und im Fernsehen an.[5]
Die Hauptfigur ist ein Cowboy, den alle nur "the Virginian" nennen. Er arbeitet nach Britannica in den späten 1870er und den 1880er Jahren als Vormann auf einer Rinderranch im Wyoming-Territorium. Gewalt gehört zu seinem Ehrenkodex und gefährdet seine Liebe zu einer Lehrerin aus dem Osten. Das Duell am Schluss nennt Britannica den ersten Showdown der Literatur, und von hier stammt der Satz "When you call me that, smile!", sinngemäß: Wer mich so nennt, soll dabei lächeln.[6] Project Gutenberg stellt den Roman kostenlos zum Lesen bereit.[31]

Western-Romane mit Pulitzerpreis
| Preisjahr | Roman | Autor | Verlag |
|---|---|---|---|
| 1950 | The Way West | A. B. Guthrie | Sloane[4] |
| 1959 | The Travels of Jaimie McPheeters | Robert Lewis Taylor | Doubleday[4] |
| 1969 | House Made of Dawn | N. Scott Momaday | Harper[4] |
| 1972 | Angle of Repose | Wallace Stegner | Doubleday[4] |
| 1986 | Lonesome Dove | Larry McMurtry | Simon & Schuster[4] |
The Way West (1949)
A. B. Guthrie Jr. kam nach Britannica am 13. Januar 1901 in Bedford in Indiana zur Welt, wuchs in Montana auf und starb am 26. April 1991 in Choteau in Montana. Seine drei bekanntesten Romane, oft als Trilogie geführt, sind The Big Sky (1947), The Way West (1949) und These Thousand Hills (1956). Sie erzählen von Amerikanern, die sich am oberen Missouri und am Columbia ansiedelten. Britannica hebt hervor, dass Guthrie dabei ohne Heldenmythos auskommt und die wirklichen Nöte von Menschen und Familien ernst nimmt.[9] Für The Way West bekam er 1950 den Pulitzerpreis.[4] Danach schrieb Guthrie in Hollywood Drehbücher, darunter das zu Mein großer Freund Shane von 1953.[9]
House Made of Dawn (1968)
N. Scott Momaday (1934 bis 2024) schrieb nach Britannica über sein Erbe als Kiowa. Mit House Made of Dawn gewann er 1969 als erster indigener Autor den Pulitzerpreis für Belletristik.[11] Die Western Writers of America nennen als Geburtsort das Krankenhaus für Kiowa und Comanche in Lawton in Oklahoma und seinen Kiowa-Namen Tsoai-talee (Rock-Tree-Boy); der Roman erschien 1968 bei Harper & Row.[2] Er erzählt nach Britannica aus mehreren Blickwinkeln von einem jungen Mann, der nach seinem Dienst in der US-Armee nach Hause zurückkehrt.[11] 2010 bekam Momaday den Owen Wister Award, in die Hall of Fame kam er 2015.[2, 3]
Angle of Repose (1971)
Wallace Stegner (18. Februar 1909 bis 13. April 1993) schrieb nach Britannica Romane und Geschichtsbücher, die meist im Westen der USA spielen. Für Angle of Repose von 1971 bekam er den Pulitzerpreis.[10] Der Roman erzählt zwei Geschichten: In der Rahmenhandlung muss sich ein körperlich behinderter Historiker namens Lyman Ward, den seine Frau verlassen hat, mit der Gegenkultur der 1960er Jahre auseinandersetzen. Im Hauptteil schildert Ward, wie seine Großeltern im 19. Jahrhundert durch die Bergbausiedlungen des Westens zogen.[10] Die Pulitzer Prizes führen den Preis unter dem Jahr 1972, erschienen ist das Buch bei Doubleday.[4]
Lonesome Dove (1985)
Larry McMurtry wurde nach dem Handbook of Texas am 3. Juni 1936 in Wichita Falls in Texas geboren und starb am 25. März 2021. 1986 gewann sein Roman Lonesome Dove den Pulitzerpreis für Belletristik, insgesamt wurden mehr als vier Millionen Exemplare verkauft.[12] Erschienen ist das Buch bei Simon & Schuster.[4] Bill Wittliff machte daraus eine vierteilige Miniserie, die 1989 lief.[12] Mehr zu Handlung, Vorbildern und Verfilmung steht auf der Seite Lonesome Dove.
Ohne eigene Besprechung bleibt The Travels of Jaimie McPheeters von Robert Lewis Taylor, das 1959 den Pulitzerpreis erhielt.[4]

Romane von Autoren der Western Writers of America
Hondo (1953) und die Sackett-Saga von Louis L'Amour
Louis L'Amour (1908 bis 1988) aus Jamestown in North Dakota war nach den Western Writers of America vielleicht der bekannteste Name unter den Western-Autoren. Er schrieb weit über 100 Romane und wurde zum meistverkauften Western-Autor aller Zeiten.[2] Seine Laufbahn sicherten der Roman Hondo von 1953, der auf dem Drehbuch zu seiner Erzählung "The Gift of Cochise" beruht, und der Film mit John Wayne danach. Die WWA nennen außerdem Sitka (1957), Shalako (1962), Down the Long Hills (1968) und die 16 Bücher der Sackett-Saga.[2] 1981 bekam L'Amour den Saddleman Award, 1984 die Presidential Medal of Freedom.[2]
The Time It Never Rained und andere Romane von Elmer Kelton
Elmer Kelton, 1926 im Andrews County in Texas geboren, schrieb über Texas und Texaner. Siebenmal gewann er den Spur Award.[2] Drei seiner Bücher, The Day the Cowboys Quit, The Time It Never Rained und The Good Old Boys, gelten nach den WWA als einige der besten Western-Romane überhaupt, und ihre Mitglieder wählten ihn zum besten Western-Autor aller Zeiten.[2] Seinen ersten von mehr als fünfzig Romanen, Hot Iron, veröffentlichte er 1956. Den Saddleman Award bekam er 1977, in die Hall of Fame kam er 2015.[2, 3]
Die Longmire-Romane von Craig Johnson
Für The Longmire Defense, erschienen bei Viking, bekam Craig Johnson den Spur Award 2024 in der Sparte zeitgenössischer Western-Roman (Best Western Contemporary Novel).[30] 2025 erhielt er den Owen Wister Award und kam in die Western Writers Hall of Fame.[2, 3] Über Sheriff Walt Longmire und die gleichnamige Fernsehserie informiert die Seite Longmire.
Romane, nach denen bekannte Western entstanden
| Roman | Autor | Erschienen | Film |
|---|---|---|---|
| Shane | Jack Schaefer | Boston 1949 | Mein großer Freund Shane (1953)[14] |
| The Searchers | Alan Le May | New York 1954 | Der schwarze Falke (1956)[13] |
| Little Big Man | Thomas Berger | New York 1964 | Little Big Man (1970)[15] |
| True Grit | Charles Portis | New York 1968 | True Grit (2010)[17] |
| Gone to Texas | Forrest Carter | New York 1973 | Der Texaner (1976)[16] |
| The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford | Ron Hansen | New York 1983 | Die Ermordung des Jesse James (2007)[20] |
| Dances with Wolves | Michael Blake | New York 1988 | Der mit dem Wolf tanzt (1990)[19] |
| No Country for Old Men | Cormac McCarthy | New York 2005 | No Country for Old Men (2007)[21] |
Shane (1949)
Jack Schaefer (1907 bis 1991) stammte aus Cleveland in Ohio, studierte am Oberlin College und war von Beruf Journalist und Redakteur. Die Western Writers of America verbinden seinen Namen für immer mit Shane, einer Kurzgeschichte, die er zum kurzen Roman ausbaute. Von seinen anderen Romanen nennen sie The Canyon (1953), seinen eigenen Liebling, und Monte Walsh.[2] Nach dem AFI Catalog erschien Shane 1949 in Boston, und im November 1949 erwarb Paramount den Roman.[14] Daraus wurde Mein großer Freund Shane. 2005 kam Schaefer in die Western Writers Hall of Fame.[3]
The Searchers (1954)
Alan Le Mays Roman The Searchers erschien nach dem AFI Catalog vom 6. November bis 3. Dezember 1954 unter dem Titel The Avenging Texans als Fortsetzungsroman in der Saturday Evening Post und wurde ein Bestseller.[13] Als Buch kam er 1954 in New York heraus. John Ford verfilmte ihn als Der schwarze Falke.[13] Welcher historische Fall hinter der Geschichte steht, erklärt die Seite Western nach wahren Begebenheiten.
Mackenna's Gold von Will Henry
Henry Wilson Allen schrieb unter den Namen Will Henry, den er bevorzugte, und Clay Fisher von 1950 bis zu seinem Tod 1991 fünfzig Romane.[2] Nach seinen Büchern entstanden unter anderem die Filme Mackenna's Gold, Yellowstone Kelly und Tom Horn. Als bekannteste Bücher führen die WWA unter anderem Santa Fe Passage, Who Rides With Wyatt, Alias Butch Cassidy, From Where the Sun Now Stands und Chiricahua.[2] 1961 bekam er als Erster den Saddleman Award, 2005 kam er in die Hall of Fame.[2, 3]
Little Big Man (1964)
Thomas Bergers Roman Little Big Man erschien nach dem AFI Catalog 1964 in New York. Im Juni 1965 meldete das Branchenblatt Daily Variety, der Schauspieler Tom Laughlin wolle die Filmrechte kaufen. Wenige Wochen später sicherte sie sich der Regisseur Arthur Penn.[15] Sein Film Little Big Man kam im Dezember 1970 in New York und Los Angeles in die Kinos.[15]
True Grit (1968)
Charles Portis schrieb True Grit nach dem AFI Catalog als seinen zweiten von fünf Romanen. Er war in Arkansas geboren und aufgewachsen, wo der Roman spielt. Das Buch erschien 1968 in New York und wurde ein Bestseller; gekürzt lief es vorher in Fortsetzungen in den Heften der Saturday Evening Post vom Mai und Juni 1968.[17] Auf Deutsch heißt der Roman Die mutige Mattie.[18] Henry Hathaway verfilmte ihn zuerst mit John Wayne, 2010 folgte True Grit von Joel und Ethan Coen.[17, 18]
Gone to Texas (1973)
Den Roman Gone to Texas von Forrest Carter führt der AFI Catalog mit New York 1973 als Vorlage von Der Texaner. Am 1. Juli 1975 meldete der Hollywood Reporter laut AFI, Clint Eastwood werde die Hauptrolle spielen, und der Film solle zur 200-Jahr-Feier der USA erscheinen.[16] Wer hinter dem Namen Forrest Carter stand, erklärt die Seite Der Texaner.
The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford (1983)
Ron Hansens Roman erschien nach dem AFI Catalog 1983 in New York.[20] Das Lexikon des internationalen Films führt ihn mit dem deutschen Titel Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford.[34] Andrew Dominik machte daraus 2007 den Film Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford über die letzten Monate von Jesse James.[34]
Dances with Wolves (1988)
Michael Blake verkaufte seinen Roman nach dem AFI Catalog für 6.500 Dollar an den Verlag Fawcett. Kevin Costner sicherte sich die Filmrechte schon vor dem Erscheinen und holte Blake nach Los Angeles, damit er das Drehbuch schrieb; 1988 erschien das Buch.[19] Regie beim Film Der mit dem Wolf tanzt von 1990 führte Costner selbst.[39]
No Country for Old Men (2005)
Cormac McCarthy wurde nach Britannica am 20. Juli 1933 in Providence in Rhode Island geboren und starb am 13. Juni 2023 in Santa Fe in New Mexico. Britannica nennt Blood Meridian (1985) eine Erzählung aus dem Grenzland über Gut und Böse, die zuerst kaum Käufer fand. In The Border Trilogy (1992 bis 1998) habe McCarthy die Mythen des amerikanischen Westens neu geschrieben und infrage gestellt.[23] No Country for Old Men erschien 2005 in New York. Den Titel hat der Roman aus der ersten Zeile des Gedichts Sailing to Byzantium von William Butler Yeats.[21] Auf Deutsch heißt er Kein Land für alte Männer, verfilmt haben ihn Joel und Ethan Coen: No Country for Old Men.[22]
The Revenant von Michael Punke
Der Film The Revenant über den Trapper Hugh Glass beruht nach dem Lexikon des internationalen Films auf dem Roman The Revenant von Michael Punke.[27] Was an der Geschichte von Glass belegt ist, steht auf der Filmseite.
The Sisters Brothers (2011)
Patrick deWitts Roman erschien nach den Booker Prizes am 26. April 2011 bei Granta Books und kam im selben Jahr auf die Shortlist des Man Booker Prize. Die Booker Prizes beschreiben ihn als dunkel-komischen, schrägen Western.[24] Er spielt 1851: Die Brüder Eli und Charlie Sisters reiten von Oregon nach Kalifornien, um einen Mann namens Hermann Kermit Warm zu töten. Warm ist ein Erfinder, der eine Formel gefunden hat, die sie alle reich machen könnte.[24] Auf Deutsch heißt das Buch Die Sisters Brothers.[33] Jacques Audiard verfilmte es 2018 als The Sisters Brothers.[33]
News of the World (2016)
Paulette Jiles' Roman erschien 2016 bei William Morrow und HarperCollins und kam im selben Jahr in die Endrunde des National Book Award für Belletristik.[25] Er spielt 1870 im Norden von Texas. Captain Jefferson Kyle Kidd zieht von Ort zu Ort und liest aus den neuesten Zeitungen vor. In Wichita Falls soll er ein zehnjähriges Mädchen, das bei den Kiowa gelebt hat, zu ihren Verwandten bei San Antonio bringen, 400 Meilen weiter südlich; das Mädchen sieht sich selbst inzwischen als Kiowa.[25] Beim Spur Award 2017 gehörte der Roman zu den Finalisten in der Sparte traditioneller Western-Roman.[29] Paul Greengrass verfilmte ihn 2020 als Neues aus der Welt.[37]
The Power of the Dog von Thomas Savage
Thomas Savage wuchs nach einem Artikel des Dillon Tribune, den die University of Montana Western veröffentlicht, als Rancher in Horse Prairie in Montana auf und schrieb in 44 Jahren 13 Bücher. The Power of the Dog ist sein bekanntester Roman. Auf die Filmrechte wurden seit 1967 acht- bis zehnmal Optionen erworben, sagt sein Biograf Alan Weltzien.[26] Den Film The Power of the Dog von Jane Campion nennt Weltzien dem Geist des Romans sehr treu.[26]
Auch ein Sachbuch wurde zur Vorlage eines Western: Killers of the Flower Moon: The Osage Murders and the Birth of the FBI von David Grann, erschienen bei Doubleday. Es gewann den Spur Award 2018 in der Sparte historisches Sachbuch.[28] Die Verbrechen selbst behandelt die Seite Die Osage-Morde. Martin Scorsese verfilmte das Buch 2023 als Killers of the Flower Moon.[38]

Welche Western beruhen auf Kurzgeschichten?
Dorothy M. Johnson (1905 bis 1984) schrieb nach den Western Writers of America vier Kurzgeschichten, die zu den besten des Genres zählen: The Man Who Shot Liberty Valance, Lost Sister, A Man Called Horse und The Hanging Tree. Drei davon wurden verfilmt.[2] Den Film nach der ersten Geschichte drehte John Ford: Der Mann, der Liberty Valance erschoss.[36, 40]
Elmore Leonard begann nach den WWA mit Westerngeschichten für Groschenmagazine. Seinen ersten Roman, The Bounty Hunters, brachte Houghton Mifflin 1953 heraus, später folgte unter anderem Hombre. Seine Kurzgeschichte Three Ten to Yuma wurde 1957 mit Glenn Ford und Van Heflin verfilmt.[2] Das Lexikon des internationalen Films führt Todeszug nach Yuma als Neuverfilmung nach derselben Kurzgeschichte von Leonard.[35]
Weitere Seiten zu Büchern und Filmen
- Dime Novels: die Groschenhefte des Westens
- Lederstrumpf von James Fenimore Cooper und Die Karl-May-Bücher in Reihenfolge
- Western-Comics
- Die besten Western aller Zeiten und Western nach wahren Begebenheiten
Alle Romane und Reihen auf dieser Website
Häufige Fragen
Welcher Western-Roman gilt als der beste?
Eine allgemein gültige Rangfolge gibt es nicht. Den Pulitzerpreis für Belletristik (Fiction) bekamen unter anderem Lonesome Dove (1986) und Angle of Repose (1972). Die Mitglieder der Western Writers of America wählten Elmer Kelton zum besten Western-Autor aller Zeiten.
Welche Western-Romane haben den Pulitzerpreis gewonnen?
Seit 1948 unter anderem The Way West von A. B. Guthrie (1950), The Travels of Jaimie McPheeters von Robert Lewis Taylor (1959), House Made of Dawn von N. Scott Momaday (1969), Angle of Repose von Wallace Stegner (1972) und Lonesome Dove von Larry McMurtry (1986).
Was gilt als erster Western-Roman?
Für die Library of Congress legte The Virginian von Owen Wister (1902) viele Regeln des Westerns fest. Die Western Writers of America sehen in Wister den Vater der Westerngeschichte. Abenteuer aus dem Grenzland schrieb schon James Fenimore Cooper ab 1823 in seinen Lederstrumpf-Romanen.
Welcher Autor hat die meisten Western geschrieben?
Eine Rangliste nach Titeln gibt es nicht. Die Western Writers of America nennen eine kleine Gruppe von Autoren mit 100 und mehr Büchern, darunter Max Brand, Louis L'Amour, Nelson Nye und Lauran Paine. L'Amour schrieb weit über 100 Romane und wurde zum meistverkauften Western-Autor aller Zeiten.
Welche Western-Romane wurden verfilmt?
Unter anderem The Searchers (Der schwarze Falke), Shane, Little Big Man, True Grit, Gone to Texas (Der Texaner), Dances with Wolves, No Country for Old Men, The Sisters Brothers, News of the World und The Power of the Dog. Lonesome Dove wurde 1989 eine Miniserie.
Wo kann man Western-Romane kostenlos lesen?
Project Gutenberg stellt ältere Romane als kostenlose E-Books zum Lesen und Herunterladen bereit, etwa The Virginian von Owen Wister und The Last of the Mohicans von James Fenimore Cooper.
Was ist der Spur Award?
Der Spur Award ist der Preis der Western Writers of America für Texte über den amerikanischen Westen. Sie vergeben ihn seit 1953 in vielen Sparten, vom historischen Roman bis zum Drehbuch.
Quellen
- Spur Awards. Western Writers of America. Stand 05.10.2026. abgerufen am 27.10.2026
- Owen Wister Award (mit den Geehrten seit 1961). Western Writers of America. Stand 14.06.2026. abgerufen am 27.10.2026
- Western Writers Hall of Fame. Western Writers of America. Stand 30.07.2026. abgerufen am 27.10.2026
- Prize Winners by Category: Fiction. The Pulitzer Prizes. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Amtliche Stelle Imagination Gallery B, Ausstellung American Treasures of the Library of Congress. Library of Congress. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk The Virginian (Roman von Owen Wister). Encyclopaedia Britannica. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Fachbuch Albert Johannsen: The House of Beadle and Adams and its Dime and Nickel Novels, Kapitel VI: The Year 1860. Northern Illinois University Libraries, House of Beadle and Adams Online (Text University of Oklahoma Press). Stand 1950. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk James Fenimore Cooper (George G. Dekker). Encyclopaedia Britannica. Stand 11.09.2026. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk A. B. Guthrie, Jr.. Encyclopaedia Britannica. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk Wallace Stegner. Encyclopaedia Britannica. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk N. Scott Momaday. Encyclopaedia Britannica. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk Robert J. Duncan: McMurtry, Larry Jeff. Texas State Historical Association, Handbook of Texas Online. Stand überarbeitet 12.12.2023. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank The Searchers (1956), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Shane (1953), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Little Big Man (1970), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank The Outlaw Josey Wales (1976), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank True Grit (2010), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank True Grit, Lexikon des internationalen Films, mit Kritik von Jörg Gerle. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 29.11.2021. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Dances with Wolves (1990), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford (2007), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank No Country for Old Men (2007), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank No Country for Old Men, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 28.06.2019. abgerufen am 27.10.2026
- Nachschlagewerk Cormac McCarthy. Encyclopaedia Britannica. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- The Sisters Brothers, Patrick deWitt. The Booker Prizes. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- News of the World, Paulette Jiles, Finalist der National Book Awards 2016, Fiction. National Book Foundation. Stand 2016. abgerufen am 27.10.2026
- Presse Most Famous Book by Local Author Coming to the Big Screen (Casey S. Elliott, zuerst im Dillon Tribune vom 17.11.2021). University of Montana Western. Stand 18.11.2021. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank The Revenant: Der Rückkehrer, Lexikon des internationalen Films, mit Kritik von Kathrin Häger. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 25.02.2026. abgerufen am 27.10.2026
- 2018 Winners (Spur Awards). Western Writers of America. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- 2017 Winners (Spur Awards). Western Writers of America. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- 2024 Winners (Spur Awards). Western Writers of America. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Primärquelle Owen Wister: The Virginian, A Horseman of the Plains (eBook 1298). Project Gutenberg. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- Primärquelle James Fenimore Cooper: The Last of the Mohicans; A narrative of 1757 (eBook 940). Project Gutenberg. Stand 05.02.2006. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank The Sisters Brothers, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand 22.01.2020. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (USA 2007). filmdienst.de, Lexikon des internationalen Films. Stand Aktualisiert am 29.09.2022. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Todeszug nach Yuma, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 22.05.2012. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Der Mann, der Liberty Valance erschoß, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 29.01.2023. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Neues aus der Welt, Lexikon des internationalen Films, Kritik von Sofia Glasl. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 10.02.2021. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Killers of the Flower Moon, Lexikon des internationalen Films (mit Kritik von Philipp Stadelmaier). filmdienst.de. Stand Veröffentlicht am 18.10.2023. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank Der mit dem Wolf tanzt, Lexikon des internationalen Films. filmdienst.de. Stand Aktualisiert am 24.09.2026. abgerufen am 27.10.2026
- Filmdatenbank The Man Who Shot Liberty Valance (1962), AFI Catalog of Feature Films. American Film Institute. Stand ohne Datum. abgerufen am 27.10.2026
- About Us. Western Writers of America. Stand 21.06.2026. abgerufen am 27.10.2026
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