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Gesetze und Verträge, die den Westen formten

Kurz erklärt Gesetze des Kongresses und Verträge regelten, wie die USA im Westen Land erwarben, verteilten und besiedelten. Dazu gehören Landkäufe wie der Louisiana Purchase von 1803, Verträge mit den indigenen Nationen bis 1871 und Gesetze wie der Homestead Act von 1862 und der Dawes Act von 1887. Das Land der Reservate schrumpfte laut National Park Service von 138 Millionen Acres 1887 auf 48 Millionen 1934.

Schreibpult aus dunklem Holz mit Tintenfass, Gänsekiel und Siegelwachs vor einem Fenster mit Blick auf weite Prärie im warmen Licht der späten Nachmittagssonne
Bild: KI-generiert

Was regelten Gesetze und Verträge im Westen?

Die Northwest Ordinance vom 13. Juli 1787 legte fest, wie aus einem Territorium ein Bundesstaat wird; laut National Archives diente sie später als Plan für die Ausdehnung bis zum Pazifik.[2] Land erwarben die USA durch Verträge mit anderen Staaten, etwa mit Frankreich 1803 und mit Mexiko 1848; den Louisiana Purchase von 1803 nennen die National Archives den ersten großen Landerwerb einer langen Reihe.[3, 5] Wie das neue Land verteilt wurde, regelten Gesetze des Kongresses, vom Homestead Act für Siedler bis zum Pacific Railway Act für die Eisenbahn.[8, 9]

Mit den indigenen Nationen schlossen die USA eigene Verträge. Von 1774 bis etwa 1832 verhandelten sie laut National Archives mit souveränen Nationen über Grenzen und Regeln des Umgangs, und jeder Vertrag brauchte die Zustimmung des Kongresses.[1] Von 1832 bis 1871 galten die Nationen laut National Archives als abhängige Nationen im Inland.[1] Ein Gesetz des Kongresses vom 3. März 1871 bestimmte, dass die USA keine Nation mehr als unabhängige Macht anerkennen, mit der sie Verträge schließen.[13] Die National Archives schreiben, das Repräsentantenhaus habe damals die Anerkennung beendet und damit eine Praxis, die fast hundert Jahre bestanden hatte.[1] Von 1870 bis 1900 rückte die Politik laut National Archives von Vertreibung, Verträgen, Reservaten und Krieg ab und zielte nun darauf, das Land der Reservate in Parzellen für Einzelne aufzuteilen.[16]

Übersicht: Gesetze und Verträge von 1787 bis 1934

Ausgewählte Gesetze und Verträge für den Westen der USA, Inhalt und Folge laut den genannten Quellen
JahrGesetz oder VertragInhaltFolge
1787Northwest OrdinanceRegierung für das Gebiet nordwestlich des Ohio, drei Stufen bis zum Bundesstaat, Verbot der Sklaverei[2]Plan für die spätere Ausdehnung bis zum Pazifik[2]
1803Louisiana PurchaseLaut National Archives 828.000 Quadratmeilen westlich des Mississippi von Frankreich für 15 Millionen Dollar[3]Die USA verdoppelten ihre Fläche; die Folgen für Tausende Menschen aus Dutzenden Nationen im Gebiet blieben unbeachtet[3]
1820Missouri-KompromissSklaverei im Louisiana-Gebiet nördlich von 36 Grad 30 Minuten verboten[7]1854 durch den Kansas-Nebraska Act aufgehoben[7]
1830Indian Removal ActDer Präsident darf Land westlich des Mississippi gegen Land der Nationen in bestehenden Staaten tauschen[4]Einige Nationen gingen ohne Widerstand, viele wehrten sich; bei der Vertreibung der Cherokee 1838 und 1839 starben laut Library of Congress etwa 4.000 Menschen; die Zahlen unterscheiden sich je nach Quelle (Trail of Tears)[4]
1848Vertrag von Guadalupe HidalgoMexiko tritt laut National Archives 55 Prozent seines Gebiets ab und erkennt den Rio Grande als Grenze an[5]Der Senat strich bei der Ratifizierung Artikel X, der die mexikanischen Landzuteilungen schützen sollte[5]
1851Erster Vertrag von Fort LaramieStraßen und Posten der USA im Land der Nationen, Gebiete der Nationen, jährlich 50.000 Dollar in Waren[6]Ratifizierung strittig; laut National Park Service kam nur eine der versprochenen Jahreszahlungen an[6, 20]
1854Kansas-Nebraska ActTerritorien Kansas und Nebraska; die Siedler entscheiden selbst über die Sklaverei[7]Gewalt in Kansas ("Bleeding Kansas"), die USA rückten näher an den Bürgerkrieg[7]
1862Homestead Act160 Acres Land des Bundes nach fünf Jahren Wohnsitz gegen eine geringe Gebühr[8]Von rund 500 Millionen Acres, die von 1862 bis 1904 vergeben wurden, gingen nur 80 Millionen an Homesteader[8]
1862Pacific Railway ActLand und Kredite für eine Bahn- und Telegrafenlinie vom Missouri zum Pazifik[9]Am 10. Mai 1869 trafen sich die Strecken in Promontory; insgesamt erhielten vier Bahnen 174 Millionen Acres[9]
1867Vertrag vom Medicine Lodge Creek mit Cheyenne und ArapahoReservat zwischen der Südgrenze von Kansas, dem Cimarron und dem Arkansas River, Jagdrecht südlich des Arkansas[10]Am 25. Juli 1868 ratifiziert[10]
1868Zweiter Vertrag von Fort LaramieGroße Sioux-Reservation mit den Black Hills; die Armee räumt ihre Posten an der Straße nach Montana[12]Nach Goldfunden nahm der Kongress 1877 die Black Hills per Gesetz[12, 14]
1868Vertrag mit den Navajo (Diné), Naaltsoos SáníRückkehr der Navajo aus Bosque Redondo in ein Gebiet in ihrer Heimat[11]Ab dem 18. Juni 1868 gingen die Navajo zu Fuß zurück, rund 450 Meilen[11]
1871Gesetz vom 3. März 1871Keine Verträge mehr mit Nationen als unabhängigen Mächten[13]Ältere, rechtmäßig ratifizierte Verträge bleiben gültig[13]
1877Gesetz vom 28. Februar 1877Setzt eine "Vereinbarung" um, die nur 10 Prozent der erwachsenen Männer der Sioux unterschrieben; die Black Hills fallen aus dem Reservat[14]1980 erklärte der Oberste Gerichtshof das Gesetz zur Enteignung mit Pflicht zur Entschädigung[14]
1882Chinese Exclusion ActZehn Jahre Einwanderungsverbot für chinesische Arbeiter[15]1892 verlängert, auf Dauer gestellt 1902 (Milestone-Dokument) oder 1904 (Seite zur Einwanderung aus Asien), 1943 aufgehoben[15, 22]
1887Dawes ActAufteilung des gemeinsamen Landes der Reservate in Parzellen für Einzelne[16]Land der Reservate von 138 Millionen Acres 1887 auf 48 Millionen 1934[17]
1924Indian Citizenship ActStaatsbürgerschaft für die rund 125.000 Native Americans, die sie noch nicht hatten[18]Das Wahlrecht kam in manchen Staaten erst Jahrzehnte später[18]
1934Indian Reorganization ActKeine weiteren Parzellen, eigene Verfassungen der Nationen, Geld für den Ankauf von Land[19]Galt nur, wo die Mehrheit der Erwachsenen eines Reservats nicht dagegen stimmte[19]

Wie erwarben die USA das Land im Westen?

Die Northwest Ordinance sah drei Stufen vor: Zuerst regierten ein vom Kongress ernannter Gouverneur, ein Sekretär und drei Richter. Lebten 5.000 freie erwachsene Männer im Territorium, wählte es eine Versammlung und einen Delegierten ohne Stimmrecht. Bei 60.000 Einwohnern konnte es eine Verfassung ausarbeiten und die Aufnahme in die Union beantragen.[2] Die Ordinance verbot außerdem die Sklaverei und schützte Rechte wie die Religionsfreiheit und das Geschworenengericht.[2]

Am 30. April 1803 kauften die USA von Frankreich das Louisiana-Gebiet für 15 Millionen Dollar, nach Rechnung der National Archives rund 4 Cent je Acre; die National Archives nennen 828.000 Quadratmeilen. Laut National Archives durften die Unterhändler Robert Livingston und James Monroe eigentlich nur bis zu 10 Millionen Dollar für New Orleans und die Floridas bieten.[3] Die National Archives halten fest, dass der Kauf die Folgen für die Menschen aus Dutzenden Nationen im Gebiet überging; mit jedem neuen Territorium kamen mehr Siedler aus dem Osten, und am Ende wurden die Nationen in Reservate gezwungen (Die Westexpansion der USA).[3]

Der Vertrag von Guadalupe Hidalgo vom 2. Februar 1848 beendete den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg. Mexiko trat das heutige Kalifornien, Nevada und Utah, New Mexico, den größten Teil von Arizona und Colorado und Teile von Oklahoma, Kansas und Wyoming ab. Als der Senat den Vertrag am 10. März 1848 ratifizierte, strich er Artikel X, der die Landzuteilungen aus mexikanischer Zeit schützen sollte.[5]

Welche Verträge schlossen die USA mit den indigenen Nationen?

Präsident Andrew Jackson unterzeichnete am 28. Mai 1830 den Indian Removal Act. Er erlaubte dem Präsidenten, Land westlich des Mississippi gegen das Land der Nationen in den bestehenden Staaten zu tauschen. Einige Nationen gingen ohne Widerstand, viele wehrten sich; im Herbst und Winter 1838 und 1839 trieb die Regierung die Cherokee nach Westen, und auf dem Trail of Tears starben laut Library of Congress etwa 4.000 Menschen.[4]

Der erste Vertrag von Fort Laramie vom 17. September 1851 sollte laut National Park Service den Durchzug der Siedler durch das Land der Nationen legalisieren.[20] Er erlaubte den USA Straßen und Militärposten im Land der Nationen und beschrieb die Gebiete von Sioux, Cheyenne, Arapaho, Crow und anderen Nationen.[6] Ob er gültig ratifiziert wurde, sagen die Quellen unterschiedlich: Laut der Vertragssammlung von Charles J. Kappler ratifizierte der Senat ihn mit einer Änderung, der alle Nationen außer den Crow zustimmten; der National Park Service schreibt, er sei nie ratifiziert worden.[6, 20]

Im Vertrag vom Medicine Lodge Creek vom 28. Oktober 1867 erhielten die Cheyenne und Arapaho ein Reservat zwischen der Südgrenze von Kansas, dem Cimarron und dem Arkansas River und behielten das Recht, südlich des Arkansas Bisons zu jagen.[10] Am 29. April 1868 folgte in Fort Laramie der Vertrag mit Gruppen der Sioux und den Arapaho. Er schuf die Große Sioux-Reservation mit den Black Hills im Westen des heutigen South Dakota.[12] Am 1. Juni 1868 unterzeichneten die Navajo (Diné) in Fort Sumner den Vertrag Naaltsoos Sání, der ihnen nach fünf Jahren in Bosque Redondo die Rückkehr erlaubte (Der Lange Marsch der Navajo).[11]

Breite Flussaue mit Pappeln und einer Gruppe weißer Zelte aus Segeltuch in der Ferne, im Vordergrund trockenes Präriegras im warmen Abendlicht
Flussaue auf den Plains am Abend. An solchen Orten trafen sich Beauftragte der USA und Vertreter der Nationen zu Vertragsräten. Bild: KI-generiert

Am 3. März 1871 beschloss der Kongress, dass die USA keine Nation mehr als unabhängige Macht anerkennen, mit der sie Verträge schließen. Im selben Satz bestimmte er, dass Verpflichtungen aus älteren, rechtmäßig geschlossenen und ratifizierten Verträgen nicht aufgehoben sind.[13] 1874 wurde in den Black Hills Gold gefunden.[12] Mit dem Gesetz vom 28. Februar 1877 setzte der Kongress eine "Vereinbarung" um, die nur 10 Prozent der erwachsenen Männer der Sioux unterschrieben hatten, obwohl der Vertrag von 1868 drei Viertel verlangte.[12, 14] Am 30. Juni 1980 entschied der Oberste Gerichtshof, dass dies eine Enteignung war, und sprach den Sioux 17,1 Millionen Dollar samt Zinsen seit 1877 zu (Der Große Sioux-Krieg, Black Hills).[14]

Wie kamen Siedler und Eisenbahnen an das Land?

Der Kansas-Nebraska Act vom 30. Mai 1854 schuf die Territorien Kansas und Nebraska und hob den Missouri-Kompromiss von 1820 auf. Über die Sklaverei sollten nun die Siedler entscheiden; in Kansas kämpften Befürworter und Gegner bald mit Gewalt um die Mehrheit, und die USA rückten laut National Archives näher an den Bürgerkrieg heran.[7]

Mitten im Bürgerkrieg beschloss der Kongress zwei Gesetze über das Land im Westen. Der Homestead Act vom 20. Mai 1862 gab erwachsenen Bürgern und Einwanderern, die Bürger werden wollten und nie gegen die USA gekämpft hatten, 160 Acres vermessenes Land, wenn sie fünf Jahre darauf lebten und es bebauten. Laut National Archives ging der größte Teil des vergebenen Landes trotzdem an Spekulanten, Viehzüchter, Bergbau- und Holzfirmen und Eisenbahnen.[8] Der Pacific Railway Act vom 1. Juli 1862 förderte mit Land und Krediten eine Bahn- und Telegrafenlinie vom Missouri zum Pazifik; Union Pacific und Central Pacific bauten aufeinander zu, bis sich die Gleise am 10. Mai 1869 in Promontory in Utah trafen (Die erste transkontinentale Eisenbahn).[9]

Schnurgerade Eisenbahnschienen auf Holzschwellen führen durch eine weite, leicht gewellte Graslandschaft zum Horizont, daneben eine Reihe hölzerner Telegrafenmasten im Licht der späten Nachmittagssonne
Schienen und Telegrafenmasten auf der Prärie. Der Pacific Railway Act von 1862 förderte beides zusammen. Bild: KI-generiert

Die National Archives nennen Konflikte mit den Nationen, deren angestammtes Land die Bahnen durchschnitten, unter den großen Schwierigkeiten des Baus.[9] Im Vertrag von 1868 mussten die Sioux zusagen, sich dem Bau der Bahnen auf den Plains nicht mehr zu widersetzen.[12]

Aufteilung, Staatsbürgerschaft und Selbstverwaltung

Die neue Politik nach 1870 sollte laut National Archives aus einzelnen Menschen Farmer machen, die nach und nach ihre indigene Lebensweise aufgäben und in der weißen amerikanischen Kultur aufgingen.[16] Der Dawes Act vom 8. Februar 1887, benannt nach Senator Henry Dawes aus Massachusetts, gab jedem Familienoberhaupt eine Viertelsektion und jeder ledigen Person über 18 Jahren eine Achtelsektion.[16] Das zugeteilte Land umfasste auch Wüste oder fast Wüste, vielen fehlten Werkzeug, Tiere und Saatgut, und Parzellen von Menschen, die die Vorgaben nicht annahmen, wurden an Nichtindigene verkauft. Das Land, das nach den Zuteilungen übrig blieb, wurde laut National Park Service zum Überschuss erklärt und an Nichtindigene gegeben.[16, 17] Das Land der Reservate schrumpfte laut National Park Service von 138 Millionen Acres 1887 auf 48 Millionen 1934, um 65 Prozent.[17]

Der Indian Citizenship Act vom 2. Juni 1924 machte laut National Archives rund 125.000 Native Americans zu Bürgern, die es bis dahin nicht waren. Ehrenhaft entlassene indigene Veteranen des Ersten Weltkriegs hatten die Staatsbürgerschaft schon vorher für ihren Dienst erhalten. Ihre Zugehörigkeit zur eigenen Nation und ihre Rechte am Land der Nation behielten die neuen Bürger.[18] Der Indian Reorganization Act vom 18. Juni 1934 verbot, Land der Reservate weiter in Parzellen aufzuteilen. Die Nationen durften sich Verfassungen geben, die eine Mehrheit der Erwachsenen annehmen musste, und der Innenminister durfte für den Ankauf von Land bis zu 2 Millionen Dollar im Jahr ausgeben.[19] Wo die Mehrheit der Erwachsenen eines Reservats in einer Abstimmung dagegen stimmte, galt das Gesetz nicht.[19]

Der Chinese Exclusion Act von 1882

Der Chinese Exclusion Act vom 6. Mai 1882 war laut National Archives das erste bedeutende Gesetz, das die Einwanderung in die USA beschränkte. Präsident Chester A. Arthur unterzeichnete es. Es verbot chinesischen Arbeitern zehn Jahre lang die Einwanderung, und zum ersten Mal sperrte ein Bundesgesetz eine Gruppe von Arbeitern nach ihrer Herkunft aus.[15] Chinesen, die schon im Land lebten, brauchten nach einer Ausreise eine Bescheinigung für die Rückkehr, und Gerichte durften sie nicht einbürgern.[15] 1892 verlängerte der Geary Act das Verbot um zehn Jahre. Zum Jahr der dauerhaften Fassung weichen die Quellen ab: Das Milestone-Dokument der National Archives nennt 1902, eine andere Seite der National Archives 1904.[15, 22] Erst 1943 hob der Kongress alle Ausschlussgesetze auf (Chinesische Einwanderer im Westen, Chinesische Arbeiter beim Eisenbahnbau).[15]

Hölzerner Aktenschrank mit offenen Schubladen voller gefalteter, verschnürter Papierbündel ohne lesbare Schrift in einem stillen Archivraum mit warmem Seitenlicht
Gebündelte Akten in einem Archivraum. Die Originale der Verträge mit den Nationen bewahren heute die National Archives auf. Bild: KI-generiert

Zeitleiste der Gesetze und Verträge

Zeitleiste: Gesetze und Verträge 1787 bis 1934
  1. 13.07.1787Der Kongress der Konföderation beschließt die Northwest Ordinance, den Plan für neue Territorien und Staaten.[2]
  2. 30.04.1803Die USA kaufen von Frankreich das Louisiana-Gebiet für 15 Millionen Dollar.[3] Louisiana Purchase
  3. 28.05.1830Präsident Andrew Jackson unterzeichnet den Indian Removal Act.[4] Indian Removal Act
  4. 02.02.1848Der Vertrag von Guadalupe Hidalgo beendet den Krieg mit Mexiko; Mexiko tritt laut National Archives 55 Prozent seines Gebiets ab.[5] Vertrag von Guadalupe Hidalgo
  5. 17.09.1851Erster Vertrag von Fort Laramie mit Nationen der nördlichen Plains.[6] Verträge von Fort Laramie
  6. 30.05.1854Der Kansas-Nebraska Act hebt den Missouri-Kompromiss auf.[7]
  7. 20.05.1862Der Homestead Act verspricht Siedlern 160 Acres Land des Bundes.[8] Homestead Act
  8. 01.07.1862Der Pacific Railway Act fördert eine Bahn- und Telegrafenlinie vom Missouri zum Pazifik.[9] Die erste transkontinentale Eisenbahn
  9. 28.10.1867Vertrag vom Medicine Lodge Creek mit Cheyenne und Arapaho.[10] Cheyenne
  10. 29.04.1868Zweiter Vertrag von Fort Laramie: Die Große Sioux-Reservation umfasst die Black Hills.[12] Verträge von Fort Laramie
  11. 01.06.1868In Fort Sumner unterzeichnen die Navajo und die USA den Vertrag Naaltsoos Sání.[11] Der Lange Marsch der Navajo
  12. 03.03.1871Ein Gesetz bestimmt, dass die USA keine Nation mehr als unabhängige Macht anerkennen, mit der sie Verträge schließen; ältere Verträge bleiben gültig.[13]
  13. 28.02.1877Ein Gesetz nimmt die Black Hills aus der Großen Sioux-Reservation heraus.[14] Black Hills
  14. 06.05.1882Der Chinese Exclusion Act sperrt chinesische Arbeiter für zehn Jahre aus.[15] Chinese Exclusion Act
  15. 08.02.1887Der Dawes Act teilt das gemeinsame Land der Reservate in Parzellen auf.[16] Dawes Act
  16. 02.06.1924Der Indian Citizenship Act macht rund 125.000 Native Americans zu US-Bürgern.[18] Indian Citizenship Act
  17. 18.06.1934Der Indian Reorganization Act beendet die Aufteilung der Reservate in Parzellen.[19] Indian Reorganization Act

Karte

Karte: Orte der Gesetze und Verträge125° W120° W115° W110° W105° W100° W95° W90° W25° N30° N35° N40° N45° N50° N1Homestead Act2Verträge von Fort Laramie
Karte: Orte der Gesetze und Verträge
  1. 1Homestead Act (Homestead National Historical Park bei Beatrice, Nebraska) 40,29° N, 96,84° W[23]
  2. 2Verträge von Fort Laramie (Gedenktafeln zum Vertragsort von 1851 bei Henry, Nebraska) 41,97° N, 104,01° W[24]
  3. 3Vertrag von Guadalupe Hidalgo (Gustavo A. Madero, Mexiko-Stadt (Stadtbezirk der Villa de Guadalupe, Ort der Unterzeichnung; Punkt: Koordinate des Stadtbezirks laut INEGI)) 19,48° N, 99,11° W[25, 26], außerhalb des Ausschnitts
  4. 4Alaska-Kauf (Sitka, Alaska (Ort der Übergabe; Punkt: Mittelpunkt von City and Borough laut U.S. Census Bureau)) 57,19° N, 135,37° W[27], außerhalb des Ausschnitts
Umrisse: Natural Earth (gemeinfrei). Eigene Darstellung ohne Kartendienst.

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Verwandte Seiten: Louisiana Purchase 1803, Der Vertrag von Guadalupe Hidalgo 1848, Die Westexpansion der USA, Manifest Destiny, Trail of Tears, Der Oklahoma Land Run 1889, Die Indianerkriege und Die Besiedlung des Westens.

Häufige Fragen

Welche Gesetze prägten den Wilden Westen?

Dazu gehören die Northwest Ordinance von 1787, der Indian Removal Act von 1830, der Homestead Act und der Pacific Railway Act von 1862, der Chinese Exclusion Act von 1882 und der Dawes Act von 1887. Dazu kamen Verträge mit anderen Staaten, etwa mit Frankreich 1803 und Mexiko 1848, und mit den indigenen Nationen.

Wann endeten die Verträge zwischen den USA und den indigenen Nationen?

Ein Gesetz vom 3. März 1871 bestimmte, dass die USA keine Nation mehr als unabhängige Macht anerkennen, mit der sie Verträge schließen. Verpflichtungen aus älteren, rechtmäßig geschlossenen und ratifizierten Verträgen ließ das Gesetz ausdrücklich bestehen.

Was war der Homestead Act?

Ein Gesetz vom 20. Mai 1862. Wer erwachsen oder Familienoberhaupt war, US-Bürger war oder werden wollte und nie gegen die USA gekämpft hatte, konnte 160 Acres vermessenes Land des Bundes beantragen. Nach fünf Jahren Wohnsitz und Bebauung gehörte es ihm gegen eine geringe Gebühr.

Was bewirkte der Dawes Act?

Das Gesetz vom 8. Februar 1887 teilte das gemeinsame Land der Reservate in Parzellen für einzelne Menschen auf. Was übrig blieb, ging an Nichtindigene. Laut National Park Service schrumpfte das Land der Reservate von 138 Millionen Acres 1887 auf 48 Millionen 1934.

Was regelte der Vertrag von Guadalupe Hidalgo?

Der Vertrag vom 2. Februar 1848 beendete den Krieg zwischen den USA und Mexiko. Mexiko trat laut National Archives 55 Prozent seines Gebiets ab, darunter das heutige Kalifornien, Nevada und Utah, und erkannte den Rio Grande als Grenze an.

Seit wann sind Native Americans Staatsbürger der USA?

Der Indian Citizenship Act vom 2. Juni 1924 machte laut National Archives rund 125.000 Native Americans zu Bürgern, die es bis dahin noch nicht waren. Das Wahlrecht kam laut National Archives in manchen Staaten erst Jahrzehnte später.

Was war der Chinese Exclusion Act?

Ein Gesetz vom 6. Mai 1882, das chinesischen Arbeitern für zehn Jahre die Einwanderung verbot. Laut National Archives war es das erste bedeutende Gesetz, das die Einwanderung in die USA beschränkte. Der Kongress verlängerte es und hob es erst 1943 auf.

Quellen

  1. Amtliche Stelle American Indian Treaties. National Archives. Stand 22.06.2022. abgerufen am 24.10.2026
  2. Gesetz und Vertrag Northwest Ordinance (1787), Milestone Documents, mit Text. National Archives. Stand 10.05.2022. abgerufen am 24.10.2026
  3. Amtliche Stelle Louisiana Purchase Treaty (1803), Milestone Documents. National Archives. Stand 10.05.2022. abgerufen am 24.10.2026
  4. Amtliche Stelle Indian Removal Act: Primary Documents in American History. Library of Congress, Research Guides. Stand 23.10.2026. abgerufen am 24.10.2026
  5. Amtliche Stelle Treaty of Guadalupe Hidalgo (1848), Milestone Documents. National Archives. Stand 20.09.2022. abgerufen am 24.10.2026
  6. Gesetz und Vertrag Treaty of Fort Laramie with Sioux, etc., 1851 (Horse Creek Treaty), in: Charles J. Kappler, Indian Affairs: Laws and Treaties, Bd. 2, S. 594 bis 596 (mit Anmerkung a zur Ratifizierung). Smithsonian National Museum of the American Indian (PDF der Kappler-Seiten, Government Printing Office). Stand 1904. abgerufen am 24.10.2026
  7. Gesetz und Vertrag Kansas-Nebraska Act (1854), Milestone Documents, mit Gesetzestext. National Archives. Stand 14.06.2024. abgerufen am 24.10.2026
  8. Gesetz und Vertrag Homestead Act (1862), Milestone Documents, mit Gesetzestext. National Archives. Stand 07.06.2022. abgerufen am 24.10.2026
  9. Gesetz und Vertrag Pacific Railway Act (1862), Milestone Documents, mit Gesetzestext. National Archives. Stand 10.05.2022. abgerufen am 24.10.2026
  10. Gesetz und Vertrag Treaty with the Cheyenne and Arapaho, 1867 (15 Stats. 593), Text nach Kappler. Tribal Treaties Database, Oklahoma State University Libraries. Stand 28.10.1867. abgerufen am 24.10.2026
  11. Amtliche Stelle Jennifer Davis: Naaltsoos Sání and the Long Walk Home (In Custodia Legis). Library of Congress, Law Library. Stand 18.06.2018. abgerufen am 24.10.2026
  12. Gesetz und Vertrag Treaty of Fort Laramie (1868), Milestone Documents, mit Abschrift des Vertrags vom 29.04.1868. National Archives. Stand 30.06.2025. abgerufen am 24.10.2026
  13. Gesetz und Vertrag 25 U.S. Code § 71: Future treaties with Indian tribes (aus dem Gesetz vom 3. März 1871, 16 Stat. 566). Legal Information Institute, Cornell Law School. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  14. Primärquelle United States v. Sioux Nation of Indians, 448 U.S. 371 (1980). Supreme Court of the United States, United States Reports (Library of Congress). Stand 30.06.1980. abgerufen am 24.10.2026
  15. Gesetz und Vertrag Chinese Exclusion Act (1882), Milestone Documents. National Archives. Stand 17.01.2023. abgerufen am 24.10.2026
  16. Gesetz und Vertrag Dawes Act (1887), Milestone Documents, mit Gesetzestext. National Archives. Stand 08.02.2022. abgerufen am 24.10.2026
  17. Amtliche Stelle Native Americans and the Homestead Act. National Park Service, Homestead National Historical Park. Stand 17.09.2024. abgerufen am 24.10.2026
  18. Gesetz und Vertrag Act of June 2, 1924, Public Law 68-175, 43 Stat. 253 (Indian Citizenship Act). DocsTeach, National Archives Foundation (Dokument der National Archives). Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
  19. Gesetz und Vertrag Chap. 576, An Act to conserve and develop Indian lands and resources (Indian Reorganization Act), 48 Stat. 984. U.S. Congress, Statutes at Large, 73. Kongress, 2. Sitzung (U.S. Government Publishing Office). Stand 18.06.1934. abgerufen am 24.10.2026
  20. Amtliche Stelle Fort Laramie Treaty of 1851 (Horse Creek Treaty). National Park Service. Stand 19.11.2025. abgerufen am 24.10.2026
  21. Tribal Nation History. Standing Rock Sioux Tribe. Stand 23.09.2021. abgerufen am 24.10.2026
  22. Amtliche Stelle Immigration from Asia and the Pacific, 1870s to 1950s. National Archives. Stand 19.02.2026. abgerufen am 25.10.2026
  23. Amtliche Stelle Basic Information. National Park Service, Homestead National Historical Park. Stand 19.09.2024. abgerufen am 24.10.2026
  24. Nachschlagewerk Lesley Wischmann: Separate Lands for Separate Tribes. The Horse Creek Treaty of 1851. WyoHistory.org, Wyoming State Historical Society. Stand 08.11.2014. abgerufen am 24.10.2026
  25. Amtliche Stelle División geoestadística, coordenadas geográficas y altitud de las demarcaciones territoriales (Ciudad de México), Cuadro 1.2. Instituto Nacional de Estadística y Geografía (INEGI). Stand 31.12.2022. abgerufen am 25.10.2026
  26. Amtliche Stelle Compendio de información geográfica municipal 2010: Gustavo A. Madero, Distrito Federal. Instituto Nacional de Estadística y Geografía (INEGI). Stand 2010. abgerufen am 25.10.2026
  27. Amtliche Stelle 2023 Gazetteer Files, Places: Alaska (Sitka city and borough). U.S. Census Bureau. Stand 2023. abgerufen am 25.10.2026

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    Bei Fort Laramie schlossen die USA 1851 und 1868 Verträge mit Nationen der Plains.

  • GeschichteHomestead Act 1862

    Der Homestead Act von 1862 versprach Siedlern 160 Acres Staatsland.

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    Rund 326 Gebiete verwaltet der Bund als Reservate, oft Indianerreservate genannt.