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Wo war der Wilde Westen?
Kurz erklärt Der Wilde Westen lag im Westen der USA, in dem weiten Land aus Prärien, Gebirgen und Wüsten westlich des Mississippi. Diese Seite zählt 17 heutige Bundesstaaten dazu, von Texas, Kansas und den Dakotas bis Kalifornien, Oregon und Washington; die Grenzen des Westens sind unscharf. Viele davon waren im 19. Jahrhundert noch Territorien; als letzte wurden New Mexico und Arizona 1912 Bundesstaaten.

Wo lag der Wilde Westen?
Der Wilde Westen lag im Westen der USA, vor allem in dem weiten Land aus Prärien, Gebirgen und Wüsten westlich des Mississippi. Die Encyclopaedia Britannica beschreibt es als Gegend der Cowboys, Planwagen, Outlaws und Goldsucher, die in der amerikanischen Volksüberlieferung einen großen Platz einnimmt.[1] Die Grenzen dieser Region sind nach Britannica unscharf. Der Westen der Cowboys und Viehtriebe umfasste viele Staaten, die heute nicht als westlich gelten, darunter Kansas und Nebraska, und ein großer Teil der heftigsten Kämpfe der Indianerkriege fand in North und South Dakota statt, die heute zum Mittleren Westen zählen. Alaska und Hawaii liegen zwar am weitesten im Westen, gehören aber nicht zu dem Westen, den sich die meisten Menschen vorstellen.[1]
Heute zählt das U.S. Census Bureau 13 Bundesstaaten zur Region Westen: die acht Bergstaaten Arizona, Colorado, Idaho, Montana, Nevada, New Mexico, Utah und Wyoming und die fünf Pazifikstaaten Alaska, Kalifornien, Hawaii, Oregon und Washington. Kansas, Nebraska, North Dakota und South Dakota führt die Behörde im Mittleren Westen, Texas und Oklahoma im Süden.[2] Für den Wilden Westen des 19. Jahrhunderts ist diese Einteilung zu eng, denn sie lässt das Land der Viehtriebe in Kansas und Nebraska und die Dakotas aus.[1, 2]
Wo war früher der Wilde Westen?
Wo der Westen lag, verschob sich mit der Besiedlung. Fast jeder Teil der USA außer der Atlantikküste war nach Britannica irgendwann einmal "der Westen".[1] Manche Autoren gebrauchen die Wörter Frontier und Westen gleichbedeutend, für ein Gebiet, dessen Lage nur für eine bestimmte Zeit gilt und das mit der Bevölkerung ständig weiterrückte.[5] Frontier hieß in der Geschichte der USA die vorrückende Grenze der von Europäern besiedelten Gebiete. Sie wanderte von den ersten Siedlungen an der Atlantikküste im 17. Jahrhundert bis in den fernen Westen im 19. Jahrhundert (siehe Frontier).[5]
Um 1800 reichte die Westgrenze der USA nur bis zum Mississippi.[4] Mit dem Westen meinten die Amerikaner damals das Land zwischen den Appalachen und dem Mississippi, und der Fluss wurde für die Waren aus diesem Gebiet ein immer wichtigerer Verkehrsweg.[3] Der Louisiana Purchase von 1803 verdoppelte nach den National Archives die Fläche der USA; das Gebiet lag nach dem Office of the Historian zwischen dem Mississippi und den Rocky Mountains.[3, 11] Das Oregon Country weiter im Westen, zu dem die heutigen Staaten Oregon und Washington und ein Teil von Idaho gehörten, war laut National Park Service noch britisch.[4]
Wie weit die Siedlungen in jedem Jahrzehnt reichten, zeigt eine Kartenreihe des Census Bureau von 1790 bis 1890. Als unbesiedelt galt dabei ein Gebiet mit weniger als zwei Menschen je Quadratmeile, und nicht besteuerte Indigene ("Indians not taxed") zählte die Statistik nicht mit.[6] 1890 beschrieb der Leiter der Volkszählung den Westen als so stark von besiedelten Inseln durchsetzt, dass es keine Siedlungsgrenze mehr gebe; was das für das Ende des Wilden Westens bedeutet, erklärt die Seite Wann war der Wilde Westen?[6]

Welche Staaten gehörten zum Wilden Westen?
Diese Seite zählt 17 heutige Bundesstaaten zum Wilden Westen des 19. Jahrhunderts. Das ist eine Festlegung dieser Seite: Die Grenzen des Westens sind unscharf, und keine der genannten Quellen führt genau diese 17 Staaten auf.[1, 2] Elf davon gehören zur Census-Region Westen, ohne Alaska und Hawaii.[1, 2] Dazu kommen Kansas und Nebraska als Land der Cowboys und Viehtriebe und North und South Dakota als Schauplatz vieler Kämpfe der Indianerkriege.[1] Texas gehört dazu, weil von dort ab 1866 die großen Viehtriebe nach Norden zogen, und Oklahoma, weil dort das Indianer-Territorium lag.[15, 9] Zwölf dieser Staaten wurden erst nach 1865 in die Union aufgenommen, die letzten beiden 1912.[7]
| Bundesstaat | Territorialregierung seit | Bundesstaat seit | Region heute (Census Bureau) |
|---|---|---|---|
| Texas | keine, 1836 bis 1845 Republik Texas[7] | 29. Dezember 1845 | Süden[2] |
| Kalifornien | keine[7] | 9. September 1850 | Westen (Pazifik)[2] |
| Oregon | 14. August 1848[7] | 14. Februar 1859 | Westen (Pazifik)[2] |
| Kansas | 30. Mai 1854[7] | 29. Januar 1861 | Mittlerer Westen[2] |
| Nevada | 2. März 1861[7] | 31. Oktober 1864 | Westen (Bergstaaten)[2] |
| Nebraska | 30. Mai 1854[7] | 1. März 1867 | Mittlerer Westen[2] |
| Colorado | 28. Februar 1861[7] | 1. August 1876 | Westen (Bergstaaten)[2] |
| North Dakota | 2. März 1861 (Dakota-Territorium)[7] | 2. November 1889 | Mittlerer Westen[2] |
| South Dakota | 2. März 1861 (Dakota-Territorium)[7] | 2. November 1889 | Mittlerer Westen[2] |
| Montana | 26. Mai 1864[7] | 8. November 1889 | Westen (Bergstaaten)[2] |
| Washington | 2. März 1853[7] | 11. November 1889 | Westen (Pazifik)[2] |
| Idaho | 3. März 1863[7] | 3. Juli 1890 | Westen (Bergstaaten)[2] |
| Wyoming | 25. Juli 1868[7] | 10. Juli 1890 | Westen (Bergstaaten)[2] |
| Utah | 9. September 1850[7] | 4. Januar 1896 | Westen (Bergstaaten)[2] |
| Oklahoma | 2. Mai 1890 (Oklahoma-Territorium)[7] | 16. November 1907 | Süden[2] |
| New Mexico | 9. September 1850[7] | 6. Januar 1912 | Westen (Bergstaaten)[2] |
| Arizona | 24. Februar 1863[7] | 14. Februar 1912 | Westen (Bergstaaten)[2] |
Die Daten der Territorialregierung sind die Tage, an denen der Präsident das Gesetz unterzeichnete; in Kraft treten konnte ein Gesetz auch später.[7] Viele Territorien entstanden aus älteren Territorien, und ihre Grenzen deckten sich nicht immer mit denen der späteren Staaten. Aus dem Dakota-Territorium von 1861 gingen 1889 zwei Bundesstaaten hervor, nachdem seine Wähler 1887 mit 37.784 zu 32.913 Stimmen für die Teilung gestimmt hatten.[7] Am längsten dauerte der Weg in New Mexico und Arizona. Ihre Territorien bestanden seit 1850 und 1863, Bundesstaaten wurden sie erst 1912. Damit waren die 48 zusammenhängenden Staaten vollständig; Alaska und Hawaii folgten 1959.[7, 21]

Was war ein Territorium?
Ein Territorium war ein Gebiet der USA mit einer Regierung, die ein Gesetz des Kongresses einsetzte, bis es als Bundesstaat aufgenommen wurde.[7] Das Verfahren legte die Northwest Ordinance vom 13. Juli 1787 für das Land nordwestlich des Ohio fest; es diente später als Plan für die Ausdehnung bis zum Pazifik.[8] Die Ordinance sah drei Stufen vor. Zuerst regierten ein vom Kongress ernannter Gouverneur, ein Sekretär und drei Richter. Lebten 5.000 freie erwachsene Männer im Territorium, wählte es eine Versammlung und einen Delegierten ohne Stimmrecht im Kongress. Bei 60.000 Einwohnern konnte es eine Verfassung ausarbeiten und die Aufnahme in die Union beantragen.[8]
Tennessee wurde 1796 als erster Staat nach einer Zeit als Territorium aufgenommen. Sechs Staaten traten ohne diese Zwischenstufe bei, darunter Texas und Kalifornien.[7] Texas hatte sich 1836 von Mexiko gelöst und kam als unabhängige Republik in die Union. In Kalifornien stimmte ein Verfassungskonvent im September 1849 mit 28 zu 8 Stimmen dafür, gleich eine Staatsverfassung zu schreiben, statt eine Territorialregierung zu bilden.[7]
Das Indianer-Territorium
Ein Sonderfall war das Indianer-Territorium (Indian Territory). In den 1820er Jahren bestimmte die US-Regierung Land in den heutigen Staaten Oklahoma, Kansas und Nebraska als "Indian Country", in das viele indigene Menschen umgesiedelt wurden, auch nach dem Indian Removal Act von 1830.[7] Das Office of the Historian des US-Außenministeriums beschreibt das Indianer-Territorium als das Gebiet der USA westlich des Mississippi ohne Missouri, Iowa und das Arkansas-Territorium. Ziel der Umsiedlung war aber ein kleineres Gebiet, das spätere östliche Oklahoma.[9] Bis zum Ende der Amtszeit von Präsident Andrew Jackson 1837 wurden fast 50.000 Menschen aus dem Osten dorthin gebracht. 1838 zwangen Bundestruppen und die Miliz von Georgia die Cherokee über den Mississippi; der Weg ist als Trail of Tears bekannt.[9]
1890 schuf der Kongress aus dem westlichen Teil des Indianer-Territoriums das Oklahoma-Territorium. 1905 stimmten die Menschen im übrigen Indianer-Territorium mit 56.279 zu 9.073 Stimmen für die Verfassung eines eigenen Staates Sequoyah; die Gesetzentwürfe dazu blieben im Kongress liegen. Am 16. November 1907 wurden beide Gebiete gemeinsam als Oklahoma aufgenommen.[7]
Karte: die 17 Staaten des Wilden Westens
Jeder Punkt der Karte liegt auf dem inneren Bezugspunkt (internal point), den das Census Bureau für den heutigen Bundesstaat angibt. Er markiert nur die Lage des heutigen Staates, keine Hauptstadt und keine Grenze der alten Territorien.[10] Die Liste unter der Karte nennt zu jedem Staat das Jahr der Territorialregierung und der Aufnahme als Bundesstaat.[7]
- 1Texas: Republik 1836 bis 1845, Bundesstaat 1845 (Texas) 31,43° N, 99,28° W[10, 7]
- 2Kalifornien: kein Territorium, Bundesstaat 1850 (Kalifornien) 37,15° N, 119,54° W[10, 7]
- 3Oregon: Territorium 1848, Bundesstaat 1859 (Oregon) 43,97° N, 120,62° W[10, 7]
- 4Kansas: Territorium 1854, Bundesstaat 1861 (Kansas) 38,50° N, 98,38° W[10, 7]
- 5Nevada: Territorium 1861, Bundesstaat 1864 (Nevada) 39,33° N, 116,62° W[10, 7]
- 6Nebraska: Territorium 1854, Bundesstaat 1867 (Nebraska) 41,54° N, 99,81° W[10, 7]
- 7Colorado: Territorium 1861, Bundesstaat 1876 (Colorado) 38,99° N, 105,51° W[10, 7]
- 8North Dakota: Dakota-Territorium 1861, Bundesstaat 1889 (North Dakota) 47,46° N, 100,46° W[10, 7]
- 9South Dakota: Dakota-Territorium 1861, Bundesstaat 1889 (South Dakota) 44,45° N, 100,24° W[10, 7]
- 10Montana: Territorium 1864, Bundesstaat 1889 (Montana) 47,05° N, 109,63° W[10, 7]
- 11Washington: Territorium 1853, Bundesstaat 1889 (Washington) 47,42° N, 120,60° W[10, 7]
- 12Idaho: Territorium 1863, Bundesstaat 1890 (Idaho) 44,30° N, 114,60° W[10, 7]
- 13Wyoming: Territorium 1868, Bundesstaat 1890 (Wyoming) 42,99° N, 107,54° W[10, 7]
- 14Utah: Territorium 1850, Bundesstaat 1896 (Utah) 39,33° N, 111,66° W[10, 7]
- 15Oklahoma: Oklahoma-Territorium 1890, Bundesstaat 1907 (Oklahoma) 35,59° N, 97,49° W[10, 7]
- 16New Mexico: Territorium 1850, Bundesstaat 1912 (New Mexico) 34,44° N, 106,13° W[10, 7]
- 17Arizona: Territorium 1863, Bundesstaat 1912 (Arizona) 34,21° N, 111,60° W[10, 7]
Wie kam das Land im Westen an die USA?
Der größte Einzelerwerb war 1803 der Louisiana Purchase: Für 15 Millionen Dollar kauften die USA von Frankreich 828.000 Quadratmeilen Land westlich des Mississippi.[11, 22] Der Südwesten gehörte bis 1848 zu Mexiko.[1] Im Vertrag von Guadalupe Hidalgo vom 2. Februar 1848 trat Mexiko 55 Prozent seines Gebiets ab, darunter das heutige Kalifornien, Nevada, Utah, New Mexico, den größten Teil von Arizona und Colorado und Teile von Oklahoma, Kansas und Wyoming.[12] Dazwischen lagen die Annexion von Texas 1845 und der Oregon-Kompromiss mit Großbritannien 1846. Mit dem Gadsden-Kauf von 1853 stand die Südgrenze der heutigen USA fest (Die Westexpansion der USA).[22, 12]
Wer lebte dort vorher?
Für Siedler, Einwanderer und Homesteader war der Westen leeres Land, für die indigenen Nationen war er ihre Heimat, schreibt der National Park Service.[13] Allein im Gebiet des Louisiana Purchase lebten Tausende Menschen aus Dutzenden Nationen.[11] Die Expedition von Lewis und Clark durchquerte von 1803 bis 1806 die Gebiete von mehr als 60 Nationen und war auf mehr als 50 von ihnen angewiesen, die ihr Nahrung, Wissen und Fertigkeiten gaben (Lewis-und-Clark-Expedition; zu den Völkern siehe Plains und Südwesten).[14]
Auch die Geschichte der Europäer begann im Westen früher als an der Atlantikküste der britischen Kolonien. Spanier erreichten den Grand Canyon nach Britannica 1540 und das heutige Kansas 1541, und Santa Fe wurde 1610 gegründet, drei Jahre nach dem englischen Jamestown. Eine dichte Besiedlung folgte erst Jahrhunderte später.[1]
Wo lagen bekannte Schauplätze des Wilden Westens?
In Abilene in Kansas richtete der Viehhändler Joseph G. McCoy einen Markt mit Bahnanschluss ein. 1867 kamen geschätzt 35.000 Rinder dorthin, und bis zur erneuten Quarantäne 1873 war Abilene nach dem Handbook of Texas der wichtigste Verladebahnhof für Rinder aus Texas. Ab etwa 1876 zogen die meisten Herden auf dem Western Trail nach Dodge City oder Ogallala (Viehtriebe).[15]
Im Südwesten verkauften Oliver Loving und Charles Goodnight 1866 eine Herde in Fort Sumner in New Mexico und in Denver.[15] Am 26. Oktober 1881 kam es in Tombstone im damaligen Arizona-Territorium zur Schießerei am O.K. Corral.[19, 7] In Kalifornien zogen nach dem Goldfund vom Januar 1848 Zehntausende "Forty-Niners" zu den Goldfeldern (Kalifornischer Goldrausch).[20] In Promontory in Utah wurde am 10. Mai 1869 der letzte Nagel der ersten transkontinentalen Eisenbahn eingeschlagen.[16]
Auf den nördlichen Plains kämpften am 25. und 26. Juni 1876 am Little Bighorn River im Süden des heutigen Montana Lakota, Northern Cheyenne und Arapaho gegen die 7. Kavallerie (Schlacht am Little Bighorn).[17] Am 29. Dezember 1890 schossen Soldaten der US-Armee am Wounded Knee Creek im Reservat Pine Ridge in South Dakota auf Lakota. Die Library of Congress schätzt die Zahl der Toten auf 200, der National Park Service spricht von Hunderten getöteten, überwiegend unbewaffneten Männern, Frauen und Kindern (Massaker von Wounded Knee).[18, 23]
- 1Tombstone 31,72° N, 110,08° W[24]
- 2Schlacht am Little Bighorn (Little Bighorn Battlefield National Monument) 45,57° N, 107,43° W[25]
- 3Massaker von Wounded Knee (Wounded Knee National Historic Landmark) 43,13° N, 102,37° W[26]
- 4Sand-Creek-Massaker (Eads, Colorado; die Gedenkstätte liegt 23 Meilen nordöstlich) 38,48° N, 102,78° W[27]
- 5Abilene (Abilene, Kansas (Koordinate der Ortschaft laut U.S. Geological Survey)) 38,92° N, 97,21° W[28]
- 6Dodge City (Dodge City, Kansas) 37,76° N, 100,02° W[29]
- 7Deadwood (Deadwood, South Dakota) 44,38° N, 103,73° W[30]
- 8Virginia City (Virginia City, Storey County, Nevada) 39,31° N, 119,65° W[31]
- 9Santa Fe (Santa Fe, New Mexico) 35,66° N, 105,98° W[32]
- 10Alamo (The Alamo, San Antonio) 29,43° N, 98,49° W[33]
- 11Fort Laramie (Fort Laramie National Historic Site, Wyoming) 42,20° N, 104,55° W[34]
- 12Lincoln-County-Krieg (Lincoln, New Mexico) 33,49° N, 105,38° W[35]
Wo ist der Wilde Westen heute?
Die 17 Bundesstaaten der Tabelle verteilen sich heute auf drei Census-Regionen: Das Census Bureau zählt elf davon zum Westen, vier zum Mittleren Westen und zwei zum Süden.[2] Viele Wege und Schauplätze stehen unter der Obhut des National Park Service, etwa der Oregon National Historic Trail, der 4.900 Meilen lange Lewis and Clark National Historic Trail und das Little Bighorn Battlefield National Monument in Montana (Trails des Wilden Westens).[4, 14, 17]
- Wann war der Wilde Westen? Zeitraum, Beginn und Ende
- Die Westexpansion der USA: wie das Land erworben und besiedelt wurde
- Die Trails des Wilden Westens
- Die Indianerkriege: Überblick
- Great Plains und Prärie und Rocky Mountains
- Orte und Natur: Städte, Forts und Landschaften
- Indigene Völker Nordamerikas
- Karten zum Wilden Westen
Häufige Fragen
Wo war der Wilde Westen?
Im Westen der USA, vor allem in dem weiten Land aus Prärien, Gebirgen und Wüsten westlich des Mississippi. Diese Seite zählt 17 heutige Bundesstaaten dazu, von Texas, Kansas und den Dakotas bis Kalifornien, Oregon und Washington. Die Grenzen des Westens sind unscharf.
Welche Bundesstaaten gehören zum Wilden Westen?
Diese Seite zählt 17 Staaten dazu: Arizona, Colorado, Idaho, Kalifornien, Kansas, Montana, Nebraska, Nevada, New Mexico, North Dakota, Oklahoma, Oregon, South Dakota, Texas, Utah, Washington und Wyoming. Elf davon gehören heute zur Census-Region Westen, die übrigen sechs zum Mittleren Westen und zum Süden.
Wo war der Wilde Westen auf der Karte?
Auf einer Karte der USA liegt er westlich des Mississippi: von den Prärien in Kansas, Nebraska und den Dakotas über die Rocky Mountains bis zur Pazifikküste, im Süden bis Texas, New Mexico und Arizona. Die Karte auf dieser Seite markiert alle 17 Staaten.
Gehörte Texas zum Wilden Westen?
Diese Seite zählt Texas dazu. Von Texas aus zogen ab 1866 die großen Viehtriebe nach Norden. Texas war von 1836 bis 1845 eine eigene Republik und wurde am 29. Dezember 1845 Bundesstaat; das Census Bureau zählt es heute zum Süden.
Was war das Indianer-Territorium?
Ein Gebiet westlich des Mississippi, in das die US-Regierung ab den 1820er Jahren indigene Nationen aus dem Osten umsiedelte, vor allem in das spätere östliche Oklahoma. 1890 entstand aus seinem westlichen Teil das Oklahoma-Territorium, 1907 wurden beide Gebiete gemeinsam der Bundesstaat Oklahoma.
Wann wurden die letzten Territorien Bundesstaaten?
New Mexico am 6. Januar 1912 und Arizona am 14. Februar 1912. Damit waren die 48 zusammenhängenden Staaten vollständig; Alaska und Hawaii folgten 1959.
Wo war früher der Wilde Westen?
Der Westen wanderte mit der Besiedlung. Um 1800 meinten die Amerikaner mit dem Westen das Land zwischen den Appalachen und dem Mississippi; erst mit dem Louisiana Purchase von 1803 rückte die Grenze der USA über den Mississippi hinaus.
Wo ist der Wilde Westen heute?
Diese Seite zählt 17 Bundesstaaten der USA zum Wilden Westen. Das Census Bureau ordnet davon elf der Region Westen zu, Kansas, Nebraska und die beiden Dakotas dem Mittleren Westen und Texas und Oklahoma dem Süden.
Quellen
- Nachschlagewerk the West (Region der USA). Encyclopaedia Britannica, Britannica Editors. Stand 23.09.2026. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Census Regions and Divisions of the United States (Karte und Liste der Staaten). U.S. Census Bureau. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Louisiana Purchase, 1803 (Milestones in the History of U.S. Foreign Relations). U.S. Department of State, Office of the Historian. Stand ohne Datum, Reihe nicht mehr gepflegt. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle History and Culture. National Park Service, Oregon National Historic Trail. Stand Last updated 23.04.2025. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk American frontier. Encyclopaedia Britannica, Britannica Editors. Stand 26.08.2026. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Following the Frontier Line, 1790 to 1890. U.S. Census Bureau. Stand 06.09.2012. abgerufen am 24.10.2026
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- Gesetz und Vertrag Northwest Ordinance (1787), Milestone Documents, mit Text. National Archives. Stand Last reviewed 10.05.2022. abgerufen am 24.10.2026
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- Amtliche Stelle State Area Measurements and Internal Point Coordinates. U.S. Census Bureau. Stand Page Last Revised 16.12.2021. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Louisiana Purchase Treaty (1803), Milestone Documents. National Archives. Stand Last reviewed 10.05.2022. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Treaty of Guadalupe Hidalgo (1848), Milestone Documents. National Archives. Stand Last reviewed 20.09.2022. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Native Americans and the Homestead Act. National Park Service, Homestead National Historical Park. Stand Last updated 17.09.2024. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Lewis and Clark National Historic Trail: History and Culture. National Park Service. Stand Last updated 22.01.2025. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Cattle Trailing (Jimmy M. Skaggs). Texas State Historical Association, Handbook of Texas. Stand 1976, überarbeitet 07.10.2020. abgerufen am 24.10.2026
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- Amtliche Stelle Wounded Knee Massacre: Topics in Chronicling America. Library of Congress, Research Guides. Stand Last Updated 12.06.2025. abgerufen am 24.10.2026
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- Amtliche Stelle Geographic Names Information System, Eintrag 1265180: Deadwood, Populated Place, Lawrence County, South Dakota (Abfrage im Kartendienst geonames der National Map). U.S. Geological Survey. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Geographic Names Information System, Eintrag 856420: Virginia City, Populated Place, Storey County, Nevada (Abfrage im Kartendienst geonames der National Map). U.S. Geological Survey. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle 2024 Gazetteer Files, Places, New Mexico. U.S. Census Bureau. Stand 2024. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Mission San Antonio de Valero, The Alamo (Spanish Colonial Missions of the Southwest Travel Itinerary). National Park Service. Stand 15.04.2016. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle NPS Land Resources Division Boundary and Tract Data Service, Umrisse der Stätten (Mittelpunkte, Abfrage nach UNIT_CODE). National Park Service, Land Resources Division. Stand ohne Datum. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle Geographic Names Information System, Eintrag 923620: Lincoln, Populated Place, Lincoln County, New Mexico (Abfrage im Kartendienst geonames der National Map). U.S. Geological Survey. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
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