Indigene Völker NordamerikasThema
Waldland: die Völker des Nordostens und der Großen Seen
Kurz erklärt Das nordöstliche Waldland ist das Kulturareal zwischen Atlantik und Mississippi, vom Übergang zur Taiga im Norden bis zum Ohio River und zur Küste von North Carolina. Seine Völker sprachen Sprachen aus drei Familien: Algonkin, etwa Ojibwe und Lenape, Irokesisch, etwa die Haudenosaunee und die Huronen, und Sioux, etwa die Ho-Chunk. Viele ihrer Nationen bestehen heute; die Liste des Bureau of Indian Affairs vom 30. Januar 2026 führt etwa die Penobscot Nation und die Seneca Nation of Indians.

Das nordöstliche Waldland ist in der Ethnologie das Kulturareal der Wälder zwischen dem Atlantik und dem Mississippi. Britannica nennt es Northeast und zieht seine Grenzen so: im Norden der Übergang vom Laubwald zur Taiga, im Westen das Tal des Mississippi, im Süden ein Bogen von der Küste North Carolinas zum Ohio River und an diesem entlang bis zum Mississippi.[1] Hier lebten und leben Nationen wie die Haudenosaunee, die Ojibwe, die Lenape und die Huronen.[1, 9, 16]
Wer im Deutschen nach "Waldland-Indianer" sucht, meint diese Völker.
Zum Wort "Indianer" siehe Darf man "Indianer" sagen?, zu den Völkern weiter südlich die Seite Südosten.
Was ist das Waldland als Kulturareal?
Ein Kulturareal (culture area) ist laut Britannica ein zusammenhängendes Gebiet, in dem die meisten Gesellschaften viele Merkmale teilen. Die Ethnologie grenzte solche Gebiete um 1900 ab, und sie gehören bis heute zu den meistgenutzten Rahmen, um Kulturen zu beschreiben.[5] Das Waldland ist damit eine Einteilung der Ethnologie und keine Selbstbezeichnung der Völker. Jede der drei Sprachfamilien umfasste laut Britannica mehrere eigenständige Völker.[1, 5]
Die Begriffe sind nicht ganz einheitlich. Fasst man Nordosten und Südosten zusammen, spricht man im Englischen manchmal von den Eastern Woodlands. Das Wort wird leicht mit den Eastern Woodland cultures verwechselt, mit denen die Archäologie eine Gruppe vorgeschichtlicher Gesellschaften meint und kein Kulturareal.[1] Auch die Grenzen sind unscharf. Viele Völker mit Sioux-Sprachen lebten früher im Nordosten und zogen im 16. und 17. Jahrhundert nach Westen; Britannica rechnet die meisten von ihnen trotz ihrer langen Zeit in den Wäldern zu den Plains.[1]
Nach Norden schließt die Subarktis an.
Landschaft und Lebensweisen
Das Waldland ist laut Britannica ein Mosaik aus gemäßigten Wäldern, Wiesen, Feuchtgebieten, Wasserläufen und Küsten.[1] Entsprechend verschieden ernährten sich die Menschen. Im Norden und Osten zogen jedes Jahr Lachse und andere Wanderfische die Flüsse hinauf, und weil Frost die Ernte oft zerstörte, lebte man dort mehr vom Fisch als vom Feld. An den oberen Großen Seen war Wildreis wichtiger als Feldfrüchte, am Westrand jagte man die Bisons der Hochgrasprärie, an der Küste sammelte man Muscheln.[3] Im Süden und in der Mitte des Gebiets, wo es solche Quellen nicht gab, hingen die Menschen stark vom Feldbau ab. Laut Britannica deckt sich diese Zone mit dem Gebiet der irokesischen Völker; Völker mit Algonkin- und Sioux-Sprachen lebten eher dort, wo die Natur mehr bot.[3]
Gearbeitet wurde nach Geschlecht und Alter. Frauen versorgten Säuglinge, kochten, nähten Kleidung, flochten Körbe, sammelten Pflanzen und Muscheln, fischten und bestellten alle Felder; zusammen erzeugten, sammelten oder fingen sie laut Britannica meist den größten Teil der Nahrung. Männer hielten Rat, führten Krieg, bauten die Häuser, jagten und fischten.[3] Die meisten Dinge des Alltags waren aus Holz: Schüsseln und Löffel aus Rinde oder geschnitztem Holz, Rahmen für Schneeschuhe, Bögen und Speere. Mokassins trugen Männer und Frauen.[3]
Mais, Bohnen und Kürbis
Alle Völker des Nordostens kannten laut Britannica Mais, Bohnen und Kürbis, die "Drei Schwestern". Für die Felder entrindeten sie Bäume ringsum, damit sie abstarben, und brannten das Unterholz ab; Obst- und Nussbäume ließen sie stehen. Gepflanzt wurde in kleinen Hügeln von etwa einem Meter Durchmesser: Mais in die Mitte, Bohnen im Ring darum, außen Kürbis. Die Bohnen rankten am Mais, die breiten Kürbisblätter hielten Unkraut fern und den Boden feucht, und die Bohnen gaben dem Boden den Stickstoff zurück, den der Mais verbrauchte.[3] Bei den Haudenosaunee machten die Drei Schwestern einen großen Teil der Nahrung aus; die Männer machten im Frühjahr die Felder urbar, die Frauen säten und ernteten.[7]
Wildreis an den Großen Seen
Für die Ojibwe ist Wildreis, auf Ojibwe manoomin, laut Minnesota Historical Society ein Nahrungsmittel von großer geschichtlicher, geistiger und kultureller Bedeutung.[14] Ihre Vorfahren kamen nach der Überlieferung, die die Mille Lacs Band of Ojibwe wiedergibt, auf einer langen Wanderung von der Atlantikküste zu dem Ort, "wo die Nahrung auf dem Wasser wächst" (englisch "where the food grows on water", hier übersetzt).[14, 15] Geerntet wird Ende August und Anfang September vom Kanu aus, zu zweit: Eine Person stakt oder paddelt, die andere klopft die reifen Körner mit Stöcken ins Boot. Was ins Wasser fällt, keimt im nächsten Jahr. Danach wird der Reis über dem Feuer geröstet, durch Treten entspelzt und in Schalen aus Birkenrinde von der Spreu getrennt.[14] Bestimmte Älteste überwachen bis heute auf Reservaten die Seen und öffnen oder schließen sie für die Ernte, damit nicht zu früh oder zu viel geerntet wird.[14]

Das Birkenrindenkanu
Für Wege über die vielen Seen und Flüsse nutzten die Völker Einbäume und Rindenkanus; Birkenrinde ergab laut Britannica die besten Kanus, gemessen an Festigkeit und Gewicht.[3] Am Grand Portage in Minnesota baut das Personal des National Park Service alle paar Jahre ein Birkenrindenkanu nach der Art, wie es die indigenen Völker des borealen Waldes über Jahrhunderte taten. Die Stoffe stammen aus dem Wald: Rinde der Birke, Wurzeln der Schwarzfichte zum Nähen, Holz der Thuja (Northern White Cedar) für Gerüst und Spanten und Harz der Fichte zum Abdichten. Die Rinde kommt mit der weißen Seite nach innen, und die Nähte werden mit gekochtem Fichtenharz, Bärenfett und Holzkohle versiegelt. Eine Familie brauchte dafür nach Angaben des National Park Service ein bis zwei Wochen.[11]
Die Ojibwe bauten Kanus von 25 bis 35 Fuß Länge (rund 7,6 bis 10,7 Meter), in denen bis zu zwölf Menschen Platz hatten, und nutzten sie zum Fischen und Jagen; später übernahmen Händler sie für ihre Geschäfte.[10] Für den Pelzhandel bauten die Ojibwe die sogenannten North Canoes, rund 25 Fuß (rund 7,6 Meter) lang und etwa 300 Pfund (rund 136 Kilogramm) schwer, mit denen Mannschaften von vier bis sechs Voyageurs bis zu 3.500 Pfund (rund 1.590 Kilogramm) Fracht bewegten.[12]
Mehr dazu auf der Seite Pelzhandel: Kompanien, Handelsposten und Trapper.

Wigwam und Langhaus
Völker mit Algonkin- und Sioux-Sprachen wohnten laut Britannica in Wigwams oder Wickiups. Dafür steckten sie Stangen im Kreis oder Oval in den Boden, banden sie mit Rindenstreifen zu einer Kuppel zusammen und deckten sie mit Rinde, Schilf oder geflochtenen Matten. Ein Wigwam maß 4,5 bis 6 Meter und beherbergte meist eine Familie mit zwei oder drei Generationen.[3] Die Ojibwe am Grand Portage lebten im Winter in größeren, mit Birkenrinde gedeckten Häusern von etwa 20 Fuß Länge (rund 6 Meter), im Sommer in kegelförmigen Rindenhütten.[10]
Die irokesischen Völker bauten Langhäuser, ebenfalls aus Stangen und Rinde, aber rechteckig, mit einer Tür an jedem Ende und gewölbtem Dach. Ein Langhaus war laut Britannica 6 bis 7 Meter breit und je nach Zahl der Familien 12 bis 122 Meter lang; im Mittelgang lagen die Feuerstellen, die sich gegenüberwohnende Familien teilten, im Durchschnitt wohl fünf Feuer für zehn Familien.[3] Siehe auch Das Langhaus. Viele irokesische Dörfer waren um die Zeit der ersten Kontakte mit bis zu drei Palisadenringen geschützt, und in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts umgab fast jedes Dorf im Nordosten eine Palisade.[3]

Gesellschaft, Clans und Räte
Die Gesellschaften des Nordostens ordneten sich laut Britannica auf zwei Arten: nach Sprache und Kultur in Gruppen wandernder Verbände (bands) oder Dörfer, die zusammen ein Volk bildeten, und nach Verwandtschaft in Familien und Clans. Ein Volk war oft weniger eine politische Einheit als eine Gemeinschaft mit gleicher Sprache und ähnlichen Bräuchen.[2] Europäer verwechselten manchmal Volk, Ort und Anführer, so beim Bund der Powhatan, dem Dorf Powhatan und dem Anführer Powhatan.[2]
Anführer bezogen ihren Einfluss laut Britannica vor allem aus ihrer persönlichen Fähigkeit, auch wenn das Amt oft vererbt wurde. Räte konnten 50 und mehr Menschen umfassen, und entschieden wurde meist im Konsens: Man sprach so lange, bis breite Einigkeit bestand. Deshalb galt die Redekunst viel; jeder Redner fasste zuerst die Meinungen der Vorredner zusammen, bevor er seine eigene sagte.[2] Die ausgefeilteste und mächtigste politische Ordnung im Nordosten war laut Britannica der Bund der Haudenosaunee.[1] Fragen, die mehrere Nationen betreffen, behandelt sein Großer Rat; jede Nation hat daneben ihren eigenen Rat für eigene Angelegenheiten.[6]
Zum deutschen Wort für Anführer siehe Häuptling: Bedeutung und Geschichte des Begriffs.
Die Clans waren laut Britannica vielleicht die wichtigste und beständigste Gruppe. Ihre Mitglieder galten als verwandt und waren einander verpflichtet, etwa Besuchern aus dem gleichen Clan Gastfreundschaft zu gewähren, auch über die Grenzen der Völker hinweg. Die Clans trugen meist Tiernamen; bei den Seneca hießen sie Schildkröte, Bär, Biber, Wolf, Schnepfe, Falke, Hirsch und Reiher. Das englische Wort totem stammt aus der Sprache der Ojibwe.[2] Innerhalb des eigenen Clans durfte niemand heiraten. Bei den irokesischen Völkern und den Delaware gehörte ein Kind zum Clan der Mutter, bei den Ho-Chunk und vielen Algonkin-Völkern an den oberen Großen Seen zum Clan des Vaters.[2]
Glaube
Für viele Völker des Nordostens war die Welt laut Britannica beseelt, doch die Formen waren sehr verschieden. Bei vielen Völkern an den oberen Großen Seen besaß jeder Clan ein Bündel heiliger Gegenstände, für das er die nötigen Rituale hielt. Die Haudenosaunee kannten keine solchen Clanzeremonien; ihr religiöses Jahr folgt den Feldfrüchten, mit Festen für den Ahorn, die Erdbeeren, die Bohnen und den grünen Mais und einer Zeremonie im Mittwinter.[2] Daneben gab es Heilgesellschaften, an den oberen Großen Seen vor allem die Midewiwin.[2] Träume galten als wichtig, weil sie Ursachen von Krankheiten und die Fähigkeiten eines Menschen zeigen konnten; die Visionssuche hatte laut Britannica im Nordosten weniger Gewicht als in den Plains.[2]
Aus einer Algonkin-Sprache stammt auch das Wort Manitu, siehe Manitu: Bedeutung und Herkunft. Einen Überblick gibt die Seite Glaube, Symbole und Zeremonien.
Völker des Waldlands
VolkAbenaki
VolkAlgonkin
VolkHaudenosaunee
VolkHuronen (Wendat)
VolkLenape
VolkMohawk
VolkMohikaner
VolkOjibwe
VolkOneida
VolkPowhatan
VolkSeneca
Die Völker des Nordostens sprachen zur Zeit der ersten Kontakte Sprachen aus drei Familien.[1] Am weitesten verbreitet waren laut Britannica die Algonkin-Sprachen. Zu ihnen gehören unter anderem Passamaquoddy, Maliseet, Mi'kmaq, Abenaki, Penobscot, Massachuset, Wampanoag, Narragansett, Pequot, Mohegan, Mohikaner, Montauk, Delaware, Powhatan, Ojibwe, Menominee, Sauk, Kickapoo, Miami, Shawnee und Illinois.[1] Rund um den Eriesee und den Ontariosee lebten Völker mit irokesischen Sprachen: Mohawk, Oneida, Onondaga, Cayuga, Seneca, Huronen, Tionontati, Neutral, Wenrohronon, Erie und Susquehannock; die Tuscarora lebten damals im Hügelland von North Carolina und Virginia.[1] Zur irokesischen Sprachfamilie gehören auch die Cherokee im Südosten.[22] Von den Völkern mit Sioux-Sprachen leben heute nur noch die Ho-Chunk (früher Winnebago genannt) in größerer Zahl im Nordosten.[1]
Die Algonkin im engeren Sinn, nach denen die Sprachfamilie heißt, haben eine eigene Seite.
Die Tabelle nennt Völker mit eigener Seite und Beispiele heutiger Nationen mit dem offiziellen Namen der Liste des Bureau of Indian Affairs vom 30. Januar 2026.[1, 19]
| Volk | Sprachfamilie | Heutige Nation (offizieller Name) |
|---|---|---|
| Haudenosaunee (Irokesenbund) | Irokesisch | darunter Onondaga Nation, Cayuga Nation und Tuscarora Nation[1, 19] |
| Mohawk | Irokesisch | Saint Regis Mohawk Tribe[1, 19] |
| Oneida | Irokesisch | Oneida Indian Nation; Oneida Nation[1, 19] |
| Seneca | Irokesisch | Seneca Nation of Indians; Tonawanda Band of Seneca; Seneca-Cayuga Nation[1, 19] |
| Ojibwe | Algonkin | darunter Sault Ste. Marie Tribe of Chippewa Indians, Michigan, und die Mille Lacs Band in der Minnesota Chippewa Tribe, Minnesota[1, 19] |
| Lenape (Delaware) | Algonkin | Delaware Tribe of Indians[16, 19] |
Die Lenape nennen sich nach dem Delaware Tribe of Indians in ihrer Sprache Lenape, was etwa "die Menschen" bedeutet. Den Namen Delaware erhielten zuerst die Bewohner am Delaware River, der nach Lord de la Warr benannt ist, einem Gouverneur der Kolonie Jamestown; später übertrug man ihn auf fast alle Lenape.[16] Die Ojibwe heißen auch Anishinaabe. Der National Park Service nennt beide Namen, und die Minnesota Historical Society zählt Potawatomi und Odawa zu ihren Anishinaabe-Verwandten.[10, 13, 14] Haudenosaunee, früher Irokesen genannt, bedeutet laut der Haudenosaunee Confederacy "Volk des Langhauses".[6]
Geschichte: Kontakt, Kriege, Verträge und Vertreibung
Mit den Europäern kamen Krankheiten, gegen die die Menschen keine Abwehr hatten. Die erste überlieferte Epidemie in Neuengland brach 1616 bis 1617 aus, wahrscheinlich die Pocken. Wie viele starben, lässt sich laut Britannica nicht beziffern; bei einem ersten Ausbruch der Pocken starben in anderen Fällen 20 bis 90 Prozent der Menschen. Die Puritaner, die 1620 bei Plymouth landeten, sahen viele verlassene Dörfer.[4] Am schwersten trafen die Seuchen laut Britannica die dicht besiedelten Dörfer der irokesischen Völker.[1]
Zugleich entstand ein Handel, den beide Seiten wollten. Europäer suchten vor allem Biberfelle, aus deren Unterwolle sich fester Filz für Hüte machen ließ; die Völker des Nordostens wollten Gewehre, Kessel aus Messing, Nadeln und Angelhaken aus Metall, Glasperlen und Stoff.[4] Die Kolonisten erkannten den Wert des Wampum und stellten ihn auf Long Island und in New Jersey in Werkstätten in großen Mengen her; als Zahlungsmittel diente Wampum laut Britannica erst nach der Ankunft der Europäer.[4] Als die Biber um die Großen Seen knapp wurden, führte der Irokesenbund Kriege, um neue Jagdgebiete zu gewinnen. Er zerschlug 1648 bis 1650 den Bund der Wendat, der nach Britannica aus mehreren Gruppen der Huronen und den Tionontati bestand, 1651 die Neutral, 1656 die Erie und 1676 die Susquehannock.[1] Die Wyandotte Nation schreibt dagegen, die Tionontati seien nie in den Bund aufgenommen worden (mehr auf der Seite Huronen).[23] 1701 schlossen die Haudenosaunee in Albany einen Vertrag mit England und in Montreal einen Frieden mit Frankreich.[9]
Die Siedlungen der Kolonien lagen zuerst an der Küste, deshalb traf der Landhunger der Siedler zuerst die Küstenvölker. Sie wehrten sich im Pequot-Krieg von 1637 und in King Philip's War von 1675 bis 1676, konnten den Widerstand laut Britannica aber nicht lange halten.[4] Viele nahmen das Christentum an; John Eliot übersetzte die Bibel in eine Algonkin-Sprache und veröffentlichte sie 1661 und 1663 in zwei Bänden.[4] Die irokesischen Völker im Landesinneren hielten sich länger, weil die Händler sie als Zwischenhändler brauchten. Ihre Macht brach erst im Unabhängigkeitskrieg, als die US-Armee 1779 ihre Felder, Obstgärten und Vorräte zerstörte.[4, 20]
Mehr dazu auf der Seite Haudenosaunee.
An den oberen Großen Seen baute Frankreich eine Kette von Handelsposten, England machte ihm das Gebiet streitig.[4] 1763 trat Frankreich Kanada an Großbritannien ab, und Händler zogen in den Nordwesten. Die North West Company hatte von 1784 bis 1803 ihr Depot im Landesinneren am Grand Portage, einem 8,5 Meilen (rund 13,7 Kilometer) langen Pfad um die Stromschnellen des Pigeon River; die Ojibwe nennen ihn Kitchi Onigaming, den großen Tragplatz.[10] Dort, wo die Ojibwe seit dem 17. Jahrhundert leben, trafen sich im Sommer laut National Park Service vielleicht 1.000 oder mehr Ojibwe, Cree und Assiniboine mit den Händlern.[10, 13]
Völker aus dem Osten wie Delaware, Ottawa und Shawnee zogen auf der Suche nach Fellen und Land an die Großen Seen. Im 18. und 19. Jahrhundert versuchten Propheten, die eigenen Kulturen zu erneuern, und Anführer wie Pontiac (Ottawa), Little Turtle (Miami), Tecumseh und der Prophet Tenskwatawa (Shawnee), Keokuk und Black Hawk (Sauk) wollten die Völker für den Krieg einen.[4] Britannica nennt Tenskwatawa Tecumsehs Halbbruder, der National Park Service seinen jüngeren Bruder.[4, 17] Die Delaware schlossen nach Angabe des Delaware Tribe of Indians am 17. September 1778 als Erste einen Vertrag mit den neuen Vereinigten Staaten.[16] Tecumseh, 1768 in einem Dorf der Shawnee in Ohio geboren, plante einen Bund aller verbliebenen Völker von Kanada bis zum Golf von Mexiko. 1808 gründeten er und sein Bruder Tenskwatawa eine Siedlung an Wabash und Tippecanoe. Im Juli 1812 verbündete er sich mit den Briten und fiel am 5. Oktober 1813 in der Schlacht am Thames River.[17, 18] Innerhalb von 35 Jahren nach seinem Tod wurden laut National Park Service viele Nationen östlich des Mississippi gewaltsam umgesiedelt.[17]
Siehe Der Indian Removal Act 1830.
Die Nationen schlossen Verträge mit den USA und Kanada, deren Bedingungen laut Britannica meist sehr ungünstig für sie waren.[4] Im Vertrag von 1837 traten zum Beispiel die Vorfahren der Mille Lacs Band of Ojibwe Millionen Acres in Minnesota und Wisconsin ab, behielten aber das Recht, auf dem Land zu jagen, zu fischen und zu sammeln; der Vertrag von 1855 schuf ihr Reservat mit 61.000 Acres.[15] Am Ende des 19. Jahrhunderts waren laut Britannica alle Völker des Nordostens, die die frühe Kolonialzeit überlebt hatten, in ferne Reservate umgesiedelt oder um ihr Land gebracht.[4] Der Delaware Tribe of Indians hat seinen Sitz heute in Bartlesville in Oklahoma.[16]
Zeitleiste des Waldlands
- 16161616 bis 1617: erste überlieferte Epidemie in Neuengland, wahrscheinlich die Pocken.[4]
- 1637Pequot-Krieg in Neuengland.[4]
- 16481648 bis 1650: Der Irokesenbund zerschlägt den Bund der Wendat (Huronen).[1] Huronen (Wendat)
- 16751675 bis 1676: King Philip's War in Neuengland.[4]
- 1701Die Haudenosaunee schließen einen Vertrag mit England in Albany und einen Frieden mit Frankreich in Montreal.[9] Haudenosaunee
- 1763Frankreich tritt Kanada an Großbritannien ab; Händler ziehen in den Nordwesten.[10]
- 17.09.1778Die Delaware (Lenape) schließen nach eigener Darstellung den ersten Vertrag mit den Vereinigten Staaten.[16] Lenape
- 1779Ein Feldzug der US-Armee zerstört Felder, Obstgärten und Vorräte der Haudenosaunee.[20] Haudenosaunee
- 1784Die North West Company richtet am Grand Portage ihr Depot im Landesinneren ein (bis 1803).[10]
- 1808Tecumseh und Tenskwatawa gründen eine Siedlung an Wabash und Tippecanoe.[17] Tecumseh
- 05.10.1813Tecumseh fällt in der Schlacht am Thames River.[17] Tecumseh
- 1837Im Vertrag von 1837 treten die Vorfahren der Mille Lacs Band of Ojibwe Land in Minnesota und Wisconsin ab und behalten Rechte zu Jagd, Fischfang und Sammeln.[15] Ojibwe
- 1855Der Vertrag von 1855 schafft das Reservat der Mille Lacs Band of Ojibwe mit 61.000 Acres.[15] Ojibwe
- 1973Die Menominee in Wisconsin erhalten als eine der ersten Nationen nach der Termination die Anerkennung zurück.[4]
- 2007Die Mashpee Wampanoag in Massachusetts werden vom Bund anerkannt.[4]
Die Völker des Waldlands heute
Viele Nationen behielten laut Britannica ihre Regierungen und Räte und pflegten ihre Kultur weiter, auch in fernen Reservaten. Das half ihnen im 20. Jahrhundert gegen die Politik der Umsiedlung in Städte und der Termination, mit der die USA Nationen die Anerkennung entzogen. Die Menominee in Wisconsin erhielten sie 1973 als eine der ersten Nationen zurück, die Mashpee Wampanoag in Massachusetts, die lange als "ausgestorben" galten, wurden 2007 vom Bund anerkannt.[4] Die Liste des Bureau of Indian Affairs vom 30. Januar 2026 führt unter anderem die Penobscot Nation, die Passamaquoddy Tribe, die Mi'kmaq Nation, die Narragansett Indian Tribe, die Mohegan Tribe of Indians of Connecticut, die Mashpee Wampanoag Tribe, die Menominee Indian Tribe of Wisconsin, die Ho-Chunk Nation of Wisconsin und die Stockbridge Munsee Community, Wisconsin.[19]
Mehr dazu auf den Seiten Reservate in den USA: Geschichte und Leben heute und Indigene Völker heute.
Die Wirtschaft der Nationen reicht laut Britannica von Sägewerken und Fertigung bis zu Kasinos.[4] Die Mille Lacs Band of Ojibwe hat eine Regierung mit drei Gewalten und nach eigener Angabe knapp 4.800 eingeschriebene Mitglieder; ihre Heimat umfasst drei Bezirke im mittleren Osten Minnesotas, dazu kommt eine städtische Gemeinschaft in Minneapolis.[15] Um den Wildreis kämpfen die Ojibwe weiter: 1994 legten die Fond du Lac Band und die Bois Forte Band einen Plan vor, verlorene Bestände im Einzugsgebiet des St. Louis River wiederherzustellen, und in den 2020er Jahren organisieren Einzelne wie auch Nationen Ricing Camps, in denen die überlieferten Verfahren des Erntens, Röstens und der Endaufbereitung gelehrt werden.[14]
In Kanada gehören die Völker des Waldlands zu den First Nations; die Regierung Kanadas unterscheidet First Nations, Inuit und Métis als drei eigene Völker. Bei der Volkszählung 2021 bezeichneten sich mehr als 1,8 Millionen Menschen in Kanada als indigen, 5 Prozent der Bevölkerung.[21] Zu den größten und bevölkerungsreichsten Reservaten Kanadas zählen laut Canadian Encyclopedia drei Gemeinden der Haudenosaunee: Six Nations of the Grand River, Akwesasne und Kahnawake.[9]
Karte: Nationen des Waldlands
- 1Haudenosaunee (Verwaltungsgebäude der Onondaga Nation bei Nedrow) 42,97° N, 76,14° W[24]
- 2Mohawk (Akwesasne am Sankt-Lorenz-Strom, Mittelpunkt des Reservats Saint Regis Mohawk (Census Bureau)) 44,98° N, 74,64° W[25]
- 3Oneida (Dream Catcher Plaza in Oneida, Sitz der Oneida Indian Nation) 43,08° N, 75,65° W[26]
- 4Seneca (Cattaraugus Territory bei Irving, Verwaltung der Seneca Nation of Indians) 42,54° N, 79,00° W[27]
- 5Huronen (Wendat) (Wendake bei Québec, Sitz der Nation Wendat) 46,86° N, 71,35° W[28]
- 6Mohikaner (Bowler, Wisconsin, Sitz der Stockbridge-Munsee Community) 44,86° N, 88,98° W[29]
- 7Lenape (Bartlesville, Oklahoma, Sitz des Delaware Tribe of Indians (Stadtmittelpunkt laut Census Bureau)) 36,74° N, 95,95° W[16, 30]
- 8Algonkin (Kitigan Zibi bei Maniwaki (Québec), größte Gemeinde der Algonkin) 46,35° N, 75,98° W[31]
- 9Abenaki (Odanak am Saint-François (Québec)) 46,07° N, 72,82° W[32]
- 10Ojibwe (Sault Ste. Marie (Michigan), Sitz des Sault Ste. Marie Tribe of Chippewa Indians) 46,48° N, 84,37° W[33]
- 11Powhatan (Reservat der Pamunkey Indian Tribe am Pamunkey River, Virginia) 37,57° N, 77,01° W[34]
Mythos und Wahrheit
Alle Seiten zum Waldland
Völker
- Haudenosaunee (Irokesen)
- Mohawk (Kanien'kehá:ka)
- Oneida
- Seneca
- Huronen
- Ojibwe (Anishinaabe)
- Algonkin
- Abenaki
- Mohikaner
- Lenape (Delaware)
- Powhatan
Leben, Kultur und Geschichte
- Das Langhaus
- Manitu: Bedeutung und Herkunft
- Pelzhandel: Kompanien, Handelsposten und Trapper
- Tecumseh
- Pocahontas
- Der Indian Removal Act 1830
- Lederstrumpf von James Fenimore Cooper
Weitere Kulturräume
- Plains: die Völker der Great Plains
- Südosten
- Südwesten: Pueblo-Völker, Navajo, Apachen und O'odham
- Nordwestküste
- Kalifornien
- Great Basin und Plateau
- Arktis und Subarktis
Häufige Fragen
Was ist das Waldland?
Das Waldland, genauer das nordöstliche Waldland, ist ein Kulturareal, also eine Einteilung der Ethnologie. Es reicht vom Atlantik bis zum Mississippi und vom Übergang in die Taiga im Norden bis zum Ohio River. Zusammen mit dem Südosten heißt es im Englischen manchmal Eastern Woodlands.
Welche Völker gehören zum Waldland?
Britannica nennt Völker aus drei Sprachfamilien: Algonkin wie Mi'kmaq, Abenaki, Wampanoag, Mohikaner, Delaware (Lenape), Powhatan, Ojibwe, Menominee, Sauk, Miami und Shawnee, Irokesisch wie Mohawk, Oneida, Onondaga, Cayuga, Seneca, Huronen und Erie, und als Sioux-Volk die Ho-Chunk.
Was ist mit Waldland-Indianer gemeint?
So werden im Deutschen oft die indigenen Völker der Wälder im Nordosten Nordamerikas genannt, im Englischen spricht man von Northeast oder Eastern Woodlands. Das Wort Indianer ist eine Fremdbezeichnung; diese Seite nennt die Nationen bei ihren Namen.
Wie lebten die Völker des Waldlands?
Sie verbanden Feldbau, Jagd, Fischfang und Sammeln, je nach Gegend in anderem Maß. Alle kannten Mais, Bohnen und Kürbis, an den oberen Großen Seen war Wildreis wichtiger als Felder. Völker mit Algonkin- und Sioux-Sprachen wohnten in Wigwams, die irokesischen Völker in Langhäusern.
Woraus bestand ein Birkenrindenkanu?
Aus Rinde der Birke, die mit Wurzeln der Schwarzfichte zusammengenäht wurde, einem Gerüst und Spanten aus Thuja und einer Dichtung aus Fichtenharz. Die Rinde kam mit der weißen Seite nach innen. Eine Familie brauchte laut National Park Service ein bis zwei Wochen für ein Kanu.
Was ist der Unterschied zwischen Wigwam und Langhaus?
Ein Wigwam ist eine Kuppelhütte aus Stangen, gedeckt mit Rinde, Schilf oder Matten, meist 4,5 bis 6 Meter breit, für eine Familie über zwei oder drei Generationen. Ein Langhaus ist rechteckig, 6 bis 7 Meter breit und 12 bis 122 Meter lang, mit Feuerstellen in der Mitte für viele Familien.
Gibt es die Völker des Waldlands heute noch?
Ja. Viele Nationen haben eigene Regierungen und stehen auf der Liste des Bureau of Indian Affairs, etwa die Penobscot Nation, die Mashpee Wampanoag Tribe, die Menominee Indian Tribe of Wisconsin und die Seneca Nation of Indians. Zu Kanada siehe die Seite First Nations, Inuit und Métis in Kanada.
Quellen
- Nachschlagewerk Elisabeth Tooker: Northeast Indian. Encyclopaedia Britannica. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Elisabeth Tooker: Northeast Indian, Abschnitt Social organization. Encyclopaedia Britannica. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Elisabeth Tooker: Northeast Indian, Abschnitt Subsistence, settlement patterns, and housing. Encyclopaedia Britannica. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Elisabeth Tooker: Northeast Indian, Abschnitt Cultural continuity and change. Encyclopaedia Britannica. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Elizabeth Prine Pauls: culture area. Encyclopaedia Britannica. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Tribal Nation Food And Hunting. Haudenosaunee Confederacy. Stand 09.06.2021. abgerufen am 24.10.2026
- Tribal Nation Cultural Misconceptions. Haudenosaunee Confederacy. Stand 09.06.2021. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Peter G. Ramsden: Haudenosaunee (Iroquois). The Canadian Encyclopedia, Historica Canada. Stand 15.05.2024. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Minnesota: Grand Portage National Monument. National Park Service. Stand 04.08.2017. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Building a Bark Canoe at Grand Portage. National Park Service, Grand Portage National Monument. Stand 10.07.2025. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Voyageurs. National Park Service, Voyageurs National Park. Stand 05.08.2024. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Anishinaabe Oodena (Ojibwe Village) Re-creation. National Park Service, Grand Portage National Monument. Stand 07.12.2024. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Jessica Milgroom: Wild Rice and the Ojibwe. MNopedia, Minnesota Historical Society. Stand 13.07.2026 (zuerst 20.07.2020). abgerufen am 24.10.2026
- Tribal Nation Welcome (Startseite). Non-Removable Mille Lacs Band of Ojibwe. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Tribal Nation Delaware Tribe of Indians (Startseite). Delaware Tribe of Indians. Stand 28.09.2026. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Indigenous Peoples (War of 1812). National Park Service. Stand 20.11.2024. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Indian Entities Recognized by and Eligible To Receive Services From the United States Bureau of Indian Affairs, 91 FR 4102. Bureau of Indian Affairs, U.S. Department of the Interior (Federal Register). Stand 30.01.2026. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Iroquois Confederacy, Abschnitte French-British rivalry, American Revolution and beyond (Britannica Editors). Encyclopaedia Britannica. Stand 15.02.2025. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Indigenous peoples and communities. Crown-Indigenous Relations and Northern Affairs Canada, Regierung Kanadas. Stand 13.06.2024. abgerufen am 24.10.2026
- Nachschlagewerk Iroquois (people) (Britannica Editors). Encyclopaedia Britannica. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Census Geocoder, Adresssuche 4040 Route 11, Nedrow, NY 13120. U.S. Census Bureau. Stand ohne Datum. abgerufen am 24.10.2026
- Amtliche Stelle Gazetteer Files 2025: American Indian, Alaska Native, Native Hawaiian Areas, National (Eintrag St. Regis Mohawk Reservation, GEOID 3320). U.S. Census Bureau. Stand 2025. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle Census Geocoder, Adresssuche 2037 Dream Catcher Plaza, Oneida, NY 13421. U.S. Census Bureau. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Census Geocoder, Adresssuche 12837 Route 438, Irving, NY 14081. U.S. Census Bureau. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Canadian Geographical Names Database: Village des Hurons Wendake 7. Natural Resources Canada. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Tribal Nation Tribal Council. Stockbridge-Munsee Community, Band of Mohican Indians. Stand ohne Datum. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle 2026 Gazetteer Files: Places, Oklahoma. U.S. Census Bureau. Stand 2026. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle Algonquins (Anichinabés), Profil des nations. Gouvernement du Québec. Stand 05.12.2025. abgerufen am 25.10.2026
- Amtliche Stelle Odanak (Eintrag der Canadian Geographical Names Database, Siedlung bei Pierreville). Natural Resources Canada, Geographical Names Board of Canada. Stand Namensentscheid 28.08.1980. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle 2025 U.S. Gazetteer Files: Places, Eintrag Sault Ste. Marie city, Michigan (Datei 2025_Gaz_place_national). U.S. Census Bureau. Stand 2025. abgerufen am 26.10.2026
- Amtliche Stelle Gazetteer Files 2023: American Indian, Alaska Native and Native Hawaiian Areas (Eintrag Pamunkey (state) Reservation, GEOID 9260). U.S. Census Bureau. Stand 2023. abgerufen am 25.10.2026
Fehler entdeckt? Hinweis an die Redaktion. Jeder Hinweis wird an der Quelle geprüft.
Passt dazu
Indigene Völker NordamerikasHaudenosaunee (Irokesen)Die Haudenosaunee, oft Irokesen oder Irokesen-Indianer genannt, sind ein Bund aus sechs Nationen.
Indigene Völker NordamerikasOjibweDie Ojibwe, oft Chippewa-Indianer genannt, leben an den Großen Seen in den USA und Kanada.
Indigene Völker NordamerikasLenape (Delaware)Die Lenape, im Deutschen oft Delawaren oder Delaware-Indianer genannt, lebten am Delaware River.
Indigene Völker NordamerikasLanghausIm Langhaus lebten bei den Haudenosaunee mehrere Familien eines Clans.